Mein Mann hat die Gabe, auch an Würfeln vorbeizuschauen, die 1x1x1m groß sind und direkt vor ihm stehen.
Kommt dir das bekannt vor?
Mein Mann hat die Gabe, auch an Würfeln vorbeizuschauen, die 1x1x1m groß sind und direkt vor ihm stehen.
Kommt dir das bekannt vor?
Das habe ich z.B. nirgends getan. Im Gegenteil. Hättest Du hier schon lesen können:
Damit’s nicht wieder überlesen wird, für Dich jetzt extra gefettet.
Insoweit stimme ich Biologin ausdrücklich zu:
Da sind wir uns einig.
Bisherige Erfahrungen zeigen allerdings, dass diese Taktik - ganz zurückhaltend formuliert - nur sehr selten aufgeht.
Ist, glaube ich, ein amerikanisches Sprichwort:
„Du kannst ein Stinktier nicht überstinken“.
Ich halte diese Art von Versuch für falsch und gefährlich, weil es die AfD-Vorstellungen erst mal ein Stück weit bestätigt, statt ihnen entgegen zu treten, sie am Besten zu widerlegen.
Und dafür kritisiere ich Merz und die Teile der Union, die ihm bei diesem „Versuch“ attestieren.
Dass Du das schon wieder als „Verteufeln“ abqualifizierst - na ja, dazu habe ich das m.E. Passende ja schon gesagt.
Du hast die AfD nicht verstanden.
Als ob da irgendwas mit „widerlegen“ zu machen ist.
Schau mal im Bundestag vorbei. Da kannst du sehen, was es bringt. Ab besten zu sehen, wenn eine junge kluge Frau spricht.
Vorab, Reiner, Danke für den Beitrag.
So kann man tatsächlich sinnvoll diskutieren.
Vielen - den meisten - Deiner Aussagen und Annahmen kann ich praktisch nahtlos zustimmen. Deshalb auch von mir ![]()
Ich konzentriere und beschränke mich daher auf die Punkte, wo wir möglicherweise einen Dissens haben.
So weit noch d’accord.
Hätte das BSW bei der letzten BT-Wahl auch nur ein paar tausend Stimmen mehr bekommen, wäre vermutlich genau das jetzt die aktuelle Koalition.
Aber hieran
hätte ich doch ziemliche Zweifel. Sicher, die Position der SPD wäre wohl gestärkt gewesen. Weil sie bei ihren sozialen Kernthemen auch auf die Unterstützung durch die Grünen hätte rechnen können.
Aber hätte das auch umgekehrt gegolten? Hätten wir bei unseren Kernanliegen - Klima und Migration - ebenfalls auf ähnliche Solidarität durch die SPD rechnen können? Vielleicht noch beim linken Flügel dort (?).
Aber irgendwas hätte man der Union als stärkstem Koalitionspartner und Kanzlerpartei ja auch anbieten müssen.
Und sicher nicht nur was aus der Abteilung „nice to have“. Und da die Union gerade in unseren Kernthemen so ziemlich entgegengesetzte Positionen vertritt, hätte zumindest die große Gefahr bestanden, dass sich Union und SPD zu Lasten des kleinsten Koalitionspartners (wenn auch nicht gerade „fünftes Rad“) verständigt hätten. Soziale Themen hätte die SPD ja bestimmt nicht für z.B. Klima geopfert.
Und wie leicht und bereitwillig sie sich hier „über den Tisch ziehen lässt“ haben wir ja schon unter dem „Klimakanzler“ Olaf Scholz gegenüber einem so kleinen Partner wie der FDP erleben müssen. Ob das gegenüber der im Vergleich noch immer viel größeren Union anders gewesen wäre?
Und kommt noch was hinzu: Bei einem entsprechenden Wahlausgang mit der (einzig) realistischen Perspektive auf schwarz-rot-grün wäre ja auch unser damaliges Spitzenpersonal maßgeblich geblieben. Und, so sympathisch mir Robert Habeck in seiner menschlichen Ausstrahlung auch ist, von seinen Fähigkeiten als knallharter Verhandler und Machtpolitiker bin ich eher weniger überzeugt. Er und andere führende Grüne haben diesen Zweifeln ja auch bei den Koa-Verhandlungen für die Ampel kräftig Nahrung gegeben. Da hätte ich mich rein verhandlungstaktisch noch lieber von so einem Typen wie Lindner vertreten lassen. Pokern kann der bestimmt besser als Robert.
Meine Befürchtung: Wir hätten uns im „blauäugigen“ Vertrauen auf vage Zusagen „billig verkauft“ und mit dem Argument „Wir müssen die AfD verhindern“ einen erheblichen Teil unserer ohnehin schon geschrumpften Wählerbasis enttäuscht und ebenfalls zu den Linken getrieben. Die hätten doch - bei allen „antifaschistischen“ Warnrufen - nicht eine Sekunde gezögert, uns „Verrat“ an unseren Kernzielen vorzuwerfen.
Ich habe bei der letzten BT-Wahl bis spät in die Nacht quasi „gemeinsam“ mit Franziska Brantner wegen des BSW-Ergebnisses „gezittert“ - Franziska vermutlich in der Hoffnung, die schaffen es doch noch, weil’s dann für eine erneute grüne Regierungsbeteiligung (s.o.) gereicht hätte. Ich in der genau entgegen gesetzten Hoffnung, aus den oben beschriebenen Befürchtungen heraus.
Ich bin „der Vorsehung“ - oder wem auch immer - noch heute dankbar, dass sich meine Hoffnungen erfüllt haben.
Ich wiege mich auch nicht in der Illusion, gestandene Bundestagsabgeordnete der AfD zum Übertritt zu den Grünen bewegen zu können. Und wenn ich mir die Typen dort so anschaue - bei den meisten würde ich doch, wenn ernsthaft die Gefahr des Übertritts bestünde, lieber zur Sicherheit mal einen zeitlich begrenzten Aufnahmestopp verhängen.
Nein, es geht mir um ganz normale Bürger/innen, die vielleicht in Gefahr stehen, AfD-Narrativen Glauben zu schenken. Da möchte ich gegen halten (und das nicht aus taktischen Gründen á la CDU mal ein bisschen aufgreifen). Ob die dann gleich Grüne wählen - wär’ ja schön, muss aber nicht gleich als erstes sein.
Wie kommt es zu diesem Themenwechsel?
Ach komm, über diesen billig-„lustigen“ Stil waren wir doch inzwischen glücklich drüber weg, oder?
Noch mal, zur Unterstützung Deines Gedächtnisses, das war Dein Beitrag,
auf den ich geantwortet habe:
Wer ist denn nun für den „Themenwechsel“ verantwortlich?
Die fetten Kerlchen haben keinen Empfang für Argumente. Da waren wir. Nicht, ob sie zu den Grünen übertreten werden
Du unterschlägst jetzt aber den zweiten, eigentlich entscheidenden Satz meines Beitrags
Ist das denn wirklich so schwer, mal ohne rhetorische Tricks und Kniffe sachlich auf einen Beitrag einzugehen?
Also das?
Das meinte ich doch. Nicht behaupten, Merz sei Rassist oder seine Aussage rassistisch.
Nichts anderes erzähle ich hier.
Ich könnte es mir jetzt einfach machen: „Wir stimmen überein“.
Dass Merz Rassist ist, habe ich nie behauptet. Dazu ist er viel zu intelligent.
Aber so einfach ist es eben doch nicht.
Dass seine verquere „Stadtbild“-Aussage von einer ganzen Reihe von Menschen in diesem Lande aus deren Sicht verständlicher Weise als „rassistisch“ konnotiert verstanden werden konnte und verstanden worden ist, dabei bleibe ich.
Und ich bleibe auch dabei, dass er mit dieser Äußerung ziemlich bewusst auch Wähler/innen ansprechen wollte, die für AfD-Parolen tendenziell ansprechbar sind. Egal, ob das die o.g. Gruppe von Menschen mit mehr oder weniger aktuellem Migrationshintergrund nun verletzt / negativ berührt oder nicht.
Schlicht aus politischem Kalkül.
Und das lasse ich - und viele andere in diesem Land - Herrn Merz nun mal nicht kommentar- und kritiklos durchgehen.
Und schon gar nicht beteilige ich mich - anders als Du - an der gefälligen „Gesundbetung“ seiner Aussage, was er denn nun „eigentlich“ gemeint hat und was man „eigentlich“ ohne Schwierigkeiten aus seinen Worten hätte heraus lesen müssen.
Und das unterscheidet uns.
Also: Die schöne „Versöhnungsparty“ zwischen uns muss leider mangels Anlass ausfallen.
(Ich ahne schon, was Deine Replik sein wird: Tut Dir nicht leid, legst Du eh keinen Wert drauf. Also lassen wir es dabei).
Kann ja noch kommen.
Möglich wär’s.
Rein taktisch sage ich, je später, desto besser.
Als dem Rechtsstaat verbundener Jurist und Mensch habe ich schon „Bauchgrimmen“ bei der ja nicht völlig unrealistischen Befürchtung, das letzte BT-Wahlergebnis könnte politikrelevant unrichtig festgestellt worden sein (?).
was bedeutet „rassistisch konnotiert" im Gegensatz zu „rassistisch“?
xxxx
Jeder Deiner Beiträge enthält eine Aggression. Warum ist das so?
Es wirkt, als wenn Du Dich unbedingt streiten und aufregen möchtest.
Auch darüber sind wir uns einig. Ich finde es nur mehr als hummeldumm, wenn jede Person mit dunklerer Hautfarbe als ich auf Insta ein Reel veröffentlicht, um das Stadtbild zu stören.
Um mit @anonymeNutzer zu sprechen: ![]()
Wir sind hier aber nicht auf Insta oder Facebook, aber das scheinst Du leider oft genug zu vergessen.
Dieser konstruktive wertschätzende Ton gefällt jemandem. Gut, dass du dich so sehr für gute Umgangsformen und ein freundliches Miteinander einsetzt. Jedem Gegenwind zum Trotz.
Mir gefällt die Aussage, nicht unbedingt der Ton.
Unser Forum spielt jetzt von Niveau her in einer Liga mit Insta, nur noch nicht mit den Userzahlen.
Also, falls Merz mal auf der Suche nach strategischen Verbündeten sein sollte, wird er sie hier vermutlich nicht suchen. ![]()
Es gibt auf Insta eine ganze Reihe richtig guter Beiträge und Diskussionen.
Hier allerdings protzen viele damit, Insta zu meiden, weil sie es für unter ihrem Niveau halten und eh alles besser wissen, ohne Daten zu erheben.
Wirklich? Dann werde ich mir das mal bei Gelegenheit genauer ansehen. Ich kenne von dort bisher nur Fotos, Reels, Kurztexte und Memes.