Das hattest Du falsch verstanden. Es sollte durchaus ein Beitrag zu Deinem Beitrag zuvor sein.
Erklärung:
Unter dem anderen Thread (allgemein zum Unsinn/Sinn des Krieges) hatte ich @DrakonDiB so interpretieren können, dass er dem Frieden einen höheren Preis geben möchte (Frieden ermöglicht uns in der BRD einiges)
Alleine Frieden um des Friedens Willen reicht heute nicht mehr, so war sein Ansatz.
Meine Idee: Wenn wir wissen, warum wir was verteidigen würden (den Frieden zur Not militärisch), wird unsere Sicht auf den Krieg in der Ukraine objektiver, da weniger verstört durch die Aggressionen Russlands in der Ukraine. Das ist eine Logik, die ich in den Raum stellen würde.
Magisches Viereck, oder zum Beispiel Sechseck mit den Zielen, ökologisches Gleichgewicht, Lebensqualität z. B., alles dieses sind Ziele in unserem Frieden. Während in der Ukraine Krieg herrscht und in der Tat, wie auch unter welcher Prämisse Russlands vorstellbar, die Gefahr besteht, dass der Krieg sich auf uns und/oder Bündnispartner ausweiten könnte.
Wenn wir weniger verstört sind, was nicht heißt, dass Russlands Verhalten der Ukraine gegenüber und dem Völkerrecht gegenüber (@DrakonDiB hatte die UN-Charta hier genannt) nicht verstörend ist, dann sehen wir Russlands Fehler objektiv.
Direkt zu Dir und das Vorletzte von Dir:
Das Ziel zu verfolgen, die Rüstungsindustrie, den dazugehörigen Faktor Kapital, und damit den Geschäftssinn der Rüstungsindustrie zu kritisieren, bestimmt lässt sich darüber ähnlich diskutieren, so wie man den weltweiten, wilden Spekulanten der Finanzwelt Einhalt gebieten kann - andererseits auch die Rüstungsindustrie sieht das Geschäft und handelt marktorientiert.
@Biologin ich hatte Deinen letzten Beitrag nicht abwerten wollen, wahrscheinlich kam es so rüber. Ich bitte Dich deshalb um Entschuldigung. Ich hatte nur (hektisch) einen Impuls setzen wollen. Ich werde mir den Bericht der Quelle Deines Beitrages noch durchlesen.
Profiteure und reine Kriegsgewinnler sind mit Sicherheit Faktoren, die einen Frieden auch erschweren.