Der negative Einfluss der asozialen Medien auf die Menschheit

Du hast nicht wirklich eine Chance. Jeder Mensch ist sehr leicht manipulierbar, weil gute (i.S.v. ‚erfolgreiche‘) Werbung das Unterbewusstsein anspricht. Und die Werbebranche kennt hunderte oder tausende Tricks.

Ein vermutlich bekanntes Beispiel:
In shopping malls wird rund um Starbucks(?)-Filialen Kaffeearoma versprüht. Nicht so viel, das es nach frischem Kaffee duftet, sondern gerade so viel, dass unsere Nase es noch wahrnimmt, ohne dem Bewusstsein Bescheid zu sagen. In der Folge meldet der Magen, dass er jetzt ganz gut einen Kaffee vertragen könnte. (muss jetzt gerade an Woody Allen denken :wink: )

Klingt nach einem coolen Geschäftsmodell.

Wir könnten damit auf diesem Forum eine Partnervermittlung aufbauen.

Die Gefahr, wenn man zu viel von sich preisgibt, ist allerdings auch immer, dass plötzlich ein „Seelenverwandter“ auf einen angesetzt werden könnte, vegleichbar mit den Romeos in der DDR.

Das Geschäftsmodell heißt Überwachungskapitalismus und daran ist nichts „cool“.

In sieben Jahren eingehender Beschäftigung mit dem Phänomen bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass die Folgen des Überwachungskapitalismus weit hinausreichen über die traditionellen Domänen des Kapitalismus und seiner Ökonomien. Die tiefere Wahrheit ist, dass er die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts auf eine ebenso menschen- wie demokratiefeindliche Art und Weise umwälzen wird – und das allein um des finanziellen Gewinns aus der Überwachung willen. So entstehen die größten Gefahren aus den überwachungskapitalistischen Ambitionen denn auch unseren Kindern, die schon jetzt – sozusagen als Vorhut – dieses neue Terrain durchstreifen.

Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus hat seinen Ursprung in einer gar noch verblüffenderen und kühneren Erfindung: Er erklärt Erfahrungen von Privatmenschen zum kostenlosen Rohstoff für Produktion und Verkauf.

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„Sie sind nicht das Produkt; Sie sind der zurückgelassene Kadaver“

Würdest du dieses Zitat aus deinem link auch so unterschreiben?

Hast du schon eine Zahnbürste, die mit deinem Handy kommuniziert, um dich beim optimalen Zähneputzen zu unterstützen?

Nun, aber bestimmt schon eine Fitness-Smartwatch oder?

Aber, das bildete sich der Jörg alles ein, was weis der schon. Überwachung durch Apps? Blödsinn..

Das Problem bei Facebook und Instagram geht aber über die reine Überwachung hinaus: Da es darum geht so viel Verhalten von uns aufzuzeichnen wie möglich, sind die Algorithmen dafür optimiert uns „bei der Stange“ zu halten: Der nächste Klick, der nächste Kick. Das geht am besten durch immer extremere Inhalte. Außerdem werden Dir natürlich nur Sachen erzählt die Dir gefallen - Stichwort Filterblase.

Und das ist für mich der Kern des Problems für unsere Gesellschaft.

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Da weit weniger als 20% homosexuell sind, ist das eine sehr schlechte Trefferquote. Durch reines Raten lande ich bei über 90%.

Nein, falls du mich meinst.

Anstatt so eine beleidigte Diva-Nummer abzuziehen könntest du die Frage nach dem Kadaver beantworten. Ja oder nein?

Ich habe mal eine Geschichte von einer Frau (Journalistin oder Politikerin) gelesen, die immer ihren Standort bekannt gegeben hatte und dann mutmaßlich gezielt in einen Autounfall verwickelt wurde. Es ließ sich aber nicht beweisen, und ich kann auch die Geschichte nicht mehr finden. Ist das realistisch?

Wenn sich Menschen auf öffentlichen Plattformen äußern, kann man sie natürlich gezielt ansprechen. Könnt ihr hier mit mir auch machen. Das finde ich erstmal nicht unheimlich.

Bedenklich wird das, wenn man es nützt, um verschiedenen Wählergruppen unterschiedliche Versprechungen, die sich diametral widersprechen, zu machen.

Wo hast Du das her? Bei mir ist auch Kaffeearoma, das es bis in mein Bewußtsein schafft, unwiderstehlich. Ich halte es übrigens nicht für verwerflich, Gelüste über den Geruch zu wecken. Davon lebt die ganze Parfumindustrie.

Aber ich hatte einen ähnlichen Verdacht, vor vielen Jahren im Frankfurter Flughafen, wo es im Umfeld eines Imbissshops sehr appetitanregend roch, ohne dass ich ein bestimmtes Lebensmittel hätte identifizieren können. Hatte ich so noch nie gerochen. Mein Verdacht, war, dass da gezielt ein Kunstaroma versprüht wurde. Grenzwertig.

Ja, es gab vor einigen Jahren in Malta eine Journalisten, die sehr gezielt in einen „Unfall verwickelt“ wurde, den sie nicht überlebte. Ob sie ihren Standort per Google o.ä. bekannt gegeben hatte, weiß ich nicht.

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@Duke

Verstehe - darin steckt dann aber auch bereits die prinzipiell erfolgreiche?! Gegenstrategie…
Bleiben wir bei Deinem Beispiel mit den Starbucks-Filialen…
da wird was versprüht, das dann eine körperliche Reaktion auslöst (Magen signalisiert dringend benötigte Koffeinaufnahme…
Was passiert nun also, wenn ich an so einem Markt vorbei gehe? Es taucht also das dringende „diffuse“ Bedürfnis nach Kaffee auf…
Das Bedürfnis selber stelle ich fest - spätestens, wenn ich die Klinke zum Shop in der Hand habe, und mir die Frage stelle: was tue ich gerade?
„Ah“, ist dann die innere Antwort, „ich habe Lust auf Kaffee“ … Und nun kommt das Entscheidende: das Misstrauen gegenüber der eigenen Lustempfindung - es gibt drölfzig Gründe, es nicht zu tun (Kaffee ist ungesund, ist ökologisch höchst fragwürdig - außerdem habe ich bereits am Morgen meinen Frühstückskaffee getrunken, etc.)… der aufkeimenden Lust kann man also etwas rationales entgegen setzen, und den Besuch im Shop dann rechtzeitig abbrechen…
Das lässt sich auf viele Dinge des Alltags übertragen - etwa: Brauche ich mein Auto wirklich - ist es tatsächlich notwendig, eine Flugreise zu machen, etc., etc., etc. - und selbst beim Einkauf, wenn man an der Kasse noch mal einen Blick in den Wagen wirft, während man an der Kasse wartet, kann man sich bei jedem Stück die Frage stellen, warum das im Wagen gelandet ist?

Letztlich ist das ein sehr erprobtes Verfahren in der Psychoanalyse, um so Phänomene wie Sucht, Angststörungen und viels andere in den Griff zu bekommen

Nun ist es natürlich völlig absurd, Psychoanalyse in das Bildungssystem einzubauen, um unsere Kinder besser gegenüber solchen Manipulationen zu wappnen - das ist schon allein deswegen so, weil der Aufwand dieser Behandlung nur im Falle einer ernsthaften Störung sinnvoll ist, aber sicherlich auch, weil’s dann doch nicht jedermanns Sache ist…

Aber die Skizzierung des lohnenden Infragestellens innerer Impulse (genau deswegen reite ich so sehr auf dem Steinzeithirn herum, weil von dort ständig Impuls kommen, die - wie in deinem Beispiel - nicht mehr zeitgemäß sind) sollten wir der Gesellschaft (und vor allem unseren Kindern) anbieten - die daraus resultierende Reflektion ermöglicht uns, Dinge tatsächlich und nachhaltig zu ändern - vor allem, wenn wir erkennen, dass unsere Gesellschaft an eben diesen unterbewussten Manipulationen „krankt“
Überdies kann es helfen, das „Messen mit 2erlei Maß“ einzugrenzen, da das Misstrauen anderen Gegenüber dann genauso groß wäre wie das Misstrauen den eigenen Handlungen gegenüber…

Und der „Aufwand“ ist - mit ein wenig Übung (kann man jedes Mal an der Supermarktkasse ganz nebenbei trainieren :slight_smile: - m. E. durchaus vertretbar…

Bei der Kombination der Begriffe Psychoanalyse und erprobt schaudert es mich. Da ist nichts erprobt. Aber ein anderes Thema.

Und wenn ich schon dabei bin: Kaffee ist nicht ungesund!

(Das wollte uns die Teeindustrie nur einreden :wink:)

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Koffein ist - genauso wie „Tein“ (im Grunde der gleiche Wirkstoff) - ein Nervengift - überies erzeut er einen „künstlichen Alarmzustand“ im Körper - neben der körperlichen Komponente hat er also auch eine psychische Folge, die nicht zu verachten ist - und der Wirkstoff ist - welbst wenn man ihn in „harmlosen“, geringen Dosen einnimmt - nach meinem Kenntnisstand biologisch völlig überflüssig… (Hat mir mal ein befreundeter Arzt erzählt - ich selbst kann das nicht beurteilen)…
Unser Konsum erinnert mich an ein Laborversuch bei Ratten - man hatte ihnen Elektroden in das Belohnungsstem implantiert und es ihnen ermöglicht, die Stimmultion selbst vorzunehmen - die Ratten verhungerten buchstäblich, da sie nur noch damit beschäftigt waren, sich zu stimulieren - sie starben vielleicht als vermeintlich „glückliche“ Ratten - aber sie starben - wir sind so sehr damit beschäftigt, uns mit allem möglichen zu stimulieren, dass wir schnell übersehen, welchen Preis die Heranschaffung der dafür notwendigen Ressourcen wir dafür bezahlen - dabei geht es nachgewiesen auch anders - vielleiht nicht ganz ohne aber mit dramatisch weniger Konsumgütern …

Verschiedene Studien und Metaanalysen zeigen, dass die Psychoanalyse effektiv und wirksam in der Behandlung psychischer Störungen ist.
Zugegeben, Wikipedia ist nicht wirklich eine wissensachftlich seriöse Datenquelle - die klassische Analyse nach Freud darf inzwischen getrost als inzwischen überholt betrachtet werden…
Das bedeutet aber m.E. keinesfalls, das eine analytische Vorgehensweise zur Erkundung des eigenen Unterbewussten kein probates Mittel zur Behandlung wie Vorbeugung ist - aber das ist hier sicher schon ein wenig off-topic

Meine Kernaussage war allerdings, dass es sich lohnt, unbewusste innere Ansätze - wie auch immer - ins Bewusstsein zu holen, um sie dort auch bearbeiten/korrigieren zu können - und das geht nachgewisenermassen …

Ja die Freut Theorie ist längst überholt, aber vo neinem Arzt den ich lange kannt weiß ich das Wikipedia sehr gut geeignet ist um Medikamente nachzuschlagen. Das machen sogar Ärzte.

Weil Ärzte meist Medikamenten Artikel reingestellt haben weil das „rote Buch der Pillen“ oder wie das heißt digitalisieren wollten. Teilweise sit da swohl gut gelungen.

Die Dosis macht das Gift.

Dem würde ich auch nicht generell widersprechen. Bin auch kein Fachmann auf dem Gebiet, Hat aber mit Freud nicht viel zu tun. Die Wirkung der Freudschen Psychoanalyse darf also genauso erwiesen gelten wie die Wirkung der Homöopathie.

@Kalo

Naja, das ist so ähnlich wie bei der Grenzwertdebatte für viele anderee Dingee auch - was bedeutet diese Aussage genau - natürlich ist so gesehen auch die Radioaktivität nichts schädiches, so lange man unter dem „Grenzwert“ liegt, der dazu fürt, das die „Reparaturmeachnismen“ nicht überfordert werden - egal, ob es sich um meinen Körper oder um Abwässer, die in einen Fluß geleitet werden, handelt - dieser Denkansatz führt aber nun leider dazu, dass man durch diverse „Studien“ diesen vermeintlichen Grenzwert festlegt, nur um dann beim Konsum (direkt bei Kaffee oder indirekt durch den „Konsum“ z.B. von Plastik zu Lasten der Umwelt) sich möglichst nahe bei diesem Grenzwert aufzuhalten, um die eigenen Grenzen „effizient“ bis ins letzte auszunutzen - nur um dann ein paar Jahre später festzustellen, dass neuer Studien durch feinere Messmethoden und oder Berücksichtigung von Seiteneffekten zu dem Schluss zu kommen, dass der alte Grenzwert doch nicht so ideal war…
Der von Dir verlinkte Artikel weist sogar darauf hin (wobei er die Toxitzität für Nerven völlig unterschlägt in der Hoffnung, dass implizit die Leser den Artikel mir seinen Infos nicht als Freifahrtschein für 2-3 Liter Kaffee am Tag missversteht (oder vielleicht gerade deswegen?! :slight_smile:
Hier kriegen wir dann auch wieder die Kurve zu dem Einfluss solcher Medien - ein wissenschaftlicher Artikel würde solche Infos mitliefern - vielleicht sogar mit der Info, dass - was die Nervenschädigung angeht, jeder Mensch unterschiedlich ist in Bezug auf die Effizienz seiner/ihrer Reparaturmechanismen…
Die grundsätzliche Frage ist darüber hinaus, warum überhaupt Dinge tun, die von solch fragilen Grenzbetrachtungen abhängen - und wenn schon, warum dann nicht Grenzwerte definieren, die vom ermittelten Wert einen deutlichen „Sicherheitsabstand“ haben?
Wenn der Landwirt Glyphosat vor 10 Jahren (oder - noch schlimmer - die Neonikotine) in die Hand gedrückt bekam, und dort die Info las, dass die Schädlinge effizient abgetötet werden, wenn er das möglichst nahe am zulässigen Grenzwert auf seine Felder ausbringt, dann geht er eben runigen Gewissens davon aus, dass die „bösen schädlichen Insekten“ abgetötet werden - uns sonst alles beim alten bleibt (zuzüglich seiner Gewinnoptimierung) - natürlich verschweigt der Hersteller möche Szenarien, die sich daraus sonst noch ergeben - schlimmstenfalls gab es dazu vorsorglich erst gar keine Studien - und die Genehmigungsbehörde versäumte es, den „Sicherheitsabstand“ mitzukalkulieren - nun haben wir den Salat, dass es inzwischen ein großen Insektensterben gibt…
Alles nur durch eine Suggestion und auch ein Testverfahren, dass im Fokus den kurzfristigen Erfolg hat…
Wenn mir also morgen ein neues Produkt durch die Werbung vorgestellt und durch die zulassenden Behörden vielleicht noch nicht einmal ausreichend abgesichert zertifiziert wurde, ist also erst einmal Misstrauen angesagt - hier sind wir dann auch wieder beim Unterbewussten, dass uns da gerne einen Streich spielt, weil es manipuliert wurde - auch hier wieder gilt: es ist gesundes Misstrauen gegenüber der eigenen Reaktion angesagt - eben weil die oben diskutierten Sachverhalte zutreffen…
Die „Lust auf neues“ in Verbindung mit der Neigung, „dazu gehören zu wollen“ (beides Klassiker im Unbewussten, auf die auch die Werbung abzielt), ist allein schon eine verführerische Falle, der sich m.E. jeder - so weit es geht - entziehen sollte (Bsp.: so lange ich nur telefonieren will, reicht mir ein 10 Jahre altes Nokiahandy - warum also ein allerneuestes IPhone kaufen - etwa, weil mir das ein unterbewusster Reflex so vorschreibt - ich kenne leider inzwischen viele, die - gerade was Massnahmen zur Rettung des Klimas angeht, argumentieren, man müsse doch nur der Ratio folgen und entsprechende Maßnahmen umsetzen - die dann aber beim eigenen Konsum sich plötzlich als Opfer einer Manipulation fühlen, statt da ebenfalls die eigene Ratio durchgreifen zu lassen (das ist zugegeben definitiv gar nicht repräsentativ und eine sehr persönliche Meinung!)?

Freud ist in der Tat überholt (s.o) - Freud war aber auch nur der „Vater“ der Psychoanalyse (mit u.a. einer schrecklichen Fixierung aufs Sexuelle - Väter machen nun mal Fehler :slight_smile: - seitdem hat sich im analytischen Therapieanssatz unglaublich viel getan…

Weil es schmeckt und ein gutes Gefühl vermittelt. Oft auch aus sozialen Gründen. Und weil es sich seit vielen Generationen als unschädlich erwiesen hat, sofern man es verträgt und Maß hält. Wie bei allen Dingen: Maß halten.

Joa! A Moass holten :wink:

Manchmal auch zwei :beers:

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Ich kann mich an ein bestimmte Biologin erinnern, die auch immer mal daran gern darauf hinweist,
daß Sie vom Fach ist? Wenn das für dich eine „Diva-Nummer“ ist, dann können wir die Nummer ja in Zukunft zusammen aufführen.

Du möchtest diese Frage noch beantwortet haben:

Dabei geht es um diese Passage aus dem Artikel über Überwachungskapitalismus , die @Biologin aus dem Zusammenhang gerissen hat:

Vergessen Sie das Klischee „Wenn es nichts kostet, bist Du das Produkt“. Sie sind mitnichten das Produkt, sondern lediglich die kostenlose Quelle für den Rohstoff, der zu marktfähigen Produkten verarbeitet wird. Ich muss dabei an Elefanten denken, die majestätischsten aller Säugetiere: Überwachungskapitalisten sind Wilderer; sie schlagen Profit aus unserem Verhalten und lassen die Bedeutung, die unseren Körpern, unseren Gehirnen, unseren schlagenden Herzen innewohnt, achtlos liegen, was eine gewisse Ähnlichkeit mit dem monströsen Abschlachten von Elefanten um des Elfenbeins willen hat. Nein, Sie sind nicht das Produkt; Sie sind der zurückgelassene Kadaver. Das „Produkt“ zieht man aus dem Verhaltensüberschuss, den man Ihrem Leben entreißt.

Der Satz „Wenn es nichts kostet, bist Du das Produkt“ ist eine Metapher. soweit sollten wir uns einig sein. Nun wir als alternative Metapher die Jagd nach Elfenbein genannt. In dieser Metapher sind wir die Elefanten und unser Verhalten (unsere Persönlichkeitsprofile) das Elfenbein. Damit ist dann
der Satz: „Sie sind nicht das Produkt; Sie sind der zurückgelassene Kadaver.“ im Rahmen der Metapher vollkommen logisch. Und ja ich würde auch diesen Teil unterschreiben, wenn das irgendwo notwendig wäre.

Ich kann mich an ein bestimmte Biologin erinnern, die auch immer mal daran gern darauf hinweist,
daß Sie vom Fach ist? Wenn das für dich eine „Diva-Nummer“ ist, dann können wir die Nummer ja in Zukunft zusammen aufführen.

Du möchtest diese Frage noch beantwortet haben:

Dabei geht es um diese Passage aus dem Artikel über Überwachungskapitalismus , die @Biologin aus dem Zusammenhang gerissen hat:

Vergessen Sie das Klischee „Wenn es nichts kostet, bist Du das Produkt“. Sie sind mitnichten das Produkt, sondern lediglich die kostenlose Quelle für den Rohstoff, der zu marktfähigen Produkten verarbeitet wird. Ich muss dabei an Elefanten denken, die majestätischsten aller Säugetiere: Überwachungskapitalisten sind Wilderer; sie schlagen Profit aus unserem Verhalten und lassen die Bedeutung, die unseren Körpern, unseren Gehirnen, unseren schlagenden Herzen innewohnt, achtlos liegen, was eine gewisse Ähnlichkeit mit dem monströsen Abschlachten von Elefanten um des Elfenbeins willen hat. Nein, Sie sind nicht das Produkt; Sie sind der zurückgelassene Kadaver. Das „Produkt“ zieht man aus dem Verhaltensüberschuss, den man Ihrem Leben entreißt.

Der Satz „Wenn es nichts kostet, bist Du das Produkt“ ist eine Metapher. soweit sollten wir uns einig sein. Nun wird als alternative Metapher von Shoshana Zuboff die Jagd nach Elfenbein genannt. In dieser Metapher sind die Menschen die Elefanten und unser Verhalten (unsere Persönlichkeitsprofile) das Elfenbein. Damit ist dann der Satz: „Sie sind nicht das Produkt; Sie sind der zurückgelassene Kadaver.“ im Rahmen der Metapher vollkommen logisch. Und ja ich würde auch diesen Teil unterschreiben, wenn das irgendwo notwendig wäre.