Trägt die Linke eine Mitschuld am Erfolg der Rechten?

Eben, das war ja das Problem. Wo gab es damals irgendetwas, dank und nach 40 Jahren wohltuender Planwirtschaft

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Mag sein. Ein Recht im juristischen Sinne darauf gibt es zwar nicht. Aber es gibt einen moralischen Anspruch, dass Politiker den Nutzen ihres Volkes mehren und Schaden von ihm abwenden, wie es so schön in ihrem Diensteid lautet. Fakt ist und bleibt, dass wieder einmal die kleinen Leute die Zeche zahlten.

Ein Ablenkungsmanöver. Du weißt genau, worauf ich hinaus will. Dass nämlich dieses Transparent aus dem Westen stammte. Und vielleicht auch dessen Träger. Eine solche Stimmungsmache ist zwar legitim, aber nicht gerade reell.

Es war jedenfalls nach der großen Demo am 4. November 1989 auf dem Berliner Alexanderplatz. In einer Zeit, als aus der Losung “Wir sind das Volk!” die Parole “Wir sind ein Volk!” wurde. Habe momentan leider kein Foto und sonstige konkrete Angaben dazu zur Hand. Aber dieses Transparent gab es, wie eben auch die genannte Meinungsäu0erung. Ich erinnere auch an den Spruch: “Helmut, nimm uns an der Hand - zeig uns den Weg ins Wirtschaftswunderland!” Auf dieses Wirtschaftswunder warten wir heute noch.

Natürlich gab es auch unter vielen Ostdeutschen unrealistische Erwartungen So manch einer war auf eine Westwagen erpicht. Aber wie hieß es damals? “Fängt dein Auto an zu rosten, verkauf es nach dem Osten!” Andere waren etwas vorsichtiger und blieben bei der altbewährten Rennpappe, bis sich der Markt wieder etwas beruhigt hatte.

Der Markt ist ein Mechanismus, der unter einigermaßen geordneten Verhältnissen und halbwegs ebenbürtigen Akteuren recht gut funktioniert. Wenn dir der Grünkohl auf dem Wochenmarkt zu teuer ist, kannst du zum nächsten Stand gehen, dir beim Discounter etwas aus der Tiefkühltruhe angeln (falls nicht gerade wieder einige Kaputte eine Stromausfall verursacht haben) oder auf eine Konserve aus deinem Prepperregal zurückgreifen. Wenn dagegen einige Kartelle den Markt aushebeln, Kriege, Katastrophen oder politische Umwälzungen alles durcheinander bringen, kann es schon etwas schwierig werden. Dann bedarf es auch mancher dirigistischer Maßnahmen. Das Wort Marktversagen mag ich nicht, man sollte besser von einer Marktüberforderung sprechen.

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Ja, und kann dem Nutzen dienen, wenn der allgemeine Zinssatz niedrig ist, um Investitionen zu ermöglichen. Aber es gibt viele Aspekte zu diesem Thema, die du alle nicht zu kennen scheinst:

  1. Ein niedriger Zinssatz betrifft nicht nur

sondern auch große Anleger.

  1. Relevant ist nicht nur der Zinssatz sondern die Spanne zwischen Zinssatz und Inflationsrate.
  2. Auch die kleinen Leute profitieren von niedrigen Bauzinsen

Nur weil eine Stange aus Bambus war, kommt das ganze Transparent aus dem Westen und ist Teil einer vom Westen gesteuerten Kampagne? Das ist selbst für eine Verschwörungstheorie sehr dünn.

Fakt bleibt, dass es sehr vielen DDR-Bürgern nicht schnell genug gehen konnte mit der D-Mark

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Was hast du denn erwartet?
Alle werden plötzlich Millionäre?
Kannst dich wohl nicht mehr an den runtergewirtschafteten Laden DDR erinnern wo selbst Bananen Mangelware waren.
Also wenn das kein Wirtschaftswunder war.
Und ja, man muss auch selbst den Hintern hoch bekommen und nicht nur darauf warten, dass der Staat alles regelt. Das ist der Unterschied zwischen früher und heute.

Und genau dieses schlechtreden, dass auch du hier betreibst, ist auch ein Grund warum die AFD so stark ist.

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Den Oberlehrer kannst du stecken lassen. Das Funktionieren der Marktwirtschaft lässt sich mit etwas Nachdenken durchaus ergründen. Entscheiden ist letztlich, was hinten rauskommt, wie es ma einer unserer Politiker sagte. Von einem niedrigen Bauzins profitiert nur jemand, der auch bauen will - und kann. Und wenn der Zins nicht niedrig bleibt, wie damals in den USA, sondern kräftig anzieht, ist das Desaster vorprogrammiert.

Ich betrachte das mit dem Transparent als durchaus plausibel. Es gab auch die Parole: “Kommt die D-Mark, bleiben wir hier. Kommt sie nicht, gehen wir zu ihr!” Man hätte auch einen geringeren Anteil regulär umtauschen können. Das darüber hinaus gehende Guthaben wäre in einer handelbaren Anleihe gelandet. Wer es also besonders eilig mit dem Konsumieren gehabt hätte, der hätte dabei etwas draufgezahlt und der Sparsame noch etwas Plus gemacht. Jedenfalls hatten einige kluge Leute mal so etwas vorgestellt.

“Zwei Apfelsinen im Jahr und zum Parteitag Bananen” - hatte mal jemand einen bekannten Hit uminterpretiert. Irgendwann hieß es, dass in jedem Fleischerladen mindestens eine Wurst hängen solle, damit niemand denken solle, dies sei ein Fliesengeschäft. :laughing: Die damalige Mangelwirtschaft will ich nicht wiederhaben. Aber dennoch kamen wir damit einigermaßen zurecht.

Viele hatten allerdings den Hintern hochbekommen und sich redlich bemüht, etwas auf die Beine zu stellen. manche sogar erfolgreich, andere dagegen nicht. Schwierig war es auf jeden Fall. Hatte es wohl schon mal angeführt, wie ich einem Handwerksmeister geholfen hatte, seine Werkstatt auszuräumen. DEas war doch ziemlich deprimierend.

Und was das Sxhlechtreden angeht, so halte ich es mit dem Theaterkritiker Friedrich Luft, der es sich zur Maxime gemacht hatte “Man möchte nur loben!” Loben konnte er allerdings, wenn er etwas als gut gelungen empfand. Doch das war eben nicht immer der Fall. Unkritische Lobhudelei hatten wir in den 40 Jahren DDR wahrlich genug. Ich halte auch nichts von bloßem Rumgenöle. Kritik sollte stets auch konstruktiv sein und aufzeigen, wie man es besser machen sollte. In manchen Punkten kann ich sogar AfD-Positionen zustimmen, in anderen dagegen nicht. .

Eh du es auf eigene Faust versuchst, es gibt bessere Oberlehrer als mich, die darüber kluge Aufsätze ubd Bücher geschrieben haben,

Davon profitiert letztendlich jeder, der irgendwo wohnen will.

Das nennt man dann wohl Schrottanleihe. Die DDR-Mark war nichts mehr wert, auch nicht in Form einer Anleihe.

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Das wäre dann vermutlich als westdeutsche Bevormundung ausgelegt und kritisiert worden.
Es gibt keine Variante, die nicht Grund (oder zumindest Anlass) für Kritik bietet und bei der keine Fehler gemacht werden.
Die Vorstellung oder gar der Anspruch, dass so ein Prozeß fehlerfrei und für alle zufriedenstellend abläuft, ist das eigentliche Problem.
Wer das erwartet, produziert zwangsläufig die große eigene Enttäuschung.

Aus meiner Sicht ist das einzige Kriterium:
war es 1988 besser als heute?
würde ich lieber wieder in der DDR leben, mit allen Vor- und Nachteilen?
Wer das ehrlich bejaht, dessen Enttäuschung ist berechtigt (auch wenn ich sie nicht verstehe).
Alle anderen messen am falschen Maßstab.

Aber wir sind weit vom Thema ab, oder?

Ich war schon früher ein wissbegieriger Schüler und interessiere mich auch heute noch für Publikationen zu verschiedenen Themen, eben auch zu diesem. Das eine schließt das andere nicht aus.

Wir wohnen seit unserer Geburt in Altbauten, die noch vor dem Krige errichtet wurden, aktuell in einer MFH-Siedlung, die einst für die Mitarbeiter der Boschwerke im Nachbarort errichtet wurde. Da spielen die aktuellen Bauzinsen wohl keine große Rolle.

Ich meine natürlich die fürs Ostgeld eingetauschte D-Mark.

Das kann ich mir durchaus vorstellen. Allerdings hätte es die Konsumgelüste doch in etwas geordnetere Bahnen lenken können.

Eher nicht, obwohl ich in der DDR einigermaßen zurecht kam, obwohl weder in den Pionieren, der FDJ oder der Partei war und ich auch nicht an der Jugendweihe beteiligt hatte. Unser oller Erich soll in Frieden ruhen, aber ruhen soll er! Jedenfalls gab es viele, die man eindeutig den Gewinnern oder den Verlierer der Einheit zuordnen kann. An der Vergangenheit kann man nicht mehr herummurksen. Hätte, hätte - Fahrradkette- Es ist aber auch nicht verkehrt, darüber nachzudenken, was besser zu bewältigen gewesen wäre., ohne großes Gewese. Und sei es auch nur, um seine kleinen grauen Zellen zu trainieren.

Das sind wir. Aber ein kurzer Rückblick auf die Zeit nach der Wiedervereinigung bis in die jüngste Vergangenheit zeigt doch, dass viele unserer Politiker ähnlich beratungsresistent sind wie unsere damaligen Tattergreise. “Wenn sich die alten Herren nicht endlich bewegen, dann wird sich etwas bewegen!” - sagte unser alter Lehrer im Sommer 1989 bei einem Klassentreffen. Er wohnte übrigens in der gleichen Straße wie der Regimekritiker Walter Janka. Noch scheint die CDU in den Umfragen eine Nasenlänge vor der AfD zu liegen. Aber wie lange noch?

Du antwortest auf eine allgemeine Feststellung, dass Bauzinsen einen Einfluss auf die Verfügbarkeit von Wohnraum und damit auf die Mietpreise, auch in Altbauten, haben, mit einem persönlichen Gegenbeispiel. Was soll das sagen? Dass ich Unrecht habe, nur weil ihr seit eurer Geburt in Altbauten wohnt?

Es war niemandem verwehrt, sein Geld in Anlagen anzulegen.

Im Unterschied zu euren Tattergreisen werden unsere Politiker regelmäßig abgewählt.

Ich will dich keineswegs ins Unrecht setzen. Manch einer profitiert tatsächlich davon. Aber eben nicht alle. Und weil diese Voodoo-Politik mal eben einen günstigen Nebeneffekt hatte, muss man sie nicht insgesamt gutheißen.

Es wäre eine Art Zwangsanleihe gewesen.

Ha, ha, ha! Wir hätten unseren Erich und die übrige Altherrenriege nur zu gern in Rente geschickt, wenn wir gekonnt hätten. Aber das gelang erst durch die Revolution von 1989. In den drei Westzonen hatten die dortigen Besatzungsmächte die Weichen in Richtung Demokratie gestellt. Im Osten bestimmte der große Bruder in Moskau, wo es langging. Das änderte sich erst später mit Gorbatschow. Darauf einen von dieser Marke! :grinning_face_with_smiling_eyes:

Dir ist schon bewusst, dass du die Zinspolitik der EZB gerade als Voodoo bezeichnest? Glaubst du nicht, dass dort Leute entscheiden, die tausendmal mehr Ahnung davon haben, als du?

Die Zeiten, in denen ich in Ehrfurcht vor einem Titel oder einer hohen Stellung in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft oder Gesellschaft erstarrte sind lange vorbei. Wer es zu etwas brachte, hat zwar i. a. R. auch etwas dafür geleistet. Aber auch kluge Leute können sich irren oder lassen sich von vermeintlichen Sachzwängen treiben. Es gibt aber auch andere, wie im konkreten Fall Sarah Wagenknecht (die ich schon mal angeführt hatte) oder den zum Buhmann erklärten Max Otte. Hatte sein Buch “Der Crash kommt” gelesen. Komm mir nicht mit dem Argument, dass Letzterer mit der AfD sympathisiert! Denn die vertreten wie Otte die wirtschafts- und finanzpolitischen Positionen, zu denen sich früher auch maßgebliche Vertreter der Union bekannt hatten. Erst das Abweichen von diesem Kurs lieferte das politische Startkapital zum Entstehen der AfD. Jetzt fällt vielen Linken nichts Besseres mehr ein, als nach einem Verbot dieser Partei zu schreien. Selbst wenn das gelänge - was soll es bringen? Nur mit guten Argumenten und einer guten Politik können de Etablierten verlorengegangenes Terrain zurückerobern. Doch das wird nicht so bald geschehen.

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Und? Ist er gekommen? Er stand ja angeblich unmittelbar bevor.

Das gilt für die dummen Leute erst recht.

Ehrfurcht ist unnötig. Darum geht es nicht.
Sondern um das Anerkennen von Fachwissen.

was ist mit der? gehört die zu den Klugen?

Immerhin knirschte es mächtig im Gebälk.

Wie immer man das sieht - die kleinen Leute mussten wieder einmal die Zeche zahlen. Auch wenn EU und EZB die Sache einigermaßen clever bewältigten. Besser wäre es allemal gewesen, man hätte konsequent auf eine Einhaltung der Stabilitätskriterien geachtet. Wenn jemand laut über eine Wiedererhebung der Vermögenssteuer nachdenkt, hebt sogleich ein allgemeines Wehklagen an. Obwohl die Sätze deutlich geringer wären, als selbst die aktuelle Inflationsrate.

Da muss man heutzutage echt vorsichtig sein. Kann echt unangenehm werden, jeman den aus der Führungsriege als dumm zu bezeichnen. In diesem Fall sollte man es bei der Bewertung inkompetent belassen; das wird ja hoffentlich noch erlaubt sein.

Ich weiß kluge Leute durchaus zu schätzen. Aber manchmal fragt man sich, wie jemand auf seine Position gekommen ist. Im TV berichtete mal eine Selbstständige, die einen Steuerberater konsultiert hatte und später von einer Mitarbeiterin des Finanzamtes (!) beraten wurde, um ihre Steuerlast erheblich zu senken. Hatte also der Wunderknabe, der sich seinen Rat mit gutem Geld honorieren ließ, gepennt oder woran hat’s gelegen? Es ließen sich unzählige weitere Beispiele anführen. Nur eines noch: Seit Jahrzehnten wurde vor der Entstehung multiresistenter Keime gewarnt. Man handelte - sofern überhaupt - nur ziemlich halbherzig. Die Folgen sind allgemein bekannt.

Den Vortrag von Sarah Wagenknecht in der Nachbarstadt Teltow hatte ich bereits angeführt. Ich empfand jedenfalls ihre Ausführungen als echt aufschlussreich. Ich rechne sie durchaus zu den klügsten. Wie auch immer - diese Krise quiemt weiter vor sich hin. Mit Frankreich und seiner hohen Verschuldung haben wir den nächsten Wackelkandidaten.

Bei Wind knirscht jedes Gebälk. Das zeigt nur, dass es noch da ist. Aber du kannst gerne die Umrisse eines alternativen Währungssystems darlegen.

Wieso betrifft der Leitzins vor allem die kleinen Leute?

So plakativ ist das Unsinn. Was haben die kleinen Leute von hohen Zinsen, wenn die Inlation noch höher ist.

Erzähl das Varoufakis. Er war der zuständige Finanzminister.

Ich bitte euch mal um die Bewertung des untenstehenden Videos. Wir haben in Kiel grade Wahlkampf zu den Oberbürgermeisterwahlen. Beim jährlichen Brunnenfest in stark migrantischen Stadtteil Gaarden wurde der AFD-Kandidat von der Antifa angegriffen, die dort stark vertreten ist. Dieser Angriff ist durch nichts zu rechtfertigen und zu verurteilen. Allerdings postete der AFD-Kandidat auf Facebook als Reaktion ein Video (1:48), in dem er sagt:

"Liebe Antifa! Ihr solltet euch bewußt sein, ich bin ein Mann des Verstandes und mit mir kann man reden. Nach mir kommt vielleicht ein Hardliner und mit dem kann man vielleicht nicht mehr reden. Deswegen solltet ihr euch genau überlegen, mit wem ihr künftig vorlieb nehmen möchtet, denn die AFD wird in Kiel auch nicht mehr wegzudenken sein, wir werden stärker …

Wie interpretiert ihr diese Aussage?

https://www.facebook.com/hubertpintodekraus1/videos/1468587880930875

Darauf hin würde ich ihn fragen, was er selbst gegen die Hardliner in seiner Partei tut oder ob er auf ihre Unterstützung angewiesen ist (falls du mal in einer Podiumsdiskussion die Gelegenheit dazu hast).

Ähnlich wie das:

”Präsident Donald Trump (Republikaner) hat angekündigt, die Antifa-Bewegung in den USA als «bedeutende terroristische Organisation» einzustufen. Der Republikaner veröffentlichte diese Erklärung auf seiner Plattform Truth Social, ohne jedoch zu erklären, wie er das bei der losen Bewegung ohne klare Organisationsstrukturen umsetzen will.”

https://www.upday.com/de/news-ausland/trump-plant-antifa-terror-einstufung-nach-kirk-attentat/x77mry7?utm_campaign=yana

Dabei stellt sich die Frage, wer gehört zu einer angeblichen Gruppe “Antifa”, nicht zu verwechseln mit dem sogenannten “schwarzen Block”, die für verschiedene, im Regelfall eher locker strukturierte, ephemere als autonome Strömungen der linken bis linksextremen Szene“ definiert wird.

“Antifa” war für mich immer ein Begriff für “Antifaschismus” und für Menschen, die sich gegen Faschismus und rechtsradikale Ansichten einsetzen.

So konnte man es eigentlich auch immer im Internet lesen.

Googlet man es jetzt allerdings in der heutigen Zeit, findet man in der KI diese Antwort:

Antifa (Kopfwort von Antifaschistische Aktion) wird von den Wissenschaftlichen Diensten des Deutschen Bundestages als ein „Oberbegriff für verschiedene, im Regelfall eher locker strukturierte, ephemere autonome Strömungen der linken bis linksextremen Szene“ definiert.

Es gibt weiß Gott mehr Menschen, die sich eher zur Gruppe “Antifa” zählen, die absolut nicht gewaltbereit sind und nicht zum Extremismus neigen.

Dabei verurteile ich persönlich jegliche Art von Extremismus, beispielsweise auch eine Manipulation der Stromversorgung.

Allerdings wie stuft man den Rechtsextremismus ein, die Menschen töten, queere Menschen angreifen und verletzen, Rassismus verbreiten etc. und den Nationalismus fördern wollen?

Auch als Terrorgruppe?

Allerdings gibt es auch den Artikel 20 Abs. 4 des Grundgesetzes:

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Wie dieser Widerstand auszulegen ist, sieht womöglich jeder anders und das macht mir große Sorgen.

In dieser Richtung war der sogenannte “Schwarze Block” eigentlich noch ziemlich zurückhaltend, im Gegenteil zum Rechtsradikalismus.

4 Gewalttaten jeden Tag: Rechte Straftaten auf Rekordniveau gefährden den sozialen Frieden

Wo soll das bzw. wird es enden?

Schwierig. Ich kenne den Mann nicht. Aber er droht offen mit den Hardlinern seiner Partei, mit denen man anscheinend nicht mehr vernünftig reden kann. Warumm ist er dann in dieser Partei?

Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Zur ganzen Wahrheit gehört, dass miltiante linksradikale Gruppen sich selber als Antifa bezeichnen und die öffentliche Wahrnehmung damit prägen. Wenn man seine eigene, antifaschistische Haltung zeigen, sich aber mit diesen Gruppen nicht gemein machen will, sollte man also für Klarheit sorgen und sich selber nicht als Antifa bezeichnen.