Hier ein guter Fernsehbeitrag, in dem viele unterschiedliche Menschen zu Wort kommen.
Er endet mit einem großen Erfolg für die Bürgerbeteiligung und für das Schweriner Stadtklima (Minute 54.45)
Hier ein guter Fernsehbeitrag, in dem viele unterschiedliche Menschen zu Wort kommen.
Er endet mit einem großen Erfolg für die Bürgerbeteiligung und für das Schweriner Stadtklima (Minute 54.45)
Warum muss die Armut auf Kosten von irgend jemand beseitigt werden? Du hast immer noch verstanden, dass das kein Nullsummenspiel ist.
Blödsinn. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, mit zu fairen Bedingungen zu arbeiten und selbst für ihren Lebensunterhalt und Wohlstand sorgen zu können. Sie sollen nicht von den Almosen der „Reichen“ abhängig bleiben.
Das ist leider manchmal so. Aber gibt es in deiner Welt wirklich nur arm und reich? Nichts dazwischen?
Doch, du redest häufig über Statistik. In dein Aussage "Zumindest sollte eine Bundesregierung dafür sorgen, dass diese Schere nicht zu groß wird ". ist die Schere ist ein statistischer Phänomen, in deinem Link zu Oxfam Studie geht es um Statistik, Volkswirtschaft ist zu 90% Statistik
Und die hier
verwendete Armut ist statistisch definiert über den Einkommens-Meridian. Es geht also immer um Statistik. Politik in einem 80 Mio-Land kann sich nicht um Einzelfälle kümmern.
In dem Film „Die da unten“, den ich gerade aus der ARD-Mediathek verlinkt habe, wird eine sehr anschauliche Darstellungsmethode verwendet, die für mich mehr aussagt als der Median oder das Symbol einer Schere: (Minute 22.04)
Um mal wieder zum Thema „Zuversicht“ zu kommen, gerade ein lesenwerter Beitrag in Spiegel Online „Sieg der Sonne“. Da geht es um den Zuwachs bei Photovoltaik weltweit, der in einem bisher nicht für möglich gehalten Tempo vorangeht.
Solaranlagen haben 2025 so viel Strom produziert wie 350 Atomreaktoren und werden die Kernkraft vermutlich nächstes Jahr überholen. Dabei sorgen sie allerdings erst für 9% Prozent der weltweiten Stromproduktion.
Und immer noch, wird mehr als 80% der weltweit verbrauchten Primärenergie fossil erzeugt. Jedoch täucht diese Zahl, weil bei einer konsequenten Umstellung auf elektrische Energie wo immer sinnvoll und möglich, kann der Primärenergiebedarf um etwa die Hälfte gesenkt werden (Jan Rosenow, University of Oxford)
Batteriespeicher mit neuartigen Wechselrichtern können in naher Zukunft die Netze stabil halten und damit die Funktion von großen Turbinen ersetzen.
Investor Rob Carlson: „Die Sonne hat gewonnen“
Die Internationale Organisation für erneuerbare Energien (Irena) sagt Solarenergie sei die günstigste Stromerzeugung der Geschichte.
In Indien entsteht in der Wüste die größte Solaranlage der Welt, Fläche wie der Bodensee, so viel Strom wie 30 Kernkraftwerke. Allerdings plant Indien Klimaneutralität nicht vor 2070.
Demgegenüber prognostiziert Mark Z. Jacobson von der Stanford University eine komplette weltweite Umstellung auf Erneuerbare in 25 Jahren.
Lest am besten den Artikel, es lohnt sich und macht Mut.
Leider Bezahlschranke, aber ich freue mich, wenn die Solarenergie gewinnt.
Was heißt überhaupt „armutsgefährdet“?
Also von den x% sind gar nicht alle arm, sondern zum Teil nur gefährdet?
Arm ist relativ. In BRD ist die Definition weniger als 60% vom Durchschnittseinkommen ist arm.
Also wenn das Einkommen der „wohlhabenden“ Bevölkerung wächst, werden immer mehr Leute „arm“. Auch wenn sie genauso viel Geld haben wie vorher.
Also Vorsicht mit Statistik.
Wie ist es denn, wenn jemand (z. B. als Rentner) nur eine kleine Rente unterhalb dieser 60% hat und sonst keine Einkünfte, aber ein paar Hunderttausend auf der Bank. Ist er lt. der Statistik dann arm?
Das ist unbedingt erfreulich und damit auch mit der Zuversicht verbunden, dass es bei der Klimaerwärmung vielleicht bei 2,5° - 3° bleibt … ![]()
Es wird - und das muss man bei aller derartigen Zuversicht durchaus mitbedenken - damit noch schlimmeres (Erwärmung von 3,5° - 5°) verhindern.
Damit will ich das nicht gleich wieder als zuvesichtlichen Aspekt gleich wieder „total“ verwerfen. Ich meine das also durchaus weder ironisch noch gar zynisch!
Schließlich ist auch ein Patient, dem man einen künstlichen Darmausgang infolge Darmkrebs gelegt hat, durchaus auch zuversichtlich, dass er eine Chance hat, doch noch 20+x Jahre damit weiterzuleben.
Ich fürchte nur, dass ist nicht die unbeschwerte Zuversicht, mit der die AfD lockt (und die - wir wissen es alle - auf - wenn überhaupt - tönernen Füssen steht! - um es mal ganz extrem vorsichtig zu vormulieren …).
Wenn man die Prognosen der Wissenschaft also ernst nimmt und nicht fortwährend mit einem noch zu entwickelnden Technikfortschritt begründet, der nicht zwingend eintreten muss (so ist der prognostizierte Energiebedarf allein durch die zu erwartenden Rechenzentren (wegen KI) in derartigen Überlegungen noch nicht in der Solar-Überlegung eingepreist, was aber - wenn man technikaffin ist, sowieso bald kein Problem mehr ist, da mit der Fusionsenergie in 30 Jahren nahezu unbegrenzt Energie zur Verfügung steht (warum nicht auch bei der Entwicklung der Fusionsenergie zuversichtlich sein ![]()
Bei der Frage: „Wo bleibt die Zuversicht?“ muss man sich also streng genommen Gedanken machen, welche Form von „Zuversicht“ wir damit überhaupt meinen - die umbeschwerte Zuversicht der AfD - oder die, die trotz der wissenschaftlich prognostizierten Zunahme von Extremereignissen (dazu gehört auch das zugegeben etwas langfristigere mögliche Fluten von Holland und Belgien) sowie die Zunahme von Verteilungskriegen in der mittelfristieren Zeitachse.
Welche Zuversicht also sollen wir unseren potentiellen Wähler genau anbieten an Infoständen und anderen Momenten Grüner Statements?
Probier’s doch mal mit „Die KI wird uns helfen, nicht länger dumm zu bleiben, wir müssen sie nur darauf trainieren, das Klima zu retten - für uns!.“
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Wenn es danach geht, besteht große Zuversicht, dass die KI demnächst - dem technischen Fortschritt sei Dank - in Kombination mit CrispCas den menschlichen genetischen Code so umgestaltet, das selbst ein AfD-Wähler sich freut, mit 6 wildfremden Leuten in einer 2-Zimmer-Wohnung zu leben, deren Asylantrag sogar noch läuft - die Sprachbarriere ist ohnehin kein Problem mehr seit es den Googleübersetzer gibt.
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Ich fürchte nur, das ist die Art von Zuversicht, die ich selbst nicht habe - dann wird es auch schwierig, sie zu vermitteln… ![]()
Ich sollte vielleicht an mir arbeiten ![]()
Das wird’s sein ![]()
Da fehlt mir etwas die Zuversicht, weil die technischen Hürden nach wie vor sehr hoch sind. Aber wer weiß, vielleicht hilft die KI.
Brauchen wir überhaupt die Fusion? Wenn PV und Batterien so weitermachen, können sie das Energieproblem im Alleingang lösen.
Auch wenn du das ironisch meinst, die KI wird unsere kongnitiven Fähigkeiten genauso verstärken, wie Maschinen unserer physischen Kräfte. Die Frage ist nur, wer im Fahrersitz ist.
Ich hatte es tatsächlich nicht ironisch gemeint.
Ja, so ist es.
Vor allem recherchiert sie für uns, und du weißt ja, dass mir das gefällt.
Bereits heute hilft KI, Medikamente auf die Gene des Patienten zu personalisieren (Pharmakogenetik)
Kommt von mir kein Widerspruch - derzeit sind solche Dinge aber beschränkt auf „Krankheitssymptome“ und nicht auf Verhaltensweisen, die noch vor 300.000 Jahren zum überleben sinnvonn oder gar notwendig waren, und heute aber dazu führen, dass wir (globale) Probleme schlecht bis falsch einschätzen und noch schlechter lösen. z.B. den Verbrauch, der über die Regeerationsfähigkeit hinaus geht. Alles nur, weil unser Planunghorizont zu eingeschränkt ist.
Stimmt.
Wir sind zwar zu Belohnungsaufschub bereit, aber vermutlich nicht über Jahrzehnte? Trotzdem zahlen wir in die Rentenversicherung ein, viele auch freiwillig.
Ich denke, man kann das eher mit eine spieltheoretischen Ansatz erklären:
Aus spieltheoretischer Sicht gewinnt beim Klimaschutz langfristig die gesamte Menschheit durch vermiedene Klimaschäden, während die Verlierer jene Akteure sind, die kurzfristig die Kosten für die Umstellung tragen oder deren fossile Geschäftsmodelle entwertet werden. Da Klimaschutz ein globales öffentliches Gut ist, entsteht hierbei das klassische Gefangentendilemma: Für den Einzelnen ist Nichtstun oft rational, für die Gemeinschaft jedoch katastrophal.
[Das habe ich von der KI formulieren lassen, war zu faul, das selbst auszuformulieren]
Das gilt nur so lange, wie der „Rechtfertigungsdruck“ (sei es durch Geld, Strafen, oder soziale Ächtung durch kommende Generationen) nicht zu groß wird - wenn also der mögliche eigene Verlust (bei zu geringen Erfolgsaussichen) zu hoch wird, dann ist das Nichtstun plötzlich völlig irrational.
Nun ist das Problem bei einer Demokratie, dass die Mehrheit - selbst wenn sie Kosten verursacht, leider darüber mitbestimmen kann, ob sie eben diese Kosten überhaupt tragen muss…
Das ist langfristig evtl . „ungesund“ - im wahrsten Sinne des Wortes…
Da wäre ich mir nicht so sicher.
Gegenargument:
Früher waren die Menschen im Schnitt körperlich kräftiger ( Ausnahme vielleicht Leute aus der Mukibude, die bezahlen um die von dir beschriebene Entlastung durch Maschinen rückgängig zu machen). Und das, obwohl die Ernährung heute viel besser ist.
These: Leute brauchten weniger körperliche Leistung, dann sind sie körperlich weniger leistungsfähig geworden. Leute müssen geistig weniger leisten, dann werden sie geistig weniger leistungsfähig.
Die KI ersetzt ja eigentlich nur die Mitarbeiter. Ein Chef wird auch nicht dümmer, wenn er mehr Mitarbeiter hat. Er kann dann nur irgendwann bestimmte Sachen nicht mehr so gut und schnell selbst machen, weil er sie nicht mehr regelmäßig trainiert, er macht dafür dann andere Sachen.