Welche Art von "Revolution" brauchen wir, um, trotz Kapital-MIKs&Co, eine bessere Welt zu erreichen?

Ist das so? Oder kann man die Geschosse auch einlagern? Haben die ein Mindesthaltbarkeitsdatum?

Kann man und macht man ja auch. Aber Lagerhaltung macht natürlich nur insoweit Sinn, wie man die zumindest theoretisch auch verbauchen könnte. Wachstum darüber hinaus geht nur mit Konsum. Damit auch im Jahr 2027 noch eine Regierung bereit ist Milliarden für Artilleriemunition auszugeben braucht es dann wohl auch noch eine Bedrohungslage.

Der Beitrag oben behauptet die operative Marge für Munition sei doppelt so groß wie für Waffen und vergleicht das Geschäft mit Druckern, wo das Geld auch nicht damit verdient wird Drucker zu verkaufen, sondern die Patronen dazu. Demnach dürfte das wirtschaftliche Interesse vor allem darin liegen, dass viel gedruckt wird.

Hier mal so ein konkreteres Beispiel dafür, was ich meine:

"Bei „Rapid Trident“ handelt es sich um ein seit 2006 jährlich in der Ukraine abgehaltenes Militärmanöver im Geiste des NATO-Programms „Partnerschaft für den Frieden“. „Rapid Trident“ unterstützt die Interoperabilität zwischen der Ukraine, den Vereinigten Staaten, weiteren Mitgliedstaaten der NATO und den Teilnehmerstaaten am Programm „Partnerschaft für den Frie-
den“. https://www.bundestag.de/resource/blob/493270/943f53297b76f6c2c0a7ebd348cce948/WD-2-139-15-pdf-data.pdf

Die Frage, die hier zu klären wäre, ist die Frage nach den Rüstungsunternehmen, die diese Manöver damals unterstützt haben oder daran verdient haben.

Du nimmst das ernst??? Das war Ironie pur!!!

Du meinst vor 2014. Ich glaube nein.

Da sehe ich kein Problem, Putin wird weiter angreifen und eskalieren.

kannst Du mal irgendwas ohne diese merkwürdige Ironie schreiben?
Was genau willst Du sagen?
Dass Rheinmetall irgendwie hintenrum den Krieg eingestielt hat?
Dass die deutsche Regierung den Krieg herbeigeführt hat, damit Rheinmetall Geld verdient?
Dass Putin die Ukraine überfalle hat, damit Rheinmetall Geld verdient?
Dass Selensky den Krieg weiterführt, damit Rheinmetall Geld verdient?
Oder was sonst?

Ich bin heilfroh, dass wir Unternehmen wie Rheinmetall haben, mit deren Produkten wir auch die Bundeswehr ausrüsten können.
Was würde sich verbessern, wenn die Waffen statt von Rheinmetall von einem Unternehmen im Ausland hergestellt würden?
Oder was würde sich verbessern, wenn wir nirgendwo mehr Waffen kaufen könnten? Würde uns das helfen? Wem würde das sonst helfen?

Beschreib mal, wie Deine Lösung für das Thema Waffenproduktion aussieht.
Wer produziert Waffen? wer nicht? wer darf sie (ver)kaufen, wer nicht ?
und wie erreichen wir diesen Zustand?

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Hier noch mal ein zweites Manöver, Zitate aus derselben Quelle:

„Seit 1997 führt die NATO jährlich die multinationale Marineübung „Sea Breeze“ durch. 9 Ziel der
diesjährigen Übung vom 31. August bis zum 12. September 2015, die gemeinsam von den USA und der Ukraine ausgerichtet wird, vom Hauptquartier der 6. US-Flotte.. in Neapel geführt wird und in Odessa (Ukraine) und im Schwarzen Meer stattfindet, ist die Weiterentwicklung von Interoperabilität und militärischen Fähigkeiten der teilnehmenden Marinekräfte, die Förderung der regionalen Sicherheit sowie die Verbesserung der Kooperation zwischen den Übungsteilnehmern.
Der Fokus des Manövers, an dem insgesamt 2.500 Soldatinnen und Soldaten aus dreizehn Nationen u.a. mit 90 Fahrzeugen, acht Flugzeugen und Helikoptern sowie 14 Kriegsschiffen, 10 unter ihnen Einheiten der Ständigen NATO-Verbände „Standing NATO Maritime Group One“ und „Standing NATO Mine Countermeasures Group Two“, teilnehmen, liegt auf dem Üben von maritimen Abriegelungsoperationen…“

„Auch ist ihr eine vorsätzliche grobe Verletzung der Sicherheitsinteressen der Russischen Föderation nicht zu unterstellen. Ob und in wieweit der für „Sea Breeze“ gewählte Seeraum tatsächlich russische Sicherheitsinteressen berühren kann, obliegt der Beurteilung des Beobachters“

Auch hier wieder die Frage danach, woher die Waffen dafür kamen. Die NATO habe die Ukraine ausdrücklich nicht mit Waffen unterstützt, wurde dort geschrieben.

ich bin völlig sprachlos.
Du überlegst ernsthaft, ob Rheinmetall Putin gebeten hat, die Ukraine zu überfallen, und ob Putin dieser Bitte gefolgt ist und deswegen (!) den Krieg angefangen hat??
Kalo macht einen Witz, und Du kannst den nicht von der Realität unterscheiden?
Ich weiß nicht, wie auf der Basis noch ein Gespräch möglich ist.
Es ist zum Verzweifeln.

Nein, steht doch da:

Hör mal auf mit dem Mist, es geht hier nicht um uns, und das lenkt nur ab!

wessen Plan ist das?
und wer eskaliert?

Dieses Geraune in Sätzen ohne handelnde Personen ist nicht besser als eine Corona-Verschwörungstheorie. Werde doch mal konkret.

das war gar keine Ironie. Eine Beteiligung an Rheinmetall ist so ziemlich das lukrativste auf dem deutschen Aktienmarkt was man in den letzten Jahren im Portfolio haben konnte.

Es ist völlig normal für Wirtschaftsunternehmen, dass sie versuchen ihren Absatz zu steigern, Märkte zu erschließen, Nachfrage zu generieren … um letztendlich Profit zu machen.

Wenn wir Waffenproduktion als nationale Aufgabe sehen, würde ich mir wünschen, dass das auch in staatlichen Händen liegt oder zumindest derart reguliert ist, dass nicht Wirtschaftsinteressen unser Handeln zur Aufrüstung beeinflussen - das ist ja letztendlich das was den MIK problematisch macht.

Zum Beispiel durch das im Koalitionsvertrag vereinbarte Rüstungsexportkontrollgesetz.

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Du schreibst unlogischen, realitätsfernen Unsinn, das lenkt ab.
Wenn Du mitreden möchtest, musst Du riskieren, dass man Deine Beiträge liest und darauf antwortet.
Die Alternative wäre, Dich zu ignorieren.

Ja, aber wenn du über Kalos Witze mit mir diskutieren möchtest, dann schreib mir bitte eine private Nachricht. Dieses Thema hier ist zu ernst dafür.

Von mir aus auch das, Hauptsache, du hörst auf mit dem Derailing.

klar, das ist eine Banalität.
Aber wie macht Rheinmetall das?
Du insinuierst doch, dass sie den Krieg verursachen, befeuern, anheizen, wie auch immer.
Wer hat was wann warum getan?
Wir brauchen Subjekte, handelnde Personen, Kausalitäten, nicht nur banale wirtschaftliche Zusammenhänge, die wir ex post feststellen.

wie genau passiert das?
und wäre es besser, wenn der Staat an der Rüstung verdient? warum?

was steht da drin?
kannst Du das zusammenfassen?
die Verstaatlichung der Rüstungsindustrie? wahrscheinlich nicht.

und Du sprichst von Derailing?
Es geht nicht um Kalos Witze, sondern um Deine Unfähigkeit, die Realität von einem Witz zu unterscheiden. Das disqualifiziert Dich aus meiner Sicht als ernsthaften Diskussionsteilnehmer, insb., wenn und weil es ständig passiert.

eben!

Ich kann das schon unterscheiden, und ich weiß natütlich, dass @Kalo das ironische gemeint hat. Das ändert aber nichts daran, dass es nahe an einer ernsthaft zu untersuchenden Fragestellung liegt, die nicht einfach erledigt ist, nur weil jemand einen Witz darüber macht.

Wie du selbst festgestellt hast:

Die suchen wir ja gerade, und da nerven solche Witze einfach nur.

Teile der Antwort finden sich in dem oben verlinkten Beitrag. Hier gibts das noch etwas ausführlicher, aber ich vermute das ist mal wieder „too long to read“: 20231208_Recherche_Ruestung.pdf (greenpeace.de)

Kunde von Rüstungsgütern ist in der Regel „der Staat“, er würde also nichts verdienen. Andersrum verdienen derzeit Aktionäre auf Kosten des Staates/der Steuerzahler.

Es gibt sogar einen eigenen Thread in diesem Forum dazu, dein erster Kommentar dort:

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Ja, vielleicht, aber wir können es uns ja aufteilen und die entscheidenden Zitate, bei denen handelnde Personen genannt werden, heraus schreiben. Ich fange mal an:

„Als inhärenter Teil des Systems agieren Mitglieder
des Deutschen Bundestages (Haushalts- und
Verteidigungsausschuss) als Diener zweier Herren.
Sie sind Präsidiums- und Vorstandsmitglieder in
Organisationen wie der Deutschen Wehrtechni-
schen Gesellschaft oder des Förderkreises Deut-
sches Heer, die direkt von der Rüstungsindustrie
finanziert werden. Darüber hinaus öffnen sie den
Interessen der Rüstungsindustrie die Türen des
Bundestages. So fädelte beispielsweise der SPD-
Haushaltspolitiker Andreas Schwarz einen Informa-
tionsabend des Rüstungskonzern Lockheed Martin
im Abgeordneten-Restaurant des Bundestag ein, bei
dem bei Sekt und Essen für das Kampfflugzeug F-35
lobbyiert werden konnte“

dieselbe Quelle:
„Die Unabhängigkeit der Beratung der Politik durch
führende Think Tanks in Deutschland ist nicht oder
nur mit Einschränkungen gegeben: Die Deutsche
Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) wird
institutionell durch die Rüstungsindustrie mitfinan-
ziert.“

Dieselbe Quelle:
„Die Münchner Sicherheitskonferenz, das führende Forum für
sicherheitspolitische Debatten in Deutschland,
wird des Weiteren von Rüstungskonzernen wie
Hensoldt, Lockheed Martin, MBDA und Rhein-
metall gesponsert.“