Und was ist die Alternative?
Was wenn Putin-Russland uns angreift?
Leben in einem Unrechtsstaat, wo man gegen die Regierung demonstriert oder auch nur was Falsches sagt ins Arbeitslager kommt? Und dann dort seinen Wehrdienst unter erheblich schlechteren Bedingungen ableisten muss? Unter Bedingungen leben die meist viel schlechter sind als bei uns, weil die Mafia Oligarchen (incl. Putin und seine Sippe) das Land ausnehmen.
Wollen die, die jetzt demonstrieren das in Kauf nehmen?
Abhauen und die, die nicht abhauen können ihrem Schicksal überlassen?
(Leider machen das derzeit zu viele Ukrainer so.)
Und überhaupt wohin abhauen? Die anderen Länder machen dann auch dicht. Oder man lebt vielleicht unter prekären Bedingungen in einem Flüchtlingslager.
Es gibt natürlich das Argument, warum nur die 18 jährigen Männer.
Das ist mangelnder Kapazitäten geschuldet.
Da müsste man mehr für Gerechtigkeit tun.
Also Kapazitäten aufbauen und auch Frauen (mit gleichen Rechten kommen auch gleiche Pflichten) und Ältere Mustern und der Wehrpflicht (so sie denn kommt) unterwerfen. Wo die Altersgrenze dann ist, kann man diskutieren.
Wie man das gestalten kann ohne zu stark in das Leben der Menschen einzugreifen muss man sehen. Man kann eine gewisse Grundausbildung in 6 Wochen durchführen. Das ist zumutbar. Dann alle 2-3 Jahre oder so eine oder zwei Wochen Auffrischung und Update. Ist nicht länger als ein zusätzlicher Urlaub. Also auch zumutbar. Das alles muss ja nicht irgendwo im Wald im Dreck stattfinden. Damit wäre das Thema Gerechtigkeit vom Tisch.
Dazu müsste die russische Armee Deutschland besetzen. Selber wenn das geschehen sollte, stellen sich doch normal denkende Menschen die Frage, ob das besser ist, als direkt an der Front ein hohes Risiko zu gehen, zu sterben. Und auch wollen viele Menschen, nicht ihre Lieben und Anverwandten in einer Gefechtssituation wissen.
Die denken auch darüber nach, und das ist ganz natürlich.
Es hätte gereicht, wie die SPD das zunächst gewollt hatte und auch das Verteidigungsministerium vorgeschlagen hatte, die Fragebögen zu senden, um dann gezielt für die Bundeswehr Werbung zu machen.
Ja die Alten haben z.B. beim klimaneutralen Flugzeug komplett versagt, diesen Vorwurf müssen sie sich von den jungen Vielfliegern schon machen lassen.
Und erst die Rente, es gibt ja null Rente vom Staat. Was zählt da schon ein funktionierender Staat, mit einer Infrastruktur, die mit Einschränkungen immer noch zu den besten der Welt gehört, einem Gesundheitssystem auf Top-Niveau, einem Wohlstand wie in wenigen Staaten auf dieser Welt.
Ach ja, Wehrdienst haben die meisten Alten auch geleistet, ohne viel MiiMii. Wenn, dann haben wir aus Gewissensgründen verweigert.
Sind das vielleicht die Panzer, die sie unbedingt haben wollten?
So bitter und traurig es ist, aber Tod und Verletzung gehören zum Soldatenberuf. Zivilisten trifft es aber auch in nicht geringem Umfang.
Und man kann die Tatsache, dass sich die Kriegsführung gerade (wieder mal) komplett revolutioniert doch nicht als Argument gegen die Wehrpflicht anführen. Wie brauchen Soldaten, die verhindern, dass es einen Stellungskrieg mit
gibt, die die Waffen zur Drohnenabwehr, die gerade mit Hochdruck entwickelt werden, bedienen.
Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Die Verteidigungsstrategie muss laufend an die aktuelle Berdohungslage und die auf beiden Seiten verfügbaren Waffensysteme angepasst werden, die ist nichts statisches. Also, wie lange soll man mit den Einziehen von Soldaten warten?
Mir ist das nicht bekannt gewesen, dass deutsche Panzer so benannt wurden. Es gab vor Jahren Berichte über Spürpanzer der Franzosen, so wie ich mich erinnern kann. Die Frage sollte einem Militärfachmann gegeben werden, inwieweit die Besatzungen von Panzern je nach Modellen Drohnenangriffe überleben können.
Nur weil sie die haben wollten, ist man nicht aus der Verantwortung raus, wenn sie dann geliefert werden und in der Schlacht sich als nachteilige Soldatenfallen erweisen.
Achtung, Du gebrauchst Beruf, es geht aber um eine potentielle Wehrpflicht, nicht um Beruf.
Im nicht geringeren Umfang ist die Klage. Aber das Risiko von Tod und Verletzung ist an der Front nochmal höher als in den Städten. Tod und Verletzungsrisiko in den Städten dort, ist natürlich nicht mit uns hier vergleichbar - alleine der Kriegszustand in der Ukraine wird die Menschen im ganzen Land treffen.
Es geht nicht um ein Argument gegen die Wehrpflicht generell, sondern darum eine Wehrpflicht als geboten bereits heute in Aussicht zu stellen, oder das nicht angemessen zu bewerten.
Dafür braucht es allerdings nicht zwingend eine Wehrpflicht.
Es geht dabei, um die Kommunikation an die jungen Menschen und bereits hier startet die Verantwortung. Warum haben wir auf der anderen Seite z.B. die Kritik an das Regime Putin in der Form ausgedrückt, dass er seine Soldaten in ein Manöver schickt, und diese sich hinterher im Krieg wiederfinden. Im Grunde ist dieses, das gleiche Verhältnis nur auf einem anderen Niveau der militärischen Gewalt.
Außerdem wenn das eine mit dem anderen nichts zu tun hat, warum dann Wehrpflicht?
Die Zeit der Leibeigenen ist vorbei! Und eine freiwillige Armee ist sicherlich produktiver als wenn die modernsten Waffensysteme Wehrpflichtige bedienen. Der Staat sollte an dieser Stelle mal sein Verhältnis, wie anderen Dingen auch, zur Bevölkerung prüfen.
Ich glaube davon auszugehen, hat hier seine Berechtigung, wenn die Zahl der Gefallenen und der Verwundeten gegen die zivilen Opfer durch Luftangriffe gestellt werden. Das russische Vorgehen gegen die Zivilbevölkerung ist sicherlich sehr scharf zu verurteilen, und jederzeit sollte auch unsere Politik das Regime im Moskau auffordern die Angriffe einzustellen. Andererseits sind es nicht die Opferzahlen der Flächenbombardements die wir im 2. Weltkrieg erlebt hatten und selber zu der Zeit waren die Opfer in den Reihen der Soldaten sicherlich größer.
Es ist glaube ich eine ethisch wertvolle Frage, weil es die Kriegsverbrechen, von denen man bei gezielten Angriffen auf zivile Strukturen sprechen kann, im Verhältnis zu einem Abwehrkrieg setzen kann, der Russland dazu zwingen sollte, damit aufzuhören.
Das ist doch genau das Motiv, was seit 2022 der Ukraine zugestanden wurde. Die Frage ist allerdings, hat sich das als erfolgsversprechend erwiesen - zu den territorialen Fragen hinzukommend.
Zur Kriegstauglichkeit deutscher Waffenlieferungen:
“ Demnach habe die Panzerhaubitze 2000 eine „so hohe technische Anfälligkeit, dass Kriegstauglichkeit stark infrage gestellt wird“.
Der Kampfpanzer Leopard 1A5 gelte zwar als „zuverlässig“, werde „aber aufgrund zu schwacher Panzerung oft nur als Behelfsartillerie eingesetzt“,
beim neueren Leopard 2A6 sei der Aufwand der Instandsetzung hoch, und oft keine Feldinstandsetzung, also eine Reparatur an der Front, möglich.
Das Luftverteidigungssystem IRIS-T sei sehr wirkungsvoll, allerdings sei der Preis für die Munition zu hoch und diese „nicht in der notwendigen Zahl vorhanden“.
Wir können unsere Jugend doch nicht in eine Armee mit lauter unbrauchbaren Waffen schicken. Wie sollen sie sich verteidigen? Keulen? Wir hätten da noch ein alte Rüstungen und Schwerter in den Museen rumliegen. Und die Gorch Fock ist frisch renoviert!!!
Du meinst also, wir sollten alle Soldaten sofort entlassen, weil wir keine guten Waffen haben? Ich habe den Eindruck, die siehst es mit einer gewissen Genugtuung.
Ich glaube, die Interpretation der Erfahrungen, die die Ukraine macht ist für Laien nicht so einfach möglich, jede Armee hat wohl nicht nur mit dem Feind, sondern auch mit Ausrüstungsproblemen zu kämpfen. In dem einen zitierten Artikel steht auch
Aus Bundeswehrkreisen heißt es, die Ukraine sei in einer besonderen Situation: Dadurch, dass zahlreiche westliche Staaten in den vergangenen Jahren unterschiedliches Gerät geliefert haben, seien die ukrainischen Streitkräfte gezwungen, erheblich zu improvisieren. Es fehle an Erfahrungen im Umgang mit den westlichen Systemen, die Soldaten würden oft in kürzester Zeit daran ausgebildet. Zudem würden die Waffen mitunter auch anders eingesetzt, als es etwa bei der Bundeswehr im Kriegsfall vorgesehen wäre.
Und in dem anderen:
In den Kämpfen zeigten sich die Stärken der Westwaffen, aber dennoch konnten sie in der Offensive nicht die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen. Das lag am falschen Einsatzkonzept, der fehlenden Luftunterstützung und der geringen Anzahl. Aber auch daran, dass die Nato-Panzer ursprünglich für eine andere Form des Krieges konzipiert worden waren.
Soviel ich mitbekommen habe, sind Kampfpanzer generell für Stelllungskriege nicht optimal
Und die Schlussfolgerung, die du nahelegst wäre fatal.
Jeder Krieg ist der ultimative Test für Mensch und Material, ohne jede Ironie. Und der Seitenhieb auf die Rüstungskonzerne ist auch vollkommen unangebracht.
Die Kriegsführung in der Ukraine hat sicn in den 4 Jahren fundamental geändert, ändert sich jeden Monat, beide Seiten lernen, man nennt es leap-frogging, und die NATO lernt hoffentlich mit.
nein- eher mit Entsetzen. Mich schockts schon, dass wir nichts gegen Drohnen, Sabotage und Cyberangriffe machen können. Aber dass wir uns nicht mal im Schützengraben wehren können, weil unsere Waffen nichts taugen, ist ein Skandal. Und da mag ich dann auch keine jungen Leute reinsetzen, nur so als Kanonen- oder Drohnenfutter.
Ich hatte auch noch einen Artikel, wo die verschiedenen Panzer aus den EU-Staaten in der Ukraine miteinander verglichen werden. Ich glaub die französischen Panzer schneiden am besten ab. Die wurden vorher auch nicht getestet …
Ich versuche mal ein Gesamtbild aufzuzeichnen, an den die jungen Leute in den Schulstreiks vielleicht gar nicht mal so sehr gedacht hatten. Übrigens die AfD will, so vor einiger Zeit eine Äußerung im TV von Alice Weidel, eine Wehrpflicht von zwei Jahren.
Wir sollten uns also auch überlegen, wen wir nach Merz die am besten ausgestattete konventionelle Armee des Kontinents überlassen.
Wenn die Meinung verbreitet wird, Putin möchte keinen Frieden, Putin möchte Krieg - ich habe dabei insbesondere Norbert Röttgen immer wieder im Ohr - lägen dazu zwei Analysen zu Grunde.
Putin lenkt mit Kriegen von innerstaatlichen Problemen ab, und kann sich als Kriegsherr als starker Mann der Bevölkerung in Russland präsentieren. Er gewinnt in diesen Zeiten an Zustimmung.
Er möchte keinen Frieden, weil seine Situation in der Ukraine zurzeit militärisch gar nicht so schlecht läuft und ihm auch die USA mit ihrer Haltung entgegenkommen.
Ich denke, dies sind berechtigte Aussagen.
Sehen wir das aber doch mal von uns aus. Es ist schnell immer gesagt - aus einer bisher teilweise missglückten Strategie heraus (die russische Armee konnte sicher auch mit westlichen Waffen aufgehalten werden), die darauf beruht, dass einerseits die Ukraine nicht im Nato-Bündnis ist und andererseits Russland nicht das kleine Jugoslawien ist, Putin will keinen Frieden. Der Schwarze Peter wird Putin zugeschoben, obwohl nicht direkt das passiert.
Es war aber doch nicht falsch, bisher dieser Strategie zu folgen. Der alte Generalsekretär der Nato Stoltenberg hatte gesagt, es wäre schlecht wenn Russland gewinnt und es wäre schlecht wenn Russland verliert. Unbestritten ist es nicht gut, wenn Russland gewinnt und sich in der Ukraine militärisch durchsetzen würde, ein Blick in die Glaskugel wäre, was passieren würde, wenn die russische Armee in der Ukraine scheitern würde. Der Weg, den die westlichen Bündnispartner (bis vor Trump auch die USA) gegangen waren, ist nicht falsch.
Wir brauchen also nicht kapitulieren und unsere 18jährigen ab dem nächsten Jahr potenziell (nicht anderes ist die Musterung) auf einen Krieg vorbereiten, weil es die Ukraine nicht geschafft hat oder nicht schaffen wird, sondern bildhaft gesprochen an der Stelle wo unser Bündnis ohne die USA steht, mit Dynamit die festgefahrene Lage sprengen und Russland ab dem Tag morgen direkt auffordern, das Völkerrecht in der Ukraine wieder herzustellen. Wie, darüber könnte verhandelt werden und das kann die Ukraine nicht alleine.
Ich stimme Dir ja an der Stelle zu. Aber warum nicht verhandeln, wie Du es vor vier Jahren wolltest? Warum nicht in Sankt Petersburg? Selenskyj würde ein Sicherheitsproblem im Ort der Verhandlungen sehen. Was ist mit der Zuschaltung über Video, wenn das vorher mit ihm als Strategie abgesprochen ist? Aber einerseits braucht es die bildhaft gesehene Sprengung der Lage heute - den Überraschungsmoment und das erwachsene starke Auftreten der Europäer politisch und diplomatisch, wobei Du Pappnasen, wie Erdogan und Orban damit eher auf Deine Seite ziehen könntest, als mit der militärischen Variante gegen Russland, und andererseits braucht es eine Empathie für beide Kriegsgegner.
Bevor das passiert, von einer Wehrpflicht oder auch nur Musterung der 18jährigen zu sprechen, finde ich ein Armutszeugnis und geradezu einen perversen Akt gegenüber unserer Jugend.
Es ist nicht davon auszugehen, dass die russischen Panzer demnächst an der Oder stehen. Es wäre falsch eine nicht ausgeklügelte Strategie gegenüber Russland jetzt mit einem potenziellen Wehrdienst abschließend in eine Form zu gießen, weil es ab dann zur Gewohnheit unseres Staates wird und politisch schwer anzufechten sein wird.
Ja, unsere Medien sind spitze darin alles schlecht zu schreiben.
ich kann dir auch jede Menge Artikel zusammensuchen, wo die Systeme aus Deutschland hochgelobt werden.
Der Leopard 1 ist eben sehr alt und hat keine moderne Panzerung wie der Leopard 2. Wenn nichts anderes Verfügbar, nimmt man eben das. immer noch besser als nichts und wahrscheinlich besser als das alte Zeug aus Sowjetzeiten.
Und das die Systeme teuer, ggf. störungsanfällig sind und es mit Ersatzteilen schwierig ist ist eine ganz andere Baustelle.
Warum will die halbe Welt unsere Systeme kaufen? Alles Idioten?
Es geht dabei weniger um die objektive Bewertungen, sondern um den Bezug zu Soldat*innen und Wehrpflichtigen an der Front - in dem die Zweifel an die Hilfen durch die Waffen im Gefecht möglichst ausgeräumt sein sollten, bevor gekämpft wird.
Sonst stimmt nämlich die Analyse zu einem nicht unerheblichen Teil wahrscheinlich, und das möchte ich keinem Soldaten*innen, ob alt oder jung, zumuten:
Es gibt denen, die nun nach Gesetzesverabschiedung zur Musterung müssen, kein gutes Gefühl, wenn Zweifel an der Hilfe durch Waffen im Gefecht bestehen.
Ich bin jedoch der Meinung, die Diskussion wird viel zu kleinteilig geführt. Der irrwitzige Grundsatz, willst Du Frieden, bereite den Krieg vor, deutet bereits auf Zeiten, die Krieg in den Köpfen haben. Daraus sollte der Frieden organisiert werden und dabei brauchen wir nicht zwingend einen potenziellen Wehrdienst.
Diese Medienschelte kenne ich ja nun noch aus einer ganz anderen politischen Ecke
Wollte - Vergangenheit. Unten ein Bericht von der letzten Waffenmesse in Abu Dhabi. Drohnen und Kampfroboter sind angesagt- Maschine gegen Maschine. Eine 500 Dollar Drohne zerstört 10 Millionen Dollar Panzer. Aufträge an Rheinmetall sind bestenfalls noch ein Konjunkturprogramm gegen Arbeitslosigkeit. Deren Waffen sind genausowenig gefragt wie deutsche Verbrennerautos.
Wenn wir schlechte Waffen haben, können wir uns gar nicht verteidigen.
Und dann brauchen wir auch keine Wehrdienstleistenden, die ein Pflichtjahr in Kasernen rumsitzen und zum Zeitvertreib ihre Uniformen bügeln, Sport machen und kampfuntaugliche Waffen putzen.
Natürlich bräuchten wir Wehrdienstleistende, die Drohnenabwehrsysteme steuern können- aber wir haben gar keine Abwehrsysteme. Natürlich brauchen wir Zivilschutzleistende, die Sabotage an der Infrastruktur verhindern- aber dafür haben nicht mal ein Konzept. Natürlich brauchen wir Zivildienstleistende, die im Kriegs- oder Katastrophenfall Verletzte in Schutzräumen versorgen, aber wir haben weder Schutzräume noch medizinische Ausrüstung dafür.
Wir müssen erstmal die Grundlagen für eine brauchbare Verteidigung schaffen, bevor wir die Leute dafür ausbilden. Und nur um Nato-Forderungen nach Truppenaufstockung nachzukommen, Wehrdienstleistende in Kasernen rumsitzen zu lassen, das ist Verschwendung menschlicher Ressourcen. Da sollen die lieber in der Zeit arbeiten oder studieren.
Wer sagt das denn? Natürlich gibt es Abwehrmöglichkeiten gegen diese Bedrohungen.
Aber Drohnen als Waffen sind eine sehr neues Ergebnis des Kriegs in der Ukraine, verständlich, dass da noch nicht viel dagegen vorhanden ist. Aber die Entwicklung läuft, die Beschaffung läuft und die Gesetze werden geändert.
Ich glaube, das stimmt so nicht. Nicht nur die Überschrift lesen.
Laut den Fachleuten des Blogs Military Today hat sich der Leopard im internationalen Vergleich mehrfach als der umfassend stärkste Kampfpanzer gegenüber den US-amerikanischen M1 Abrams, dem britischen Challenger 2 und den französischen Leclerc-Panzern erwiesen. Daher wird er von ihnen als der weltweit stärkste Kampfpanzer eingestuft.
Oberst a. D. Wolfgang Richter von der Stiftung Wissenschaft und Politik äußerte gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), dass „der Leopard den Kampfpanzern sowjetischer Bauart im Zweikampf überlegen ist“.
Zurzeit gibt Diskussionen über die Einsatzfähigkeit deutschen Kriegsgeräts in der Ukraine. Ein internes Bundeswehrpapier, das NDR,WDR und der Süddeutschen Zeitung vorliegt, berichtet von Problemen mit modernem Großgerät. Insbesondere das Flugabwehrsystem Patriot, der Luft-Luft-Lenkflugkörper Iris-T, die Panzerhaubitze 2000, aber auch der Kampfpanzer Leopard 2A6 werden genannt. Die Panzerhaubitze 2000 gilt zwar als hervorragendes Waffensystem, zeigt jedoch eine hohe technische Anfälligkeit, die ihre Kriegstauglichkeit infrage stellt.
Allerdings gibt es auch gegenteilige Stimmen. Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, lobte die deutschen Waffensysteme und bezeichnete sie als den russischen weit überlegen. Auch Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius zeigte sich überrascht über die Berichte und betonte, ihm seien keine Beschwerden über deutsche Waffen in der Ukraine bekannt. (sot)