Habecks Vorstandswunsch:
Franziska Brantner könnte neue Vorsitzende der Grünen werden
Die Politikerin ist eine enge Vertraute von Robert Habeck
Die 45-Jährige hat eine gemeinsame Tochter mit Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer.
gibt immerhin verwandtschaftliche Beziehungen ![]()
Weg mit der alten Klassenkampfpolitik. Das ist ein alter Zopf aus dem 19. Jahrhundert, und die alte Arbeiterklasse existiert in diesem Land doch kaum noch. Was ein Problem für SPD und Gewerkschaften ist, die immer mehr zu Traditionsvereinen eines untergehenden (und schon fast völlig untergegangenen) sozialen Milieus verkommen und (leider) an politischer Relevanz verlieren. Und wie toll eine Welt ohne Unternehmer funktioniert, gerade auch in ökologischer Hinsicht, haben wir ja in der DDR und den anderen Ostblockstaaten gesehen! Da gab es keine Innovationen, da wurden 1990 noch die gleichen Produkte hergestellt wie 1950, von Umweltschutz gar nicht zu reden. Wer meint, das sei die Zukunft, der hat keine Zukunft! So einfach ist das.
Ist zwar offtopic - aber das stimmt so nicht. Richtig müsste es heißen, dass sie 1989 in weiten Teilen noch genauso produziert haben, wie 1950 oder früher. Die Produkte - nun ja - wurden teilweise auch im Westen (z.B. bei Quelle-Privileg) gekauft - waren also nicht unbedingt schlecht.
Fachwissen und Expertise sind auch nicht nötig.
Ich denke da noch immer mit Grausen an die Aussage von Baerbock zur Vielfalt des Kabinetts.
Vorsichtig, vorsichtig mit unserem veraltetem Wissen und Begriffen!
Ich glaube, der Begriff „Klasse“ ist in der Soziologie ein wieder gängiger, wissenschafftlicher Begriff im Sinne von Klassenbewußtsein:
Thomas Lux und Linus Westheuser loten aus, inwiefern Klassenbewusstsein heute mit spezifischen Wahlpräferenzen einhergeht. Sie unterscheiden dabei drei Dimensionen des Klassenbewusstseins: Klasseninteresse, Klassenidentität und das „Unten-Bewusstsein“, eine Form der subjektiven Positionierung in sozialen Statushierarchien. (https://www.fes.de/abteilung-analyse-planung-und-beratung/artikelseite-apb/klasse-als-politischer-kompass-klassenbewusstsein-und-wahlentscheidung FES)
https://www.fes.de/sozial-und-trendforschung/arbeiterklasse
Svenja Appuhn ist im Vorstand des linken Instituts Solidarische Moderne e. V., Jonathan Thurow und Jannika Spingler haben Soziologie studiert, Magdalena Schulz Sozialwissenschaften.
Vielleicht sollten wir lieber mal die Bücher lesen, die unsere Jugend gelesen hat, bevor wir einen Stab über sie brechen.
Kannst Du dazu mal ein Deiner Meinung nach einigermaßen korrektes Klassen- und/oder Schichtenmodell unser aktuellen Gesellschaft hier veröffentlichen - vielleicht als Grundlage für eine Diskussion, was geselschaftlich evtl. pasieren müsste, um an den damit einher gehenden engativen Aspekten etwas zu verändern?
Und zu welcher Klasse zählst Du Dich selbst?
Ist das nicht zum Beispiel die Sache mit dem Habitus?
Kann gut sein ![]()
Ich wollte, da ich diese Begifflichkeit nicht ewende - nur von @DrakonDiB wissen, was er genau damit meint - wenn wir über Gesellschaftsmodelle und deren notwendige oder mögliche Weiterentwicklungen in diesem Zusammenhang sprechen, dann ist das (z.B: in einem neuen Diskurs) nur möglich, wenn man sich auf einen Istzustand einigt…
Dein Wort in Gottes Ohr. Aber so, wie ich den Laden jetzt kennengelernt habe, ist das utopisch.
In der BAG Ökologie debattieren sie auch. Leider in diesem elenden Mailverteiler.
" Es wird sich jetzt zeigen ob Robert seine Vertrauten in den Bundesvorstand unterbringt, oder ob hier ggf. die Kernklientel der Grünen (Natur- und Klimaschützer) wieder Vertreter in den Bundesvorstand bekommt."
Man stelle sich vor. Leute mit Ahnung von Ökologie im BuVo…
ein Soziologiestudium? muss mich das beeindrucken?
wer liest die Bücher, die ich gelesen habe, bevor er mit mir diskutiert? ![]()
Für mich gibt es eine einfache Trennlinie, wenn jemand etwas sagt:
geht er dabei von den Tatsachen und dem Ist-Zustand aus,
oder legt er seine Wünsche und einen ersehnten Idealzustand zugrunde und tut so, als sei das die Wirklichkeit?
Wenn jemand zB -wie die grüne Jugend- vom „Recht“ aller Menschen auf ein Leben ohne Abstiegsängste spricht, ist das für mich keine Basis für ein sinnvolles Gespräch. Das ist wie ein Anspruch auf schönes Wetter und allzeit gute Verdauung.
Da hilft auch kein Soziologiestudium.
ich hatte bei Dir bisher nicht den Eindruck, dass Du Dich allzu sehr mit der Wirklichkeit beschäftigen möchtest. Utopien sind eher Deine Stärke.
hier ginge es eher um das Modell, das die Leute im Grüne Jugend -Vostand im Kopf hätten ![]()
ist aber generell eine interessante Frage, ginge auch in die Theorie rein… eher für einen separaten Threat… aber gelegentlich gern
_ ist nicht direkt mein Thema, hab ich also nicht parat und müsste es zusammenstellen… hab den Punkt auch oben eben übersprungen:
und diese Wirklichkeit dahinter stünde dann im Mittelpunkt einer Interpretation und einer Beurteilung, auch als Ausgangspunkt für Vorschläge für eine bessere Welt.
Dabei sollte man es auch möglichst einfach halten mit Erklärungen, damit es mit möglichst vielen Leuten in der Gesellschaft diskutiert werden kann.
Irgendwo soll man anfangen..: z.B.
Wie sieht die Lage der Welt aus?
s. z.B.
…
_ab da schlage ich vor den Thread zu wechseln, falls weiteres Interesse am Thema _
wir haben aber noch in ähnlicher Richtung den Thread
Mein Wort in meinem Ohr ???
(nur was für Atheisten und/oder Anhänger des Sozilogen Erich Fromm - „Ihr werdet sein wie Gott“ - ernsthaft wirklich lesenswert, wen auch kaum verständlich, wenn man sich nicht gut mit AT und NT auskennt
)
Hihi
Sowas nennt man Vision. Oder meinst du, dass die Deutschen ernsthaft den Klimawandel stoppen können, weil sie Wärmepumpen einbauen, Balkonkraftwerke benutzen und Fahrrad fahren, während der Rest der Welt fleißig fossile Brennstoffe benutzt und kräftig CO2 in die Atmosphäre pustet?
Glaubst du, dass wir in der Ukraine tatsächlich mit Waffenlieferungen die Demokratie und Freiheit verteidigen, während weltweit Diktatur, Islamismus und Nationalismus auf dem Vormarsch sind?
Es ist das Recht der Jugend Visionen zu haben!
Hätten wir keine Visionen gehabt, wären die Atomkraftwerke immer noch in Betrieb, die Flüsse weiter vergiftet, der Wald im sauren Regen gestorben, Homosexualität strafbar und die Grünen hätte es nie gegeben.
Wer mit 20 kein Revolutionär ist, hat kein Herz,
und wer mit 30 immer noch Revolutionär ist, hat kein Hirn.
Danke an die grüne Jugend, daß sie immer noch Visionen hat in einer sehr komplizierten Welt.
es tut sich wirklich überall was …
das unterschreibe ich im Primzip, wobei 30 recht früh ist.
ich kenne den Spruch so :
„wer als Jugendlicher nicht links ist, hat kein Herz.
wer als Erwachsener( oder: im Alter) nicht rechts ist, hat keinen Verstand.“
was hat das mit Visionen zu tun, wenn der Rest der Welt das Klimaproblem ignoriert??
Klar.
Und es ist mein Recht, diese Visionen für infantil zu halten.
Mag sein.
Ich habe auch gar nichts gegen Visionen, mir geht es um was anderes:
Ich habe ein Problem damit, wenn die Leute meinen, ihre Visionen seien (schon) Realität und man könne sich so verhalten, als ob sie schon Realität wären.
D.h. wenn sie ihre Vision nicht mehr von der Wirklichkeit unterscheiden.
Beispiel:
Wagenknecht will mit Putin verhandeln, weil der Krieg nur durch Verhandlungen beendet werden kann.
Kritik: Putin will aber ausdrücklich nicht verhandeln.
Wagenknechts Lösung: wir müssen mit Putin verhandeln!!
D.h. sie tut einfach so, als sei ihr Wunsch (dass man mit Putin verhandeln könne) Wirklichkeit.
Sie macht sich gar nicht die Mühe zu erklären, wie man Wunsch und Wirklichkeit in Übereinstimmung bringt.
Es ist eine rein ideologische Position.
Was soll man damit anfangen?
Die Frage wäre, in welchem Fach ein guter Parteivorsitzender Expertise haben sollte. Politologie vielleicht, so wie Baerbock
Ich habe die genannten ‚neuen‘ Autoren zwar (noch) nicht gelesen, ich bekomme aber unangenehme ‚deja vu‘ Momente, weil ich seit meiner ‚politischen (und biologischen) Jugend‘ die ‚buzz words‘ wie Klassenbewusstsein und Klassenanalyse reflexartig assoziiere mit völlig abdrehten theoretischen Marx-Exegesen, Kämpfen um Deutungshoheit darüber, was zum revolutionären Subjekt zu zählen ist und was nicht - multiple Spaltungen zwischen Gruppen selbsternannter ‚wahrer‘ Marxisten inklusive.
etwa die von der Grünen Jugend (zumindest bis gestern) ?
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