Wie geht es in der Ukraine weiter bzw. Fortsetzung von "Diesen Krieg kann keiner..."

Ich habe mal gelesen, dass ein großteil der Kerbressäbematerialien immer noch aus Russland stammt, und es daher mit de rSanktion dieser Materialien „schwierig“ ist.
Moralisch ist das natürlich kein Argument - aber - wie immer: wenn der eigene Status Quo akut bedroht ist, ist das Leiden und Sterben von „anonymen Menschen“ schnell „irrelevant“ oder wird zum „statistischen Kolateralschaden“ degradiert…
Die Frage ist, ob Du und ich und all die anderen sich darin wesentlich unterscheiden?
Bei mir sieht es - wennich ehrlich zu mir bin - auch nicht so gut aus…:frowning:

Es geht nach meiner Information hauptsächlich um Brennstäbe für die osteuropäischen AKW, da gibt es sogar eine Zusammenarbeit mit Russland, weil die sowjetischer Bauart sind. Ich kann das gerade nicht recherchieren, wollte es aber kurz erwähnt haben.

Eine gute Quelle zu solchen Fragestellungen ist immer ausgestrahlt.de

Nicht nur Deutschland war bei der Wahl seines Brennstofflieferanten unvorsichtig:

Laut einer Studie hat Frankreich Einfuhren russischer industrieller Nuklearprodukte mehr als verdreifacht. Damit ist das Land zum führenden Importeur der EU geworden, was Fragen bezüglich der Unabhängigkeit Europas gegenüber Russland aufwirft.

Im Jahr 2022 importierten die EU-Staaten Produkte der russischen Nuklearindustrie, wie Kernbrennstoffe, Verbindungen und Teile für Reaktoren, im Wert von 720 Millionen Euro - 22 Prozent mehr als im Jahr 2021, so die von Forum Energii zitierten Eurostat-Daten.

Frankreich ist nun der führende Importeur von „Produkten der russischen Nuklearindustrie“, mit Importen im Wert von 359 Millionen Euro im Jahr 2022. Dies entspricht einem Anstieg von mehr als 250 Prozent im Vergleich zu 2021.

Quelle: Frankreich ist größter EU-Importeur von "russischen Nuklearprodukten" | Euractiv DE

Schon 3 Jahre alt, aber immer noch aktuell:

Wenn ich die Berichterstattung des ZDF sehe (gerade wieder das heute journal - und ich meine, dass dort ein Unterschied zur ARD in der Manipulation der öffentlichen Meinungsbildung durch die Art der nahtlosen Berichterstattung ohne Aufklärung von Hintergründen zu erkennen ist) dann verstehe ich, dass es möglich ist, dass aus zuvor gescheiterten Gesprächsansätzen zwischen der Ukraine und Russland nicht Gutes entsteht. Genau das Gegenteil müsste doch sein, dass man dort an den Punkten wo gemeinsame Gespräche scheitern, mit allem was geht nachhilft, damit diese Gespräche stattfinden.

Aber man hört dazu nichts, sondern nur das Gegenteil. Die Ukraine scheint derzeit in ihren wenigen Momenten, in denen sie über Verhandlungen nachdenken, im Stich gelassen, und Russland wird langweilig, aber auf Dauer sogar immer noch negativer werdend, ausschließlich Druck über Sanktionen und Waffenunterstützung gemacht.

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Ein Regenbogen entsteht immer kurz bevor der Re(agan) aufhört. Bedenke, dass Gorbatschow mit seinen Reformen begann, bevor dies der Fall war und es ein Brand(t) war, dem wir es zu verdanken hatten, dass einer, den viele Birne nannten, die Kirsche nur versenken brauchte.

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Der Regenbogen als „Bedrohung“ Russlands im obigen Witz ist wohl eher als Anspielung auf die Gay Pride Flag zu verstehen … :wink:

Für mich ist des Rätsels Lösung des Konfliktes mit Russland und Russlands Vorgehen gegen die Ukraine immer noch in der Zeit nach 1990 zu finden. Viele Staaten hatten sich der Nato zugewendet und wurden Mitglied der Nato. Eine Sicherheitsoption mit Russland war für diese Staaten, z.B. das Baltikum, nicht attraktiv genug. Russland tat aber auch nichts dagegen. Das ist der entscheidende Punkt, der auch den Krieg in der Ukraine auflösen kann. Denn die Ukraine blieb dazwischen. Das schreibe ich hier schon seit etwa 3 Jahren, seit Dezember 2022.

Es gab ja keine Expansionspolitik der Nato, wie heute oberflächlich auch vom BSW verkörpert wird, sondern es war so, dass es Bittsteller gab an Staaten, die in die Nato wollten. Die Nato war zu Beginn sogar zögerlich, diese neue Staaten aufzunehmen.

Die Medien - nicht nur in Deutschland - überschlagen sich:
Die Aktienkurse der Rüstungsunternehmen sinken/brechen ein.

Friedensverhandlungen! Peace Talks!
Der Frieden ist nah.
Frieden, Frieden! Alles wird gut. Es ist Weihnachten !

Was haltet Ihr davon? Wer verhandelt da eigentlich mit wem? Woher kommt plötzlich die Euphorie?
Warum gibt es so wenig kritische Stimmen?

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Fast die ganze Welt befasst sich mit den Friedensverhandlungen, nur Putin sitzt nicht am Tisch.

Währenddessen geht der Krieg munter weiter und Putin sitzt oben auf seinem Thron und lacht sich kaputt.

Die Vereinbarungen zwischen Trump und Putin würden mich schon interessieren.

Geht es Trump ja im Grunde nur um Geschäfte und “Amerika first".

Leider wissen wir nicht, was hinter geschlossenen Türen passiert.

Ich hoffe nur, dass die Ukraine nicht “verkauft” wird.

Ich tippe darauf, dass die USA und Europa gemeinsam ein Angebot an Putin ausarbeiten, bei dem die USA die Geschäfte von Trumps Schwiegersohn absichern und Europa die anderen Gebiete, die die Ukraine nicht an Putin abtritt.

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Derzeit sieht es so aus. Da fragen sich doch die, die ihre Angehörigen im Krieg lassen mussten, wofür? Den Status Quo, den die Ukrainische Armer erkämpft hat, sollen sie auch noch hergeben. Es sollen die Gebiete, die Russland noch nicht kontrolliert und aber beansprucht, zu einer freien Wirtschaftszone entmilitarisiert unter russischer Flagge werden.

Russland beansprucht nicht nur den Donbass. Es sind mehr Gebiete als der Donbass, von der Krim ganz zu schweigen.

Die europäischen Staaten klagen Russland an. Es gibt warme Worte für Selenskyj. Sie ändern zusammen mit Selenskyj einen amerikanischen Friedensvorschlag mit starken Inhalten russischer Handschrift ab, der in Moskau aber nicht akzeptiert wurde und sie rüsten auf, während Russland im Gleichschritt ebenfalls aufrüstet.

Die Vereinten Nationen haben keinen Einfluss mehr. Das Völkerrecht ist ausgehebelt. Die Europäer denken nicht daran ihren Stolz auf das Spiel zu setzen, weil eigene und direkt vorgetragene Forderungen, zu Gunsten Selenskyjs und zu einer Regelung über das Völkerrecht an Putin abprallen könnten.

Stattdessen wird der Satz: " Putin will Krieg" zur Floskel. Europa wird abhängig von der Ukraine, wie ein Krieg gegen Russland werden wird, von dem die Europäer bereits sprechen. Russland redet hingegen nur von einem Krieg, wenn sie sich gegen Europa verteidigen müssten.

Der hybride Krieg der bereits ausgebrochen ist, kann umschlagen in einem richtigen Krieg.Die BRD würde dann mit Raketen und Drohnen angegriffen werden. Zeitgleich besetzt die russische Armee Narva, die Suwalkilücke und die gesamte Ukraine - annektiert zudem Belarus. Europa hat bereits verloren. Putin ist bereits heute der Sieger über Europa. Wir merken es nur nicht.

Das ist die Situation vor Weihnachten 2025. An die Waffen Brüder! Weihnachten wird abgeschafft! Von wegen Frieden. Wir haben doch die Grünen in der Kriegskoalition mit den Hartgesottenen in der CDU/CSU. Einen Burgfrieden in der die Genossen der SPD wie anno 1914 Kriegskredite freigeben, brauchen wir nicht mehr, weil wir ja die Grünen haben.

Genau das denke ich auch. Man verkauft die Ukraine an Putin und den Trump-Clan, um Trump eine Beistandsverpflichtung für Westeuropa abzukaufen. Dass Verabredungen mit Trump eine Halbwertszeit von ein paar Minuten haben, spielt keine Rolle. Hauptsache ist doch, dass man sich als Friedenstifter präsentieren kann.

Vielleicht fällt auch noch ein Nebendeal für Europa ab, und wenn nicht für Europa, dann für Deutschland (Denke Merz). Kusher und Co. mögen sich bereit erklärt zu haben, den Baustahl für den Wiederaufbau der Ukraine, für Vergnügungsparks und Casinos aus Deutschland zu beziehen. Vielleicht nehmen die Amis auch ein paar technologieoffene Verbrenner ab und die Europäer kaufen im Gegenzug noch mehr Waffen aus den USA.

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Die Gebiete der annektierten russischen Oblasten Cherson und Saporijschschja sind bisher noch gar nicht Teil der Gespräche. Es drehte sich bisher alles um die Oblaste Luhansk und Donezk im Donbass.
Russland besteht weiterhin auf diese vier Gebiete plus Krim, obwohl sie militärisch noch nicht alles kontrollieren.

Ich vermute daher, dass diese Gespräche nun allenfalls eine fest gefahrene politische Lage der neuen Landkartenbestimmungen aufrütteln sollen. Von einem wirklichen Frieden in der Ukraine und auch in Russland sind wir meilenweit entfernt.

Es sei denn, nach den USA, unterstützen die Europäer die Ukraine nicht nur politisch gegen Russland nicht, sondern ab sofort militärisch auch nicht mehr. Tendenziell wird das ohne militärische US-Unterstützung gegen Russland so sein.

Der vormalige Held, Selenskyj, wird mehr und mehr zur tragischen Figur der westeuropäischen Wohlstandsgesellschaften, die in der Symbolhaftigkeit einer Figur, die von Kanzler Merz, verteidigt werden sollen - aber für die, die ihr Kapital absichern wollen. Das ganze Gerede, die Ukraine ist unser strategischer Vorposten im Kampf für unsere Freiheit soll uns einlullen.

Wenn ich mich recht erinnere, meinte Putin, dass er die eine Hälfte von der Ukraine will und die andere Hälfte könnte Polen übernehmen….

Dann hätte Putin wieder ein neues Narrativ für den nächsten Krieg: die Polen haben ehemalige Gebiete der UdSSR annektiert…

Eine never ending story.

Der Trump Clan verkauft nicht nur die Ukraine…. als nächstes sind die Philippinen, Grönland, und Mittelamerika dran…

Unter solch einem Präsidenten möchte ich nicht dienen und überlege ernsthaft, meinen Pass zurückzugeben.

In meinem Alter zieht man Bilanz über sein bisheriges Leben…. In den USA war ich nur ein besserer Söldner, denn bei Desert Storm ging es nur ums Öl und nicht und Freiheit und Frieden…

In Deutschland sieht die Bilanz nicht besser aus…. gearbeitet, drei Kinder groß gezogen und doch wird die Altersarmut und -Diskriminierung kommen….

Sollte ich das tun, was ich gelernt habe? Vielleicht als Söldner die Freiheit Europas verteidigen in der Ukraine…. wäre wenigstens ein Abgang mit Würde…

Mittlerweile kenne ich einige Veteranen, die so denken…

Wenn unser Präsident schon nicht die Ukrainer verteidigt…. sollten es vielleicht ein paar Veteranen tun?

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Mir würde es besser gefallen, wenn du uns weiter von deinen Erfahrungen berichten würdest wie zum Beispiel diesen:

Es gibt einen Unterschied zwischen wollen und dürfen….

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Naja, dann vielleicht noch mal ein neues Dorfprojekt…???

Bestimmt nicht…. hab genug von den selbstgefälligen Business-Inkubatoren und Möchtegern-Wirtschaftsförderern…. es wie im Ukraine Krieg: wenn einer nicht will, kannst du verhandeln oder präsentieren, drohen, bitten und betteln…. nichts passiert.

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