Hab’ ich Dir genannt. Die seriösen klassischen Medien.
Allerdings habe ich mir kein privates Archiv zugelegt, auf das ich jetzt problemlos und sofort zugreifen könnte.
Zudem hatte ich mich auch nicht auf konkrete Zahlen berufen. Nur auf das Phänomen als solches.
Das dazu:
Aber vielleicht hast Du ja seriöse Quellen für diese Zahlenangaben?
„Derzeit 100 000 Menschen pro Jahr“?
Davon habe ich bisher nichts gehört.
„Vorhersagen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen“
Und hier was aus dem von Dir eingefügten Deutschlandfunk-Beitrag:
"Marcel Fratzscher, Präsident des DIW, warnte vor den wirtschaftlichen Folgen der wiederholten Äußerungen von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zur Migration. „Seine jüngsten Äußerungen verschärfen die gesellschaftliche Polarisierung und richten einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden an“, sagte Fratzscher dem Handelsblatt."
Oder:
"Merz ist nicht der erste, der den „Stadtbild“-Begriff nutzt. Der CSU-Chef Markus Söder hatte ihn im September bei einem Interview mit der Tageszeitung "Münchner Merkur“ ebenfalls im Zusammenhang mit Abschiebungen verwendet. Auf die Frage, ob er dafür streiten werde, dass auch Afghanen und Syrer zurückkehren müssen, und zwar nicht nur Straftäter, hatte der bayerische Ministerpräsident geantwortet, das müsse zwingend passieren: „Das Stadtbild muss sich wieder verändern. Es braucht einfach mehr Rückführungen.“
Es handelt sich beim „Stadtbild“ auch um einen bewährten Kampfbegriff der AfD. Im Wahlkampf in Gelsenkirchen beispielsweise warb die AfD für „eine saubere Heimat mit einem gepflegten Stadtbild“.
Danke für den Hinweis auf den Beitrag 
Nachtrag und Korrektur:
Wenn ich das beim nochmaligem Lesen jetzt richtig sehe, stammen die von mir hinterfragten Zahlenangaben ("100 000 pro Jahr " etc) nicht aus Deiner Feder, sondern von Carsten.
Entschuldige. dass ich sie versehentlich Dir untergeschoben habe.
Anzweifeln würde ich sie trotzdem.