Die AfD, die Grünen und die Schwulen: wie man es gut meinen und dennoch versauen kann

In der Öffentlichkeit, wo, Quelle?

Es ist grundsätzlich nicht Aufgabe der Moderatoren, alle Threads ständig zu durchforsten, um regelwidrige Beiträge zu finden.

drei ablenkungsmanöver und null argumente.
das übliche

Für welche Äußerung brauchst du eine Quelle?

Wirklich öffentlich oder in einem internen Bereich?

Bitte schreibe, um welche mutmaßliche Äußerung es dir geht.

Beispielsweise die Schließung des Forums und die Aussperrungen.

Ich habe gerade mal „Forum Grüne geschlossen“ gegoogelt.
Da gab es einige Treffer zur Geschlossenheit hinter irgendwelchen Entscheidungen, zu geschlossenen Sicherheitslücken und zu ein bis zweitägigen Foren, die der Bundesverband zwischenzeitlich organisiert hatte. Ich suche weiter…

Hier ein KI-Treffe (Gemini von Google):

"Zentrales Diskussionsforum: Die alte zentrale Diskussionsplattform der Bundespartei im „Grünen Netz“ (welche auf der Software Discourse basierte) wurde als offenes, parteiweites Debattenforum geschlossen. Der Fokus der digitalen Mitgliederkommunikation wurde verschoben."
Der link, den sie dazu liefern, wäre dieser hier: Das Grüne Netz - BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
aber da finde ich es nicht.
Diesen Prompt hatte ich eingegeben: „Bundesverband Grüne hat Diskussionsforum geschlossen“

Jetzt habe ich mal diesen Halbsatz

und diese Frage bei Google (Gemini) eingegeben:

„Haben die Grünen Mitglieder aus ihrem Parteiforum gesperrt?“

Hier die Antwort:

"Ja, es wurden und werden immer wieder Mitglieder aus dem offiziellen Parteiforum der Grünen temporär gesperrt oder dauerhaft ausgeschlossen. [1, 2, 3]

Das parteiinterne Forum der Grünen läuft auf der Plattform Discourse und ist Teil des sogenannten „Grünen Netzes“. Für die Moderation und Sperren gelten dort klare strukturelle und politische Regeln: [1]

Das Hausrecht der Netzbegrünung und Moderatoren

Das Grüne Netz und seine Foren werden technisch von Vereinen wie der Netzbegrünung e.V. betreut und administrativ von Moderatoren verwaltet. [1]

  • Verstoß gegen die Netiquette: Wer im Forum gegen die internen Kommunikationsregeln verstößt, wird durch Moderatoren verwarnt, stummgeschaltet oder temporär gesperrt.
  • Meldungen durch andere Mitglieder: Beiträge können von der Community „gemeldet“ werden. Häufen sich Meldungen zu einem Nutzer, greifen automatische Sperren oder manuelle Prüfungen durch die Administratoren.

Sperren beim Thema „Transidentität / Selbstbestimmungsgesetz“

Das Thema Trans-Rechte und die Debatte um das Selbstbestimmungsgesetz führten innerhalb der Grünen in den vergangenen Jahren zu harten parteiinternen Konflikten. [1]

  • Einstufung als Hassrede / Diskriminierung: Die offizielle Linie der Grünen bewertet bestimmte kritische Äußerungen zur Trans-Thematik schnell als transfeindlich oder diskriminierend. [1]
  • Folge im Forum: Mitglieder, die im Forum Positionen vertreten, die von der Moderation als „menschenverachtend“ oder „Hassrede“ eingestuft werden, erfahren in der Praxis immer wieder Sperren ihrer Foren-Accounts. Oft entbrennt darum Streit, ob es sich um legitime innerparteiliche Kritik oder um einen Regelverstoß handelt."
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Oh, das habe ich tatsächlich nicht gewusst.

Ich kenne nur die Diskussionen im internen Bereich und im alten Forum.

Scheinbar haben einige fleißig dafür gesorgt, dass dies nach außen dringt, denn grundsätzlich kann Gemini nicht auf Aussagen aus geschlossenen, passwortgeschützten oder internen Foren zugreifen.

mein Gott, hier kann jeder (wenn er denn kann …) das Urteil downloaden.

Wenn Ihr weiter über Eure google-Probleme reden möchtet, macht das doch woanders.
Bitte zurück zum Thema, gerne auch mal inhaltliche Beiträge :slight_smile:
Ablenkungsmanöver und KI-Versatzstücke hatten wir jetzt reichlich.
15 Beiträge für sinnloses Gelaber.

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Tja, das ist halt Transparenz, vielen Dank.

Zumindest findet man dort keine Namen.

Aber, wenn man sich selbst outet …

Sie sind dann lieber selbst gegangen. :sleepy_face:

Eva Müller
" Nachdem die Grünen-Politikerin Eva Müller mit Unterstützung von 69 Partei-Mitgliedern Mitte August einen Antrag mit der Forderung eingereicht hatte, bei der anstehenden Bundesdelegiertenkonferenz Mitte Oktober in Bonn noch einmal sachlich und ohne Diffamierung über das neue Selbstbestimmungsgesetz zu diskutieren, wurde sowohl Müller wie auch die unterstützenden Partei-Kollegen von mehreren anderen Mitgliedern der Grünen angegangen. Besonders rabiat geschah dies durch trans-Frau Renée-Maike Pfuderer aus dem Raum Stuttgart, die die 70 Delegierten der eigenen Partei als “xenophobe Rassisten mit Rechtsdrall“ (SCHWULISSIMO berichtete) beschimpfte und sie immer wieder mit einem Nazi-Framing verbal attackierte." (Grüne verweigern klare Haltung - Keine konkrete Stellungnahme zu Nazi-Vergleichen)

Eva Engelken @engelkev
Grüne Ratsfrau Mönchengladbach ausgetreten bei den Grünen 2024. Juristin, Journalistin Gründerin des Vereins „Frauenheldinnen e. V.“
Wegen der Differenzen bzgl. der Queer-Politik distanzierten sich die Grünen in Mönchengladbach von ihr, lehnten eine Zusammenarbeit ab und nahmen sie nicht in die Ratsfraktion auf. So wurde Eva Engelken fraktionsloses Ratsmitglied.“
(…)
"Eva Engelken beteiligte sich an Frauenprotesten gegen das zu diesem Zeitpunkt geplante Selbstbestimmungsgesetz beim Bundesparteitag der Grünen in Bonn im Oktober 2022. Sie kritisierte dabei auch Fridays for Future dafür, dass sie auf ihren Bannern die Regenbogen- und Transgenderflagge verwendeten, und äußerte: „Trans und Queer erobert das Ganze. Das ist dafür bezeichnend, mit welchem Einfluss diese Queer-Lobby in die Gesellschaft einsickert.“ (Wikipedia)
Grüne: Diskussion unerwünscht - Keine Debatte über das Selbstbestimmungsgesetz + Unsere Stellungnahme zu Eva Engelkens Auftritt bei stern TV. - Bündnis 90/ Die Grünen Mönchengladbach

Ihr Verein setzt sich ein für den Schutz von Mädchen vor religiösem oder kulturellem Zwang
(z. B. Kopftuchdruck, Sexualisierung, Verhaltens- und Bekleidungsvorgaben), gegen medizinische Transgender-Eingriffe bei Jugendlichen, gegen Leihmutterschaft, gibt Rechtshilfe in der Transgender-Debatte. Deswegen wird sie als islamophob und Transphob kritisiert.
Auf ihrer Webseite www.evaengelken.de setzt sie sich weiter für Feminismus ein:
Der Mainstream-Feminismus hat die Seiten gewechselt. Wer heute für Frauenrechte eintritt — für den Schutz von Mädchen, für biologische Realität, gegen Leihmutterschaft, gegen den politischen Islam — gilt als rückständig. Dabei ist das Gegenteil wahr.

Keine Grüne, aber von der Grünen Maike Pfuderer verfolgt und als TERF bezeichnet:
Inge Bell
2017 - 2023 stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Terre des Femmes. Wegen ihres Einsatzes für Frauenrechte erhielt sie 2007 den Preis Frauen Europas und 2012 das Bundesverdienstkreuz am Bande. 2020 erarbeitete sie mit dem Vorstand ein „Positionspapier zu Transgender und Selbstbestimmung, in dem sie sich einerseits solidarisch mit Transsexuellen und deren Recht auf eine diskriminierungsfreie Transition zu erklärten. Andererseits bestanden sie auf der klaren Unterscheidung zwischen dem biologischen Geschlecht (sex) und den sozialen Geschlechterrollen (gender).
Wegen des öffentlichen Vorwurfs der „Transfeindlichkeit“, betrieben seit 2021 von der Grünen Maike Pfuderer (focus) , wurde das Papier 2022 zurückgezogen. (Emma)
Inge Bell verklagte Maike Pfuderer auf Unterlassung der Bezeichnung „TERF“: "deswegen hat das Landgericht München ein sogenanntes Versäumnisurteil erlassen. Jetzt ist es ihr unter Androhung von 250.000 Euro Ordnungsgeld oder Ordnungshaft untersagt, mich weiterhin als „TERF“ zu beleidigen oder weiter zu behaupten, ich würde mit Rechtspopulisten auftreten." (focus)

Boris Palmer
1996 - 2023 Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen. 2001 bis 2007 Abgeordneter im Landtag von Baden-Württemberg, seit 2007 Oberbürgermeister der Stadt Tübingen. 2023 bei den Grünen ausgetreten.
Er wurde ebenfalls von der Grünen Maike Pfuderer auf sozialen Medien jahrelang verfolgt und 2020 als transfeindlich angegriffen: "Sie bezeichnet Boris Palmer auch mal als „moralisch verrotteten Populisten“ (Taz) Sie unterstützte das Parteiausschlußverfahren gegen ihn und verklagte ihn wegen Deadnaming. Die Klage wurde abgewiesen. (Grünen-Politikerin zeigt Boris Palmer an – „Hat mich wahrheitswidrig pathologisiert“)
Er selbst hat gegen M.P eine Unterlassungsklage wegen weiterer Hetze gegen ihn gewonnen. (Stand irgendwo auf seinem Facebookprofil- finde es leider nicht wieder).

Valerie Wilms
Transfrau, grüne Bundestagsabgeordnete 2009- 2017, 2023 ausgetreten. Gab bei youtube (Marc Friedrich) Interviews zum Thema „Die Grünen sind eine Sekte“ in denen u.A. sie die grüne Haltug zum Selbstbestimmungsgesetz kritisierte.
"In dem Interview erhob sie auch Vorwürfe gegen frühere Parteifreunde: „Ich bin aus grünen Kreisen als Nazi beschimpft worden.“ Das habe sie jedoch alles hinter sich. „Heute bin ich parteilos und das bleibe ich. Auch wenn mir immer wieder unterstellt wird, dass ich mit der AfD sympathisiere, aber das ist nicht richtig.“ Valerie Wilms: Ex-Grüne bezeichnet Transsexualität als „Erkrankung“ und erhebt Vorwürfe gegen ihre alte Partei - WELT

Dazu kommen all die unbedeutenden Grünen Parteimitglieder ohne Amt und Mandat, die nicht in der Zeitung standen und ein paar kritische Worte zum Selbstbestimmungsgesetz geäußert haben und deswegen sofort als Nazi und „Transphob“ geframt wurden.

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danke @ErnstBGi
das ist der unterschied zwischen dummem geschwätz und echter recherche ! tolle Arbeit.

diese fälle zeigen die sektenhaften mechanismen bei den grünen, wenn es um geschlechtsfragen geht.
da kuscht eine ganze partei vor durchgeknallten gestalten wie pfuderer, nur weil sie trans ist und bei kritik sofort „nazi“ brüllt.
die partei hat da einen webfehler, der zu skurrilen und politisch desaströsen ergebnissen führt.

engelken war ja damals auch im parteiforum, und mit Bell habe ich mal kontakt aufgenommen, nachdem sie das urteil erwirkt hatte. ich unterschreibe nicht alles, was die beiden sagen, aber diese frauen leben in der realität und sind fähig, einen standpunkt zu formulieren, zu begründen und zu verteidigen, und sie haben mut. das verdient zumindest mal respekt, auch wenn man inhaltlich manches anders sieht.

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Na ja, sagen wir mal, ihr habt euch von einer einzigen trans Frau provozieren lassen, die sich wirklich absolut falsch verhalten hat, und das Forum wurde quasi gesprengt.

Auch ich hatte von ihr „mein Fett abbekommen“, weil ich ihr Verhalten kritisiert habe, u.a. dass sie jegliche kleine Kritik mit „TERF“ und „faschistioid“ betitelt hatte, nicht in der Lage war mit Gegenargumenten sachlich zu diskutieren und dadurch eine gewisse Wehrhaftigkeit entstand.

Immerhin gibt es inzwischen sogar schätzungsweise 9 Millionen queere Menschen in Deutschland, d.h. ca. 11 bis 12 Prozent der deutschen Bevölkerung, die nur ihr selbstbestimmtes Leben in Ruhe leben wollen, die Deiner Meinung nach „nur eine kleine Minderheit mit Sexualneurosen“ sind.

Zu dieser Zeit ging es schließlich um einen wichtigen Gesetzentwurf und der alte BuVo sah im Nachhinein keine andere Möglichkeit mehr, als das Forum zu schließen, weil sie Befürchtungen hatte, dass einige wenige aus der Basis dieses Gesetz kritisieren und es sogar zu transfeindlichen Aussagen kommen könnte.

Ob dies am Ende wirklich das Richtige war, steht auf einem anderen Papier, denn dadurch wurde der gesamten Basis der bundesweite Austausch von Meinungen, auch über andere Themen, genommen und mit abgestraft.

Inzwischen hat die Netzbegrünung e.V. in Eigenverantwortung versucht, das Forum wieder zu aktivieren, aber es wird von der Grünen Basis nicht angenommen, weil sie offensichtlich wegen den damaligen Ereignissen die Schnauze voll haben.

Man diskutiert inzwischen lieber in den Sozialen Medien.

Queer ist aber nicht gleich Trans. Ich habe da jetzt keine Zahlen vor mir, wage aber die Aussage, dass +/-90% der Queer Personen homosexuell sind. Sprich die Aussage, dass es sich - bezüglich trans/agender um eine sehr kleine Menge an Menschen handelt, dürfte wohl trotzdem richtig sein.

Ich bin absolut dafür, dass man selbst der kleinsten Gruppe an Menschen die Unterstützung gewährt, die sie für ein selbstbestimmtes Leben brauchen und war sicher kein Freund des alten Transsexuellengesetzes. Aber … das Thema hätte man besser im Maschinenraum der Ministerien still und effizient lösen können, als mit maximaler Lautstärke und gegenseitiger Beschimpfung die politische Konkurrenz sowie große Teile der „normalen“ Bevölkerung vor den Kopf zu stoßen.

Das ist eine traurige Entwicklung - hängt aber wohl vor allem daran, dass viele Grüne sich vor allem rein lokal engagieren und die Bundespartei das Forum praktisch tot schweigt - von Werbung ist jedenfalls nichts zu sehen.

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In Deutschland gibt es tatsächlich keine amtliche Statistik zur genauen Anzahl transgeschlechtlicher Menschen.

Studien haben ergeben, dass es inzwischen immerhin 0,5 bis 0,6 Prozent der Gesamtbevölkerung sind, d.h. hochgerechnet ca. 415.000 bis 500.000 Menschen.

Aber laut Titel betrifft dieser Thread offensichtlich nicht nur die trans Menschen.

Und für eine Person hier ist dies mal wieder nur „dummes Geschwätz“.

Schrieb ich ja, dass es - bezogen auf 100% Bevölkerung nur sehr wenige sind, auch wenn die absolute Zahl hoch ist.

Und ich glaube nicht, dass es für @lawandorder „dummes Geschwätz“ ist. Es ist nur kein Thema, welches man dermaßen nach außen tragen muss - machen die Grünen (+Linke + SPD) aber ganz offensichtlich gerne: alle möglichen Minderheitenthemen laut zu adressieren statt diese „geräuschlos“ abzuräumen und sich auf die wirklich wichtigen Themen zu konzentrieren.

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Zumindest für fast 9 Millionen queere Menschen (wie bereits erwähnt) ist dies garantiert ein wichtiges Thema.

Außerdem sind die Grünen nicht die einzige Partei, die sich für die Rechte queerer Menschen einsetzt.

Auch SPD, FDP, Die Linke und auch kleinere Parteien wie Die PARTEI setzen sich aktiv für die Rechte queerer Menschen ein (z.B. durch das Selbstbestimmungsgesetz oder die Ergänzung des Artikels 3 im Grundgesetz) und sind fast immer mit eigenen Wagen, Fußtruppen und Politiker*innen auf den Paraden vertreten.

Nur im Bezug auf den Grünen wird dies immer total aufgebauscht und wie man sieht, fallen sogar teilweise die eigenen Mitglieder auf den populistischen Quatsch herein.

Außerdem befassen sich die Grünen tatsächlich auch mit anderen durchaus wichtigeren Problemen und Themen.

Das Selbstbestimmungsgesetz trat am 01.11.2024 in Kraft. Das Statistische Bundesamt hat im Juni 2026 Zahlen zu Änderungen von Geschlechtseintrag und Vornamen für den Zeitraum von November 2024 bis März 2026 veröffentlicht. Insgesamt haben in den 17 Monaten 28.364 Personen eine Änderung von Geschlechtseintrag und Vornamen über das SBGG vorgenommen. Aktuelle Zahlen zum Selbstbestimmungsgesetz · Bundesverband Trans*

2025 änderten in 27 % der Fälle Personen den Eintrag ‚männlich‘ zu ‚weiblich‘ und 42 % von ‚weiblich‘ zu ‚männlich‘.