Warum ist die AfD nicht zu stoppen?

das ist schön.
Dann können wir ja mit der Diskussion fortfahren, ohne mit weiterer AfD-Werbung belästigt zu werden.

Ich habe eine neue Facette zur Überschrift des threads:
weil sich -wie hier- keiner traut, der AfD-Propaganda Einhalt zu gebieten.
Das ist eine Schande für unseren Verein.

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Das wage ich zu bezweifeln.

Sie schaffen das mindestens genau „so gut“ wie die Parteien, die du ablehnst.

Das kann schon sein.
Wir sollten die Propagandaanteile aus den Beiträgen ausblenden oder löschen.

Wir sollten davon ausgehen, dass User denkende Menschen sind und unsere Zensur nicht benötigen

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Natürlich sind sie denkende Menschen.
Aber wenn wir hier im Forum bestimmte Dinge nicht dulden, wie z.B. Propaganda, dann blenden wir es halt aus.

Das ist doch besser als dieses herumlamentieren:

5 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Manöverkritik für Moderatoren und Vorstand

12 Beiträge wurden in ein neues Thema verschoben: Wie umgehen mit AFD-nahen Posts

ich weiß nicht, ob es hilft, aber schaden wird es nicht

Dazu Info von Campact

"ernsthaft prüfen, ob die AfD verboten werden muss: Das fordert die PRÜF-Initiative um den Kabarettisten Nico Semsrott. PRÜF (kurz für: Prüfung rettet übrigens Freiheit) hat richtig eingeschlagen. Die Initiative startete letzten Monat mit einer Großdemo in Hamburg, einem starken Echo auf Social Media und Berichten in vielen großen Zeitungen.[1] Jetzt soll die Initiative noch größer werden – da wirst auch Du gebraucht.

Für diesen Samstag ist eine große Kundgebung in München geplant. Und auch in anderen Städten wird PRÜF protestieren. Die Idee: In ganz Deutschland fordern Bürger*innen ihre Landesregierungen auf, die Demokratie zu schützen. Die Länder sollen sich im Bundesrat dafür einsetzen, dass ein AfD-Verbot geprüft wird. Denn obwohl die AfD von den Behörden als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft wird, ist bislang wenig geschehen.[2,3] Ein Skandal, finden die Leute von PRÜF. Sie wollen jeden zweiten Samstag im Monat zu Demos aufrufen – bis geprüft wird."

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Habe in intern einen Faden aufgemacht und die letzten Beiträge dort hin verschoben.
Bitte überprüft eure Beiträge, ob die nicht besser auch dort hin gehören.

Wenn click - bait Algorythmen verboten würden, würde es sicher schwieriger für extreme und Fakten - Freie Social - Media Teilnehmer und Internetangebote.

Damit verlören die Techmilliardäre Ihr Geschäftsmodell.

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Click-bait-Algorithmen sind der Versuch, Click-Baits zu erkennen und zu unterdrücken. Also bitte nicht verbieten, auch wenn wir die Grünen sind und alles verbieten, was wir nicht verstehen.

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du machst dir hier besser gar keine Gedanken zum Forum und gehst zurück in dein eigenes. Bei den wachsenden Besucherzahlen dort, wie du uns berichtet hast, wird dein Typ dort dringend gebraucht.

Ich habs euch doch gleich (16. Okt.) gesagt:

Da stehts:

Weil ja allen hier schon so weihnachtlich zumute ist, hier mein Lieblingsweihnachtsgedicht:

So steh ich nun vor deutschen Trümmern
und sing mir still mein Weihnachtslied.
Ich brauch mich nicht mehr drum zu kümmern,
was weit in aller Welt geschieht.
Die ist den andern. Uns die Klage.
Ich summe leis, ich merk es kaum,
die Weise meiner Jugendtage:
O Tannebaum!

Wenn ich so der Knecht Ruprecht wäre
und käm in dies Brimborium
– bei Deutschen fruchtet keine Lehre –
weiß Gott! ich kehrte wieder um.
Das letzte Brotkorn geht zur Neige.
Die Gasse grölt. Sie schlagen Schaum.
Ich hing sie gern in deine Zweige,
O Tannebaum!

Ich starre in die Knisterkerzen:
Wer ist an all dem Jammer schuld?
Wer warf uns so in Blut und Schmerzen?
uns Deutsche mit der Lammsgeduld?
Die leiden nicht. Die warten bieder.
Ich träume meinen alten Traum:
Schlag, Volk, den Kastendünkel nieder!
Glaub diesen Burschen nie, nie wieder!
Dann sing du frei die Weihnachtslieder:
O Tannebaum! O Tannebaum!

(Kurt Tucholsky)

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das ist von 1918 und bezieht sich auf den 1. Weltkrieg und den Zustand danach.
Was macht es zu Deinem Lieblingsweihnachtsgedicht?

Das mit 1918 weiß ich, trotzdem passt es auch auf den 2. Weltkrieg und bis heute.

Mein Vater hat es jeden Heiligabend vorgelesen. Beide Eltern waren Kriegsfüchtlinge, mein Vater hat als Kind die Hamburger Bombennächte erlebt. Er war Pazifist und Atheist und dieses Gedicht war sein Weihnachtsevangelium.
Und um beim Threadthema zu bleiben: Als ich als Vorschulkind meine Eltern fragte, wer denn Adolf Hitler gewesen sei, kam wie aus einem Mund: „Hitler war ein Verbrecher“.

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Wirklich?

damit waren 1918 aber nicht die Nazis gemeint :slight_smile:
sondern … ich nehme an die Monarchie, das Militär, die reaktionären deutschen Großmachtträumer.

das ist ein eher sozialistischer Ansatz, würde ich sagen.
Gegen „Kastendünkel“, meint wohl das Denken in gesellschaftlichen Schichten, die Teilung in Herrschende und Beherrschte oder ähnliches.

Man kann das sicher uminterpretieren auf WK II und die Gegenwart.
Aber in der ursprünglichen Bedeutung war die Zielrichtung m.E. eine andere.
Wer ist heute gemeint mit denen, die „uns so in Blut und Schmerzen“ geworfen haben?
Gegen welchen Kastendünkel kämpfen wir heute?
Und wo ist die Verbindung zur AfD?

PS: Ich kannte das Gedicht übrigens nicht, danke fürs Zitieren.
Die Beschäftigung mit Tucholsky lohnt immer

meine Eltern saßen in Aachen im Luftschutzbunker.

etwas anderes hätte ich nicht erwartet.

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Du hast mit deiner Interpretation völlig Recht und überhaupt und sowieso :slightly_smiling_face: Du nimmst es aber auch immer so genau. :wink:

Allerdings gib es noch eine veränderte Version für die Vertonung mit diesen Satz:

Schlag, Volk, die Kriegsbrandstifter nieder!

(Quelle: So steh ich nun ... (Weihnachten 1918) - Erinnerungsort)
Ich weiß aber nicht, ob Tucholsky diese Änderung vorgenommen hat.
Und wenn man diesen Satz nimmt, waren im ersten Weltkrieg der Adel und im zweiten Weltkrieg die Nazis die Brandstifter.

Und was das mit der AFD zu tun hat:

Also- von mir aus verschieb es in die Weihnachtsgruß-Gedichtshread, wenn es nicht in zur AFD passt.

Haben sie dir auch immer von den Bunkernächten erzählt?

Wir sollten alles dafür tun, dass Kriege auf dieser Welt ein Ende haben, auch wenn das angesichts der aktuellen Lage nur ein frommer Wunsch ist.

nein nein, ich verstehe die Assoziation zur AfD, so wie Du es zitierst, und der Text hat mit Weihnachten eigentlich gar nix zu tun.

Historisch dürfte das aber eben nicht mehr als eine Assoziation sein.
Tucholsky wird damit etwas überbeansprucht.
Darum ging´s mir, kleinlich wie ich bin :innocent: