Schulstreik gegen Wehrpflicht am 5.12.25

Gestern fuhr ich mit dem Bus an der Schülerdemo gegen den Wehrdienst vorbei- sehr viele fand ich. Vor mir saß eine Frau und sagte: “Der Lehrer hat meinem Sohn gesagt, dass alle eine 6 bekommen, die zu dieser Demo gehen. Das finde ich richtig, die sollen lieber zur Schule gehen, weil sie wegen Corona so viel verpasst haben.” (sie erzählte mir dann, dass ihr Sohn 3 Grundschuljahre verpasst hatte und deswegen wiederholen musste und immer noch Förderunterricht bekommt)

Ich fragte sie dann: “Finden sie es denn gut, wenn ihr Sohn später zur Bundeswehr muß?” Sie antwortete: “Der muss nicht zur Bundeswehr. Der hat ADSH und Laktoseintoleranz und sonst noch so viel andere Sachen, dass er ausgemustert wird.” “Und ihr anderer Sohn?” fragte ich. “Der ist schon 23, der muss nicht mehr zum Bund, der ist zu alt.”

Das sagt mehr als 1000 Worte.

Die Bundeswehr findet bei den Freiwilligen zu wenig Leute, die überhaupt wehrtauglich sind, und wenn sie es sind, hören sie nach kurzer Zeit auf, weil ihnen Bundeswehr zu anstrengend ist. Insofern glaube ich, dass der Hintergrund der Pflichtmusterung die verzweifelte Suche nach wehrtauglichen Männern ist, da die meisten jungen Männer ADHS oder irgendwelche Allergien und Unverträglichkeiten haben und untauglich sind. Schätze, dass beim tauglichen Rest wenig ausgelost werden muss. :wink:

Immerhin bereitet der 3 km lange Demo-Marsch auf die Bundeswehr vor. Wann gehen die Kids dank Elterntaxi schon mal zu Fuß? :wink:

Das ist keine technische Detailfrage. Moderne Kriege werden geführt mit Drohnen und unbemannten Systemen, Cyberwar und digitalen Angriffen. Hybrider Kriegsführung und Desinformation, Hochpräzisionswaffen und Satellitentechnologie, Spezialisierten Berufsstreitkräften. NICHT mit 18-jährigen Wehrpflichtigen, die sechs Monate ein Gewehr halten lernen.

Glaubst du im Ernst, wir könnten mit unserer Bundeswehr die russische Armee mehr als zwei Wochen aufhalten? Selbst unsere teuern Waffen sind kriegsuntauglich, wie wir in der Ukraine festellen mussten. Kiew hat die Übernahme von zehn Panzern des Typs Leopard 1A5 verweigert, weil sie stark reparaturbedürftig seien. Von den 18 aus Deutschland gelieferten Leopard 2 sind mindestens 13 schon verloren. Und das bei einem Preis von 25 Mio pro Stück. Hat Rheinmetall eigentlich den Panzern einen Retourenschein beigelegt? :wink:

Diese ganze Schuldenmacherei (“Sondervermögen”) für unsere angebliche Wehrfähigkeit sind bloß nervenberuhigende homöopathische Mittel, um unsere Angst zu dämpfen. Russland hat unsere Waffen in der Ukraine schon kennengelernt und für schlecht befunden. Anstatt junge Soldaten zu rekrutieren, sollten wir erstmal Rheinmatall zur Verantwortung ziehen für den Scheiß, den sie bauen.

Genau, die Eltern gehen in Vorleistung, nicht die Gesellschaft. Und während Corona gabs nicht mal Schule oder Kindergarten für die Kids. Insofern besteht vielleicht die Verpflichtung, den Eltern etwas zurückzugeben. Aber gegenüber der gesamten kinderlosen älteren Generation, die ein super Leben hatte, weil sie eben keine Kinder versorgen musste und ihr Geld für Vergnügen ausgeben konnte, sehe ich keine Pflicht. Die sollen sich selbst mit defekten Rheinmetallpanzern verteidigen.

(Lag das ganze Theater um deutsche Waffenlieferungen in die Ukraine vielleicht daran, dass Russland nicht heraubekommen sollte, dass wir nur untaugliches Zeug haben? :thinking: )