Komplette Grünen-Spitze tritt zurück

Mir würde Felix Banaszak gefallen. Er hat dem Populismus Getöse wenigstens etwas entgegen zu setzen.

Grundsätzlich finde ich es gut, wenn der Kanzlerkandidat oder die Minister nicht gleichzeitig die Parteispitze bilden.
So kann sich jede und jeder auf seine Aufgaben konzentrieren und der Bundesvorstand im besten Fall die Amtsträger unterstützen.

Mit der Unterscheidung zwischen den verschiedenen Flügeln kann ich nicht so viel anfangen. Persönlichkeit und Glaubwürdigkeit wären mir persönlich wichtiger.

Kann mal jemand einen kurzen Abriss geben in welchem Zeitrahmen die Neuwahlen des Vorstands stattfinden und bis wann es Sinn macht unsere kleine mini-wahl hier stattfinden zu lassen um sie dann der Grünen Führung zu präsentieren?

Auf der Bundesdelegiertenkonferenz im November wird neu gewählt.

Das wäre dann 15. bis 17.11. oder?
Wann ist der letzte Termin um seine kandidierung bekannt zu geben oder einzureichen?

Ich fand folgende Fristen:


https://www.gruene.de/artikel/parteitag-2024#antraege%20und%20fristen
Für die diesjährige Bundesdelegiertenkonferenz gibt es folgende Antragsfristen:

  • Antragsschluss für eigenständige Anträge: Freitag, 4. Oktober 2024, 11:59 Uhr
  • Antragsschluss für Änderungsanträge zu eigenständigen Anträgen: Freitag, 25. Oktober 2024, 11:59 Uhr
  • Antragsschluss für Dringlichkeitsanträge (erster Antragsschluss): Freitag, 1. November 2024, 11:59 Uhr
  • Antragsschluss für Änderungsanträge zu Dringlichkeitsanträgen & Dringlichkeitsanträge (zweiter Antragsschluss): Donnerstag, 14. November 2024, 11:59 Uhr

Was gilt denn da nun für dem Vorstand?

Der neue Vorstand kann seine Kandidatur am Tag der Wahl noch bekannt geben

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Es ist die 50. BDK in Wiesbaden.

Die Kandidaten sollen sich über Antragsgrün bewerben, können das aber auch noch während der Versammlung tun.
Ich denke nicht, dass man jemanden vorschlagen kann, oder?

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Glaube ich auch nicht. Die Kandidierenden, die sich bis zur Wahl im Antragsgrün eingetragen haben, werden, je nach Position für die sie sich bewerben, in alphabetischer Reihenfolge „vorsingen“.

Man kann aber natürlich im Vorfeld Mehrheiten organisieren.

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Tanzen die dann auch ihren Namen, lol?

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sehr gut!
Stolla ist weg!
jetzt kommt Bewegung in die Sache

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ja, genau! alle Grüne sollen möglichst machtlos sein und dann gegen Machtmenschen wie Söder antreten.
Das ist so weltfremd …
Ich wünschte mir, wir hätten jemand mit ein wenig Machtwillen.
Baerbock scheint den zu haben, u.a. das gefällt mir an ihr.

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aber der gefällt mir inhaltlich auf den ersten Blick nicht.
Zurück zu den überholten grünen Grundsätzen, das wird uns nicht retten.

Das sagt der dunkle parabelritter zum Thema

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falscher Ansatz…
benennt die Themen, die bearbeitet werden müssen und sucht danach nach Personalien, die am ehesten durch vorherige Erfahrungen geeignet wären, die Lösungen herbei zu führen…

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Religionsunterricht muss ja gar nicht von irgendeinem Verband gemacht werden. Die Religionslehrer für katholischen oder evangelischen Religionsunterricht haben das eben auch „nur“ studiert und sind ganz normale angestellte Lehrer. Warum soll das nicht auch bei anderen Religionen funktionieren.

Aber wir schweifen ab.

Söder ist nix als Landesvorsitzender und Ministerpräsident in einer Person. Und da in Bayern Politik im Biergarten bei a Maß Bier und 1,5 Promille gemacht wird, kann er Amt und Mandat prima miteinander vereinen. Das Einzige, was er erreicht hat, ist, daß das Sandmännchen im Kinderfernsehen weiter gesendet wird. Danke Herr Söder! Machtmensch? Das ist ein kleiner Schaumschläger, der zu allen Themen seine inkompetente Meinung in die Medien blubbt.

Es ist sehr gut, daß Einzelpersonen nicht mit einer Ämterhäufung überlastet werden, sondern bei den Grünen ihren Job auch anständig machen können.

Nun auch noch die grüne Jugend … und gründet eine eigene Partei.
Rata zong, rata zong- es rummst in dem Karton.
Schade, daß Tessa Ganserer nicht auch ihren Hut - sorry ihre Netzstrümpfe abgibt. Aber die braucht das Geld als Abgeordnete wahrscheinlich für ihre Fetischklamotten.

Weil der Staat diese Lehrer bezahlt und er einen Anspruch darauf hat, daß diese Religionen auf dem Boden des Grundgesetzes stehen! Anscheinend will der Islam nicht auf dem Boden des Grundgesetzes stehen, sonst hätte er sich ja schon lange anerkennen lassen können.

Das stimmt, dass sie in rechten Netzwerken dauernd angegriffen wurde. Da sind unsere WählerInnen aber nicht hin gegangen. Ich denke wir verlieren kaum Wähler an die identitäre Brühe. Die meisten grünen WählerInnen sind wohl eher zu SPD, BSW oder in die Nichtwählerschaft gewandert. Bei deer Europawahl gab es noch mehr Optionen.

Und ich kenne 100 ehemalige grüne Wähler die sich mit Graus endgültig abwenden würden.

Das scheint ja irgendwie nicht zu funktionieren, wenn man Wahlerfolge als Maßstab anlegt.

Wenn wir genügend Persönlichkeiten hätten, kann man gerne auch trennen. Ich finde nur, man sollte daraus kein kategorisches Prinzip machen.

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In Österreich wurde das ja schon vorgemacht - da hat sich die komplette Grüne Jugend von der grünen Partei abgewendet.

Was das für uns bedeutet - ist mir noch nicht ganz klar. Zu 20%-Zeiten von Habeck/Baerbock gab es eine Gestaltungsoption innerhalb der Grünen Partei, die sehr viele angezogen hat und auch die Partei verstand sich als „Bündnispartei“. Im Nachhinein bin ich mir nicht mehr so sicher, dass das so gut war, wenn gleichzeitig Palmer&Co dabei „rausgeekelt“ werden.

Der Vorstand der Grünen Jugend hat seinen Austritt damit begründet, dass bei den Grünen keine „klassenorientierte Politik“ machbar sei. Bitte was? Klassenorientierte Politik? Die waren in der Tat in der falschen Partei! Das ist 19. Jahrhundert! Wir sind aber im 21. Jahrhundert, und ökologisch nachhaltige und sozial gerechte Politik ist Politik für alle Schichten der Bevölkerung, kein Klassenkampf! Mit solchen ollen Kamellen ist kein Blumentopf zu gewinnen, geschweige denn Wahlen! Weg damit!

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Ich habe deine Antwort oben mit eingetragen (deshalb ist die Abstimmung ein Wiki)

Es wäre natürlich besser, wenn du deine Ziele gleich benennen würdest.

Noch was generelles:
Was wird jetzt eigentlich aus der Tagesordnung der BDK? Ich fürchte das werden jetzt wieder Inhaltliche Themen rausgestrichen um Platz für die Personen-Wahlen zu machen.

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was wird „euch“ retten, dMn? und wieviel „Grün“ bleibt dann übrig, wenn vielleicht „gerettet“?

_ willst du nicht kandidieren, samt neuer dMn „entideologisierter“ Programmatik?
wobei ich bisher irgendwie den Eindruck habe, die FDP würde dir auch oder eher passen… (?)

hier der Wortlaut des Austritts der Grünen Jugend Vorstände:

https://www.theeuropean.de/politik/gruene-jugend-im-wortlaut-darum-verlassen-wir-die-partei

das ist ein alt-zentraler Punkt in der politischen Diskussion (den ich bezogen auf die Begriffe auch nie „wahrhaben“ wollte, erinnere ich mich)
doch ob man es schließlich so oder so nennt (Klassen oder Schichten), ändert an die Problematik der Wirklichkeit dahinter nichts…

nun, haben die Grünen, egal wie bei der begrifflichen Ebene unterwegs, die Wirklichkeit dahinter politisch ausreichend mit Lösungsansätzen begegnet oder nicht?
Die GJ-Vorstände scheinen es nicht so zu sehen.

Also womit genau „weg damit“? mit dem Blick der konkreten Jugend-Vertreter in der Partei? und wer bleibt noch als Nachwuchs übrig?
denn wenn sich die Frage sowieso stellt:

bleiben neben paar oligarchisch Agierenden (ohne Amts-Mandat-Trennung und sonstigen innerparteilich-demokratischen „Volklor-elementen“) auch nur noch paar wenige Mitglieder um dem top-down zuzujubeln…

_ vielleicht kommt aber doch eine Rück- oder Neubesinnung zu Menschenrechte-geleiteten Werten und Richtlinien und kann dann durch Kooperation aus den Spaltungsfragmenten auf links-ökologisch-progressiver Seite (überparteilicher und samt ähnlich gesinnten APO-politikinteressierten Aktiven), endlich eine neue Transformationskraft in DE entstehen :dizzy: