das bestreitet niemand.
Aber es hat mit dem gesamtgesellschaftlichen Reichtum nichts zu tun.
Die Ausgaben für Terrassengitter usw. fallen dabei nicht ins Gewicht, sondern erhöhen sogar das BIP.
Und die Lebensqualität ist eine völlig andere Dimension, wir reden doch von Vermögen iSv EURO, oder?!
Natürlich könnte man auch sagen, der Reichtum ist gefährdet, wenn die Revolution ausbricht und die BG-Empfänger die Villenviertel stürmen. In der Theroie ist das ja auch richtig.
Die praktische Wahrscheinlichkeit, dass das eintritt ist aber minimal.
Solche eher abwegigen Szenarien zu betrachten bringt bei einer grds. Diskussion nichts.
Ich sehe den Sinn dieser Nebengleise nicht. Dieser ganze Aufwand, nur um nicht das Offensichtliche anerkennen zu müssen, dass nämlich zB die USA ein reiches Land sind?
Solche logischen Irrläufer lenken nur vom eigentlichen Thema ab und erschweren eine klare Analyse und Bewertung.
Du willst doch wohl nicht sagen dass der Reichtum des Millionär gleichzeitig auch der Reichtum des Armen ist? da stimmt was bei dir in der Denke nich.
Gehört zu einer Gesellschaft dazu es nützt nichts wenn man ein riesengroßes bankkonto hat und aber dann hinter Mauern hinter Zäunen eingesperrt ist, da kannst du dir die Albrecht Brüder anschauen die hatten kein schönes Leben obwohl sie die reichsten von Deutschland waren.
ob die Gesellschaft insg. reich ist, hängt vom Stadtteil ab?!?!?
das wissen wir doch!
Aber was hat das mit dem gesamtgesellschaftlichen Reichtum zu tun, ausgedrückt in EUR Vermögen pro Kopf ? Nichts.
Ja, verstehe ich. Aber sind denn die USA nun ein reiches oder ein armes Land?
Ja, relativ.
Aber das ist wohl ein Sonderfall, wegen Staatsfonds usw usw.
Der statistische Normalfall sieht anders aus.
Und die Zahlen zur Vermögensverteilung kenne ich nicht.
Und Norwegen hin oder her, es bleibt die Frage:
sind die USA ein armes Land?
Das ist jetzt wirklich sehr charmant formuliert, aber Ungleichheit bleibt trotzdem ein Aspekt, den man bei Kürzungen niemals außer Acht lassen sollte.
Dazu braucht man noch nicht mal außerhalb Europas zu suchen. Frankreich reicht schon als abschreckendes Beispiel.
Du verwechselst das mit wirtschaftlichem Reichtum.
Schau dir mal Belgien an Belgien gilt ja als reiches Land kann man ja eigentlich mit Deutschland vergleichen in Wahrheit ist es sogar so ja sogar mit dem Vergleich Ost und West nämlich auch Belgien hat einen sehr armen Süden.
Nein, denn Norwegen Dänemark Schweden Finnland Island sind alle etwa in der gleichen Liga da kann man nicht von einem einzelfall sprechen.
Ja, natürlich, Du sagst es.
Aber für das Zugeständnis einer solchen Banalität musst Du hier mit manchen Leuten eine halbe Stunde lang diskutieren. Und von @anonymeNutzer kriegst Du es auch dann nicht.
Wie siehst Du das denn:
Gibt es diesen Zusammenhang?
Man kann es auch zuspitzen:
wie wahrscheinlich ist es, dass eine völlig egalitäre Gesellschaft vermögensmäßig sehr reich ist (also in EURO, nicht irgendwelche sozialen parameter)?
Wie gut ist dann die Wirtschaft der USA wie viele amerikanische Firmen sorgen denn im Land noch für wirtschaftswachstum oder sorgen dafür dass der aktuelle Reichtum erhalten bleibt.
Es gibt Firmen die aktuell in Ländern wie großbritannien Irland und Co herstellen die Donald Trump gerne zurückholen möchte.
Auf der anderen Seite sind Firmen im Land die nicht unbedingt amerikanische Firmen sondern sehr oft asiatische Firmen, haben wir ja auch erst vor kurzem gesehen und die möchte Donald Trump ja wieder loswerden.
Dann gibt es einen riesengroßen Batzen Schulten und wenn man schaut wo diese Schulden sich widerspiegeln dann hat sogar die USA einen großen Anteil an Schulden in China.
Dann ist die Frage wie wertig ist denn die amerikanische Wirtschaft das haben wir schon bei Tesla gesehen niemand würde einen amerikanischen Tesla kaufen einen chinesischen schon eher. Es gibt auch eine schöne Doku, ich versuche mal die zu finden die zeigt welche Qualität amerikanische Produkte haben und eine kleine Vorwarnung es ist katastrophal.
Aus den und vielen anderen Gründen gibt es auch nur sehr wenige Produkte die überhaupt aus den USA exportiert werden und bei uns importiert werden.
Die Alternativen, die du mir anbietest, lassen keinen Raum für eine realistische Einschätzung:
Eine vollkommen egalitäre Gesellschaft hat wahrscheinlich zu wenig Anreize. Wobei die persönlichen finanziellen Anreize für sehr viele besondere Leistungsträger, wie in der Wissenschaft, gar nicht so relevant sind, sondern eher die Ausstattung, mit der sie arbeiten, und ein anregendes Arbeitsumfeld, und oft auch persönliche Motive (Ich kannte einen Radiologen in der Krebsforschung, der durch die Erkrankungen seiner Eltern angetrieben war). Differenzierung ergibt sich gerade in komplexen Gesellschaften von selbst, so egalitär kann man sie gar nicht machen. Der Kommunismus des letzten Jahrhunderts ist gestorben, manchmal habe ich das Gefühl, dass du gegen eine tote Idee ankämpfst.
Eine sehr ungleiche Gesellschaft ist imo eher eine Folge in sich schnell entwickelnden Gesellschaften als die Ursache: Die Gesetze sind der Entwicklung nicht schnell genug gefolgt. Die sozialen Beziehungen, die davor für Ausgleich sorgten, haben sich verändert, sind teilweise zusammengebrochen, und können sich noch nicht anpassen oder sich neu aufbauen.
Die Forschung der Wirtschaftsgeschichte zeigt, dass Wirtschaft sich unter nicht so großer Ungleichheit besser entwickelt als unter großer. Die USA sind über den Punkt weit hinaus, wir Europäer aber auch. Allerdings müssen internationale Beziehungen dabei mitberücksichtigt werden, das macht es noch komplizierter. Als Gründe für den ungünstigen Einfluss von starker Ungleichheit werden ua. mangelnde Aufstiegschancen bzw Durchlässigkeit der Gesellschaft, schlechtere Bildung und Gesundheit oder auch mangelnde Nachfrage nach Gütern, ein instabiler Finanzmarkt und höhere Korruption genannt. Möglicherweise kommen in einer sehr ungleichen Gesellschaft auch vermehrt ungeeignete Führungskräfte ans Ruder.
Wo wir uns in diesem Spektrum zwischen Egalität und Ungleichheit befinden, darüber kann man gut streiten. Etliche Ökonomen sagen aber: es ist zu weit in Richtung Ungleichheit.
Es gibt ein interessantes Buch von Hanno Sauer mit dem Titel „Kann es eine Welt ohne Elite geben“ hier eine Zusammenfassung:
„Sauer argumentiert, dass Eliten in jeder Gesellschaft unvermeidlich sind. Seiner Meinung nach ist es ein natürliches Phänomen, dass einige Menschen in bestimmten Bereichen herausragende Fähigkeiten oder Talente entwickeln. Er betont jedoch, dass die Existenz von Eliten nicht zwangsläufig zu Ungerechtigkeit führen muss.
Sauer schlägt vor, dass wir uns auf die Schaffung von Chancengleichheit konzentrieren sollten. Er argumentiert, dass jeder Mensch, unabhängig von seiner Herkunft oder seinem sozialen Status, die Möglichkeit haben sollte, sein volles Potenzial auszuschöpfen. Bildung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Sauer plädiert für ein Bildungssystem, das nicht nur akademische Leistungen fördert, sondern auch soziale Kompetenzen und kritisches Denken.
Darüber hinaus betont Sauer die Bedeutung von Transparenz und Rechenschaftspflicht. Eliten sollten sich ihrer Verantwortung bewusst sein und sich für das Wohl der Gesellschaft einsetzen. Er schlägt Mechanismen vor, die sicherstellen, dass Eliten nicht zu viel Macht konzentrieren und ihre Entscheidungen im Sinne des Gemeinwohls treffen.
Sauer räumt ein, dass es keine einfachen Lösungen gibt, um eine gerechte Gesellschaft zu schaffen. Er ist jedoch optimistisch, dass wir durch einen offenen Dialog und eine gemeinsame Anstrengung eine Welt gestalten können, in der jeder Mensch die Möglichkeit hat, ein erfülltes Leben zu führen.“
Interessant ist ja auch wie Sauer die Elite definiert, da wird nicht von den Super-reichen gesprochen nicht von Millionären nicht von großen Kapitalisten sondern von Leuten die tatsächlich etwas können.