Welche Art von "Revolution" brauchen wir, um, trotz Kapital-MIKs&Co, eine bessere Welt zu erreichen?

es wäre noch schöner, wenn der Eröffner des threads sich die Mühe machen würde, zu sagen was er eigentlich mit dem thread will und worum es geht.
Es ist andernfalls unmöglich on oder off topic zu sein.

vgl zB

vielen Dank dass Du mir diese Möglichkeit einräumst, sehr großherzig von Dir.
Aber ich sehe es nicht als meine Aufgabe, Deinen Unsinn zu erläutern oder zu widerlegen, solange Du zu faul bist, Deinen eigenen Ausgangspost zu begründen.

Du bist entweder nicht willens oder nicht fähig, eine Diskussion zu führen.
Es kommen immer nur starke Behauptungen ohne Belege oder sinnlose Schnipsel und smileys.

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Oder sie schreiten in die falsche Richtung.

Was ist denn jetzt mit dem magischen Viereck?
Welche Ziele gibt es zu den vier Zielen, die für die BRD so etwas wie zusätzlich leitende Ziele werden können?
Für was und wen verteidigt die Bundeswehr?
Warum ist es qualifizierter zu wissen, warum wir bereit sein sollten zu verteidigen?

Warum reden unsere Bundeswehr-Soldaten davon, dass man bereit sei, unsere Demokratie zu verteidigen? Was verbinden sie damit?

Eine Strategie sollte man schon ansagen, es könnte doch falsch sein, genauso weiterzumachen wie bisher. Um Andere mitzunehmen gehört Augenmaß dazu - damit man sie halt nicht aus den Augen verliert. Scherzkekse sind das hier. :slightly_smiling_face:

edit am 03.08.2024 22:42

Ja, das sehe ich genau so. Zumal ich mich ja bereit erklärt hatte, das notfalls übernächste Woche sonst zu übernehmen, aber ich wäre natürlich echt froh, wenn du das selbst erledigen würdest @DrakonDiB

Auch wenn im Titel schon was von „Diagnose“ erwähnt wird (Kapital-MIKs&Co), sollte die Diskussion nicht streng darauf begrenzt bleiben. :innocent:

@DrakonDiB da steckt doch ein Widerspruch drin, wohin Du die Diskussion haben möchtest!?

Eigentlich können wir den Thread schließen, wenn der Urheber standhaft schweigt.

Bis der Urheber sich äußert, hier schon mal ein kleiner Podcast zur Einstimmung:

Warte, vielleicht schickt er :innocent: uns den Heiligen Geist.

Ich finde eine Diskussion, die sich nur in Richtung der Kriegsprofiteure wendet, aber nicht besonders erbaulich. Wie soll dabei in diesen kriegerischen Zeiten etwas Positives herauskommen, was realistisch wirken kann.

Es ist leichter gegen etwas zu sein und schwerer für etwas zu sein. Wir sollten aber für etwas sein, denn sonst kommen nicht vorwärts - auch nicht mit Augenmaß.

Ich wäre dann eher dafür Gegenpole zu setzen.
Vor allem wenn ich sehe, wo die Diskussion bei „Ukrainische Kriegsverweigerer nicht ausliefern/ ausliefern“ wieder hingeht

Zum Glück findest du hier im Forum noch jede Menge andere Stränge, in denen du mit diskutieren kannst. Nicht jeder Strang muss allen gefallen.

Das hattest Du falsch verstanden. Es sollte durchaus ein Beitrag zu Deinem Beitrag zuvor sein.

Erklärung:

Unter dem anderen Thread (allgemein zum Unsinn/Sinn des Krieges) hatte ich @DrakonDiB so interpretieren können, dass er dem Frieden einen höheren Preis geben möchte (Frieden ermöglicht uns in der BRD einiges)

Alleine Frieden um des Friedens Willen reicht heute nicht mehr, so war sein Ansatz.

Meine Idee: Wenn wir wissen, warum wir was verteidigen würden (den Frieden zur Not militärisch), wird unsere Sicht auf den Krieg in der Ukraine objektiver, da weniger verstört durch die Aggressionen Russlands in der Ukraine. Das ist eine Logik, die ich in den Raum stellen würde.

Magisches Viereck, oder zum Beispiel Sechseck mit den Zielen, ökologisches Gleichgewicht, Lebensqualität z. B., alles dieses sind Ziele in unserem Frieden. Während in der Ukraine Krieg herrscht und in der Tat, wie auch unter welcher Prämisse Russlands vorstellbar, die Gefahr besteht, dass der Krieg sich auf uns und/oder Bündnispartner ausweiten könnte.

Wenn wir weniger verstört sind, was nicht heißt, dass Russlands Verhalten der Ukraine gegenüber und dem Völkerrecht gegenüber (@DrakonDiB hatte die UN-Charta hier genannt) nicht verstörend ist, dann sehen wir Russlands Fehler objektiv.

Direkt zu Dir und das Vorletzte von Dir:

Das Ziel zu verfolgen, die Rüstungsindustrie, den dazugehörigen Faktor Kapital, und damit den Geschäftssinn der Rüstungsindustrie zu kritisieren, bestimmt lässt sich darüber ähnlich diskutieren, so wie man den weltweiten, wilden Spekulanten der Finanzwelt Einhalt gebieten kann - andererseits auch die Rüstungsindustrie sieht das Geschäft und handelt marktorientiert.

@Biologin ich hatte Deinen letzten Beitrag nicht abwerten wollen, wahrscheinlich kam es so rüber. Ich bitte Dich deshalb um Entschuldigung. Ich hatte nur (hektisch) einen Impuls setzen wollen. Ich werde mir den Bericht der Quelle Deines Beitrages noch durchlesen.

Profiteure und reine Kriegsgewinnler sind mit Sicherheit Faktoren, die einen Frieden auch erschweren.

Auch wenn der Begriff MIK hier nicht fällt, ist doch irgendwie merkwürdig, dass Deutschland Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhindert hat und dann Bauteile deutscher Firmen (z.B. Infinion) in russischen Waffen zu finden sind:
Wie die Bundesregierung schärfere Russland-Sanktionen blockiert hat - MONITOR (youtube.com)

Wem helfen wir da wirklich?

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Ich hatte mir den Bericht vorgenommen. Es wäre sinnvoll gewesen, das 14. EU-Sanktions-Paket auf EU-ferne Tochterunternehmen auszudehnen - ohne Einschränkungen.

Möglicher Weise überlegte die Bundesregierung zu viel. Rechtlich hat die EU m.E. wenig Möglichkeiten, denn juristisch gesehen, stehen die Tochterunternehmen auf eigenem Boden - außerhalb der EU. Aber bei voller Unterstützung der Sanktion wäre die moralische Verpflichtung gegenüber dem Mutterunternehmen innerhalb der EU unterstrichen worden.

Es ging in der Themenstellung auch noch um 17 erklärte Ziele der Vereinten Nationen. Ich stelle mal die Gretchenfrage: „Ist es nicht wie beim Pariser Klimaabkommen auch, wichtig wird sein, dass welche anfangen, diese Ziele im eigenen Staat anzustreben?“

Da es sich um die Ziele der Vereinten Nationen handelt, sind sie weltweit anzustreben.

Bei einigen Zielen, die wir in Deutschland schon erreicht haben, müssen wir eher aufpassen, dass wir sie nicht verlieren (z.B. den Zugang zu sauberem Wasser für alle).

Dazu haben wir sogar schon einen thread, der etwas schleppend läuft, aber auch mit Kapitalismus und Gewalt zu tun hat:

Der Film ist lang. Wahrscheinlich kennst Du noch wichtige Punkte aus dem Film heraus. Die man hier einbringen kann? Damit würdest Du auch zum Anschauen des Films anreizen. Ich hatte mal prompt meine Vorstellung erwähnt, dass die NATO demnächst durchaus Gebiete auf dieser Erde verteidigen könnte, indem sie über die Sommermonate Wasser dort hin exportiert.

Nach dem Ausruf der sogenannten Zeitenwende ist viel die Rede davon, dass wir unsere Demokratien verteidigen müssen. Ein interessanter Film, ich hatte ihn ebenfalls schon Mal gebracht, ist dieser:

Es geht um die Gegenüberstellung der Philosophen Hegel (Krieg) und Kant (Frieden). Auch geht es um das Erkennen von Fehlern innerhalb der Demokratien. Das ist auch ein Ansatz, der relativ neu ist und mir für diese Zeit revolutionär vorkommt. Zudem geht es noch um die eigentlichen Aufgaben des Staates - und die scheinen mir gar nicht so komplex.

@DrakonDiB hatte kurz nach seinem Worten "wir brauchen eine viel bessere Friedensbewegung" kurz danach zu diesem Thread umgeleitet.

Friedensbewegung kann u.a. verknüpft werden mit Frieden verteidigen, wenn er, wie jetzt durch den Angriffskrieg Russlands, in Gefahr ist. Das ist erst die richtige und glaubhafte Verteidigung - auch im militärischen Sinne. Banal, wie es die Grünen vor der Europawahl plakatiert hatten: „unsere Sicherheit schützen“, greift an der Stelle nicht weit genug. Wir sind noch ein Stück davon entfernt, dass Russland uns direkt angreifen würde.

Ich hoffe, dass ich unter diesem Thread als Kritiker grüner Politik, auch da ich aus der Partei ausgetreten war, weiter willkommen bin? :thinking:

Das kommt darauf an, worüber wir hier diskutieren wollen.
Ich dachte, das mit dem Wasser könnten wir besser in dem anderen thread diskutieren und wollte hier dafür werben, weil sich hier Leute für Kapitalismus und gewaltsame Durchsetzung von Gewinninteressen interessieren, zumindest sah es für kurze Zeit so aus.
Das ist aber offensichtlich doch schon wieder eingeschlafen.

Zu deiner Frage: Ja, es gibt Beispiele in dem Film, wo Flüsse umgeleitet werden, Zugänge zum Wasser gesperrt werden und Farmen dicht machen müssen, weil ihnen das Wasser weggenommen wird von Firmen, die damit Gewinn machen. Das geht natürlich nur mit Gewalt durch Polizei bzw. Militär.

Hat von Euch jemand Rheinmetall-Aktien? Herzlichen Glückwunsch

Rheinmetall: Das große Geld mit dem Krieg (youtube.com)

Nun muss die 1,1 Millionen Artilleriegeschosse nur noch jemand verschießen - und jemand muss sich davon treffen lassen, damit es nicht nach sinnlosem Rumgeballer aussieht.

Ja, genau deswegen hat Rheinmetall Putin gebeten, die Ukraine zu überfallen.

Du vertauschst gerade Ursache und Wirkung. Schreib doch mal über den MIK in Russland, Iran und Nordkorea.

Das Problem ist, solche Zusammenhänge nachzuweisen, falls sie denn existieren. Putin würde sich vermutlich von Rheinmetall keine Vorschriften machen lassen, aber Rheinmetall kann theoritisch die Ukraine in eine Lage versetzt haben, die für Putin bedrohlich genug war, um zu denken, dass Anfriff die beste Verteidigung wäre.

Dazu müsste man dann mal wissen, ob sie schon vor dem Krieg Waffen in die Ukraine geliefert haben, ob die NATO dort schon vor dem Krieg aktiv war, usw.
Das ist eine Fleißarbeit. Wer hat Lust darauf?

die 1,1 Millionen Artilleriegeschosse sind die Planung für das Jahr 2027. Für dieses Jahr sind es 700.000 Stück. Das sind ziemlich starke Wachstumszahlen, von denen die meisten Unternehmen (außerhalb der Rüstungsbranche) nur träumen können. Damit dieser Plan aufgeht braucht es weitere Eskalation … in ein paar Jahren werden wir sehen ob der Plan so aufgeht und vielleicht werden wir auch irgendwann sehen wer an der Umsetzung eines solchen Plans mitgewirkt hat.