Ganz ehrlich, @lawandorder kommt mir wie ein Totengräber der deutschen Demokratie vor. Du gibst der falschen Person unrecht. Es kommt nicht auf die Probleme an, sondern wie man sie anpackt.
Er aber verstärkt permanent Probleme, die zur aktuellen politischen Lage gehören, anstatt Lösungen anzubieten.
Damit müssen Politiker umgehen können, es positiv sehen, ein Ziel in Etappen aufteilen und auf Augenmaß aus, nicht über das Teilziel hinaus Politik anstrengen..
Wichtig aber ist doch, dass Ziele verfasst werden, z.B. eine lebenswerte Umwelt, in ökologischer und sozialpolitischer Hinsicht. Dabei sollten Politiker weniger im Vorfeld auf Mehrheiten mit anderen Parteien taktieren. Spekulieren ist in Ordnung.
Spätere Partner - das Beispiel Baden-Württemberg hatten wir zwischen Grünen und Union erst kürzlich - können bekämpft werden - aber natürlich so, dass man sich später noch in die Augen schauen kann.
Dann: Es können natürlich klare politische Ansichten vertreten werden, die nicht beim ersten Gegenwind verwässert werden, denn eine Opposition gehört ja im Bundestag - den Bundesrat gibt es ohnehin auch noch - korrigierend dazu. Warum sollten Anträge der Opposition nicht zumindest die Regierungskoalition unter Druck setzen können, ins Überlegen bringen und idealer Weise den Bundestag und damit die Demokratie, zu der die Regierung gehört, bereichern, konkret Gesetze und Verordnungen besser machen?
Ich stelle mir einen Antrag der Grünen, zusammen mit der Partei, die Linke, zu einem politischen Weg gegen Russland, für die Ukraine und letztendlich mit Russland auf dem Kontinent vor, der auch in London, Paris und Washington Zuspruch finden kann. Das kann nur die Regierung stärken und die AfD schwächen. Oder - sind die nicht hauptpolitischer Gegner der demokratisch genannten Parteien?
was für eine kurzschlüssige Aussage.
ich versuche probleme zu erkennen und zu erklären. das bedeutet nicht, sie zu verstärken, sondern ist der nötige erste schritt zur Lösung.
Du und unsere beiden Koryphäen, Ihr seht nur die Oberfläche, und weil Ihr zur Analyse nicht fähig seid, erfindet ihr einfach eine scheinwelt, die eure emotionalen bedürfnisse befriedigt, die aber mit der realität nicht viel Berührung hat.
Das ist derselbe mechanismus wie bei den AfD Wählern, nur mit umgekehrten politischen vorzeichen.
unfähigkeit zur analyse
unwilligkeit die fakten anzuerkennen
wunschdenken.
Na und, jeder hat vielleicht einen anderen Blick auf die Welt und hat eine andere Meinung und ich zwinge niemanden dazu die Welt so zu sehen wie ich bzw. meine Meinung zu übernehmen.
Leider sieht die Welt zur Zeit tatsächlich nicht so aus, wie ich sie mir wünsche, aber man kann zumindest versuchen, sie zu ändern und andere Menschen davon zu überzeugen.
Wie Du schon sagst, jeder lebt offensichtlich in seiner eigenen Blase und in meiner Blase fühle ich mich bedeutend wohler als in Eurer.
Außerdem, wie @maassand schon schrieb, befinden wir uns schließlich in einem Diskussionsforum, in dem andere Meinungen und Gegenargumente ausgetauscht werden. Oder gelten hier nur die Meinungen von bestimmten Personen?
Hinsichtlich Russland bin ich glaube ich ziemlich klar, dass es Forderungen der Nato an Russland geben muss, die den Behelf in Form von Waffen erweitern, um eben zu einer Lösung nach und nach zu kommen.
Lebenswerte Umwelt - Ausweisung von geschützten Grünflächen in Flächennutzungsplänen, dass nicht alles bebaut wird, Lenkungsfaktoren wie der CO2 Preis und das Klimageld, wenn auch reingerechnet, und nicht zusätzlich als Erleichterung zu den kürzlichen Steuererleichterungen der Regierung (m.E. kommen wir ohne diese Lenkungsfaktoren nicht aus), Aktivierung von privatem Kapital über Staatsanleihen, um.zu fördern, die Klimatransformation wuppen zu können.
Sozialpolitik: Angemessene Grundsicherung und gezielte Förderung in Arbeit, Kindergrundsicherung als Mindestsumme, die auf ein jenes Kind in einem Haushalt, festgesetzt wird.
Migration: Frühzeitige Zielvorgaben, z.B. eine Deutschlandzahl maximaler Aufnahme von einerseits anerkannten Geflüchteten und Geflüchteten, die auf ein Verfahren warten.
Was aus einer Welt ohne emotionale Bedürfnisse wird, sieht man ja teilweise leider in der derzeitigen teilweise grausamen Realität, die Du immer so betonst.
Ich sehe natürlich teilweise die gleichen Probleme wie Du, aber man kann zumindest versuchen eine bessere Realität zu schaffen und nach Lösungen zu suchen.
Aber ehrlich, ich bin lieber ein Mensch mit Emotionen als ein „kaltes A…“.
Es geht um das Eintreten für demokratische Anliegen. Daraus werden Ziele formuliert und dabei die Realität beachtet. Aber eine Realität entsteht immer wieder neu.
Heute sind alle AKWs in Deutschland abgeschaltet. Früher hatte das mit der Realität nicht viel Berührung.
Ich wollte gerne mehr schreiben als nur den Schalker Kreisel (für alle die es nicht wissen, eine Spielweise im Fußball) hervorzuheben.
Dafür habe ich die KI unter google zum Thema Zuwanderung ins Ruhrgebiet bemüht:
Ja, absolut. Das ist ein ganz zentraler Kern der Identität des FC Schalke 04. Der Aufstieg des Vereins in den 1920er- und 1930er- Jahren ist untrennbar mit der Zuwanderung von Arbeitskräften in das Ruhrgebiet verbunden, die wegen der boomenden Kohle- und Stahlindustrie nach Gelsenkirchen kamen.
Schalke war im besten Sinne ein „Kumpel- und Malocherclub“. Die soziale und geografische Herkunft der Spieler prägte den Verein entscheidend:
Die Zuwanderung aus dem Osten („Ruhrpolen“)
Um die Jahrhundertwende suchten die Zechen im Ruhrgebiet im großen Stil Arbeitskräfte. Hunderttausende Menschen wanderten aus den damaligen deutschen Ostprovinzen (wie Ostpreußen, Westpreußen, Posen und Schlesien) ein.
Viele der Schalker Spieler gehörten zu dieser Generation der sogenannten „Ruhrpolen“ oder waren deren Kinder.
Obwohl sie deutsche Staatsbürger waren, hatten viele von ihnen polnisch klingende Nachnamen oder familiäre Wurzeln im Osten.
Herkunft der Kreisel-Legenden
Die Väter fast aller Spieler der goldenen Ära arbeiteten „unter Tage“ auf den Gelsenkirchener Zechen (vor allem auf der Zeche Consolidation). Viele Spieler begannen selbst eine Lehre im Bergbau, bevor sie Profis wurden:
Ernst Kuzorra & Fritz Szepan: Die beiden absolut prägenden Figuren des Schalker Kreisels waren Söhne von Bergleuten, die aus Ostpreußen nach Gelsenkirchen eingewandert waren.
Weitere Schlüsselspieler: Akteure wie Stanislus „Stani“ Kobierski, Otto Tibulsky, Adolf Urban oder Hans Bornemann stammten aus genau diesem Milieu.
Der Einfluss auf den Fußball
Diese Herkunft schweißte die Mannschaft extrem zusammen. Die Spieler kannten sich oft von Kindesbeinen an aus den engen Zechensiedlungen (wie der Schalker Meile). Der Schalker Kreisel mit seinem blinden Verständnis und den schnellen Kurzpässen entstand genau daraus: Man spielte intuitiv zusammen, weil man sich in- und auswendig kannte. Zudem bot der Fußball den Arbeitersöhnen eine der wenigen Chancen auf sozialen Aufstieg.
Resümee: Wenn die Regierung ein Team ist, dann wird sie nicht zwangsläufig versagen. Für mich als Dortmunder, der den Heavy Metal-Angriffsfußball von Jürgen Klopp mehr mag - als Kreiseln, auch das funktioniert nur im Team!
Zunächst hast du hier deine eigenen Ängste offenbart und uns erklärt, dass sie deiner Einschätzung nach erblich und gut sind und deinen Vorfahren einen evolutionären Vorteil verschafft haben.
das ist so dämlich, dass sich eine inhaltliche antwort nicht lohnt.
bist du sicher, dass Du Biologie studiert hast? oder sonst irgendwas?
ist deutsch wirklich deine muttersprache?
kannst du lesen?
das wird mit etwas abstrakteren Formulierungen heute in der SZ thematisiert:
Bender kommt der Realität aber sehr nahe, wenn er in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Affekten, Emotionen und Gefühlen hervorhebt. Die Not, die AfD-Anhänger empfinden, sei nicht von der genauen Höhe des Benzinpreises abhängig oder der exakten Zahl von Geflüchteten, schreibt er. „Sondern davon, in ihren Affekten nicht wertgeschätzt, repräsentiert oder anerkannt zu werden.“ In dieser Lesart ist jeder Faktencheck aussichtslos gegen das Ich-bin-einer-von-euch-Gefühl, das Populisten vermitteln.
und Du solltest wissen, dass das sachlich richtig ist.
Und Du solltest soweit des Lesens mächtig sein, dass ich es nicht auf mich und meine Vorfahren bezogen habe, sondern auf den Menschen generell.
Du bist unfähig zur Abstraktion und zu halbwegs wissenschaftlichem Denken, selbst wenn es Dein Fachgebiet betrifft.
Das Problem ist doch aber nicht, einen theoretisches Gerüst zu erstellen (als solches Verstehe ich Deine Ausführungen) sondern poltisch mit konkretem ben zu erfüllen.
Bleiben wir bei der Umweltpolitik:
Wie genau sieht also hier ein Ziel aus?
Wir (Deutschen) haben hier z.B. schon mal deutlich andere Skalierungen als viel im Rest der Welt - so ist eim Meeresspielgeanstieg von 1m für uns vielleicht gerade noch vertretbar, weil sich ein Großteil unserer Bevölkerung weit im Landesinneren befindet, und von Überflutungen als Folge der Meeresspielgenerhöhung nicht betroffen ist.
Allerdings steigen nicht nur die Meeresspiegel, denn das Wasser dafür irgendwo herkommen - genauso also, wie das „ewige“ Eis in Grönland und am Südpol schmilzt, s o schmelzen unsere Gletzscher in den Alpen - mit verheerenden mittelfristigen Folgen für die Trinkwasserversorung und Waldbrände.
Demnach ist eine Temperaturbegrenzung (wir hatten uns mal mit vielen anderen Nationen auf 1,5° Erhöhung in Rio geeinigt) auch für uns mitelfristig essenziell.
Welche konkreten Maßnahmen stellst Du Dir also vor, die deutsch Politik umsetzen sollte, um zumindest den deutschen Beitrag zum Klimawandel so zu gestallten, dass wir unseren Beitrag voll leisten?
Dabei ist zu bedenken, dass jede Tonne CO2, die wir jetzt zu viele ausstoßen, viele Tonnen mehr einzusparen sind, um dieses Ziel durch spätere Maßnahmen noch hinzubekommen.
Sollten die Grünen also endlich wieder mal Tempo 120 auf deutschen Autobahnen auf ihre Agenda setzen (und vielleicht - kompromissbereit, wie man ist - sich dann mit der Union auf 130 zu einigen)? Auch die weiterhin hohen Spritpreise sollte man nicht reduzieren (wir hatten mal die Forderung nach 5 DM/l Benzin, um maßvolles Fahren (Was die gefahrenen Kilometer angeht) zu fördern.
Wenn es stimmt, was in dem Link erzählt wird, könnte es sein, dass das vom Wähler vielleicht gar nicht abgestraft wird, sondern nur seitens anderer Partein und dere Madatsträgern falsch eingeschätzt wird.
Könnte nicht also eine Regierung - was die Eindämmung des Klimawandels angeht - Erfolg mit solchen Konzepten haben?
Und würdest Du solche Konzepte (zumindest in der Oppostition) empfehlen, weil sie
a) klare Kante zeigen
b) tatsächlich etwas verändern
c) durchaus - entgegen der Meinung vieler handelnder Akteure (und vieleicht auch von mir) in der Vergangenheit einfach nur falsch eingeschätzt wurden
?
Alles Dinge also, die Du (und durchaus auch ich) weiter oben in Deinem eigenen theoretischen Gerüst alles befürwortest?
Es wäre sinnvoll, jetzt mit dem Bau von großen Reservoirs in den Alpen anzufangen, in die das Gletscherwasser fließen kann, damit man es dann dosiert weiterverwenden kann. Hat das schon jemand auf dem Schirm?
Vgl. Ditfurth: „So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen - es ist so weit!“
Darauf hat „Global 2000 - Bericht an den Präsidenten“ 1980 bereits hingewiesen, dass es zu einer deutlichen Verknappung der Trinkwasserreseven/-reservoires kommen wird, und auch, wie man dem entgegen wirken könnte (z.B. durch Auffangbecken im großen wie im kleinen Stil - Bau von Kavernen auf Hausdächern für die Toilettenspühlung) - bis heute ist dazu so gut wie nichts passiert, obwohl das dem damaligen Bundeskabinett und den Parlamenten bereits vorlag und dort auch öffentlich im Bundestag diskutiert wurde (und damit wohl auch der Bevölkerung zugänglich - also strukturell bekannt - war).
Es ist einfach (bislang) als zu teuer und damit im Grunde als (noch) nicht notwendig erachtet worden.
Obwohl das gerade für die Bauindiustrie durchaus Teil eines einen Aufschwungs sein könnte.
Die Gegenfinanzierung über Steuermittel und die vielen Klagen gegen solche großen Ifrastrukturprojekte sperechen natürlich - wie immer: kurzfristig! - „leider“ dagegen.