Jede Regierung wird "versagen"- jedenfalls in den Augen der Wähler

Den Wortlaut bekommen ich nicht mehr hin - ist schon rel. lange her. Und ich weiß auch nicht mehr genau, bei welcher Gelegenheit/in welchem Kontext er das überhaupt gesagt hat;
Aber er behuaptet auch bei vielen Gelegenheiten, dass die Grünen (die bekanntlich sein „Hauptfeind“ sind) mit „ihrer Ökologie“ und ohne jedes Gespür für Wirtschaft alles kaputt machen, und dass die CSU genau dies verhindern werde - das ist definitiv gar nicht mehr an irgend einem Wortlaut, aber das ist so einer seiner Kernbotschaften, die er bislang immer wieder raushaut…

Ja, das tut Söder ja auch. Wenn er dafür gewählt wurde, hat er nicht versagt, sondern das Ziel seiner Wähler erreicht.

Naja, das Problem dabei ist, dass er (was in der Demokratie fast immmer der Fall ist), einen Teil der ausgelobten Ziele natürlich erreicht (das gilt aus meiner Sicht für jede Regierung!) - die Frage ist nur, wie hoch der Prei ist; und vor allem: wann die Wähler merken, dass all die anderen Ziele, die er explizit oder implizit ebenfalls im Gepäck hatte, und die sehr wohl ebenfalls in der Intention der Wähler lag (also z.B. einen Klimaschutz und eine Nachhaltigkeit, die uns langfristig aus diesen Problemfeldern abstand nehmen lassen), ebenfalls umsetzt.
Wenn Herr Chrupalla behauptet, dass es den Klimwwandel nicht gibt, und er statt dessen Vollbeschäfigung durch den Bau neuer Autobahnen erreichen will (hat es in der Vergangnheit alles schon mal gegeben), dann erreicht er vielleicht tatsächlich einen Erfolg, weil die Vollbeschäftigung kurzfristig erreicht wird - dummerweise gibt es den Klimawandel aber am Ende doch noch, und langfristig stellen die vollbeschäftigten Leute fest, dass ihnen dann doch die Häuser (in dem Fall nicht durch russischen Bombenhagel sondern durch Tornados) zerstört werden, und dass der Hautkrebs um sich greift.
Woran also messen wir in diesem Kontext „Erfolg“ bzw. „Versagen“?
Auch hier wieder ist es m.E. am Wähler, dass er/sie sich überlegt, wie der „Forderungskatalog“ an die Politik genau aussieht, und wenn man selbst nch 4 Jahren Bilanz ziet, sich überlegen muss, welche Teilziele erreicht wurden, und ob man entweder vielleicht vergessen hat, bestimmte Ziele überhaupt zu adressieren, oder die eigene Prioritätenliste viellecht falsch strukturiert hat (was nützt Vollbeschäftigung, wenn man durch fortgesetzte Stürme obdachlos wird)? Beides sind aber Fragen, deren Beantwortung auf Seiten der Wähler und nicht auf Seiten der Politik liegen.
Wir haben natürlich immer die Regierung, die wir „verdienen“. Selbst in den 16 Jahren unter Helmut Kohl muss ich zugeben, dass er in vielerlei Hinsicht durchaus viel getan hat, wass der Erwartungshaltung der Mehrheit der Bevölkerung (kurzfristig) entsprach.
So gesehen könnte die Überschrift hier auch provokant lauten: „Jede Regierung wird erfolgreich sein - wie in der Vergangenheit auch!“
Messen wir die Regierungen am Wählervotum, dann hat sie - selbstredend - „Erfolg“.
Messen wir an „objektiv“ bestehenden Problemen, dann werden sie wohl eher „versagen“…

Ich würde sagen, wir messen es daran, ob der Politiker das erreicht, wofür er gewählt wurde, bzw. was er versprochen hat.

Wenn Herr Chrupalla verspricht, die Ausländer abzuschieben und es das ist, was seine Wähler wollen, ist er erfolgreich. Wenn er es nicht schafft, ist er erfolglos.

Dass es manchmal besser ist, erfolglos zu sein, steht dann noch mal auf einem anderen Blatt. Ich freue mich, wenn die Ausländer (zumindest die, die mit guten Absichten gekommen sind), bleiben.

So gesehen gibt es keine demokratische Regierung, die „versagt“.
Wichtig ist dann nur noch, dass der Wähler auch dann noch, wenn „sein“ Ziel, die Ausländer abzuscheiben, und es hier einen gigantischen Fachkräftemangel gibt, der auch ihn betrifft, da es kein bezahlbares Altenheim mehr für ihn gibt, sich daran erinnert, dass er trotzdem froh ist, dass „sein“ Ziel, die Ausländer alle abzuschieben, erfüllt wurde - so gesehen freut er sich dann darüber dass sein Ziel erreicht wurde - auch wenn er sich beii nächster Gelegenheit den Oberschenkelhals auf seiner Treppe bricht, die er alleine nicht mehr bewältigen kann…

Ich befürchte allerdings, er wird sich eher weniger freuen, und es dann auf die Politik schieben, dass es keine (bezahlbaren) Pflegekräfte mehr gibt - dabei war es sein eigener (impliziter) Wunsch, da in seiner Prioritätenliste das Abscheiben der Pflegekräfte viel wichtiger war als seine eigene Pflege…

Wer hat dann eigentlich „versagt“? Die Politk? Wo sie doch genau das getan hat, was der Wähler wollte?

Das ist aber wichtig, das mitzubetrachten, weil sich auch hier die Frage stellt, woran sich „Erfolg“ genau bemisst.

Im vorliegenden Fall ist es so, dass der Wähler eben auch gleichzeitig Patient ist bzw. sein kann, und als solcher hat er wahrscheinlich andere Prioritäten als als Wähler.

Darüber ist sich offensichtlich aber nicht jeder Wähler im klaren, obwohl er eigentlich bei seiner Wahl diese tatsächlichen oder aktuell nur im Konjunktiv vorkommenden Szenarien bei seiner Wahlentscheidung im Kopf haben sollte, und er das entweder bei seiner Wahl mitzubedenken hat - oder akzeptiert, dass das schwer oder gar nicht kalkulierbar ist, und er das „Restrisiko“ eben bereit ist, einzugehen.

Wichtig ist: Das entlässt ihn aber nicht aus der Verantwortung, wenn es dann tatsächlich schief geht. Das „nicht gewusst“, „nicht vorstellbar“ unserer Eltern und Großeltern war damals wie heute eine ganz schlechte Ausrede.

Wenn sich also der „Erfolg“ sich als Pyrrusssieg erweisen sollte, sollte der Wähler trotzdem dafür die Verantwortung dafür übernehmen.

Doch. Nach meinem Verständnis hat die Ampelregierung versagt. Sie hat die Klimaziele aufgeweicht und nicht bis zum Ende der Legislaturperiode durchgehalten und bei der vorgezogenen Neuwahl dann schlechte Ergebnisse bekommen.

Auch dabei kommt es darauf an, ob sie es wirklich nicht gewusst haben oder nur so tun. Ehrlichkeit in dieser Frage wurde aber wohl auch bei der Entnazifizierung nicht gerade belohnt.

Ja, dann schon.
Aber dazu muß ein solcher „Erfolg“ erst mal da sein (ungefähr so wie ich es im Fall von Söder geschrieben hatte). Dann kann man ein schlechtes Gewissen haben, wenn man den „Erfolg“ gewählt hat.

Wenn ich heute bei Rot über die Ampel fahre, weil ich gar nicht wusste, dass die Ampel rot war (ich hatte es schlicht übersehen), dann ist es „schwierig“, den daraus resultierenden Unfall nicht meiner Verantwortung zuzuschreiben.
(Das ist mir - allerdings Gott sei Dank ohne Unfall - wirklich mal passiert 3 Monate nachdem ich meinen Führerschein gemacht hatte. Das Blitzerresultat war eindeutig - ich war 1,5 Sekunde nach beginnende Rotphase auf der Kreuzug zu sehen).
Was das dritte Reich angeht, so hat fast jeder zumindest später „mein Kampf“ in der Tasche gehabt, und vorher hätte es auch jeder, der sich für dei Ziele der NSDAP interessierte, es lesen können, aber - angeblich - hat’s eben keiner gelesen doer geglaubt, was da stand).
Was den Klimawandel angeht, so sind die wissenscafhtlichen und trivialwissenschaftlichen Publikationen auch schon seit nunmehr über 40 Jahren bekannt. Und vom PArteiprogramm der AfD müssen wir ebenfalls nicht reden.
Es gehört - wie beim Autofahren eben auch - zur Kompetenz eines Entscheidungsträger, dass er solche Dinge weiß, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

Es gibt also für einen Entscheidungsträger (und dazu gehört auch die Wahlentscheidung) kein „wirklich nicht gewusst“ versus „so tun, als ob man nichts gewusst hat“!

Es geht für mich weniger um ein schlechtes Gewissen (wenn man sich irrt, braucht man aus meiner Sicht kein schlechtes Gewissen haben), sondern man muss sich zu seiner Fehlentscheidung bekennen - wenn man später mal keine Pflegekraft mehr findet, dann hilft nur das Eingeständnis, dass das eben Teil der eigenen (Fehl-?!)Entscheidung war - und nicht die „böse“ Politik, die „versagt“ hat.

In gewisser Hinsicht hast Du recht!
Die Regierung hat in diesem Sinne tatsächlich versagt, weil sie sich aus Koalitionären zusammen setzte, die sehr konträre Auffassungen über die Ziele der Regierungspolitik hatte, und damit keine der Parteien, die an der Koalition beteiligt waren, die Ziele, die sie im Wahlkampf versrpochen hatten, erreichen konnte.

Ist damit die nun die Regierung gescheitert - oder „nur“ die Parteien? Schwierige Frage…

Das wir natürlich demnächst anders, wenn es ein Alleinregierung der AfD unte Kanzler Höcke oder Kanzlerin Weidel geben wird - dann ist die Zuordnung zwischen erklärten Zielen und deren Umsetzung eindeutig …

Nicht vollständig. Ich erinnere mich, dass vor 40 Jahren ein unvermeidlicher Anstieg des Meeresspiegels vorhergesagt wurde und ich mir angesichts dieser Vorhersage genau überlegt habe, wo ich meine Famile gründe.

Wenn ich mir aber ansehe, was bis jetzt davon eingetreten ist, hätte ich erwartet, das der Meeresspiegel jetzt 7 m höher wäre, aber ich hätte nicht mit Hochwasserereignissen in den Mittelgebirgen (wie z.B. im Ahrtal) oder den verstärkt auftretenden Dürren, Waldbränden und Stürmen gerechnet.

So erkläre ich das auch meinen Kindern, die dafür Verständnis haben.

Um diese Frage zu beantworten müsste man einmal das Szenario durchspielen, was passiert wäre, wenn die Grünen und die FDP statt mit der SPD zu koalieren, mit der CDU koaliert hätten. Dann wäre Robert Habeck vielleicht nicht Wirtschaftsminister geworden, weil die CDU das für sich beansprucht hätte, aber die Regierung hätte vielleicht länger durchgehalten, weil die FDP dann nicht den Umsturz geplant hätte?

die Überschrift ist nicht wörtlich gemeint.
Das Versagen müsste vielleicht in Anführungszeichen stehen.
Es geht nicht darum, ob die Regierung objektiv versagt (das ist schwer zu beurteilen), sondern darum, dass sie in den Augen (zu) vieler Wähler versagt/ versagen muss, weil deren Erwartungen irreal hoch sind.

Es liegt doch auf der Hand, dass wir als Gesamtstaat so schnell wie möglich aus den Industrien raus müssen, die CO2-Emissionen erzeugen. Dafür muss es breit angelegte und tiefe Strukturprogramme geben, die sich das Gegengewicht, die regenerative Energieförderungen zur Aufgabe machen. Wir müssen zur E-Mobilität und wir sollten Alternativen zum Auto fördern, da wo diese das Auto sinnvoll ersetzen können, z.B. mit dem Auto per Bahn in den Urlaub, Fahrradwege, Ausweitung des ÖPNV, Stärkung der kulturellen Programme in den eigenen Städten.

Der Mensch muss damit in den Vordergrund, ich glaube, dass Arbeiter, die z.B. aus den Bereichen der Braunkohleförderung kommen - zunächst ist das erstmal eine naive Annahme - aber ein Ziel ist es dennoch - Interesse entwickeln könnten, wie regenerativ Strom erzeugt werden kann und damit z.B. die Verstromung von Braunkohle nach und nach ersetzt werden kann. Ich halte das erstmal für eine spannende Aufgabe. Die Leute sind nicht reaktionär, sie wollen sich nur mit einbringen und gehört werden. Die reaktionären Haltungen entstehen dann, wenn das nicht folgt.

Die Veränderung des Klimas kann nur begrenzt eingebremst werden. Es wird weiter wärmer in den Sommermonaten werden und das Unwetterpotenzial erhöht sein, es werden sich also Wetterlagen abwechseln, die unwetterartigen Regen oder große Dürre und Hitze in den Städten mitbringen. Darauf sind die Kommunen und die Landwirte einzustellen. Ein ganzes Land gilt es dabei mitzunehmen. Hierzu gehört auch eine angemessene Sozialpolitik, um Zusammenhalt und Vertrauen, nicht nur zum Staat, sondern auch gegenseitig in der Gesellschaft zu erhalten. Die Immigrierten sind auf diesem Weg mitzunehmen. Die BRD im Risiko eines Krieges ist da genau der falsche Weg - und ich bin der Meinung wir hätten Einfluss darauf, die Situation positiv dahingehend zu ändern, mit der Ukraine als Partner. Die finanziellen Reserven werden dann auch höhere sein.

Ich denke auch, dass eine Mehrheit mit einem Tempolimit auf den Autobahnen kein Problem hätte, zumal Faktoren wie die Unfallgefahr und die Folgen von Unfällen in Betracht gezogen werden könnten. Ohnehin ist es tagsüber auf deutschen Autobahnen selten möglich besonders schnell zu fahren. An einigen Stellen regulieren elektronische Tempovorgaben den Verkehrsfluss, und ich finde das gut, weil plötzliches Abbremsen, Stress und Unfallgefahr damit reduziert werden. Warum sollte für die noch freien Strecken, wo jederzeit auch ein Stau ein Hindernis werden kann, nicht zumindest Tempo maximal 140 ein erster Schritt sein.

Was die Debatte um ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen betrifft, gehe ich davon aus, dass insbesondere die CSU ein Gefühl damit bedient, es wäre ein Einschnitt in die Freiheit des Bürgers, dessen Auto das liebste Kind ist. Eine Mehrheit steht meines Erachtens gar nicht dahinter. Es passt aber in die reaktionäre Haltung von denen, die sich von der Politik unverstanden fühlen und sie daher als unsinnig progressiv und linksgrün diffamieren. Ein Tempolimit 140 auf freien Strecken wäre ein guter Kompromiss, um eine in meinen Augen bereits bestehende Bereitschaft für ein Tempolimit umsetzen zu können und dafür eine tragbare Haltung des Bürgers zu bekommen, die bei Wahlen nicht ins Gegenteil umkehrt.

Anders wie ein Tempolimit, was insgesamt als Fortschritt gewertet werden kann, ist das Fahren an sich, eine Sache, die tagtäglich sehr viele Bürger betreiben, es erspart im Vergleich zum ÖPNV oder mit dem Rad meistens noch Zeit und hat den Komfort, dass bei Regen oder Wind und Kälte auf dem Rad, man diesen widrigen Bedungen ausgesetzt ist. Und Fahrgemeinschaften - nicht jeder hat den Arbeitskollegen in der Nähe und nach der Arbeit die gleiche Zeit, wo die Arbeit endet oder das gleiche Ziel, das eigene Auto bietet auch Flexibilität, auf den Bahnstrecken gibt es mittlerweile auch Staus, die Bahn hat nicht selten Verspätungszeiten von mehr als eine halbe Stunde und weit darüber hinaus. Manchmal fallen Züge komplett aus. Das Auto ist da zuverlässiger.

Alles das sollte man als grüne Partei berücksichtigen. Zumindest werden wahrscheinlich mit einer Methode schlagartig auf 2,50 €/ l zu gehen, neue Wähler nicht regeneriert. Und für eine Übergangszeit - ich redete von einer Zeit wie, die der Senkung der Mineralölsteuer im Frühjahr - können klug die Leute mitgenommen werden, die dann später bereiter sind, einzusehen, dass an der Klimatransformation im Ganzen für Deutschland kein Weg dran vorbeigeht - das Schimpfen auf die Staaten, wie z.B. China, vergisst, dass die trotz erhöhten Emissionen in der Entwicklung in die Klimatransformation bereits weit sind und die BRD sich mit dem Weg in die Klimatransformation auch neue Exportmöglichkeiten von Waren und Innovationen schaffen wird.

Klar, es gilt nicht mit der Brechstange, aber doch zügig eine Haltung in der Gesellschaft zu schaffen - der Mensch ist von Launen geprägt - die Klimatransformation in der deutschen Gesellschaft zu etablieren und sich damit zu identifizieren. Made in Germany ist eine Marke, womit viele etwas anfangen können. Dass es immer heißer wird, daran kann man nicht mehr vorbeisehen. Die Rekordtemperaturen dieses Sommers waren signifikant höher als bisher.

Klar, ich glaube, dass es in der Gesellschaft positiven Widerhall findet, wenn es ein Gemeinschaftsgefühl auslösen kann. Wichtig wird sein, ein Gegenpol zum Entwurf der AfD - in Teilen auch zut Union zu sein - aber nicht ständig sich an den Entwürfen dieser beiden Parteien zu reiben.

Die Reibung, die es dann unablässig sein wird und zur Demokratie gehört, muss aus Überzeugung heraus, aber nicht erhaben und trotzig, sondern dominant und dem Bürger positiv zugewandt sein. Dann springen viele - sowohl aus dem linken Lager, sowie aus dem bürgerlich-liberalen Lagern zu den Grünen über.

Einfach „drauf einstellen“!!
Genial. Dass da noch niemand drauf gekommen ist.
Die Menschheit wird Dir ewig dankbar sein.

Mir ist immer noch nicht klar, was Du konkret damit meinst („… ein ganzes Land mitnehmen …“).
Wie willst Du z. B. konkret die Klimaleugner von der AfD (immerhin 30% der Wählerschaft) genau mitnehmen? Und wohin genau willst Du sie mitnehmen?

Es gab mal definierte CO2 Pfade, auf die man sich geeinigt hatte - die einzigen, die signifikant davon abweichen, sind die Baubranche und der Verkehr - ohne die wird es aber nicht gehen.

Theoretisch müsste also aus der aktuell zurückliegenden Kabinettsklausur hervor gehen, wie diese beiden Bereiche ihre definierten Ziele erreichen wollen.
Die Wähler haben die beiden Parteien aber nicht nur aus Umweltschutzgründen gewählt, sondern auch wegen - kostengünstig und gut erreichbarer (s. Ausgaben des Nettolohns in % für Energie - #34 von HarmsCar) - Arbeitsplätze, und doch einiges mehr an Themen, die z.T. sogar widersprüchlich sind.

Auch hier ist mir nicht klar, wie Du das genau meinst …
Es wird wohl „Verlierer“ geben, einfach deswegen, weil der Kuchen kleiner geworden ist, und somit vor allem diejenigen, die dann weniger bis deutlich weniger bekommen, sich selbst sofort zu den Verlierern stellen (Wahrscheinlich auch dann, wenn sie von den 2 Mio pro Jahr nur noch 1,7 Mio zur Verfügung haben, weil der Spitzensteuersatz auf 50% raufgeht).

Dein „alle mitnehmen“ bedeutet also, diejenigen, die sich selbst nach eigener EInschätzung als „Verlierer“ wiederfinden, plausibel machen, dass sie (was langfristig sogar stimmen könnte) trotzdem allein deswegen trotzdem zu den Gewinnern gehören, weil es sich erstens vielleicht wirklich nur um eine vorübergehende 10 jährige Absenkung handelt, und weil ein dadurch immer noch langfristig fuktionierender Staat die bessere Alternative zu kurzfristiger Beibehaltung des Status Quo mit einem nicht zu verachtenden „Restrisiko“ eines mittelfristig deutlich größeren Einbruchs ist.

Ich habe das auf veschiedenste Weise in den letzten 10 Jahren immer wieder bei diversen Gelegenheiten versucht - ich gebe zu, ich war nur „mäßig erfolgreich“. Das kann (und wird?!) natürlich an mir liegen.
Daher würde es mich immer noch brennend interessieren, wie Du das konkret machen willst. Was also erzählst Du mitreißendes an Infoständen genau diesen Leuten, die wir bisher nicht mitnehmen konten?

manchmal bewundere ich Deine Geduld, Schmerzfreiheit und diplomatische Zurückhaltung

1 „Gefällt mir“

Von Dir kommt nur heiße Luft. Ich setze zumindest einen Rahmen zur Gesellschaft, der gesetzt werden muss, um die radikaleren Entwürfe von @HarmsCar in einem politischen Entwurf zu bekommen, der zumindest mit anderen Parteien in der Koalition und über die Kompromisse mit anderen Parteien in Koalitionen mehrheitsfähig ist.

1 „Gefällt mir“

Für mich gibt es bei Dir zuviel Schwarz-Weiß, Verlierer und Pessimismus. Außerdem - hatte ich die Vorschläge, die Du in Frage stellst, bereits gemacht, und Du dehnst es soweit, als hätte ich Vorschläge unterlassen. Das ist irgendwie nicht mehr interessant dann für mich. Auf konkrete Anhaltspunkte von mir gehst Du hinterher nicht mehr ein. @lawandorder gähnt auch schon - ist wahrscheinlich schon wieder ermüdend heiß in seiner Kanzlei. :wink:

Ich glaube, es gibt keinen einzigen Anhaltspunkt von dir, auf den Carsten nicht schon hundertmal eingegangen ist. Lass gut sein.

Du bist doof und verstehst es nicht. Scheinbar hast Du den Intelligenzquotienten genau dieses Hasen - oder sogar mehr gibt es beim Hasen. Die Bereitschaft für Klimatransformation wird größer, wenn parallel auch Maßnahmen, die Bevölkerung begleiten, vor den Extremwetterlagen zu schützen. Sie werden sensibilisiert. Hitzetote sind Dir wohl völlig unbekannt? Die Bevölkerung identifiziert sich so mit den Veränderungen und ist mehr bereit Maßnahmen zu schultern, die die Erderwärmung abbremsen.

Ja, haust wieder eine Stammtischparole raus, da wo Dein Kommentar einfach mal hin soll. Wie wäre es wenn Du das durchliest? Vorurteilhaft über Beiträge urteilen war nie mein Stil. Ich erwarte mir hier mehr Fairness. Ich habe hier manchmal die Faust in der Tasche und bin froh, dass mir die Distanz hier möglich ist. Die Faust in der Kneipe würde wahrscheinlich lockerer sitzen - was immer noch nicht heißt, dass ich auf Euch einprügeln würde. Verbal tut ihr das. Aber von den Friedensgrundsätzen der Grünen habt ihr Euch ja schon lange entfernt.

Ihr werdet ja auch genährt von Mädels wie @ErnstBGi, die scheinbar unheilbar erkrankt daran ist, Putin würde sich endlos verdoppeln und in russischen Drohnen ein Angriff auf die deutsche Ostseeküste starten. Ich mache sowieso lieber an der Nordsee Urlaub! Rundumverteilung - es ist manchmal echt zum Erbrechen hier! :wink:

Ich habe mir mal die Mühe gemacht - da gerade Sachsen-Anhalt mit seinem Braunkohlerevier und dem Problem der CO2-Emissionen Lastigkeit an der Landesgrenze zu Sachsen Relevanz auf Grund der bevorstehenden Landtagswahl hat, inwieweit der Mensch für die Stromerzeugung aus regenerativen Energiequellen neugierig gemacht werden könnte:

Nur ein Auszug aus der umfassenden KI-Hilfe:

Faktor Mensch

1. Anerkennung und Transferierbarkeit von Kompetenzen

  • Systematische Kompetenzanalyse: Erfassen, welche technischen, organisatorischen und sicherheitsrelevanten Fähigkeiten Bergleute und Kraftwerksmitarbeiter bereits haben (z. B. Maschinenbedienung, Schweißkenntnisse, Arbeitssicherheit).

  • Modulare Zertifikate: Entwicklung kurzer, praxisorientierter Module (z. B. Elektrotechnik-Grundlagen, Photovoltaik-Montage, Windkraftwartung, Batteriesysteme), die auf vorhandene Kompetenzen aufbauen.

  • Beschleunigte Anerkennung: Anerkennung von Berufserfahrung als Teil der Qualifikation, damit Umschulungen kürzer und attraktiver werden.

Der Vorschlag ist fast, das an einem Stand - nicht vielleicht als kontraproduktiven Aufmacher (zu viel für manche) - aber doch als Flyer so in etwa an den Wahlständen parat zu haben.

Wer das was in deinem Sinne? Eine Regelung, die die Verantwortung für ihre Leute im Land trägt, wird so schnell nicht versagen. Beispiele sind zahlreiche Ministerpräsidenten*innen, die recht lange regieren oder regiert hatten. :wink:

Interessanter Beitrag zum besagtem Thema. Die Argumentation, dass die Privatisierung an der Misere Schuld ist sicher nicht falsch, man sollte aber überlegen, wer hinter diesen Entscheidungen steht

1 „Gefällt mir“