Ja. Schön wenn Sie es selbst erkennen.
Wenn Sie jetzt noch AfD gegen B90/DieGrünen austauschen; dann würde es vielleicht sogar Sinn machen. #Pauschalplätzchenbacken auf Schulhofniveau und ein kleines #180GradFeedback auf Eingangsniveau
ich stelle laufend inhaltliche fragen und du antwortest mit wirren persönlichen vorwürfen. und beschwerst dich dann über das niveau.
das ist fast schon wieder amüsant
Das habe ich immer noch nicht in Gänze verstanden - ich verstehe durchaus, dass man sich von den etablierten abwendet - ich kann auch verstehen, dass es schwierig ist, unter den Parteien, die derzeit jenseits der etablierten auf dem Wahlzettel zur Auswahl stehen, alle so ihre Vor- und Nachteile haben, und selbst da die von ihnen gebotenen Alternativen nicht zwingend dem entsprechen, was man als Wähler idealerweise (oder auch nur kompromisshalber) eigentlich wählen möchte. Wenn man dann, statt nicht zu wählen oder den Stimmzettel ungültig zu machen, die NPD oder die AfD (irgendwo zwischen CSU und NPD) mit der Begründung wählt, eine verfassungsfeindliche Partei als Notwehr einsetzen zu wollen (wohl wissend, dass eine verfassungsfeindliche Partei natürlich das Potential hat, Dinge grundlegend zu verändern, aber eben jenseits unserer Verfassung), der muss die Frage beantworten (können), warum er die Verfassung selbst bereit ist, ändern zu lassen, und nicht etwa die vielleicht falsch eingesetzten Spielräume, die die etablierten Parteien eben für sich auszulegen wissen, um grundlegende Reformen zu verhindern/zu blockieren.
Eine mögliche Antwort könnte sein, eine Partei zu wählen, die reale Machtoptionen hat (im Gegensatz zu NPD oder auch ÖDP) - das stimmt zwar - macht es bei dem Programm (den Plänen, die Verfassung grundlegend zu ändern, aber umso riskanter.
Überdies ist das dann eher eine taktische Wahl, die eher keiner bejahenden Affinität zur gewählten Partei entspringt. Taktisches Wählen jenseits der eigenen Überzeugung ist aber genau Teil jener „Papierdemokratie“, die doch genau geändert werden sollte…
Vor allem bleibt es dabei, dass auch diejenigen, die so wählen, für ihre Wahloption verantwortlich sind. Vor sich selbst sowieso - aber auch gesellschaftspolitisch. Das Argument, später von nichts gewusst zu haben, war immer schon falsch.
Option 1: Enthaltung / Nichtabgabe → Verhältnisse bleiben gleich
Option 2: Ungültig machen → Verhältnisse bleiben gleich, aber man hat „teilgenommen“
Option 3: x-beliebige größere Altpartei wählen → es wird getrickst, interpretiert, klassische Machtkartelle verhandelt
Option 4: BSW, FDP wählen - ggf. Züglein an der Waage, ergebnis aber nur geringfügig anders als Option 3
Option 5: AfD wählen
besser wäre jedoch:
Die diversen Kleinparteien, in Summe Millionen von Stimmen, nicht mehr über zutiefst anachronistische und damit antidemokratische Prozesse aus der demokratischen Teilhabe raus zu halten! - Dies wird aber systematisch verhindert !
Nachtrag: Das Thema der antidemokratischen Prozesse rund um die „Unterstützerunterschriften“ ist zentraler Teil dessen dass man jedwede Altpartei nicht mehr wählen wird!
Und zu [quote=„HarmsCar, post:123, topic:6952“]
wohl wissend, dass eine verfassungsfeindliche Partei natürlich das Potential hat, […]
[/quote].
Die Sichtweise welche Parteien wie und in welchem Umfang, direkt oder machtmissbräuchlich verfassungsfeindlich agieren, darüber besteht zwischenzeitlich erheblicher Dissens!
Die AfD hat diverse EHRLICHE Demokraten hinzubekommen. - Kartelle und deren „wirken“ haben sie dazu gebraucht die in Grund und Boden ignorierten und wo dies nicht klappte stimatisierten Kleinparteien zu verlassen. Diese Mitglieder wirken zwischenzeitlich innerparteilich, viele gute Leute sind nun dort.. - Die AfD ist also längst nicht mehr nur Hoecke und Gauland, auch wenn Spalter und Tellerranddenker das gerne so darstellen.
Das Ziel ist unter anderem eine moderne Demokratie, abseits des Kartelldenkens. - Themenfokussiert, weitaus demokratischer und weitaus fairer informiert sich auf dem Weg in eine zeitgemäße Demokratie zu begeben und das in dem Rahmen den die FDGO vorgibt.
Ich werbe für Kleinparteien, für ehrliche Demokratie, für ein Demokratieupdate auf die Neuzeit und versuche zu ERKLÄREN wieso so viele Mitglieder von Kleinparteien die AfD unterstützen. Das ist nicht das gleiche wie das was du unterstellst oder hinein interpretierst!
Die Kategoriale Ablehnung von Deutungshoheitsbesitzern was „Demokratie“ sei, SPD-Demokratie, SPD-Grüne-Demokratie, CDU-SPD Demokratie etc. wächst permanent. - Beiträge wie deiner vertiefen, zementieren bestehende Gräben.
Rechts- / Links … Etiketten die vor langer Zeit passend waren, heute dienen sie vor allem dem Oben!
Die Gesellschaft wurde bunt, wurde vielfältig.
Was bitte ist links oder rechts von Bunt, was ist diese ominiös heilsbringende Mitte von Vielfalt.
Sachorientierung statt Kampfbegriffe! - Aber hey, schmeißt mich raus. Haltet eure Blase sauber. … - Ich habe genug Kontakte konstruktiver Art mit jenen die das weiter so mit der Kartelldemokratie nicht mehr akzeptieren.
Adm_Harno
(Harno Moderator)
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Das halte ich für plumpe Propaganda und gelogen.
Woher weißt Du das?
Es ist genau andersrum:
Alle Regime, die die AfD als Vorbild oder Partner sieht, sind korrupter als alles, was bisher da war: Trump, Orban, Putin.
Und die AfD wird genauso regieren.
wo sind die? wer ist das? warum hört man von denen nichts?
klar. So wie Trump, Orban, Putin, siehe oben.
Das ist es. Es wird langsam ekelhaft.
ich auch
dann sprich doch gerne mit denen, aber verschone uns mit Deiner unappettitlichen Propaganda.
und damit rechtfertigst Du Morddrohungen und Ausländerhass?
Schäm Dich.
Das mag sein - gilt aber prinzipiell für viele andere Parteien auch - so war das bei der CDU, nachdem Kohl - und im Nachgang auch einige seiner treuen Vasallen - gegangen waren/wurden, so war das auch bei den Grünen in der Zeit nach dem Ökofundamentalismus der ersten Stunden.
Wirklich wählbar ist aber so eine Partei (und das gilt auch in abgeschwächter Form bei den erwähnten anderen Parteien) doch erst dann, nachdem dann auch eine inhaltliche Aufstellung über alle Parteiinstanzen hinweg sich verändert - und das dauert - so es denn überhaupt tatsächlich passiert - länger, als der bloße Eintritt von Leuten in eine Partei. Derzeit wählt man also immer noch einen Kanzler Höcke (oder vielleicht auch Weidel), wenn man sein Kreuzchen bei der AfD macht.
Und wenn Höcke oder Weidel KanzlerIn ist, dann - das hat man bei Helmut Kohl gesehen -, passiert doch genau das, was Du eigentlich verhindern wolltest - eine gnadenlose Verfilzung, um die interne Machtbasis zu stärken (das sieht man z.B. am jüngsten Parteiausschlussverfahren gegen einen Kandidaten um den Vorsitz bei der gerade erst gegründeten Jugendorganisation, der nur seine Positionen auf offener Bühne vorgetragen hat). Die AfD reagiert hier nicht anders als alle anderen etablierten Parteien.
Wenn Du weiter oben schon argumentierst, dass man die Leute und Parteien an ihren Taten messen muss, dann sind die derzeitigen Taten (da es noch keine AfD-Regierungsverantwortung gegeben hat) ihre rhetorischen und schriftlichen Aussagen, worin ihre Konzepte bestehen.
Da hat sich aber durch den - möglichen - Eintritt „vieler guter Leute“ noch nichts geändert.
Bevor als nach dem postulierten Eintritt dieser Leute nicht etwas am rechten bis rechtsradikalen Gebaren geändert hat - ist diese Partei für Demokraten weiterhin nicht wählbar, weil die Alternative, die sei bislang anbietet, eben keine (demokratisch/rechtsstaatliche) Alternative ist.
Das sehe ich auch so. - Doch meine Schlussfolgerung ist eine andere.
Ich möchte die Strukturen ändern. - MEHR Demokratie, ehrliche Demokratie, agile Prozesse und ausblenden spalterischer, ideologiedominierter Etiketten.
Die AfD ist so viel oder so wenig Hoecke-AfD wie die CSU Scheuer-Maut-CSU ist, die Grünen 360 Grad Intelligenz-Baerbock Grüne ist, die CDU Bundeswehrskandal und EU-Pfizer-Leyen-CDU, die FDP Milliardärs- und Mövenpick Partei ist etc.
Es ist halt ein Puzzlesteinchen in einem großen Bild.
Die AfD wird die Leute die an einem mehr an ehrlicher Demokratie in sich tragen nicht mehr los, genausowenig wie die Kartelle der Vergangenheit in Teilen deren mobbendes, antidemokratisches, arrogantes, dummes Verhalten nicht mehr werden werden ..
Einverstanden - aber warum ist das Bild bei dir diesbezüglich so asynchron?
Alle Parteien haben solche Leute wie Scheuer CO - genauso, wie alle Parteien Menschen mit dem Willen für mehr Demokratie als Mitglieder haben.
Wenn also die Machtverhältnisse nur wegen des Filzes und einer schweigenden Mehrheit, die eigentlich eine andere Struktur haben wollen, aber sie nicht gegen Widerstände durchsetzen können, in den etablierten Parteien so sind wie sie sind (inkl. des „Spitzenpersonals“ wie Kohl, Weigl, Scheuer, Merkl) - dann gilt das 1:1 auch für die AfD, die nur deswegen - so Deine Argumentation, wenn man sie sauber durchdekliniert) Höcke, Gauland, Weidel, Chruppalla etc. auf der Liste ihrer wichtigsten Repräsentanten haben, weil hier die gleichen verfilzten Machtstrukturen exisiteren wie in allen anderen Parteien auch.
Du widersprichst Dir also entweder selber - oder misst mit zweierlei Maß
Ich erkenne ernsthaften Willen zu einem zivilisierten Diskurs.
DANKE an @HarmsCar und auch an jene Mitleser die das ganze abseits scheinbar / offenkundig ideologieextremer Dogmen, verfolgen.
INFO:
Ich werde zu einem Diskurs hierzu, in diesem Strang, und unter diesem Titel, nicht mehr beitragen.
Ich werde mir statt dessen Gedanken machen ob ein konstruktiver, gemeinwohlorientier Diskurs hier in diesem Forum zukünftig möglich sein könnte, und wenn ja, wie dieser, mit mehr Mut zu zeitgemäßer Demokratie vielleichtestens (kein Tippfehler ) aussehen könnte.
Bis ich für mich hier zu einem Ergebnis komme, werde ich diesen Themenstrang von @lawandorder komplett auf IGONORE setzen.
Als ob die Satzbestandteile durch den Vortex geschüttelt wurden.
Meinst du, das süffisante Geraune der AfDler im Bundestag, wenn eine junge Frau ans Pult tritt, ist KI und von bösen Menschen generiert, um davon abzulenken, WIE sehr sich die AfD in Wirklichkeit für ehrliche Demokratie einsetzt?