Ich denke mal, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun und es gibt Gott sei Dank nicht nur „böse“ Arbeitgeber*innen.
Aber viele Unternehmen sind grundsätzlich auf die Steigerung ihres Gewinns ausgerichtet, was manchmal zu Entscheidungen führt, die die Interessen der Arbeitnehmer in den Hintergrund treten lassen.
Unternehmen stehen unter steigendem Druck, wettbewerbsfähig zu bleiben, was zu Kostensenkungen, auch auf Kosten der Arbeitnehmer, führen kann.
Die zunehmende Flexibilisierung kann zu unsicheren Arbeitsverhältnissen und prekären Beschäftigungsbedingungen führen, was sich negativ auf die Arbeitnehmer auswirkt.
Gesetze und Vorschriften zu lockern oder gar abzuschaffen, die Arbeitnehmer eigentlich schützen sollten, gäbe den Unternehmen natürlich mehr Spielraum bei der Gestaltung der Arbeitsbedingungen.
Eigentlich sollte es wichtiger sein, ein Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichem Erfolg und sozialer Verantwortung zu finden, um sicherzustellen, dass die Vorteile des wirtschaftlichen Fortschritts gerecht verteilt werden.
Es geht dabei auch um die Frage, inwieweit Unternehmen ihre Gewinne auf Kosten der Arbeitsbedingungen ihrer Beschäftigten erzielen.