Falls - wahrscheinlich - ich gemeint sein sollte:
Ich glaube schon, dass ich Sarkasmus erkennen kann und das auch hinreichend unter Beweis gestellt habe.
Nur gibt es eben Dinge, die für sarkastische Bemerkungen zu Lasten der Betroffenen absolut ungeeignet sind.
Und einige hier sind offenbar total ohne jede „Antenne“ dafür.
Ich bin auch damit aufgewachsen, deshalb weiß ich mit Sicherheit, dass dieses N-Wort keine Beleidigung war. Es wurde uns im Gegenteil als das freundliche Wort vorgestellt, das wir benutzen sollten, um höflich zu sein.
Dann kam das amerikanische N-Wort zu uns und es kamen - wie üblich- eine Reihe von Leuten herbei, denen das Differenzieren zu mühsam war und die beide N-Wörter in einen Topf warfen. Und noch viele andere Begriffe dazu. So kam ein Mischmasch an echten und vermeintlichen Beleidigungen heraus. Man wählte ausgerechnet das S-Wort zur scheinbar netten Alternative und machte so Schreckfiguren, Kinderspiele und Kinderreime gleich zu Markern rassistischer Gesinnung. Dann noch das M-Wort von den Apothekenschildern streichen, das I-Wort und I sein auf Faschingsfesten verpönen, das K-Wort hatten wir ja hier in epischer Breite …
DAS ist der Nährboden auf dem Merz als Rassist dargestellt werden kann.
Aber wenn @wolffgil@Kalo und mich in die Nähe der echten N rückt, dann kommt von dir nichts.
Eine Freundin von mir hat mal gesagt: „Zu dumm für´s Niveau“. Ein Satz für die Ewigkeit, wie ich finde.
Du bist ja gar nicht so empathielos, wie ich dachte!
Jedenfalls nicht, wenn’s um Deine eigene Person und Befindlichkeit geht.
Da bist Du voller (Selbst-)Mitleid.
Austeilen immer, und wie - einstecken, da bist Du ganz „selbstlos“ und überlässt das gerne den Anderen.
Verstehe. Du denkst, du hättest mich erfolgreich - und wie du wohl denkst, subtil - beleidigen können.
Ich meinte mit „geschmacklos“ aber die Tatsache, dass du dich nicht entblödest, in die Kiste der Nazivorwürfe zu greifen, weil du eine offensichtlich sarkastische Bemerkung für bare Münze genommen hast.
Ich habe ein bischen das Gefühl, du willst es mißverstehen. Ich habe kalos Spruch so verstanden, dass er indirekt auf die gefährlichen Fluchtwege der Migranten hinweisen wollte.
Passt haargenau zur Frage von buten_un_binnen, wie viele gut integrierte Flüchtlinge denn abgeschoben werden (Frage liegt schon eine Weile zurück - finde sie leider jetzt nicht wieder).
Darüber werden halt keine Statistiken geführt.
Weil das Kriterium „gut integriert“ für solche Entscheidungen keine wirkliche Rolle spielt.
Es geht den Behörden - allemal offenkundig in MV - vorrangig um die „Aufhübschung“ der Abschiebestatistik.
Und die Art und Weise, wie da ganz ungeniert widerrechtlich vorgegangen wird, lässt einem buchstäblich „das Messer in der Tasche aufgehen“.
Auf der Suche nach „dumm“ bin ich hierauf gestoßen.
Interessante Denkweise, unbeantwortete Fragen als unsinnig einzuordnen.
Ich habe hier schon mehrfach a.a.O. die Definition von Wissenschaft verlinkt. Wenn nicht mehr gefragt wird, ist der Ofen aus.
Deine Annahme, es gäbe diese Zahlen (i.e. Rohdaten) eh nicht, fürht dazu, dass du gar nicht erst auf die Suche gehst. Vorteil: Weltbild bleibt intakt.
Dieses Vorgehen würde ich als „dumm“ bezeichnen, weil es eine subjektive Wertung über objektive Daten stellt.
Wie man so schön sagt: Den Daten ist es egal, ob du an sie glaubst.
Daten gar nicht erst zu suchen, weil man an ihre Existenz nicht glauben will, ist dumm. Denn natürlich gibt es diese Daten. Jede Abschiebung ist belegt. Nur weil wir an unausgewertete Rohdaten nicht herankommen (nehme ich jetzt ungeprüft auch mal an), ist die Frage nach ihrem Ort und der Möglichkeit, wie man sie analysieren könnte, alles andere als Unsinnig.
Im Gegensatz dazu ist „klug“ dann eine unpersönliche Vorgehensweise, die die Möglichkeit einbezieht, dass was erscheinen könnte, was man noch gar nicht auf dem Schirm hat.
Und was hilft uns das jetzt alles bei der Antwort auf Deine ursprüngliche Frage
nach der Zahl der zwar gut integrierten, aber von den Behörden dennoch abgeschobenen Migranten?
Es bleibt doch bei meiner damaligen Feststellung
Wenn Du meinst es gibt sie doch,
dann geh’ Du doch auf die Suche danach.
Ich beteilige mich jedenfalls in einem stockfinsterem Raum nicht an der Suche nach einer schwarzen Katze, die gar nicht da ist.