Ja, weil du es nicht kapieren kannst oder willst, worüber wir hier reden. Du redest über Fläche, weil du nicht verstehen kannst/willst, dass Fläche biologisch gesehen etwas anderes ist als in deinem Mathematiker/Techniker/Ingenieurs-Gehirn.
Oder möchtest du auch die Fläche aller Vogelnester der Bundesrepublik in der Aufsicht abschätzen, ihre Fläche als vernachlässigbar einordnen und dich wundern warum Leute sich Sorgen machen, wenn die Anzahl = Fläche abnimmt?
Lustig ist aber:
Die Sache ist ohnehin nicht binär, was du nicht erkennen möchtest. Deshalb ja der Begriff „digital“. Blüte, nicht Blüte. Was wäre da in deinen Augen denn noch nicht-binäres möglich? Ich bin gespannt.
Drehen wir es mal um.
Zahlen sind ja deins.
Dann such uns doch bitte eine Relation heraus, die sinnvoll ist.
Die gesamte Fläche der BRD zu nehmen ist (glaub uns das mal), sinnlos.
Was wir brauchen, ist die Siedlungsfläche, die mit Einfamilienhäusern belegt ist.
Dann Grundstücksgröße abzüglich Haus/Garage und Garten hinter dem Haus.
Abzüglich der Fläche von Straßen, Parkplätzen und so weiter.
Erst dann haben wir Zahlen, mit denen wir arbeiten können.
Wälder, Felder und weitere Nutzungen wirken sich auf das Kleinklima in den Vororten nich direkt aus.
„Private Vorgärten machen einen signifikanten Flächenanteil in
Wohnbereichen aus“
Hier sind mal drei Studien, die sich sicher auch auf Vorgärten übertragen lassen. Sie sind aber immer Positivbeispiele, wie man die Biodiversität auf einer definierten Fläche erhöht, und dementsprchend muss man die geistige Leistung, dass sie sich, wenn man das genaue Gegenteil tut, entsprechend verringert, selbst leisten.
Mal ein kleiner Ausflug in die Welt der Nerds:
Ich denke, worüber hier in diesem thread diskutiert wird, ist die Apha-Diversität:
Da würde ich die Situation tatsächlich so einschätzen, dass bei Vergleich eines Schottervorgartens mit einem abwechslungsreichen naturnah gestalteten Vorgarten die Alpha-Diversität in Letzterem höher ist. Bestimmt gibt es dazu mehrere Bachelorarbeiten, die aber nicht veröffentlich sind.
Wenn jemand einen (Schotter-) Vorgarten und einen naturnahen Garten hinter dem Haus hat, und du beides zusammen betrachtest, ist das die Beta-Diversität. Da könnten dann die Nachbarn untereinander konkurrieren, bei wem sie größer ist.
Wenn du die Biodiversität der ganzen Stadt betrachtest, dann ist das die Gamma-Diversität, und da fallen die einzelnen Schottergärten nicht so sehr ins Gewicht, solange noch genügend naturnahe Grünflächen da sind, um den Arten einen angemessenen Lebensraum zu bieten. Die werden aber leider auch immer weniger, weil niemand definiert, was „ausreichend“ ist, und das Interesse daran offensichtlich nicht besonders schwer wiegt.
Ich dachte wir reden von der Diversität in der BRD und nicht über die Biodiversität in einer Siedlung? Ich könnte auch über die Biodiversität in meinem Kühlschrank reden, du wärst entzückt, glaub mir das mal
Was aber eigentlich faszinierend ist, ist wie sehr du am Thema vorbei argumentierst. Kein scheinbares Gegenargument ist dir zu blöde, um es gegen mich persönlich vorzubringen.
Hast du eigentlich oft das Gefühl, von Idioten umgeben zu sein?
Nicht nur hier, mit mir dummen Biologin, die nicht erkennen will, dass
eine eloquente Aussage ist und dass du hilflos mit anshen musst, wie sich sich Kommunen bundesweit Gedanken
machen, als sei das für unsere Städte, unsere Zukunft und unser Überleben irgendwie relevant?
Während du offenbar der einzige bist, der wirklich verstanden hat, dass das Problem keines ist und warum man sich mit so etwas überhaupt abgibt und wichtige Ressourcen bindet?
Aber es ist biologisch nicht das Kriterium , für das du es eben hältst. @Biologin und ich saugen uns die Definitionen doch nicht aus den Rippen.
Dss kann eben nicht jeder machen wie er will
Es wäre hilfreich, wenn Du genau diesen Kanckpunkt begründen könntest. Ich habe da ein Verständnisproblem.
Wenn wir 10% der BRD komplett versiegeln und dort jegliches Grün verbannen, warum sollte sich in den restlichen 90% nicht eine prächtige Biodiversität entfalten können?