Ukrainische Wehrdienstverweiger nicht ausliefern!

Wo nimmst Du denn diese Definitionen her. Ich weiß zwar nicht,
welche Staaten im Einzelen auf der Welt ein Wehrdienstverweigerungsrecht haben, aber das ist wohl keine Frage des Gesellschaftsordung. Insbesondere dient auch bei vielen nichtdemokratischen Staaten das Militär zur Abwehr von außen und glücklicherweise nicht um Angriffskriege zu führen. Anderserseits führen auch demokratische Staaten Angriffskriege wie die USA und die dem Pakt der Willigen beigetretenen Staaten im Irak. Selbstverständlich ist die Verpflichtung zum Soldatentum in der Ukraine eine Verpflichtung zum Kriegsdienst, denn dort herrscht Krieg. M.E ist es sehr wohl ein Recht jeden Einzelnen diesen Dienst zu verweigern. Als wir vor vielen Monaten noch im offiziellen Forum diskutiert haben, ob die Ukraine Waffen von Deutschland erhalten soll und wie man am besten zum Frieden kommt, wurde (zu Recht) daraufhin gewissen, dass sich die Ukraine sich zu dem militärischen Widerstand entschlossen habe ( das wäre zu respektieren) Jetzt sehen wir aber, dass einige ( Ukrainer) damit Probleme haben andere Menschen zu töten und möglicherweise die wenig komprmißbereite Politik von Selensky nicht akzeptieren. Diese individuelle Haltung zum Töten sollten wir deshalb auch respektieren.

m.W. sind es 168.000. Ich bezweifle, dass die alle ethische Probleme mit dem Töten haben.
Die haben Angst vorm Sterben, was ich nachvollziehen kann, hätte ich auch.
Haben aber wahrscheinlich alle Soldaten.

ich weiß nicht … Das sollten die Ukrainer nach ihren Gesetzen untereinander ausmachen.
Wir sollten nicht ohne Not den Schiedsrichter über so viele Menschen aus einem anderen Staat spielen.

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Deine Erklärung der Begriffe halt ich für falsch.
Wo hast Du das her? Selbst erfunden?

Du könntest ja wenigstens mal Wikipedia befragen
" Kriegsdienstverweigerung ist die Entscheidung einer Person, nicht an Kriegshandlungen teilzunehmen. In Staaten mit einer gesetzlichen Wehrpflicht wird sie auch als Wehrdienstverweigerung ausgeübt, weil der Wehrdienst zum Kriegsdienst ausbildet. Werden auch Ersatzdienste verweigert, spricht man von Totalverweigerung."

Du sagst es.

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Das ist auch so ein Punkt, den ich noch nicht ganz verstanden habe …
Es gibt in unserer Gesellschaft eine ganze Reihe von Bestimmungen, die das Individuum einschränken, um die Gesellschaft zu erhalten/auszubauen - einige davon sind eher passiver Natur (Strassenverkehrsordnung, Waffengesetz), einige aktiver Form (Steuer, Wehrpflicht/Zivildienst) …
Ziel ist es, die Gemeinschaft zu stärken - nicht die Regierung des eigenen Landes …
Wenn nun für die Gesellschaft akute Gefahr droht, so ist es egal, ob diese Bedrohung nun von außen (durch ein kriegerisches anderes Volk) an uns herangetragen wird - oder von Teilen der eigenen Bevölkerung (z.B. einer politischen Partei (AFD)) oder gar der eigenen Regierung (vielleicht demnächst ebenfalls AFD) ausgeht…
In jedem Fall gibt es eine (moralische?!) Verpflichtung, sich dieser Bedrohung in den Weg zu stellen - es ist nun juristisch deutlich einfacher, den Fall der äußeren Gefahr zu benennen, und daraus konkrete Regeln abzuleiten, als für die Gefahr von innen (das Risiko besteht, dass jeder die als Aufforderung zu einem „Privatkrieg“ umdeuten kann) - hier sind die Juristen gefragt, sich was auszudenken - der Nationalsozialismus lehrt uns aber aus meiner Sicht, das wir hier - vielleicht auch emotional - einen Unterschied machen, der vielleicht keiner sein sollte …
Es geht in beiden Fällen um die Verpflichtung des Schutzes der Gesellschaft - worin siehst Du nun den „kleinen Unterschied“, der den Betroffenen im einen Fall zum kämpfen verpflichtet und im anderen Fall zur Flucht ermuntert?

zum Thema Gewissensentscheidung

Flucht vor Einberufungs-Trupps. Ukrainer klagt an: "Nur die Armen sind an der Front"

die scheinbar beide Bevölkerungsteile in der Ukraine, dem Bericht nach nicht haben: Die einen haben Geld und versuchen den Staat zu bestechen, der sich demnach bestechen lässt, bzw. nehmen die Hilfe und den Rat von Telegramm-Gruppen an, die anderen sind zu arm für diese Hilfen oder können deswegen nicht bestechen.

Die Militärhilfe der USA bleibt dadurch ineffizient. Verschwendung, wie es im Kapitalismus übrig ist. Wie sagte doch Joe Biden heute oder gestern in Indien:

Allgemein wurde gelobt, dass nicht nur Worte gefunden wurden, sondern es auch zu Abschlüssen kam. Joe Biden meinte so wie ich das im TV heute gehört hatte im Kern seiner gewählten Worte:
In dem Zusammenhang, dass hier nicht nur Worte gesprochen werden, sondern auch Taten folgen, sehe er die Waffenhilfe an die Ukraine.

Bei einem Intelligenztest im Assessment Center hätte man diese Joe Biden Aussage allerdings, in der Reihe anderer wirklicher Abschlüsse beim G20 Gipfel, streichen müssen.

Die Abschlusserklärung hinsichtlich des Krieges in der Ukraine erweitert hingegen durch die unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten durch Russland und den Nato-Staaten das Blickfeld.

keine Ahnung wovon Du redest, das ist unverständlich.

Es geht mir darum, dass -wenn der Bericht richtig ist- wir mit der „Asylgewährung“ für die ukrainischen Deserteure im Wesentlichen diejenigen schützen würden, die reich genug sind zum Bestechen oder/und um auszureisen und lange Zeit oder sogar dauerhaft bei uns zu leben.
Es geht nicht um Gewissensgründe.

In freiheitlichen Staaten gibt es allerdings jederzeit die Möglichkeit, auszuwandern und die Staatsangehörigkeit aufzugeben, wenn man keinen Bock auf (diesen) Krieg hat.

Das finde ich akzeptabel. Nur sollte man sich dann nach dem Krieg besser nie wieder in der Heimat blicken lassen.

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Die Absicht, keine Ukrainer zu töten oder einfach nur nicht sterben zu wollen, reicht dem Bundesinnenministerium (BMI) nicht als Asylgrund – zumindest nicht für russische Wehrdienstverweigerer.

Abschiebung ausgesetzt: Russischer Wehrdienstverweigerer darf in Berlin bleiben (berliner-zeitung.de)

Wie wärs mit: Wer für Frieden ist darf bleiben. Wer Gewalt will muss gehen.

Puhh und das in einer Partei, in der Kriegsdienstverweigerung mal zum guten Ton gehörte.
In der Ukraine gibt es keine Möglichkeit zur Kriegsdienstverweigerung, wie z.B. in Deutschland. Auch in Deutschland müssen alle, auch Frauen, Wehrdienst im Kriegsfall leisten, aber sie haben das Recht, den Dienst an der Waffe zu verweigern. Müssen dann alternativ den Zivilschutz organsieren, die Verletzten pflegen, Munition herstellen oder die Suppe für die Soldaten kochen.
Diese Möglichkeit haben Ukrainer nicht! Daher können sie hier politisches Asyl beantragen und das finde ich richtig.

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Jein, so gans stimmt das nicht.

Der Pflicht- Wehrdienst könnte im Kriegsfall auch bei uns wieder eingeführt werden. Man kann bei uns nur den Waffendienst verweigern.

Fakt ist aber, diese Ukrainer der ausgereist sind, leisten, wenn sie hier sind, eben auch keinen Ersatzdienst. das finde ich nicht unbedingt gut…

Obwohl ich finde, der Wehrdienst könnte eine Reform gebrauchen.

Und zwar dass jeder der psyschisch ausreichend belastbar und leistugnsfähig ist, auch wenn keine Fronteinsatz- Eignung vorliegt, heutzutage als Drohnenpilot für aus Sichere Entfernung gesteuerte Drohnen verwendet werden kann. Zumindest für einfach zu bedienende kleine Kampfdrohnen die zur Unterstützung verwendet werden… dazu wäre jeder psychisch geeignete Erfahrene Ballerspiel Gamer tauglich, der normale Drohnen bedienen kann. Den könnte man dafür im Simulator schulen und einsetzen…

Der Drohnenkampf wird immer Wichtiger!
Das gilt auch für Kapmpfroboter. Wer psyschich nicht kampfeinsatzfähig ist und gut ausgebildet ist, könnte zum Bau von Kampfrobotern eingesetzt werden.

Und das gilt sowieso für jeden tauglichen Waffendienstverweigerer.

Und wer das töten im Kampf ablehnt und tauglich ist, könnte dennoch mit Aufklärugnsdrohnen arbeiten..

Das habe ich ja auch geschrieben, dass jeder in Deutschland Wehrdienst leisten muß, aber nicht den Dienst an der Waffe.

Nein, jeder muß das Recht haben, aus religiösen oder weltanschaulichen Gründen das Töten zu verweigern. Auch Drohnen töten.

Beides ist ja durch die Wehrpflicht und den damit verbundenen Ersatzdienst möglich. Ich glaube, auch Cyberkrieg wäre möglich, wenn er niemanden tötet.

Das ist nur bedingt ein Argument. Im Krieg ist sowieso jeder von Ermordung duch den Gegner bedroht. Religiöse Gründe können kein Grund sein wie oft wird denn aus Regiösen Gründen getötet? oft genug.. das einzige was ich akzeptieren würde ist eine unzureichende psychsiche und körperliche Eignung. (ernste Krankheiten, fehlende Belastbarkeit, Behinderungen, psyschiche Erkrankungen)

Oder eine Moralische Ablehnung des tötens kann ein angemessener Grund sein.

Unabhängig irgendwelcher Religionen!

Es müsste schon genauer geprüft werden ob wirklich eine Moralische Ablehnung des tötens vorliegt oder ob der Wehrpflichtkandidat vielleicht nur noch nicht kapiert hat, das im kriegsfall sowiesi jeder in Gefahr vor der Ermordung duch den Gegner ist.

Idealierweise kann man mit entsprechender Aufklärung genug tagliche Soldaten rekrutieren.. also eon Aufklärungsgespräch vor der Genehmigung der Ablehnung des Waffendienstes wäre schon Sinnvoll.

Damit sich die Leute überhaupt mit dem Kriegsfall beschäftigen. Es geht mit nicht um Schikanen! Da haben viele ja kein Bock drauf sich damit zu beschäftigen.

Viele lehnen ab ohne nachdenken… wollen einfach nur die kollektive Sicherheit nutzen und nix dazu beitragen..

Eine religöse Ablehnung ist eine moralische Ablehnung.

Gab es früher für jeden Kriegsdienstverweigerer in mündlicher und schriftlicher Form („Gewissensprüfung“) und trieb seltsame Blüten. Es gab extra Beratungsstellen, in denen sich die Kriegsdienstverweigerer auf die Prüfungen vorbereiteten.
Und Nein: getötet werden im Kriegsfall ist nicht dasselbe wie mit eigener Hand zu Töten.
Ein der häufigsten Fragen der Gewissensprüfung war: „Ihre Freundin wird vergewaltigt und sie haben eine Pistole in der Hand- was machen Sie?“

Es geht mir nicht darum diese bescheuerte Gewissensprüfung wiedereinzuführen. Es geht mir nur darum dass viele geeignete Leute sich zu wenig mit dem Thema kriegseinsatz beschäfttigen.

Naja, ich wäre dafür, wieder einen Pflichtdienst für alle einzuführen- Kriegs- oder Zivildienst. Angesichts vermehrt drohender Umweltkatastrophen wäre es ganz gut, wenn viele Menschen im Zivildienst ausgebildet sind und Katastrophenschutz leisten können. Zelte aufbauen, Sandsäcke, schleppen, Gulaschkanonen bedienen, Decken austeilen usw.

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Braucht man dazu wirklich eine Ausbildung? Wie trage ich einen Sandsack oder so ähnlich?

Die Wissenschaft vom Sandsäcke befüllen und legen findest du hier : Elbsack. Die Logistik, die Säcke zur rechten Zeit an den richtigen Ort zu bringen ist schon etwas anspruchsvoll.
Ein Zelt-Camp muss mit Sicherheitsabständen und Sanitäranlagen geplant und organisiert werden. Bei Lebensmittelverteilungen kann es zu Gewalt und Tumulten kommen, wenn sie falsch organisiert sind. Trümmer müssen fachmännisch geräumt werden, wenn darunter noch Verschüttete leben. Das THW und das DRK bildet nicht ohne Grund Menschen aus. Klar kann man irgendwie helfen, aber gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Beim Ahrtalhochwasser haben z.B. viele Freiwillige unbedarft und ungeschützt im giftigen Schlamm gearbeitet und sich dann gewundert.
Insofern wäre eine Zivilschutzausbildung, bei der jeder weiß, was im Notfall sein Job ist und wie man ihn professionell erledigt von Vorteil.
Aktuell möchte ich nicht der erste LKW-Fahrer mit Hilfsgütern sein, der von der ägyptischen Grenze nach Gaza fährt. Daß dieser gestürmt und geplündert wird, die Hamaz den Fahrer erschießt und das Fahrzeug klaut, ist bereits vorprogrammiert.

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Für Logistik und Planung braucht es sicher Profis aber keine Zivis.

Die sind aber nicht immer greifbar. Und dann ist es ganz gut zu wissen, aus welchem Material Sandsäcke sein müssen, damit sie nicht verrutschen, daß sie nicht zu schwer sein dürfen und wie man sie wirkungsvoll stapelt. Sagt eine, die grad an der Ostseeküste im Orkan sitzt und sich frag, ob der Sturm die Tanne hinter dem Haus dieses mal umlegt. Sandsäcke brauche ich zum Glück nicht, weil ich auf einer Anhöhe wohne. Einige andere in meiner Stadt schon.
Die bezahlten Profis haben im Moment genug zu tun und sind froh, wenn ihnen nicht dumme Touris im Weg stehen und sich selbst gefährden.
Nachtrag: so siehts hier grad aus https://www.youtube.com/watch?v=fv2zZjaXN-0

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