Wäre das klimafreundlich? Nein! Völlig falscher Ansatz.
Also, dass es „verfestigte Kriminelle“ gibt, die wir schlecht los werden, bestreite ja noch nicht einmal ich. Und zwar in einer Größenordnung, die für unser soziales Gefüge und die gesellschaftliche Stimmung im Land offenkundig alles andere als irrelevant ist.
Warum ich ausgerechnet Dir gegenüber dazu Zahlen liefern soll, möglichst noch nach Fallgruppen ausdifferenziert (XXX „nigerianische Drogenhändler“, YYY „kurdisch-libanesische Zuhälter“, ZZZ „litauisch-weißrussische Autoschieber“ etc.) sehe ich offen gesagt nicht ein.
Vielleicht gibt es Zahlen dazu. Wenn du plötzlich und überraschend Zweifel an diesem Phänomen bekommen haben solltest, stöbere selbst in der polizeilichen Kriminalstatistik oder wo auch immer.
Und wo soll ich, bitte schön, statistische Angaben her bekommen über „beruflich gut integrierte Migranten“, die dennoch plötzlich abgeschoben werden?
Glaubst Du im Ernst, die für solche Abschiebungen verantwortlichen Behörden würden Abschiebefälle statistisch danach erfassen („xxx Abgeschobene, davon xxx % beruflich gut integriert“)? Genau dieses Kriterium der erfolgreichen Integration interessiert ja dabei die Behörden nicht. Relevant ist nur, dass die fragliche Person irgendwann mal auf illegalem Weg nach Deutschland gekommen ist, jahrelang aus diversen Gründen nicht abgeschoben werden konnte, und jetzt geht’s - warum auch immer - doch. Und dann wird abgeschoben, egal, wie integriert inzwischen auch immer.
Und natürlich fließt diese „erfolgreiche“ Abschiebung in die Statistik mit ein. Und „peppt“ die Statistik somit auf.
Also, bei manchen Deiner Fragen fühle ich mich stark an das Sprichwort erinnert:
„Ein Dummer kann mehr Fragen stellen, als zehn Weise beantworten können“.
Und in diesem Fall war das jetzt eine Frage, deren Unsinnigkeit Du bei kurzem Nachdenken auch problemlos selber hättest erkennen können.
Für die Existenz solche Abschiebungen gut integrierter Migranten kann ich mich also naturgemäß nur auf bekanntgewordene und öffentlich gemachte Einzelfälle berufen - also auf das, was Kalo dann so schön „anekdotische Evidenz“ nennt.
Und vermutlich würde ich in irgendwelchen Mediatheken auch noch Berichte über solche Fälle finden.
Aber warum soll ich mir die Mühe machen, zeitaufwendig danach zu stöbern? Nur um Deiner diesbezüglichen Ignoranz abzuhelfen?
Zeit ist ein knappes Gut und von daher wertvoll. Und je älter man wird, umso knapper.
Und die Überwindung Deiner Unwissenheit mir dafür nicht wertvoll genug. Da lasse ich Dich dann in dieser Frage gnadenlos und ohne Bedauern auch notfalls „dumm sterben“.
Man muss doch einfach für jeden Abschiebeflug 3 Urlaubsflüge ersatzlos streichen - wir müssen doch alle Opfer bringen ![]()
Wäre doch mal interessant, wie viele von denen, die solche “Massenrückführungen“ befürworten (schließlich müssen u.a. Start- und Lände-Slots auf den Flughäfen organisiert werden), auf ihren Urlaubsflug verzichten…
Aber das ist genau genommen offtopic…
O.k., Carsten, aber das ist jetzt keine wirkliche Antwort auf meine Frage
Oder eben doch: Es gibt keinen Beleg für diese Angabe, sie basiert allein auf einer hypothetischen Hochrechnung.
Und selbst wenn
es reicht ja nicht, einen Flieger, vollbepackt mit kriminellen, abzuschiebenden Migranten, zum Abheben zu bringen, er müsste auch irgendwo landen und seine „Fracht“ ausladen dürfen und daran scheitert es doch zumeist.
Und dieses Problem hat auch der großmäulige Herr Dobrindt bisher nicht ansatzweise lösen können.
Statt dessen kühlt er sein Mütchen gerne an greifbaren integrierten Migranten, an Kindern und (unbegleiteten) Jugendlichen, deren Abschiebung weniger Probleme bereitet. Und präsentiert der staunenden Öffentlichkeit dann entsprechend „aufgepeppte“ Erfolgs-Statistiken.
versuchen wir die Parallele:
der spanische Ministerpräsident sagt, die Touristenzahlen sind runter, aber wir haben immer noch ein Problem mit dem Stadtbild auf Mallorca, der Innenminister arbeitet aber an einer Reduzierung der Zahlen und sorgt dafür, dass Strafen verhängt und die Leute in ihre Heimatländer zurückgebracht werden.
Hat damit irgendjemand ein Problem?
Ist das menschenfeindlich, rassistisch („konnotiert“), diskriminierend oder sonstwie unanständig?
Ist der MP deswegen ein Deutschenhasser?
Missbraucht er das Empfinden der Mehrheit zur „Deligitimierung“ einer Minderheit?
Mir gefällt die Lösung, die er (bzw. der konservative Tourismusmanager) tatsächlich gefunden hat, besser.
„Auch mit Pädagogik will man in der Zukunft trink- und feierfreudige Besucher dazu anhalten, sich zu benehmen. Infokampagnen, die über die ausländischen Botschaften und Reiseagenturen verbreitet werden, sollen die Besucher auf die Folgen von Gesetzesverstößen hinweisen.
Bisher drohen für Besäufnisse, Ruhestörungen und die Erregung öffentlicher Ärgernisse bereits Geldbußen zwischen 100 und 3000 Euro – künftig könnte es noch teurer werden.
…
Aufklärungskampagnen und Hammerstrafen haben zum Beispiel geholfen, die Zahl von Balkonsprüngen zu reduzieren. Das macht sich vor allem in der britischen Partybastion Magaluf bemerkbar, in der dieses Jahr erstmals keine Todesopfer durch „Balconing“ zu beklagen waren“
Ernsthafte Frage: was ist für dich eine Quelle? Echte Primärquellen sind für uns meistens nicht zugänglich. Ab welchem Authentizitätsgrad zählt es für dich?
Die sollen zurückfahren, wie sie hergekommen sind. Also erst mit dem Schlauchboot übers Mittelmeer und dann zu Fuß durch die Sahara. Das ist klimafreundlich!!!**
P.S. Falls nicht für aller erkennbar: Das war jetzt Sarkasmus. Ich vermute @Biologin hat ihren Beitrag, auf den ich geantwortet habe, auch ironisch gemeint.
Musst du nicht. Aber dann lege ich deine Behauptungen als „Bauchgefühl“ oder kognitive Verzerrung ab.
Ich diskutiere nicht, wenn jemand irgendwas behauptet aber nicht belegen kann/will. Was soll das bringen?
Das scheint auch nicht einfach zu sein.
Sehr gutes Buch, finde ich.
Wenn sie kriminell sind, warum sind sie dann nicht im Gefängnis?
Ziemlich ad personam.
Vielleicht allen Lesern gegenüber? Ihr führt keine persönliche Diskussion
Und ich dachte, die sind einfach durch ihr Tun ausgestorben.
Dann müssen wohl mehr Leute gesprungen sein als gestorbenj, d.h. nicht jeder Sprung war tödlich. ![]()
Nicht „für mich“.
Eine Quelle ist ein Text mit erkennbarem Autor, Datum, auffindbarem Ort (z.B. Buch), Verlag.
Ich müsste mal schauen
Wiki erfüllt nichts davon. Außer dem Link. Jeder kann jederzeit irgendwas reinschreiben. Sobald jemand tot ist, steht der Artikel im Perfekt, noch ehe er unter der Erde ist. Wikipedia kann keinerlei Auskünfte über das Gestern geben, wie es war. Nur in der Rückschau derer, die im Heute sind und das Gestern danach bewerten.
Nimm ein DDR Lexikon von 1978 und schau dort unter meinetwegen unter Photosynthese nach. Du findest das Wissen von 1978.
Das ist heute online nicht mehr möglich.
Du kannst Dir die komplette Versionshistorie in Wiki anschauen, in vielen Fällen auch den Autor (was bei historischen Urkunden meistens nicht der Fall ist, sie gelten trotzdem allgemein als Quellen). Als Verlag könnte man Wikipedia durchgehen lassen.
Natürlich, muss man auch Wikipedia-Einträge prüfen und kritisch bewerten, wie jede Quelle.
Genau so funktionieren Quellen ja nicht. Wenn man innerhalb einer Quelle noch recherchieren muss, wann wo was von wem warum und wie richtig geschrieben wurde, ist der Sinn einer Quelle dahin.
Bei einer Quelle kann man quasi die Verantwortung für den Inhalt weiterreichen.
„X hat geschrieben, dass blabubb. X hat die Daten von Y genommen.“
Ich schaue mir die Daten von Y an.
„Y hat die Rohdaten nicht selbst erhoben, sondern sie von Z übernommen und geglättet.“
Die Rohdaten von Z sind im Archiv Tralala hinterlegt.
"Ich bin nach Tralala gefahren und habe mir die Daten angeschaut. Dabei ist mir bei a, f und l aufgefallen, dass die 3 vielleicht auch eine 5 sein kann. Schlechte Handschrift. Ich habe es noch einmal durchgerechnet… "
So funktioniert die Kaskade mit den Quellen. Alles führt zu den Rohdaten.
Die Quellen stehen ja eigentlich immer unten in den Fußnoten, und die Zahlen im Wikipediatext sind ihnen zugeordnet. Wenn man eine Quelle seiner Wahl in die Suchmaschine eingibt, hat man oft Glück, und es erscheint zumindest eine Zusammenfassung der Primärquelle.
Soll ich jetzt darüber lachen? Wie offenbar Binnen_un_Buten?
Oder soll ich es tatsächlich ernst nehmen?
Dann gefriert mir ja das Blut in den Adern …
Dir ist ja wohl bekannt, wie viele von denen, die es „hin“ auf diesem Wege versucht haben, dabei in der Sahara verdurstet oder im Mittelmeer ertrunken sind.
Und dann „zurück“ noch mal die gleichen Opferzahlen?
Wenn Du das ernsthaft meinst, nenne ich Dich einen menschenverachtenden Faschisten und Volksverhetzer.
Du kannst mich dann gerne wegen Beleidigung oder Verleumdung oder was auch immer anzeigen. Bei Bedarf gebe ich Dir gerne meine postalische Adresse, damit Du dich an die zuständige Staatsanwaltschaft wenden kannst. Freue mich schon auf den Prozess.
Und wenn ich es nicht ernst nehme, sondern als so 'ne Art „schwarzer Humor“ abtue?
Das wäre dann wohl eher „dunkelbrauner“ Humor, vielleicht schon vergleichbar geschmacklosen „Judenwitzen“, über die heute Gott sei Dank längst nicht mehr alle schenkelklatschend lachen können.
Echt - als „witzig“ würde diese Bemerkung vielleicht noch nicht mal mehr bei allen heutigen AfD-Anhängern durchgehen.
Du solltest diesen Post löschen !!!
Quelle: „Seriöse Medien“?
Ein echtes Problem, das nicht mit seriöser Recherche zu vereinbaren ist.
Ich suche mir oft einen Wolf nach Dingen, die ich weiß, die aber im Internet nicht zu finden sind.
Ich finde das ziemlich dramatisch.