Merz will 8h Tag abschaffen (faules Ei)

Das ist wirklich toll, aber komplett Off Topic.

Ich weiß nicht, wie du die Motive eines Ministers als Fakt feststellen kannst. Aber Fakt ist, dass die Bundesschienenwege ein Posten im Haushaltsplan sind und dieser vom Parlament verabschiedet wird.

Wieso bin eigentlich immer ich OT? Ich habe mit den Thema nicht angefangen

Vielleicht weil dir meine Meinung und meine Fakten meistens nicht passen?

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Hier ging es los:

das wäre doch das eigentliche Thema!!
Hilft es überhaupt !?
Stattdessen wird hier nur über die befürchteten Nachteile für die Arbeitnehmer gejammert.
Typische Diskussion: ob das Problem gelöst wird, ist egal. Hauptsache jeder verteidigt seine Besitzstände.

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Diese Wiederholungen unreflektierter Glaubenssätze bringen uns nicht weiter.
Wenn Du ernst genommen werden willst, könntest Du mal mitdenken und auf die Argumente anderer auch dann eingehen, wenn sie nicht Deiner Meinung entsprechen.

zB

oder

oder

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Ähm ???, wenn die Wochenarbeitszeit bleiben soll und diese auf 4 Tage verteilt werden soll, wie viel Stunden muss man dann täglich arbeiten?

Man behauptet ja, das weibliche Geschlecht hat es nicht so mit der Mathe-Logik, aber das Ergebnis kann man schon mit Grundschulkenntnissen ausrechnen.

Und wozu soll dies eingeführt werden, wenn am Ende doch 5 Tage in der Woche gearbeitet wird, weil der angebliche freie Tag für Überstanden genutzt wird und weil der Betrieb laufen muss?

Hier geht es um die Sicherheit und die Gesundheit der Arbeitnehmer! (Ich bitte vielmals um Entschuldigung, dass ich mich wiederhole)

Eigentlich geht ein Mensch für seine eigene und familiäre finanzielle Absicherung arbeiten und garantiert nicht mit dem Hintergedanken, dass es dem Staat und der Wirtschaft besser geht.

Meiner Meinung grenzt dies schon fast an einer versuchten Ausbeutung durch den Staat auf Kosten der Arbeitnehmer.

Die Gewerkschaften werden da sowieso nicht mitspielen und am Ende gibt es wieder Stillstand, weil wieder ständig gestreikt wird.

Wer schließt zukünftig die Tarifverträge ab, Merz und Co.?

Das Ganze hört sich natürlich erstmal toll an, man arbeitet nur noch 4 Tage und hat einen zusätzlichen freien Tag, wenn man den auch tatsächlich hat.

Aber wie soll dadurch tatsächlich die Wirtschaft angekurbelt werden, wenn die Wochenarbeitszeit bleibt, egal ob 5 oder 4 Tage und die Union behauptet, der Mensch muss mehr arbeiten?

Das ist eine reine Verarschung der hart arbeitenden Bevölkerung und ihr merkt das nicht.

Und dies nur, weil das relativ kleine Deutschland mit rund 4,66 Billionen US-Dollar im Jahr 2024 „nur noch“ das dritthöchste Bruttoinlandsprodukt der Welt und das höchste BIP innerhalb Europas und der Europäischen Union erzielt hat. Zudem hat Deutschland Japan überholt und ist im Jahr 2024 weiterhin die drittgrößte Volkswirtschaft weltweit.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157841/umfrage/ranking-der-20-laender-mit-dem-groessten-bruttoinlandsprodukt/#:~:text=Deutschland%20erzielt%20mit%20rund%204,weiterhin%20die%20drittgrößte%20Volkswirtschaft%20weltweit.

Was wird eigentlich angestrebt, die USA und China von den Plätzen 1 und 2 zu verdrängen? :smiley:

Sorry, man sollte vielleicht mal mit den Füßen auf der Erde bleiben.

Nach dem zweiten Weltkrieg hat Deutschland in Sachen Wirtschaft wirklich viele Erfolge erreicht, aber vielleicht ist am Ende vielleicht tatsächlich eine Grenze erreicht.

Aber mein Vater hatte mir immer gesagt, dass die wahre Politik in Deutschland die „Wirtschaft“ macht, auch, wenn alles andere auf der Strecke bleibt.

Hat Deutschland nicht auch noch viele andere Probleme, beispielsweise marode Schulen etc.?

ja. dafür haben wir ja Dich, damit Du uns die Welt erklärst.

und woher kommt das Geld für die Sanierung der maroden Schulen? aus der Steckdose?
mein Gott ist das ein Niveau …

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Na ja, ich habe zwar kein BWL studiert, aber die Sanierung von Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden, endlich den benötigten Wohnraum schaffen und bauen, den Ausbau der Erneuerbaren Energien vorantreiben u.v.a. könnte zumindest auch die Auftragslage der kleineren Unternehmen fördern und zumindest die Wirtschaftslage innerhalb Deutschlands fördern.

Deutschland hat doch das 500 Milliarden Euro schwere Sondervermögen, dass für Investitionen in die Infrastruktur, Zivil- und Bevölkerungsschutz, Verkehrs- und Energieinfrastruktur, Bildung, Wissenschaft, Forschung und Entwicklung sowie Digitalisierung verwendet werden soll. Es soll auch zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2045 beitragen. Ein Teil der Mittel, 100 Milliarden Euro, ist speziell für die Länder und Kommunen bestimmt.

Das Sondervermögen soll doch die Investitionen in diese Bereiche verstetigen und von der Konjunktur unabhängiger machen. Es soll außerdem dazu beitragen, die deutsche Wirtschaft zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

Dazu gehören auch:

  • Investitionen in Straßen, Schienen, Energieversorgung, Wasserwirtschaft und digitale Netze,

  • Ausbau von Schulen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und die Digitalisierung,

  • für Maßnahmen zur Erreichung der Klimaneutralität.

Mein Gott, ist das ein Niveau…

Das Geld für die Sanierung der maroden Schulenaus dem „Sondervermögen Infrastruktur“ Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität – Wikipedia müssen dann vermutlich die Schüler eines Tages selbst abarbeiten und werden uns dafür möglicherweise hassen…

Du kennst den Unterschied zwischen „kann“ und „soll“?

Ist was andere als man kann mal 10 oder 12 Stunden arbeiten.

Warum sollte das sein?

Überstunden sind hier nicht das Thema.
Mir scheint du kennst das Arbeitsumfeld und Abläufe in vielen Branchen nicht.

Dann ist das in diesen Betrieben halt so.
Die Beschäftigen in anderen Betrieben können es ja dann anders machen.

Du kennst den Unterschied zwischen Arbeitszeitgesetz und Tarifverträgen?
Scheinbar nicht, sonst würdest du so einen Unsinn nicht schreiben.

Wer den freien Tag nicht nimmt, ist selbst schuld.

Mit dem mehr an Flexibilität lassen sich ganz neue Arbeitszeitmodelle machen und die Firmen können flexibler reagieren.
Und um Mehrarbeit geht es bei der Flexibilisierung überhaupt nicht.

Nur weil du meinst es wäre Verarschung, muss das noch lange nicht so sein.
Und du willst nicht wahr haben, dass große Teile der arbeitenden Bevölkerung das gut fänden.

Deutschland hat viele andere Probleme, aber kein Geld und keine Arbeitskräfte die zu beheben.
Deshalb ja der Ansatz flexibler und vielleicht auch mehr zu Arbeiten damit Geld und Arbeitskraft bereit steht.

Richtig. Die können die Aufträge aber dann vielleicht nicht annehmen weil sie wegen unflexibler Arbeitszeitgesetzen keine Leute zur Verfügung haben.
Und der Frage wo das Geld her kommen soll weichst du wie immer aus.

Das sind Schulden die bezahlt werden müssen. Wo kommt das Geld dafür her?

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klar. Aber wo kommt das Geld her?
Die Aufträge müssen von irgendjemand mit irgendwas bezahlt werden.

klar. Aber wo kommt das Geld her?
Die Schulden und Zinsen müssen von irgendwem (zurück)gezahlt werden?
Oder gehörst Du zu denen, die glauben, dass „Sondervermögen“ keine Schulden sind?

Niveau ist, wenn man einen Gedanken zu Ende denken kann.
Nicht wenn mal gegoogelte oder per KI erstellte Textbrocken aneinanderhängt.

Ich will mich nicht wiederholen, aber der Einwand ist halt absolut richtig. Um die Wirtschaft kann es also bei der Diskussion nicht gehen. HeberDi will irgendwie einen längeren Arbeitstag um mehr freie Tage zu haben. Das habe ich verstanden, wenn dafür auch keine Reform des ArbZG notwendig wäre. Aber was soll denn für die Wirtschaft dabei rauskommen? Dort gibt es nur einen Effekt, wenn Arbeit billiger werden würde. Also mehr arbeiten, aber nicht mehr verdienen. Nur das wäre eine Sanierung auf Kosten der Arbeitnehmer. Das kann man natürlich wollen ( und dürfte in der CDU auch populär sein). Wollen wir das? Ist das machbar, angesichts der Vermögensunterschiede in Deutschland? Warum sollen die Arbeitnehmer für unternehmerische Fehlentscheidungen in der Industrie aufkommen? Wäre so ein Vorhaben in Deutschland überhaupt durchführbar? Und, ziemlich entscheidend, würden diese Opfer überhaupt die Wirtschaft wieder sanieren und noch wichtiger, würden damit denn diese Arbeitsplätze gesichert? Meiner Meinung wäre das nicht entscheidende Beitrag bei der jetzt notwendigen Transformation und ganz sicher werden viel Arbeitsplätze für viele bisherigen Tätigkeiten wegfallen ( wenn wir die Kurve kriegen). Mag sein,dass natürlich auch neue entstehen, aber Arbeitsplatzgarantien wären eher kontraproduktiv.

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Du redest von Scheinlösungen a la AfD, wenn es um Mehrarbeit geht

Mehrarbeit und Flexibiliserung gefährden die Gesundheit und das Wohlergehen der Arbeitnehmer

Aber wenn die Knappheit durch Roboter beseitigt wird und manche weniger arbeiten könnten, werden Arbeitsplätze „gestohlen“ (was auch immer das bedeutet).

Das ist betonharte Verweigerung jeder Veränderung.
Alles muss bleiben, wie es ist.
Der Arbeitsplatz wird als Besitzstand betrachtet, der mir persönlich gehört.
Wenn die Arbeit ein anderer macht, wird mir der Arbeitsplatz „gestohlen“.

Aber wir sind bei links und/oder den Grünen, also definitionsgemäß „progressiv“. Lachhaft.
Da finde ich die CDU an der Stelle deutlich progressiver :slight_smile:

Und auf meine wiederholten Fragen nach der alternativen, schmerzfreien Lösung kommt … genau nix.

Es geht mir um die Haltung der Gesllschaft zu solchen Fragen.
Um das Bewusstsein, dass jeder seinen Teil beitragen muss, statt zuerst nach Ausreden dafür zu suchen, dass er sich bitteschön nicht ändern muss.
Siehe ausführlicher hier
https://das-gruene-forum.de/t/merz-will-8h-tag-abschaffen-faules-ei/5820/80?u=lawandorder

Wir hatten die Diskussion über die Abschaffung eines Feiertages. Geht gar nicht!
Jetzt die Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Geht auch nicht!!
Mehrarbeit? Nicht mit uns!
Späterer Renteneintritt?? Lass mich raten: Unmöglich!
Erhöhung der Beiträge zur Renten- und Krankenversicherung? verstößt wahrscheinlich gegen die Menschenrechte :slight_smile:
Brauchen wir denn grundlegende Reformen?? Klar!! Aber immer nur bei den anderen!

Diese Haltung kotzt mich an, um es mal drastisch zu sagen.
Insb. dann, wenn sie unter dem Deckmantel der Verteidigung sozialer Errungenschaften vorgebracht wird. Gerade wenn wir unsere sozialen Errungenschaften halbwegs erhalten wollen, werden wir einiges, nein: vieles ändern müssen. Du weißt und verstehst das, glaube ich. Andere hier wissen nicht mal, worum es eigentlich geht.

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Die Abschaffung des 8-Stunden-Tags ist nicht die Lösung

Um wessen Vorteil geht es, wenn der Kanzler mehr Arbeit fordert und ansonsten den wirtschaftlichen Niedergang beschwört? Sicher nicht um das Wohl der Beschäftigten. Denn für sie bringt die Lockerung der Arbeitszeit mehr unbezahlte Überstunden, mehr Hamsterrad und weniger Gesundheit. Für Unternehmen bedeutet eine Flexibilisierung dagegen weniger Kosten. Sie könnten dank mehr Überstunden zusätzliche Schichten fahren, ohne dafür teure Zuschläge oder mehr Arbeitskräfte einzusetzen – also mehr Gewinn auf dem Rücken von weniger Personal.

Aber unsere Arbeitswelt besteht nicht nur aus Büroangestellten. Sie besteht aus Paketdienstfahrern in Leiharbeit beim Sub-Unternehmen. Sie besteht aus Kellnern und Köchinnen, die stundenlang auf den Beinen sind, abends, nachts, an Wochenenden und Feiertagen. Aus Menschen, die Schicht schieben in der Pflege, welchen, die auf der Baustelle Zementsäcke schleppen bei Hitze, Regen oder Schnee, Kolleginnen, die Busse und U-Bahnen fahren, damit alle sicher ans Ziel kommen. Alles Menschen mit wenig Einfluss auf ihre Arbeitszeitgestaltung, die dringend Grenzen ihrer Arbeitszeit brauchen, um gesund zu bleiben. Deshalb gibt es Tarifpartnerschaft; sie macht auch bei bestehendem Arbeitsgesetz mit Tarifverträgen passgenaue Lösungen für jede Branche möglich.*

Wer länger arbeitet, ist auch nicht zwingend produktiver. Ab 8 Stunden nimmt die Produktivität ab, es passieren mehr Fehler und gesundheitliche Probleme nehmen zu. Die skandinavischen Länder mit kürzeren Arbeitszeiten haben nachweislich oft eine höhere Produktivität, das zeigen Studien. Die Deutschen arbeiten außerdem nicht zu wenig, sondern schieben pro Jahr einen Berg von 1,2 Milliarden Überstunden vor sich her, die Hälfte davon unbezahlt.

Wenn der große Wurf der Arbeitgeber und der Union zur Wirtschaftsförderung also mehr Überstunden und die Abschaffung des 8-Stunden-Tags sein sollen, dann können sie mit einem ganz sicher rechnen: Zoff mit den Gewerkschaften.

Der Chef der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Werneke, stellt sich anlässlich des Tag der Arbeits am 1. Mai gegen Pläne von Union und SPD, Regeln für die tägliche Höchstarbeitszeit aufzuweichen. „Damit werden 13 Stunden Arbeit am Stück möglich und rechtlich zulässig“, sagte Werneke laut einer Mitteilung. Die Belastung für Beschäftigte in Deutschland werde „unerträglich“, sollte die wohl nächste Bundesregierung an ihren Plänen festhalten.

Schwarz-Rot will laut Koalitionsvertrag die Möglichkeit einer wöchentlichen anstatt einer täglichen Höchstarbeitszeit schaffen. Standards im Arbeitsschutz und die geltenden Ruhezeitregelungen sollen dabei jedoch beibehalten werden. Der Acht-Stunden-Tag gilt seit 1918 in Deutschland. Im Arbeitszeitgesetz heißt es heute: „Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten.“ Nur in Ausnahmen sind zehn Stunden pro Tag möglich.

Ver.di: Angriff auf Sozialstaat und Schutzrechte

Der Gewerkschaftsvorsitzende stellt sich hinter die aus seiner Sicht Leidtragenden: „Abertausende Beschäftigte im Handel, in der Paketzustellung, der Logistik, der Pflege und in vielen anderen Bereichen werden massiv unter Druck gesetzt.“ Werneke warnte, dass „unter dem Deckmantel angeblichen Bürokratieabbaus“ der Sozialstaat und Schutzrechte angegriffen würden.

In Deutschland werde nicht zu wenig gearbeitet, argumentiert der Gewerkschaftler. „Die Beschäftigten schieben 600 Millionen Überstunden vor sich her und können sie wegen der Arbeitsbelastung nicht abbauen“, so Werneke. Auch von den Jusos, der Jugendorganisation der SPD, hatte es Kritik an den Koalitionsplänen zur Arbeitszeit gegeben.

Wer will den Zehn-Stunden-Tag?

*Amélie Sutterer-Kipping vom HSI hat als Sachverständige eine Stellungnahme für den zuständigen Bundestagsausschuss verfasst. Ihr Fazit: Die bestehenden Spielräume „sind ausreichend, um weitgehende und nötige Flexibilität für beide Seiten des Arbeitsverhältnisses zu gewährleisten“. Weiter verweist die Juristin darauf, dass eine weitere Entgrenzung von Arbeitszeiten Risiken für Gesundheit, Vereinbarkeit und Gleichstellung im Berufsleben bringt. Arbeitswissenschaftlich gesichert ist: Lange Arbeitstage wirken sich negativ auf die Gesundheit aus, nach der achten Stunde steigt das Risiko für Arbeitsunfälle steil an. Und die wenigsten Vollzeitbeschäftigten wünschen sich einen späteren Feierabend. Die Fakten: *

  • Nach der Arbeitszeitbefragung 2021 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin arbeiten abhängig Beschäftigte in Vollzeit in Deutschland durchschnittlich 43 Stunden pro Woche und damit durchschnittlich 4,3 Stunden mehr als vertraglich vereinbart, machen also Überstunden.

  • Arbeitswissenschaftliche und arbeitsmedizinische Erkenntnisse belegen Sutterer-Kipping zufolge, dass Arbeitszeiten von mehr als zehn Stunden täglich oder mehr als 40 bis 48 Stunden pro Woche mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen einhergehen. Hierzu gehören psychosomatische Beschwerden, Herz- und Kreislauferkrankungen, Magen-Darm-Beschwerden oder Schlafstörungen. Zudem erhöht sich durch Übermüdung infolge überlanger Arbeitszeiten das Risiko von Arbeitsunfällen. So steigt die Unfallhäufigkeit nach der achten Arbeitsstunde exponentiell an, sodass Arbeitszeiten über zehn Stunden täglich „als hochriskant eingestuft werden müssen“.

  • 97 Prozent der Beschäftigten möchten nicht länger als bis 18 Uhr arbeiten – auch und gerade, um Arbeit und Familienleben unter einen Hut zu bekommen, ergab eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung von 2023.

Okay, weg mit dem Acht-Stunden-Tag, weil Deutsche ein langes Wochenende genießen wollen.
Wird aber nicht funktionieren.

Der Handelsverband spricht sogar von einer „Win-Win-Situation“.
Ach ja, am Ende für wen?

„Giftcocktail für die Gesundheit und Leistungskraft“

Das sieht der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) kritisch. DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel sagte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa: „Zusammen mit der offenbar geplanten Abschaffung des 8-Stunden-Tags ist das ein Giftcocktail für die Gesundheit und Leistungskraft von Beschäftigten.“

Da mehr als die Hälfte aller Überstunden nicht vergüten würden, würde Steuerfreiheit die Beschäftigten nichts bringen, fügte sie hinzu. Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer „arbeiten bereits hart am Limit und leisten jeden Tag ihren Beitrag.“ Arbeitszeit müsse so gestaltet werden, dass Gesundheit geschützt werde und Privatleben möglich bleibe.

Union und SPD schlagen vor, aus der täglichen eine wöchentliche Höchstarbeitszeit zu machen. Was eine Änderung des deutschen Arbeitszeitgesetzes für Arbeitgeber und Beschäftigte bedeuten würde. Ende des Acht-Stunden-Tags für „mehr Flexibilität“ – eine Scheindebatte, nur um die Wirtschaft anzukurbeln?

Pass auf Deine Gesundheit auf.
Bist Du übrigens wieder gesund und wieder arbeitsfähig, um die Wirtschaft anzukurbeln?

Mir ist nicht so ganz klar, was du mit „Sanierung“ meinst? Aber auf wessen Kosten sollte sie gehen? Der Gewinn der Unternehmen wird im wesentlichen vom Wettbewerb bestimmt, hängt also nicht so serh von den allgemeinen Arbeitszeiten ab.

Wir sollten hier nicht den alten Klassenkampf Arbeitnehmer vs. Arbeitgeber wiederbeleben, auch nicht in der Rethorik. Es ist eine gesamtwirtschaftliche Frage.

Dito. Unternehmer müssen nun mal entscheiden. Dass dabei Fehler gemacht werden, ist unvermeidbar. Der Unternehmer verliert im schlimmsten Fall seine Firma und damit das eingesetzte Kapital, der Arbeitnehmer sucht sich einen neuen Job.

Wie gesagt, es geht mir um die Rethorik und die veraltete, klassenkämpferische Grundhaltung.

Nicht nur.
Man kann z. B. , wenn man geschickt ist, Infrastruktur besser auslasten. Da wären ganz neue Arbeitsmodelle möglich die auch dem Arbeitnehmer gefallen könnten..
Oder/und flexibler auf schwankende Auftragslage reagieren.

Es ging darum, dass Arbeit billiger wäre, dh. die Mitarbeiter verdienen weniger Geld pro Arbeitsstunde. Das ist doch eindeutig erst mal nur ein Beitrag, den die Arbeitnehmer leisten müssten.

Das ist sehr richtig, deshalb ist die Diskussion hier um eine gesetzliche Änderung des 8 Std. Tages eher eine Scheindiskussion. Den Rest sollten wir im parallelen Link zur Mehrarbeit diskutieren.

Noch leben wir im Kapitalismus mit seinen Widersprüchen und auch gegensätzlichen Interessen. Natürlich sind dennoch beide Seiten daran interessiert, dass der Betrieb läuft.

Da gebe ich dir recht. Passiert auch schon teilweise. Ich bin durchaus für Arbeitszeitkonten und flexibles Arbeiten ( nützt auch tatsächlich beiden Seiten), meine nur, dass das ArbZG ausreichend ist und das die Betriebspartner vor Ort regeln sollten.

Danke für die Quellen. „In Tagesschau“ wird allerdings der 8 Std. Tag zumindest missverständlich widergegeben. Gesetzlich ist er zwar die Regel, aber schon jetzt sind bis zu 10 Std. täglich möglich ( im Durchschnitt 48 Std). So ganz verstehe ich jetzt nicht, was Union und SPD wollen.

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Willkommen bei den Grünen vielleicht suchst du dir eine Partei die mehr deine Richtung abdeckt wie FDP oder CDU hier sind die „Links grün versifften“ schon vergessen?

Aber ich gehe dann noch mal auf ein paar deiner Punkte ein:

  • Feiertage bitte gleiches Recht für alle dann sollten wir erstmal dafür sorgen dass wir in ganz Deutschland einheitliche Feiertage haben.
  • Arbeitszeit hier brauchen wir gesetzliche Strukturen die erst einmal vor Ausbeutung schützen, jedem auch ein Leben zu ermöglichen wer noch mehr arbeiten möchte, kann das tun das kann man auch sogar schon heute, hast du ja sogar aus deinem Nähkästchen geplaudert.
  • Renter, wir brauchen kein renteneintrittsalter sondern ein Fenster ein Fenster z.b von 60 bis 70 Jahren wo jeder auch selbst mitbestimmen kann wann er in die Rente geht bzw dass er wirklich in Rente gehen kann, wenn er nicht mehr arbeiten kann, Gregor Gysis Lieblingsbeispiel der Dachdecker der sollte mit 60 bestenfalls in Rente gehen. Anwälte dürfen dann gerne noch bis 70 gehen wenn sie noch klar im Kopf sind.
  • Erhöhung sozialversicherungsbeiträge habe ich nichts dagegen aber dann bitte auch Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze. Und natürlich alle zahlen in die gleiche Kasse ein.
  • ich hatte ja selbst sogar zuletzt in einem Beitrag darüber geschrieben dass die Einzahlung aktuell für die Arbeitslosenversicherung viel zu gering ist man bekommt einfach nicht genügend arbeitslosengeld so dass man mit einem guten Einkommen sogar noch zusätzlich dann wohngeld braucht, du erinnerst dich sicherlich.
  • ich wäre sogar noch für eine militärsteuer in Anlehnung an das schwedische steuermodell. Oder wir nehmen gerne wieder die alte sektsteuer zu Rande die war ja genau dafür mal eingeführt worden.

Und jetzt kannst du mal drüber nachdenken welchen Teil der Bevölkerung kann man noch einiges abverlangen kann und welchen Teil der Bevölkerung kann man nichts mehr abverlangen da die schon auf der letzten Rille krauchen.