Wo bleibt die Zuversicht?

Naja, die Eigentümergemeinschaft, zu der meine beiden Mietwohnungen gehören, hat leider auch gerade entschieden, dass Balkonkraftwerke aus optischen Gründen unerwünscht sind. Ich persönlich hätte es gut gefunden, wenn wir einfach als Eigentümer einheitliche Balkonkraftwerke angeschafft hätten. Wenn jetzt einer meiner Mieter eins an die neue Balkonbrüstung (die als Gemeinschaftseigentum der Eigentümergemeinschaft gehört), anbringen würde, würden sie sich an mich wenden und nicht an ihn.

Was würde ich dann machen? Keine Ahnung, der Fall ist noch nicht eingetreten. Auf jeden Fall würde ich gern einen Bogen um eine Gerichtsverhandlung machen, weil die nur unnötig meine Zeit fressen würde

Da könnte ich mir dann ein Ei drauf pellen.

Bei dir wäre ich nicht gerne Mieter

ach komm …
wer ein rechtliches problem hat und weder jurist ist noch geld für einen anwalt hat noch sich die zeit nehmen will sich drum zu kümmern, der hat halt ein problem.
das wird sich nicht ändern lassen.
es gibt mietervereine und rechtsschutzversicherungen, wer die nicht nutzt darf nicht die hände in den schoß legen und die bösen vermieter anklagen.

Da ich die Zimmer einzeln vermiete, ist der Strom in der Pauschalmiete mit drin. Dadurch vermissen sie ein Balkonkraftwerk nicht so schmerzlich. In Bezug auf Zuversicht kann man von ihnen übrigens viel lernen.

Du bist echt ein Knallfrosch. Es ging klar definiert, um die Ängste und Sorgen, aus dem jetzigen halbwegs vorhandenen Wohlstand in die Armut abzustürzen.

Wenn Du diese Sorge nicht hast, bist Du privilegiert und im Grunde reif dafür, die FDP zu unterstützen. Die Wählergruppen, die @ErnstBGi beschreibt, sind jedoch aber normaler Weise häufig Unionswähler. Aber eine Brandmauer gibt es bei Dir ja sowieso nicht.

ein Wort zitieren ist etwas wenig.

dennoch:

Kommt immer darauf an um was es geht.

Nur von irgendeinem AFD-Prozentsatz in einem Bundesland mit gerade mal so etwa 2 Mio. Einwohner hat (2,5% der Bundesrepublik oder soviel wie München und Umgebung) auf alle zu schließen ist schon ziemlich gewagt.

Wenn wir uns in Deutschland immer an den AFD-Wählern orientieren würden, wären wir im Eimer.

Und wenn du den AFD-Stimmenanteil als Maßstab nehmen willst, für die die nicht können, wären das in Deutschland ca. 27%. Das heißt dann, dass 73% können.

Besser die 73% tun was gegen den Klimawandel, als dass wir gar nix machen wegen den 27% die nicht können oder wollen.

„Mietervereine“ sind nichts anderes als Gemeinschaftskanzleien von Mietrechtsanwälten, die eine Rechtschutzversicherung für Mietrecht teuer verkaufen. Da die Versicherung nicht mehr zahlt, wenn der Konfliktfall bereits eingetroffen ist, ist dieser Tipp völlig unbrauchbar, weil dann auch der Mieterverein nichts macht.

Da der Beitrag zum Mieterverein jährlich 132 Euro beträgt und man sich auf 2 Jahre verpflichten muss ist man mit der Aufnahmegebühr (25 Euro) fast 290 Euro für nix und wieder nix los. Das lohnt sich nicht im Verhältnis zum Anschaffungspreis des Balkonkraftswerkes und der zu erwartenden Stromersparnis. Zumal die Baugenossenschaft eine Menge Schikanen in der Rückhand hat um den Mieter das Leben schwer zu machen.

Es waren hier früher SPD Wähler und inzwischen sind es AFD Wähler.

Ich wohne seit 37 Jahren im selben Kieler Stadtteil und beobachte wie die Stimmung von SPD zur AFD kippt. Die Häuser wurden ehemals für Werftarbeiter und Marinesoldaten genossenschaftlich erbaut, nach dem 2. Weltkrieg durch Neubauten (Hochhäuser) Sozialwohnungen für Flüchtlinge erweitert.

Es gab hier immer einen gewissen Anteil Restnazis (Marine - Schützenverein), der NDP oder vergleichbares wählte (2-4 %). Der Rest war bis 2013 SPD Wähler (50% - 60 %).

Die Werften machten zu, die Marine wurde abgebaut, die Leute wurden LKw-Fahrer oder Baumarktverkäufer. Die Sozialwohnungen aus der Mietbindung entlassen und teuer und die ehemals sozial orientierte Baugenossenschaft hat inzwischen ein gewinnorientiertes Management.

Zurückgeblieben sind Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben, jetzt eine sehr kleine Rente bekommen, bei steigenden Mieten, steigenden Energiepreisen und steigenden Lebensmittelpreisen. Sie sind alle enttäuscht und haben durch den ständigen finanziellen Abstieg die Zuversicht verloren.

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Gibt ihnen die aktuelle Aufrüstung Zuversicht, dass Werften und Marine wieder aufgebaut werden?
Oder geht es ihnen rein um die Höhe ihrer Rente?

Marine wird wieder aufgebaut, Werften nicht.

Bei der Marine sind die Meinungen gemischt, weil dadurch noch mehr Wohnungen gebraucht und somit noch teurer werden. Zudem haben viele keine Lust in einem strategischen Angriffsziel zu wohnen.

Darum auch - was ja auch existenziell ist, wenn man genau an der Grenze zur Sozialrente lebt.

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Hier habe ich gerade zufällig einen Kommentar zum Umgang von
Friedrich Merz mit den Bürgern gefunden:

Ein Zitat daraus: „Was er versäumt: Der Kinderärztin seine Politik zu erklären. Ihren Frust aufzugreifen, anstatt sie zu maßregeln. Ihr das Gefühl zu geben, dass sie – trotz der Härte ihrer Aussagen – gesehen wird.“

Ob das helfen würde, wenn er’s täte?

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hier mal ein versuch der parteispitze

klingt auch eher blutleer.
man könnte ein richtig knalliges KI video machen mit überschwemmungen, tornados, ahrntal, nepal, hitzetoten und banaszak als lebender kühlweste

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nein, natürlich nicht.
Wer kommt mit „Herr Merz, warum brechen Sie Ihren Amtseid?!“ will nicht diskutieren, sondern sucht publicity und will sich aufregen. Da kann Merz sagen, was er will. Das ist AfD- oder Linken-Niveau.
Die Berichterstattung ist entsprechend scheinheilig.
Niemand würde solche Vorwürfe freundlich lächelnd wegwischen. Warum denn auch?! Wer mich anpisst, hat eine deutliche Antwort verdient. Und Merz war eh noch sehr gemäßigt.
Die Leute wollen immer echte Menschen statt glatte Politiker, aber wenn einer mal reell antwortet, sind sie beleidigt. Das Spiel kann kein Politiker gewinnen.

und wenn ich schon „gesehen wird“ lese, wird mir schlecht.
Was für eine dämliche, inhaltsleere Modefloskel

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das verstehe ich.
Aber diese Entwicklungen kann man doch nicht der Regierung vorwerfen, und schon gar nicht der jetzigen. Wieso hat irgendjemand einen Anspruch darauf, dass die Regierung ihm die Miete senkt oder die Butter billiger macht? Oder dass ihre Rente trotz eines schlecht bezahlten Jobs so und so hoch ist?
Wie kommen die Leute auf die Idee, dass die Regierung willkürlich die Preise senken und die Renten anheben kann? Wo soll das Geld herkommen?
Solche Dinge fordern immer die, die mit „der Wirtschaft“ nix zu tun haben wollen.
Ohne zu kapieren, dass sich dort entscheidet, welchen Wohlstand wir haben oder nicht.

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Es ist eigentlich nicht inhaltsleer. Man muss nur genau hingucken (zu den Inhalten).

Nein, das wäre auch noch schlimmer als sich darüber aufzuregen.

Warum sagt er nicht einfach, warum er nicht tut, was die Kinderärztin will, und begründet es inhaltlich?

Weil wir eine „Soziale Marktwirtschaft“ haben, die Lohnbezieher verpflichtet Sozialabgaben zu zahlen (Selbständige nicht!). Dann kann man auch was vom Staat für seine Beiträge erwarten.

Die Beiträge für die Rente wurden diesen Menschen ja vom Lohn abgezogen und vom Staat beliebig per Gesetz erhöht. Das war ja nicht freiwillig. Andes bei Selbständigen, die keine Rentenbeiträge zahlen und für ihr Alter selbst vorsorgen mussten.

Stell dir vor, du zahlst in eine Versicherung ein, die ständig ihre Regeln zu deinen Ungunsten ändert, aber du kannst sie nicht kündigen. Wären die Rentenbeiträge keine Pflicht gewesen, hätten die Leute das Geld vielleicht gewinnbringender anlegen können und wären jetzt besser dran.

Wenn der Staat verpflichtend Geld von seinen Bürgern einzieht, dann muss er auch garantieren, dass die damit verbundenen Versprechen gehalten werden. Wer zu Beginn seiner Versicherungspflicht noch von einer Rente mit 63 Jahren ausgehen konnte und jetzt bis 67 arbeiten muß, wer mit einem immer mehr sinkendem Rentenniveau rechnen muss, der fühlt sich zu Recht betrogen.

Mieten: Wenn der Staat einerseits günstige Kredite zum Wohnungsbau und zur energetischen Sanierung von Gebäuden vergibt, Zuschüsse zahlt, also den Eigentümern des Geld in den Arsch schiebt und andererseits nicht dafür sorgt, dass Mieten auch für untere Einkommen bezahlbar bleibt, sehe ich da eine Schräglage. Schließlich haben die Steuerzahler ihre Wohnungen schon über Steuern mitfinanziert. Wenn zudem durch viele staatliche Bauregeln die Kosten für Wohnungsbau in die Höhe getrieben werden, ist der Staat auch in der Pflicht, dies durch Mietdeckelungen auszugleichen.

Butter: In anderen Ländern z.B. USA oder Schweiz gibt es eine viel niedrigere Mehrwertsteuer.

In einer freien Marktwirtschaft regelt alles der Markt und der Bürger muss für seine sozialen Notlagen selbst vorsorgen. Aber in einer sozialen Marktwirtschaft Zwangsabgaben zu Sozialversicherung, hohe Steuern und Gebühren (GEZ) zu erheben und dann zu sagen, der Bürger muss trotzdem für sich selbst sorgen, obwohl dieser fast die Hälfte seines Gehalts lebenslang an den Staat abgedrückt hat, das ist Betrug.

Die „Rente mit 63“ wurde erst 2014 eingeführt. Wer also in die Rentenversicherung eingetreten und das auf dem Schirm hatte, kann heute garantiert nicht auf diese Basis früher in Rente gehen. Und die Regelung war immer zeitlich befristet. Wenn die Gründe für die damalige Einführung nicht mehr gegeben sind, gibt es keinen Grund sie beizubehalten. Jemand, der seine Rente am Kapitalmarkt absichert, hat auch keine Garantie auf Wertsteigerung. Nicht mal auf Werterhaltung.

Der Staat gibt vergünstigte Darlehen um Wohnungen günstiger zu halten. Nennt sich dann Sozialbindung. Von energetischer Sanierung profitieren die Mieter und das Klima. Dem Vermieter sind die Heizkosten ziemlich egal, weil umlegbar.

Die Baukosten trägt erst mal der Bauherr. Den Mietpreis regelt der Markt. Wenn dass nicht mehr passt, wird einfach nicht mehr gebaut und die Wohnungen fehlen. Ist dann auch nicht recht.

Diese Staaten müssen auch nicht so viele (Sozial)Leistungen finanzieren. Irgendwo muss das Geld eben herkommen.

Natürlich muss er das. Der Staat übernimmt Aufgaben für die der Bürger nicht selbst sorgen kann. Teilweise auch darüber hinaus. Mehr ist eben für die bezahlte Steuer nicht drin. Und selbst dafür reicht das Steueraufkommen nicht.

Dieser Satz von dir erhellend. Du bist offensichtlich der Meinung, wenn du in Deutschland lebst, hast du einen Anspruch auf ein all inclusive Paket vom Staat. Und die die nichts beitragen auch (z.B. Totalverweigerer). So läuft der Hase aber nicht. Wer behauptet das wäre so, ist weltfremd.

Frauen gingen bis zur Rentenreform alle mit 63 in Rente, Männer mussten bis 65 arbeiten. Inzwischen müssen beider Geschlechter bis 67 arbeiten.

Die nach einer bestimmten Anzahl von Jahren automatisch aufgehoben wird.

Dafür wird den Bürgern auch nicht so viel Sozialversicherung vom Gehalt abgezogen.

Wieso, die Rente sollte ja aus den gezahlten Versicherungsleistungen bestritten werden und nicht aus den Steuern.

Wieso, ich zahle doch in die Sozialversicherungen ein - das nicht zu knapp. Und ich habe Ansprüche an die Versicherung, nicht an den Staat.

Es können nicht Pflichtbeiträge erhoben werden, wenn es keine entsprechende Gegenleistung gibt. So läuft der Hase eben nicht!

Das ist so, als wenn du eine Hausratsvericherung hast, die ständig die Beiträge erhöht und die gleichzeitig die Versicherungshöhe mindert, sowie immer härtere Bedingungen an den Versicherungsfall stellt. Dann würdest du normalerweise irgenwann kündigen, weil sich das für dich nicht mehr lohnt. Nur kann man die Rentenversicherung nicht kündigen und sich was besseres suchen. Ebenso bei der Arbeitslosenversicherung, der Krankenversicherung und der Pflegeversicherung.

Weise mir die Anzahl der „Totalverweigerer“ bitte in belastbaren Statistiken nach.

So wirklich versprochen hat der Staat ja nicht viel, aber eine Enttäuschung für viele längjährige Einzahler ist insbesondere, dass große Summen von Steuergeldern ins Ausland fließen (z.B. in andere EU-Staaten oder aktuell die Ukraine) oder Ausländern „geschenkt“ wird, die nach Deutschland kommen und noch nichts eingezahlt haben, und dass diese Enttäuschung darüber nicht ausgesprochen werden „darf“.

Die Frage, ob Deutschland nun ein reiches oder ein armes Land ist, wird in der Politik vielfach nicht ehrlich geführt. Mal ist es in der Darstellung reich und muss Verantwortung in der Welt übernehmen, und mal ist es in der Darstellung arm und kann das eigene Gesundheitssystem nicht halten.

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Vielleicht sollte man vielleicht mal analysieren, was diese Kinderärztin damit meinte.

Am 06.05.2025 wurde Friedrich Merz als Bundeskanzler vereidigt.

Sein Amtseid:

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

Danach versprach er den „Herbst der Reformen“ bereits für das Jahr 2025, daraus wurde dann der „Frühling der Reformen“ und jetzt wiederum ein „Herbst der Reformen“ im Jahre 2026.

Doch wie sehen die geplanten Reformen eigentlich aus?

Soziale Reformen sollten eigentlich dazu dienen, das soziale System eines Staates zu verändern, Ungleichheiten abzubauen und die soziale Absicherung der Bürger zu verbessern.

Und was wird wirklich geplant, ein Haufen von Kürzungen zum Nachteil der in Deutschland lebenden Bevölkerung:

  • Bürgergeld und Sozialleistungen: Streichungen und schärfere Regeln,
  • Minijobs: höhere pauschale Besteuerung,
  • Rente: schrittweise Wegfall der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte,
  • Gesundheit: höhere Eigenzuzahlungen für Patienten, etwa in Apotheken etc.
  • Gesundheit: Wegfall der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern, sofern diese keine Kinder erziehen,
  • Gesundheit: Leistungskürzungen,
  • Gesundheit: Leistungen zum eh schon teuren Zahnersatz soll um 10 Prozent gekürzt werden,
  • Gesundheit: Anpassung (Kürzungen) der Vergütung für psychotherapeutische Leistungen,
  • Arbeit: Anhebung der befristete Arbeitsverträge auf 48 Monate,
  • Arbeit: Abschaffung der telefonischen Krankschreibungen,
  • Arbeit: Krankschreibung ab ersten Krankheitstag,
  • Arbeit: flexible Arbeitszeiten durch Einführung der Wochenarbeitszeit, (?),
  • Arbeit: Abschaffung der offiziellen 8-Stunden-Arbeitszeit,
  • Arbeit: Abschaffung des bedingungslosen Rechts auf Teilzeit (Lifestyle-Teilzeitarbeit),
  • etc.

Ganz davon abgesehen, dass nichts passiert, um die Bevölkerung vor dem Klimawandel zu schützen und die Klimaziele erreicht werden, im Gegenteil. (Heizungsgesetz​:grinning_face:).

„Es ist eben nicht so, dass morgen die Welt untergeht“

Klimaschutz wird laut Herrn Merz total überbewertet, Hauptsache die Wirtschaft floriert.

Merz macht natürlich das, was er am besten kann, für ihn steht der Wirtschaftswachstum an erster Stelle und danach kommt erstmal reichlich wenig.

Dann muss sich die schwer arbeitende Bevölkerung in Deutschland auch noch das anhören:

Eine ehemalige sozialgerechte SPD spielt im Rahmen einer Koalition auch noch dort mit.

Wen soll man da noch wählen?

Und am Ende lacht sich die AfD eins ins Fäustchen, welche ein Herr Merz eigentlich halbieren wollte.

PS. Wer laufend die arbeitende Bevölkerung in Deutschland arrogant und abwertend kritisiert muss natürlich auch mit Gegenkritik rechnen und da bringt es natürlich nichts, wenn man die beleidigte Leberwurst spielt.

Naja, das lässt ja relativ viel Spielraum.

Mit dem Argument „wenn’s der Wirtschaft gut geht, ist das meiner Meinung nach das Beste für alle“ lässt sich da relativ vieles abbügeln.

Allerdings kommt aus dem Mittelstand ja auch wenig Begeisterung:
"Nicht einmal neun Monate nach Ihrer Wahl zum Bundeskanzler ist diese Euphorie dem blanken Entsetzen über die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Deutschland gewichen."Friedrich Merz unter Druck: Brandbrief vom Mittelstand an Kanzler

Zu viel Eurphorie ist vielleicht auch einfach Selbsttäuschung.