Stimmt, ich bin genervt.
Nicht groß aufgeregt, aber irgendwie genervt. Hab keinen anderen Ausdruck dafür.
Vielleicht ist für mich eine Pause angebracht, zumindest hierbei.
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Das Problem an dem Satz ist, dass er einseitig ist.
Zunächst sind sowohl Angst als auch Furcht Elemente aus unserem archaischen Gefühlsmix, die uns auf die ein oder andere Weise unterstützen, Krisensituationen zu bewältigen oder bereits im Vorfeld zu entschärfen.
Jetzt gibt es natürlich Angststörungen, aber auch Furchtstörungen, bei denen die gefühlte Angst bzw. gefühlte Furcht nicht mit der „objektiven“ Situation zusammenpassen, und daher der Situation unangemessen oder gar schädlich (auch in Bezug auf die eigene Gesundheit) sind.
Der Satz „ist oft eher eine psychische Störung“ gilt in unseren Zeiten sowohl für die Angst als auch für die Furcht.
Warum betonst Du nun einseitig die Angststörung? du suggeriert dadurch eine Einseitigkeit, die so (nach meiner Einschätzung) nicht besteht.
Habe ich noch nie gelesen.
Siehe oben. Aber ich betone sie nicht. Ich habe sie nur erwähnt, weil ich dachte, das mache die Unterscheidung zur Furcht griffiger.
Furcht ist eigentlich immer auf eine (als solche wahrgenommene) konkrete Gefahr gerichtet. Das unterscheidet sie doch gerade von der Angst. Zumindest habe ich das so verstanden, Links habe ich schon einige beigefügt, vielleicht einfach dort mal nachlesen.
Letztendlich ist es egal, welche Begriffe man wählt, aber ich habe die Inhalte meiner Links so verstanden, dass es zwei unterschiedliche Emotionen sind, die man gut auseinander halten kann. Wenn jemand anderslautende Infos hat, her damit.
Wenn (!) man diese Unterscheidung macht, würde ich bei umschriebenen Phobien (die sind häufig) an Furcht, bei einer generalisierten Angststörungen an Angst denken.
Das ABER ist allerdings riesig.
Wenn jemand anderslautende Infos hat, her damit.
Du weißt schon…![]()
Es gibt Leute, die sich jede Nacht vor der Dunkelheit fürchten, oder die in Aufzügen, die immer noch sicher sind - auch wenn es eng wird -, Platzangst bekommen (da steht zwar „Angst“ bei „Platzangst“) aber eigentlich müsste es nach Deiner Definition eine „Platz-Furcht“ sein).
Es besteht aber weder bei Dunkelheit noch bei vollem Aufzug irgend eine tatsächliche unmittelbare konkrete Gefahr).
Noch plausibler wird das, wenn wir in zu unseren Befürchtungen im Tierreich gehen; wenn in der Savanne plötzlich ein Tiger von mir steht, so fürchte ich mich zu Recht. Wenn hingegen (in unseren Breiten) plötzlich eine Spinne meinen Weg kreuzt, so ist es geradezu lächerlich, mich zu fürchten - Ich kenne aber viele, die unter einer Spinnenphobie leiden. (Übrigens sehr im Gegensatz zu mir - ich bin ein begeisterter Spinnenfan/-beobachter ![]()
Vgl. auch
Also alles Fälle, bei denen man getrost von „Furcht“-Störung reden könnte.
Wenn wir also diese Differenzierung zwischen Angst und Furcht machen, dann müssen wir auch feststellen, daß es in beiden Fällen (bei Angst wie bei Furcht) begründete Fälle gibt - und Fälle, in denen die Furcht oder Angst unbegründet (es sich also in Deinem Sinne um „Störungen“) handelt.
Denn es ist nicht etwa so, dass aus der (begründeten) Furcht vor dem Löwen eine (unbegründete) Angst vor der Spinne wird. Entweder sind beides Ängste - oder beides Furcht (nach Deiner Definition eher Furcht vor Löwe und Spinne). Und zu beidem gibt es entweder eine reale Entsprechung - oder eine Fehleinschätzung, die zu einer „Störung“ führt.
Die Angst vor Spinnen und Schlangen ist dem Menschen evolutionär angeboren. Schon Babys mit 6 Monaten erschrecken vor diesen Tieren. Insofern leiden die anderen nicht unter einer „Spinnenphobie“, sondern du hast dir deine Urangst abtrainiert.
Der Artikel geht mit der Unterscheidung zwischen Furcht und Angst (an einer Stelle des Textes ist zudem von „Abneigung“ die Sprache) recht „fahrlässig“ (im Sinne der Differenzierung von @Kalo ) um.
Wenn ich also einen Begriff aus dem Artikel herausgreife (den der Abneigung), so habe ich sie (die Abneigung) insofern „abtrainiert“, dass bei mir sehr schnell die Faszination für diese Tiere deutlich gegenüber dieser evtl. vorher bestandenen Abneigung überwog.
Auch hat sich bei mir die simple Erfahrung durchgesetzt, dass für mich noch nie eine ernsthaft gefährliche Situation durch eine Spinne ergab. Das ist allerdings kein guter Indikator, aber Ängste (auch angeborene) können eben auch stärker oder schwächer werden, wenn es dazu entsprechende Erlebnisse gibt.
Im übrigen gibt es einen Unterschied zwischen einer - genetisch verankerten (!?) - „Furcht“ und einer übersteigerten Phobie. Das eine ermöglicht es, eine - vielleicht - bestehende Gefahr wahrzunehmen und auf sie „angemessen“ zu reagieren („angemessen“ bedeutet aber auch, bei einer völlig harmlosen Winkelspinne nicht gleich panisch den Raum zu verlassen), das andere (die Phobie, die sicher nicht genetisch verankert ist), erlaubt diese Abklärung und die damit verbundenen angepasste Reaktion hingegen nicht.
Nein, das habe ich nicht geschrieben, lies vielleicht mal die Links. Dann musst du auch nicht herum spekulieren.
Und Platzangst ist keine Furcht, niemand muss sich vor einem Platz fürchten. Das ist eine Phobie oder Angststörung
Wer Platzangst hat, hat das Gefühl, zu wenig Platz zu haben
nee, das Problem ist, dass er nixkommanull mit dem Thema zu tun hat.
und dass es nur ein Streit um Begrifflichkeiten ist.
Ob Mut nun die Überwindung von Angst oder von Furcht oder von beidem ist, ist völlig egal.
Bei Danger Dan geht es jedenfalls um Angst oder Furcht vor konkreten Dingen.
Alles andere ist hier egal.
Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Platzangst (Angoraphopie) ist die Angst vor öffentlichen Plätzen.
Klaustrophobie: Angst in engen Räumen
Agoraphobie, mit oder ohne Panikattacken: Angst/Panik auf öffentlichen Plätzen, meist mit Menschenmengen (agora: Versammlungsplatz), wie Stadtzentrum, Stadien, Strandbad, auch Supermärkte, Bahn, Bus etc. Das kann dazu führen, dass die Wohnung nicht mehr verlassen wird.
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