Die AfD, die Grünen und die Schwulen: wie man es gut meinen und dennoch versauen kann

man fragt sich ja immer, wie die AfD ihre Homophobie und ihr reaktionäres Gesellschaftsbild mit der Tatsache zusammenbringt, dass ihre Vorsitzende lesbisch ist.

Yt hat mir heute diesen Beitrag hier vorgeschlagen, den ich mir dann auch angeschaut habe, und den ich sehr aufschluss- und lehrreich finde.

  1. Dieser Mensch behauptet, er lebe seit über 10 Jahren mit einem Mann zusammen, sei also schwul.
    Die CSD-Veranstaltungen lehnt aber aber trotzdem kategorisch ab und wirft den Linken und Grünen ihre queer-Politik vor.
    Er sagt sinngemäß, dass er als Schwuler kein Interesse daran habe, in Lederkram oder mit Tierkostüm durch Köln zu tanzen, er habe andere Sorgen.
    Außerdem findet er es nicht richtig, dass bei diesen CSD-Umzügen kleine Kinder mitgehen, die sich dann die nackten Hintern oder vielleicht sogar Penisse irgendwelcher fremder Männer ansehen dürfen/müssen, und denen ein Verhalten als normal dargestellt wird, das statistisch die große Ausnahme ist.

    Er sagt, dass die entsprechend auftretenden Teilnehmer des CSD nicht die Mehrheit der LGBTQ+ usw. repräsentieren, die einfach nur ihr Leben leben und nicht diesen „hedonistischen Firlefanz“ (so ungefähr, aus dem Kopf zitiert) veranstalten wollen.

  2. Mein Problem damit:
    ich vermute, er trifft damit die Sichtweise sehr vieler Menschen, auch der LGBTQ+ usw.
    Mir gehen diese Veranstaltungen aus ähnlichen Gründen auch gegen den Strich.
    Ich verstehe nicht, wie jemand „stolz“ auf sein Geschlecht oder seine Geschlechtsidentität sein kann. Woher kommt diese merkwürdige „pride“?
    Ist es ein persönlicher Verdienst oder Erfolg, wenn ich als Mann einen Mann liebe?
    Das zu feiern, widerstrebt mir.
    Mit demselben Recht könnte ich eine Demo veranstalten und der Welt verkünden, dass ich eine Frau liebe. Dann wäre ich allerdings ein altes, weißes, cis-normatives Arschloch :slight_smile:

  3. Politisch bedeutet das für mich:
    die Grünen übertreiben (in bester Absicht!) solche Themen bis zu dem Punkt, an dem sie die Mehrheit verlieren (Stichwort auch: Tessa Ganserer).
    Das bietet Gruppierungen wie der AfD die Chance, die Politik der Grünen zu kritisieren und dabei auf die Zustimmung der Mehrheit zu stoßen.
    D.h. wir tun uns mit diesen Übertreibungen keinen Gefallen, sondern stärken unsere Gegner.
    Es ist immer derselbe Mechanismus:
    aus lauter moralischem Überschwang und Weltverbesserungsideologie vergessen wir die Realitäten und die Mehrheit der Menschen.
    Und wundern uns dann, warum die AfD vermeintlich nicht zu stoppen ist.
    Das sind politische Anfängerfehler, die wir nach 50 Jahren langsam mal ablegen könnten.

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Mir ging es lange Zeit mit Alice Schwarzer so - irgendwann mitte der 80er konnte ich es nicht mehr hören… Das war aber definitiv mein Problem!

Ich sehe durchaus ein, dass es solche Menschen aber auch solche Aktionen geben muss, so lange wir noch so weit von Gleichberechtigung von Menschen (egal, ob es um Frauenrechte oder um LBGTQ+ geht). Vielleicht weniger, um „nur“ die ein oder andere Gruppe zu adressieren, sondern, um das auf das Prinzip der Gleichberechtigung immer wieder hinzuweisen, und was das für Konsequenzen hat bzw. haben müsste.

Ich denke, das ist eine bewusste Überzeichnung, um das Problem herauszuarbeiten - nach meiner unbedeutenden Vorstellung des Begriffes „Stolz“ bezieht sich das auf eine eigene Leistung - wa beim Geschlecht nicht der Fall ist - allerdings könnte man Teil einer ausgegrenzten Randgruppe durchaus solz darauf sein, dem Druck der Gesellschaft zu widerstehen und sich dazu öffentlich zu bekennen, dass man anders ist - trotz zu befürchtender Ausgrenzung. Das ist durchaus eine Leistung.

Was dann genau eine Übertreibung ist, hängt sehr von der Einschätzung der Schwere der Repressalien ab, unter der diejenigen „leiden“.

Das kann ich in diesem Fall gar nicht einschätzen.

Die Tatsache, dass innerhalb der CSU immer noch diskutiert wird, ob man die Gewalt gegen Frauen in der Ehe nicht wie jede andere Gewalttat bewertet, zeigt mir auf diesem Gebiet (Gleichberechtigung von Mann und Frau), dass es sich immer noch lohnt, dafür öffentlich einzutreten.

Was das Video angeht: seit es den CSD in München gibt, bin ich da mitgelaufen - die Risiken (insbesondere in Bezug auf den Jugendschtz) teile ich explizit nicht.

Eine Frage habe ich zu dem Video: Ist Gleichberechtigung nicht eine Folge von Gleichstellung?

passend dazu Weidel von heute.
das sein bestimmt eben doch das bewusstsein

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sind wir von der Gleichberechtigung so weit entfernt? formal wohl nicht. hat nicht jeder die gleichen rechte?
die faktische gleichstellung gibt es nicht.
bin aber unsicher, ob die zu erreichen ist, egal was man tut.

aber selbst wenn deine aussage richtig ist, ist die frage, ob diese Art von Aktion der Sache wirklich hilft - oder nicht sogar schadet.
darum geht es mir.

ich dachte es wäre genau andersrum:
jeder erhält die gleichen rechte und erhält dadurch die möglichkeit, die gleiche stellung im leben zu erreichen wie jeder andere.

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Die Frage ist berechtigt - ich würde nicht wagen, sie zu beantworten - wie bei Alice Schwarzer auch; ich möchte nicht wissen - vor allen zu Beginn der Schwarzer’schen Initiative -, wie viele Frauen von ihren abändern „schlecht behandelt“ wurden, nur weil sie ihr folgten :thinking:

Ok, da habe ich vielleicht nicht lange genug nachgedacht - ich bin schon im Prä-Montags-Stress :slightly_frowning_face:

Das kapieren viele nicht.

Gleichberechtigung führt noch lange nicht zu Gleichstellung.

Und Gleichstellung ist noch lange keine Gleichberechtigung.

Das sehen wir ja bei unserem tollen Frauenstatut.

Da wird Gleichstellung erzwungen und dafür Gleichberechtigung geopfert.

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Ich bin noch nie bei einem CSD mitgelaufen und habe auch noch nie bei der Orga geholfen. Meine Begründung: Ich bin nicht sexy genug dazu.

Ich behandele einfach queere Menschen wie alle anderen auch und fokussiere mich auf Sachthemen.

Wenn sie sich aber unbedingt zur Schau stellen wollen, sollen sie das tun.

Tu dir keinen Zwang an…natürlich kannst du so eine Demo veranstalten.

Liebesbekundungen (z.B. Händchen halten, küssen) in der Öffentlichkeit zwischen Hetero-Pärchen sind schon lange kein Tabu mehr. Zwischen Schwulen-Pärchen war es aber bis vor kurzem tabuisiert und wird auch heute noch von vielen Menschen mit gemischten Gefühlen betrachtet.

Deswegen verstehe ich, dass man einen solchen Tabubruch nicht so gerne individuell begeht, sondern lieber in einer großen Menge. Das war der Ursprung diese Paraden.

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:thinking: Was soll ich denn da erst sagen??? Der CSD ist doch kein Laufsteg, sondern vor allem eine politische Veranstaltung mit einer politischen Botschaft. Auch hier wieder der Verweis auf das Projekt Frauenrechte von Alice Schwarzer - auch diese Veranstaltungen waren nicht „laufsteglastig“ …

Warum man sowas heutzutage als „Partydemo“ organisiert, weiß ich nicht - wahrscheinlich bin ich zu alt, um diese Frage zu beantworten - da müsste man wohl eher die jüngeren Semester fragen, wie deren diesbezügliche Ausdruckform idealerweise aussieht…

Vielleicht liegt das auch am Thema Sexualität bzw. sexuelle Ausrichtung, das hier offen thematisiert wird, und das (idealerweise - jenseits des Katholizismus - :sweat_smile: mit „Spass“ assoziiert wird (wäre wieder mal eine Frage an die SoziologInnen hier im Forum) …

:+1: So soll(te) es sein! (leider in vielen Fällen immer noch zu viel konjunktiv :frowning:

Ja, und meine politischen Botschaften sind zurzeit einfach andere, die mit Sex eher nichts zu tun haben. Die Gesetze gegen die Diskriminierung queerer Menschen sind doch alle durch, oder nicht?

Übertreibe bitte nicht!

Was hast Du dagegen, dass es Menschen gibt, die ein gesundes Verhältnis zu allen Geschlechtern und zum eigenen Körper haben?

Ich wurde total konservativ und verklemmt erzogen.

Bis zu meinem Erstenmal habe ich nie ein männliches Glied zu Gesicht bekommen.

Mein Vater hatte es grundsätzlich versteckt und, wenn ich versehentlich ins Zimmer kam, wurde ich hochkantig hinausgeworfen.

Logischerweise entwickelte ich eine Heidenangst vor diesem „schrecklichen“ und „schlimmen“ Ding und dies verursachte bei mir natürlich große Probleme.

Ich habe mir damals geschworen, dies wird mir mit meiner Tochter nie passieren, dies habe ich auch in in der Erziehung umgesetzt und meine Tochter hat tatsächlich ein gesundes Verhältnis zu allen Geschlechtern und vor allem auch zum eigenen Körper.

Für Dein eigenes verklemmtes Denken können andere nichts.

Im Übrigen feierten (demonstrierten) gestern beim Christopher Street Day in Köln rund 1,5 Millionen Menschen.

Klar, das waren alles nur Grüne. :thinking:

Eigentlich schade, dass diese Veranstaltungen noch als Demonstrationen betitelt werden und dass die bunte Vielfalt in Deutschland eigentlich nicht nur einfach gefeiert werden kann.

Alice Weidel kritisiert Abwertung homosexueller Partnerschaften und verteidigt ihr eigenes Leben. (?)

Währenddessen verbreitet Höcke auf dem Bundesparteitag der AxD am 04.07.2026 seine Politik-Phantasien mit Worten wie:

„Das deutsche Volk muss zur Normalität zurückgebracht werden. Heilung und Therapien seien auch Aufgabe der AxD“.

Alice Weidel ist, wie viele andere, Steigbügelhalterin von Höckes politischen und faschistischen Politik-Ideologien. Irgendwann wird sie vielleicht dumm reinschauen oder sie wird als Wunderheilung präsentiert. :grinning_face:

Ja, so sehe ich das auch. Nach meinem Empfinden sind das jetzt einfach Volksfeste, zu denen man gehen kann, wenn man Bock drauf hat, oder eben nicht, denn…

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ich bin ja nicht oft Deiner Meinung, aber ja, so simpel sollte das sein.
Aber das reicht eben nicht.
dass Queere einfach Menschen wie andere auch sind, ist zu wenig.
Sie müssen gefeiert werden, die „bunte Vielfalt“ soll uns den Weg in eine bessere Zukunft leuchten. jeder muss seinen sexuellen oder sonstigen Fetisch öffentlich darstellen können.
Diese Übertreibungen machen das kaputt, was zunächst aufgebaut wurde, und sie liefern den politischen Rattenfängern Argumente gegen die eigentlich gute Sache.
Diese politische Selbstdemontage schadet den Menschen und der Sache.
Und unseren Wahlergebnissen.

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Dann bist du auch gegen Karneval?

Wo ist der Unterschied zwischen einer Demo gegen rechts und einer Demo gegen die Ausgrenzung sexueller Minderheiten?

Das einzige ist das derzeitge Format - währen gegen die Ausgrenzung von Ausländern etc. mit stoischem Ernst und inhaltsschwerer politischer Plakatierung demonstriert wird, sind die CSD’s eher spassig aufgezogen und von körperlichen Kultivierung geprägt.

Das darf doch aber nicht darüber hinweg täuschen, dass es sich um eine Demo gegen Ausgrenzung handelt und es sich vielleicht lohnt, für ein im Grunde sehr ernstes Thema einer immer noch stattfindenden Ausgrenzung öffentlich einzustehen.

Über das Format lässt sich zugegeben trefflich streiten, da die Wahrnehmung vieler damit vom eigentlichen Problem abgelenkt wird.

eben.
und mehr als das. Es mindert die Akzeptanz des Anliegens und bietet dem politischen Gegner unnötige Angriffsfläche, ohne dass dem ein Mehrwert gegenüber stünde.
Aber das habe ich jetzt ausreichend erläutert, ich will es nicht nochmal wiederholen.

Auf meine Überlegung mit der Bemerkung zu reagieren, dass man doch was gegen Ausgrenzung usw tun müsse, ist völlig am Thema vorbei. Das bestreitet ja niemand.
Die Frage ist, wie das am besten geschieht und ob das CSD-Format und andere Übertreibungen nicht kontraproduktiv sind.
Siehe Titel:
„wie man es gut meinen und dennoch versauen kann.“

Der CSD ist ja eigentlich ein Gedenktag, der einmal in Jahr am 28. Juni begangen werden müsste.

„Der CSD erinnert an den ersten bekanntgewordenen Aufstand von Homosexuellen und anderen queeren Minderheiten gegen Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street im Stadtviertel Greenwich Village. Homosexualität stand in den USA unter dem Sodomiegesetz und war nach damals gültiger Gesetzeslage strafbar. In den frühen Morgenstunden des 28. Juni 1969 fand in der Bar Stonewall Inn der sogenannte Stonewall-Aufstand statt. Zu dieser Zeit gab es immer wieder gewalttätige Razzien der Polizei in Kneipen mit trans- und homosexuellem Zielpublikum. Besonders betroffen von Misshandlungen und Willkür waren Afroamerikaner und solche mit lateinamerikanischer Herkunft. Als sich an diesem Abend insbesondere Dragqueens, transsexuelle Latinas und Schwarze gegen die wiederkehrenden Kontrollen wehrten, war dies der Ausschlag für tagelange Straßenschlachten mit der New Yorker Polizei. Um des ersten Jahrestages des Aufstands zu gedenken, wurde das Christopher Street Liberation Day Committee gegründet. Seitdem wird in New York am letzten Samstag des Juni, dem Christopher Street Liberation Day, mit einem Straßenumzug an dieses Ereignis erinnert.“ Christopher Street Day – Wikipedia

Ich halte es für unklug, mehr als einmal im Jahr einen Gedenktag zu diesem Ereignis zu begehen.

Alles andere sind aus meiner Sicht tatsächlich Volksfeste, welche man politisch nicht explizit unterstützen muss, vergleichbar mit

Ich denke, dass die Beteiligung der politischen Parteien (landesweit mehrmals im Jahr) da eher kontraproduktiv ist, von daher finde ich den Titel dieses threads auch passend:

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Diese Umzüge haben nicht nur eine Signalwirkung nach außen, sondern eine starke Wirkung für die Teilnehmer: Selbstermächtigung.
Schon unter Kindern und Jugendlichen wird „schwul“ häufig als Schimpfwort benutzt. Ein coming out ist daher häufig sehr schwer. So schwer, dass viele Jugendliche sich lieber als trans erleben wollen als homosexuell.
Auch gegen reaktionäre Politik, die vielen Angst macht, vermittelt es ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und Solidarität, eben einer „Community“. Ich habe Bilder von der lesbischen Governeurin von Oregon mit ihrer Frau auf der Parade gesehen, und das ist in den USA ein starkes Zeichen.

Auf der anderen Seite werden Risse in der Community auch bei den Paraden sichtbar.
Obwohl die Umzüge auch als eine Feier befreiter Sexualität gesehen werden, wird nicht alles von allen gutgeheißen werden.

Mir persönlich gefallen die stark sexualisierten Ausdrucksformen nicht. Ich gehe ihnen aus dem Weg. Manches macht mir Angst. Und manches, wie Penisse vor Kindern und Dragqueens im Kindergarten halte ich für falsch. Damit gehen viele Grüne offenbar ziemlich naiv um.
Selbstermächtigung kann durchaus über das Ziel hinausschießen. Allies sind für die Unterstützung solcher Gruppen wichtig, aber ein guter Freund warnt auch, wenn etwas schief geht und verweigert sich, wenn es notwendig ist.

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aber Selbstermächtigung wozu?

zum coming out? da ist ein Umzug vermutlich keine geeignete Gelegenheit.

ich sehe kein Recht zur Selbstermächtigung, wenn es darum geht, meine Sexualität in der Öffentlichkeit penetrant, offensiv und zT grenzverletzend darzustellen.

Insb. nicht, wenn ich so eine Aussage lese

Warum akzeptieren wir das? bzw bejubeln es sogar?
Ich finde dafür keinen Grund.

ja, und so empfinde ich die Haltung der Grünen beim CSD und etlichen anderen geschlechtsbezogenen Themen.
Vieles wird bis zu dem Punkt übertrieben, wo die grds. vorhandene Zustimmung der Mehrheit bei vielen Menschen in Ablehnung umschlägt.

Na ja, wem es nicht gefällt, muss ja nicht hin gehen.

Ich persönlich fühle mich inzwischen zu alt, als ehemalige aktive Karnevalistin in den 80er Jahren gehe ich sogar nicht mehr zum Karneval, und überlasse dies eher den jüngeren Menschen.

Immerhin denken da beispielsweise über eine Millionen Menschen in Köln anders.

Übrigens der erste CSD fand bereits im Jahre 1970 in NRW York statt, nachdem es im Jahre 1969 gewalttätige Razzien seitens der Polizei gegen trans- und homosexuelle Menschen gab.

Geschichte des CSD:

Im Jahre 2003 gründete sich der CSD Deutschland e. V., der sich als Dachverband aller CSD-organisierenden Vereine, Initiativen und Projekte versteht. In beinahe jeder größeren Stadt in Deutschland gibt es heute einen CSD.

Der ColognePride wird bereits seit 1991 vom Kölner Lesben- und Schwulentag e. V. veranstaltet. Die Demonstration in Köln ist die größte Parade in Deutschland und die drittgrößte in Europa.

Cologne Pride – Wikipedia )%20veranstaltet.

Außerdem gibt es auch etliche Sponsoren, die diese CSD’s unterstützen:

Schade finde ich eher, dass nach Jahrzehnten die queeren Menschen teilweise immer noch um ihre Rechte kämpfen müssen, teilweise noch diskriminiert werden und sogar körperlich angegriffen werden.

KI:

"Die Zahl der Angriffe auf queere Menschen hat in Deutschland in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Allein im Jahr 2024 registrierten die Behörden bundesweit über 1.770 queerfeindliche Straftaten. Die Dunkelziffer liegt Schätzungen zufolge jedoch um ein Vielfaches höher."

Die Zahlen haben sich in den weiteren Jahren vermutlich sogar erhöht.

Und warum?