Ich bin der gleichen Meinung. Zwar hatte ich nicht den Ansatz verfolgt, dass die Ukraine letztendlich einer Teilung zustimmt, finde die Diskussion darüber aber interessant. Ich glaube, den Druck würde die Ukraine und würde Selenskyj kaum aushalten.
Das was zum Beispiel jetzt aus dem hessischen Landtag bekannt wird: Ukrainer, die in dem nach ukrainischen Gesetz für die Landesverteidigung einsatzfähig sind, werden nach Ablauf der Gültigkeit keine Ersatzpapiere mehr ausgestellt, Begründung, es seie zumutbar, dass sie in der Ukraine Anträge stellen und eventuell in die Landesverteidigung der Ukraine an der Waffe mit einbezogen werden, klingt für mich wie Abschiebung in ein Kriegsgebiet.
Wir können nicht einerseits Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen, uns für unsere Anteilnahme an dem Schicksal der Ukraine selber auf die Schulter klopfen und dann die Hände in Unschuld waschen, wenn der Papa, der nicht wollte, dann doch auf Grund der Schuld Deutschlands muss - wenn auch die Grundschuld bei Putin und Russland sehr eindeutig liegt.
Das muss dem Papa freigestellt sein. Es ist sowieso schon genügend Gewissensfrage für Viele, da hat unsere BRD keinen versteckten Stoß aus den Gewissenskonflikten, möglicherweise mit der Folge eines Einsatzes an der Front zu vollziehen. Es wäre würdig, die Ersatzpapiere in der BRD weiter auszustellen und den Ukrainern die Entscheidung zu überlassen.
Im hessischen Landtag hatte die AFD eine kleine Frage zu der gängigen Praxis gestellt. Allein, dass diese „versteckte Abschiebepraxis“ bekannt wurde, spielt den Rechtsextremen in die Karten.
Ich wäre dann bei Macron und der Frage, ich schreibe ausdrücklich Frage, ob wir nicht Nato-Soldaten aussenden sollen - oder den Krieg dort sonst wie an der Seite der Ukraine mit Absprache mit der Ukraine und den NATO-Bündnispartnern beenden.
Wir würden dafür nur das Völkerrecht anwenden.