Trägt die Linke eine Mitschuld am Erfolg der Rechten?

ich verstehe die Frage nicht so richtig.
Muss man das interpretieren?
Für mich wäre die Frage, ob er recht hat oder nicht.
kann man mit ihm reden? ist er halbwegs sachlich? ein „Mann des Verstandes“? warten hinter ihm schlimmere Typen?
wenn ja, muss ich das nicht weiter interpretieren, dann ist es eben so.
wenn nein: dann spielt er den Biedermann und das ist seine Methode, gemäßigte Wähler anzuziehen.

Mir ist nicht so klar, was er meint mit „mit mir kann man reden“ und er mit der anschließenden Drohung mit Hardlinern sagen wollte.
Hat er damit gemeint, dass er in der Situation auf eine Anzeige bei der Polizei verzichtet hat? Oder meint er, wenn nach ihm ein Hardliner gewählt wird, machen rechte Schlägetrupps, bzw. ein rechtes Regime kurzen Prozeß mit der Antifa?

Er bedankt sich dann weiter über die Polizei und dass die weiß, „Wer ihr seid, wo ihr seid und was ihr tut , insofern gehn meine Grüße raus an Kalitus.“ Hat ihm die Polizei Personendaten genannt?

Kann man dieses Video im Wahlkampf gegen ihn verwenden?

Das ist die gewaltbereite Antifa www.antifa-kiel.org, die dort im Stadtteil lebt und agiert und eine extreme Linke mit einem linken Stadtteilladen, der durchaus auch Gutes tut (Essensverteilung und Beratung). Da brauchen wir über die Bennenung nicht weiter zu diskutieren, außer dass sich die Polizei für mein Empfinden etwas zu sehr um die autonome Szene kümmert und zu wenig um die albanische Drogenmafia im Stadtteil, die weitaus größere Probleme verursacht.

Der wird zu keiner Podiumsdiskussion eingeladen- zum Glück. Reden werde ich mit dem bestimmt nicht.

Ich weiß nicht, ob das wirklich gut ist.

Bei uns war es leider auch so, dass Podiumsdiskussionen im Kommunalwahlkampf nicht stattgefunden haben, weil man die AFD nichtt dabei haben wollte. Ich hätte gern daran teilgenommen und auch mit AFD-Kandidaten dort diskutiert, man kann sich darauf ja gut vorbereiten.

Jetzt haben wir die Situation, dass die AFD zu Anlässen wie der Wiedereröffnung einer Straße mit Kommunalpolitikern, Landtags- und Bundestagsabgeordneten erscheinen und Smalltalk machen, die Bürger fragen, wo der Schuh drückt, usw.
Stände haben sie in der Innenstadt und vor Supermärkten, letztens war Leif-Eric Holm da und hat Autogramme verteilt.
Da müssen sie sich nicht inhaltlich stellen, und das ist viel leichter für sie.

Wir haben 9 Kandidaten in Kiel, sogar die Basis und Volt haben einen aufgestellt. Wenn sich da jeder einmal vorstellt und dann jeder ein Frage beantwortet, sind 90 Minuten rum …
Gestern waren daher nur drei eingeladen, bei der Podiumsdiskussion, auf der ich war.

Das ist natürlich dann auch nicht optimal, so viele Kandidaten aufzustellen.

Deshalb, aus gegebenen Anlass:

(Netzfund auf Facebook)

Dazu kann ich mich kurz fassen: Eine stabile Währung im Zusammenhang mit einer möglichst geringen Staatsverschuldung.

Letzteres sollte man eben vermeiden. Unsere Altvorderen wussten: “Borgen bringt Sorgen”. Und hohe Staatsverschuldung begünstigt Inflation. Wobei angemerkt werden muss, dass sich die damalige EZB-Politik weniger inflationär auswirkte als erwartet. Wo ist also diese Liquidität geblieben? Die ist nicht einfach weg, die ist nur woanders und kann jederzeit auf den Markt geworfen werden.

M. W. übernahm er diesen Job erst, als der Karren schon tief im Dreck steckte.

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Eben. Auch ich betrachte die sog. Antifa als eine Ansammlung linker Radikalinskis, die ihr Feindbild pflegen. Mit jeder Feindseligkeit schürt man jedoch den Unmut auf der anderen Seite und verschafft deren radikale Randfiguren Auftrieb. In einer echten demokratischen Auseinandersetzung kann man nur mit vernünftigen Argumenten punkten. Von mir aus auch bissig-polemisch.

Tyler Robinson ist 22 Jahre alt .Vergangenen Freitag wurde er von Bullen festgenommen und befindet sich seit dem in U-Haft .Denn Tyler Robinson hat die Welt von einem Faschisten befreit. Nun droht man ihm mit der Todesstrafe!

( Antifa | de.indymedia.org )

So, so - dem einen darf man so einfach das Lebenslicht ausblasen und dem anderen nicht? Nicht einmal nach einem rechtsstaatlichen Prozess? Ist doch klar, “das ist einer von uns”!

Der Euro ist stabil und steht, auch wenn es manchmal knirscht. Die Staatsverschuldung hat nicht mit dem Euro zu tun.

Verschon uns bitte mit solchen Weisheiten.

Was meinst Du? Die Geldmenge?

Bei aller Antipathie zu Kirk und bei aller Ablehnung der Todesstrafe, das ist Täter/Opfer-Umkehr.

Ich bleibe dabei. Franz-Josef Strauß sprach einst vom “süßen Gift des Schuldenmachens”. Es ist durchaus in Ordnung, wenn der Staat akute Engpässe oder besonders wichtige Aufgaben durch Kredite finanziert. Wenn sich jedoch Politiker bei den Wählern auf diese Weise als liebe Spendieronkels einkratzen wollen und die Befürworter einer soliden Finanzpolitik als hartherzige Geizknochen darstellen, ist das Mist. Denn irgendwann muss jemand dafür die Zeche zahlen.

Genau - all das Geld, welches von der EZB emittiert wurde, um die obsoleten Schrottanleihen aufzukaufen. Denn das könnte im unpassendsten Moment wieder in Erscheinung treten.

Wie sollte das in in „Erscheinung“ treten und was wäre der unpassendste Moment?

Ich glaube da muss man vorsichtig sein. In der zivielgesellschaft gab es schon immer Personen die sich aus unterschiedlichsten Gründen gegen Faschismus stellten (von heute “Omas gegen Rechts” bis früher Menschen z.B. aus den Kirchen). Viele dieser Menschen sind einfach auch apolitisch gewesen und haben sich einfach als Mensch an den faschistischen Ideologien gestört. Die Antifa ist sehr viel Spähter gegründet worden, mit klarem und einduetigen Politischen (linken) Position. Ich finde es sehr problematisch das alles in einen Topf zu werfen.

Die Antifa begegnet dem Faschismus in dem sie aufmaschiert, ihre Antifa-Fahnen schwenkt (die farblich und in der Symbolik dem englischen Faschissmus sehr nahe steht) und in teilen zu Gewalt aufrufen. Wichtig ist der Antifa, der Tenor “Nur die linke Antifa ist das Bollwerk gegen die Faschisten”. Dem kann ich mich nicht anschliessen, ich denke die apolitische Mitte ist da noch eher geeignet.

Für mich ist das kürzlich auf einer “Anti-AfD”/ProVielfalt Demo in Norddeutschland ziemlich deutlich geworden. Morgens sprach um 9:00 die SPD Bürgermeisterin udn dannach ein Grüner für Vielfalt. um 10:30 kamen die Linken und die Antifa und hielten eine Rede “gegen die etablierten Parteien” in der sie skandalierten “wo denn die SPD oder die Grünen sind” und das nur sie gegen die AfD währen, … danke.

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Im Zusammenhang mit Explosionen und dem Wohnungsbrand in München hatte die Polizei kurzzeitig gemeldet, auch Untersuchungen ins linksextreme Spektrum anzugehen. Grund dafür war ein am frühen Morgen auf der Webseite Indymedia erschienener Text mit dem Titel „Antifa heißt Angriff“, der unserer Redaktion vorliegt. Darin heißt es: „In den frühen Morgenstunden haben wir im Münchner Norden einige Luxuskarren abgefackelt und Hausbesuche abgestattet. Zudem ging für einen Fascho sein Morgenspaziergang nicht besonders gut aus.“ Die Echtheit des Schreibens kann nicht abschließend überprüft werden.

Antifaschismus ist für mich eine unabdingbare Konsequenz aus dem deutschen Faschismus, Rechtsradikalen entgegenzutreten, auf der Straße, in den Parlamenten und in der Köpfen.

Da würde ich gerne eine Fahne tragen.

Leider ist mir dies aus gesundheitlichen Gründen nicht vergönnt.

Ich bin absolut nicht für Gewalt, im Gegenteil, ich verabscheue sie und werde sie nie befürworten.

Antifa = Antifaschismus, ist keine Organisation, sondern für mich eine Einstellung und eine politische Meinung.

Ich bin nicht ultralink! Ich bin Antifaschistin, weil ich unsere Demokratie schätze und bewahrt wissen will!

Antifaschistin zu sein, das war vor ca. 10 Jahren noch ganz normal und politisch korrekt, aber heute werden sie teilweise als ultralinke Aktionisten betitelt.

Rechtsradikale Aufmärsche mit Hass und Hetze sind in Deutschland inzwischen Gang und Gäbe und rechtsradikale Gewalttaten haben sich erheblich erhöht.

Gewaltbereite Menschen hat es leider immer schon gegeben und ich denke, desto mehr sich der Rechtsradikalismus durchsetzen wird, desto mehr wird es Menschen geben, die sich dagegen wehren wollen.

So traurig das ist.

Artikel 20 Abs. 4 Grundgesetz:

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Hoffen wir mal, dass es nicht soweit kommt.

„Die Antifa“ und der Antifaschismus sind verschiedene Dinge.
Das ist in etwas so wie Gegensatz zwischen dem bürgerlichen Familienvater, der Bayernfan ist, und den hard-core Ultras der Fan-Szene.

Wikipedia hilft:

Antifa (Kopfwort von Antifaschistische Aktion) wird von den Wissenschaftlichen Diensten des Deutschen Bundestages als ein „Oberbegriff für verschiedene, im Regelfall eher locker strukturierte, ephemere autonome Strömungen der linken bis linksextremen Szene“ definiert.[1] Dabei handelt es sich um Ideen und Verhaltensweisen einer sozialen Bewegung ohne Organisationsstruktur, Anführer und Hauptquartier.[2] Auf lokaler Ebene kann es jedoch Gruppierungen mit festeren Organisationsstrukturen geben.[1]

Seit etwa 1980 werden Gruppen und Organisationen als Antifa bezeichnet, die nach eigenem Selbstverständnis Neonazismus, Antisemitismus, Rassismus, völkischen Nationalismus und rechtsgerichteten Geschichtsrevisionismus aktiv bekämpfen. Sie stellen sich damit in die Tradition des historischen Antifaschismus seit den 1920er Jahren. „Bei den von der Antifa durchgeführten Aktivitäten handelt es sich unter anderem um Recherchen, Aufklärung sowie Dokumentation und Verbreitung von Informationen über rechtsextreme und rechtskonservative Strömungen.“[3]

Linksextremistische antifaschistische Gruppen verstehen bzw. verstanden Faschismus im Anschluss an die neomarxistische Kritische Theorie als besondere Form des Kapitalismus und Antifaschismus daher als Teil eines revolutionären Kampfes zur Überwindung jeder Klassengesellschaft. Gleichwohl können sie situativ Bündnisse mit anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen anstreben.[4]

Das Bild der Antifa in der Öffentlichkeit ist gekennzeichnet durch ihre [Militanz](Militanz – Wikipedia). Um sich von „bürgerlichen“ oder „staatskonformen“ Antifaschisten abzugrenzen, bezeichnen sich manche Antifagruppen als „autonome“, „militante“ oder „unabhängige Antifaschisten“.[5] Die Anwendung und Form von Gewalt wird breit und detailliert diskutiert.[6]

Antifaschismus ist aus meiner Sicht der Normalzustand jedes anständigen Menschen.
Die Antifa ist eine lockere Gruppe oder Denkrichtung, die ins linksextreme Spektrum tendiert und Gewalt nicht ausschließt oder sogar propagiert.

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Aufgrund des ansteigenden Rechtsextremismus zählen sich aber inzwischen immer mehr Menschen zu dieser “lockeren” Gruppe hingezogen, ohne gewaltbereit zu sein.

Schaut mal in den Sozialen Medien.

Antifaschismus hat nichts mit Linksextremismus zu tun, was es leider auch gibt.

Was ist Antifaschismus, für Kinder erklärt:

”Antifaschismus ist eine politische Bewegung, die sich gegen Faschismus und totalitäre Ideologien richtet. Der Begriff leitet sich vom Wort „Antifa“ ab, was für Antifaschistische Aktion steht. Antifaschismus setzt sich für Demokratie, Gleichheit und Freiheit ein und kämpft gegen jegliche Form von Diskriminierung und Unterdrückung.

Die geschichtliche Entwicklung des Antifaschismus reicht zurück bis in die 1920er Jahre, als die ersten antifaschistischen Gruppen in Deutschland gegründet wurden. Während der Zeit des Nationalsozialismus waren antifaschistische Aktivitäten in Deutschland illegal und wurden von den Nationalsozialisten verfolgt. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich Antifaschismus als Bewegung in vielen Ländern Europas, insbesondere in den ehemals von Nazideutschland besetzten Gebieten.

In den 1960er und 1970er Jahren erlebte Antifaschismus eine Wiederbelebung durch die Auseinandersetzung mit dem aufkommenden Neonazismus in Westdeutschland und anderen Ländern Europas. Die Antifa-Bewegung wurde in den 1980er Jahren in vielen Ländern Europas zu einer wichtigen politischen Kraft und spielte eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung des Rassismus und der Diskriminierung.

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und dem Zusammenbruch des Ostblocks in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren nahm die Bedeutung des Antifaschismus in vielen Ländern Europas ab. Mit dem Aufstieg der rechtsextremen Bewegungen in Europa in den letzten Jahren hat Antifaschismus jedoch wieder an Bedeutung gewonnen.

In vielen Ländern Europas gibt es heute starke antifaschistische Bewegungen, die sich gegen den Aufstieg des Rechtsextremismus, Neonazismus und anderen totalitären Ideologien einsetzen. Die Antifa-Bewegung hat in den letzten Jahren auch in den USA und anderen Teilen der Welt an Bedeutung gewonnen.

Insgesamt hat Antifaschismus im Laufe der Geschichte eine wichtige Rolle bei der Verteidigung der Demokratie und der Menschenrechte gespielt und ist nach wie vor eine wichtige Kraft im Kampf gegen Rassismus, Diskriminierung und Unterdrückung.

https://www.helles-koepfchen.de/?suche=antifaschismus

Antifaschistische Aktionen, wie Demos etc. sind noch lange nicht militant.

Da frage ich mich eher, was sind die Aufmärsche der Rechten und den Glatzköpfen, die mit Hass und Hetze und Hitlergrüßen den Rassismus, den Hass gegen queere Menschen fördern, und damit auch die Gewalt?

Was in Deutschland leider immer mehr wird.

Mein Opa hatte damals die “Nazis” gehasst.

Meine Mutter (Jahrgang 1930) und mein Onkel durften weder zur Hitlerjugend etc.

Als Bergmann musste er nicht in den Krieg ziehen und ich frage mich heute noch, was er so gemacht hat.

Leider ist er bereits gestorben, als ich noch ein Kind war.

Meine Mutter hatte sich damals nur gewundert, warum auf einmal so viele Geschäfte geschlossen wurden und die Menschen einfach verschwanden.

Die Menschen waren damals natürlich nicht dumm.

Meine Mutter, ihr kleiner Bruder und meine Oma wurden aufgrund durch den Nazis verursachten Krieg nach Schlesien evakuiert.

Als die Russen kamen, sie “zu Fuß” flüchten mussten, bekam eine Freundin von ihr noch einen Schuss in den Oberschenkel ab.

Mein Mann ist Jahrgang 1945 und ist da noch näher dran wie ich.

Sein leiblicher Vater ist im letzten Kriegsjahr noch gefallen, seine Onkels sind im Nachhinein teilweise dem Alkohol verfallen und deshalb ist er auch sein Leben lang Antialkoholiker.

wenn das so ist (Beleg?), dann weil sie das eine nicht vom anderen unterscheiden können.

das hat auch niemand behauptet.
Aber die Antifa hat was mit Linksextremismus zu tun.

Schon der Satz ist erkennbar falsch.
Antifaschismus leitet sich nicht von Antifa ab, sondern Antifa von Antifaschismus.

Auch das halte ich für falsch oder zumindest neben der Sache.
Antifaschismus kämpft gegen Faschismus, deswegen heißt es Antifaschismus.

Das ist ebenfalls eine sehr geschönte Darstellung.
Ich kann mich nicht erinnern, dass die Antifa politisch eine wichtige Rolle gespielt hätte.

auch das hat niemand behauptet.

Wenn Du nicht zwischen der Antifa und dem Antifaschismus unterscheiden kannst oder willst, kommst Du ständig zu falschen Ergebnissen.

Dann war er wohl ein Antifaschist, aber er war nicht Teil der Antifa.

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Woher willst Du das wissen. :smiley:

Übrigens, früher gab es auch den Widerstand, die heutigen Helden.

Ob Dein Opa Bomben auf die Nazis geworfen hat, weiß ich natürlich nicht.
Aber „die Antifa“ gab es im 3. Reich noch nicht.

Wikipedia:

Seit etwa 1980 werden Gruppen und Organisationen als Antifa bezeichnet, die nach eigenem Selbstverständnis Neonazismus, Antisemitismus, Rassismus, völkischen Nationalismus und rechtsgerichteten Geschichtsrevisionismus aktiv bekämpfen.

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Die politische Mitte in Deutschland gibt es fast gar nicht mehr und verschiebt sich immer mehr nach Rechts.

Wer nicht nationalistisch oder konservativ denkt wird neuerdings sogar teilweise auf die linke Schiene gedrängt oder sogar auf die linksextreme.

“Links” ist jetzt das neue “Grün”, weil bei den Linken ein Aufschwung zu erkennen ist und wird auch zum “Feind” bzw. Gegner erklärt.

”Im Jahr 2024 wurden in Deutschland insgesamt rund 37.800 rechtsextremistische und circa 5.860 linksextremistische Straftaten begangen. Die häufigste Straftat bei Rechtsextremisten waren Propagandadelikte mit etwa 24.200 Fällen; bei den Linksextremisten hingegen Sachbeschädigungen mit ungefähr 3.140. Bei den Gewalttaten wurden 1.281 mit rechtsextremer und 532 mit linksextremer Motivation erfasst.”

Bedingt durch die jetzige politische Situation nimmt die Gewalt von Rechts und Links leider zu.

Antifa ist das Kopfwort für Antifaschistische Aktionen.

Ich will nicht abstreiten, dass es leider dabei Menschen mit autonomen Strömungen aus der linksextremen Szene gibt.

Aber in der Regel umfasst der politische Aktivismus der Antifa eher gewaltfreie Methoden durch Aktionen wie Plakat- und Flugblattkampagnen, gegenseitige Hilfe, Reden, Protestmärsche und Gemeindeorganisation.

Das möchte ich einmal gern an einem anekdoditschen Beispiel loben:

Als wir in Schwerin wie der Ochs vorm neuen Tors standen weil wir kurzfristig erfahren haben, dass die Stadt das Rathaus für den folgenden Abend an die “Junge Alterntive MV” vermietet hatte, die ihrerseits Götz Kubitschek eingeladen hatte, um sich von ihm coachen zu lassen, hatten wir als Parteien große Schwierigkeiten, so kurzfristig eine Gegendemo genehmigt zu bekommen. Einer kleinen Gruppe von der Antifa war egal ob genehmigt oder nicht, und sie sind einfach vor das Rathaus gezogen und haben ihr übliches Progrmm mit Trommeln und Parolen abgezogen. Wir haben uns dann einfach als Privatleute dort angeschlossen, und kurz bevor der “Ehrengast” eintraf, wurde die Demo dann genehmigt. Ohne die Antifa hätte sie wohl keine Aufmerksamkeit erregt.

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