Landstraße. Bundestraßen gegen durch bewohnte kleine Ortschaften, Autobahnen i.d.R. nicht.
Das ist genauso richtig wie irrelevant in diesem Kontext.
es ging doch um die Windradnähe bei Wohnbebauung, bzw. der Blick auf Windräder. Wenn ich also auf einer Bundes-/Landstraße durch Orte fahre und ständig Windräder sehe, werden die Bewohner dieser Häuser auch ständig auf Windräder sehen. Was ist eigendlich aus dem Vorschlag geworden, Photovoltaik entlang der Autobahnen zu machen. Fand ich eine gute Idee.
Das meinte ich. Da sind klein unten links ein paar zu sehen. So what?
Ich sehe welche und auch heute natürlich. Ich finde sie nicht schlimm (im Gegensatz zu dem Begriff).
Wer von Verspargelung redet, kann gerne mal durch SH fahren.
Wem da zu viele Windräder auffallen, hat in meiner Meinung den Fokus auf dm falschen Aspekt (s.o.).
Um mal dabei zu bleiben, wie oft du dich über off topic beschwerst:
Ich habe extra für dich das Foto aufgenommen und gepostet. Und das ist nun doch kein sinnvoller Beitrag?
Die Bundes-/Landtsraßen gehen ja nicht nur durch Orte. Ich vermute deswegen, die Sichtungen fanden außerhalb geschlossener Ortschaften statt. Innerhalb eines Ortes sind die schon aufgrund der dichten Bebauung nur schwer möglich.
Ist Gesetz geworden. Es handelt sich dabei im sogenannte priviligierte Flächen, da geht es sogar ohne Bauplanung der Gemeinden.
Über einen solchen Fall hatte ich erst geschrieben. Du wirst lachen, auch da gibt es Widerstand in Form einer BI.
Ersteres sehe ich als eine bloße Behauptung. Zum Zweiten: Es sollte eben nur ein kleiner Denkanstoß sein. Das mit dem eigenen Thema ist übrigens eine gute Idee. Gibt es dies hier noch nicht?
@Biologin:
Wenn jemand lieber keinen Strom nutzen und nicht in einem Industrieland leben möchte, um die Nutzung der Windkraft überflüssig zu machen, passt das durchaus hierher.
Natürlich passt es. Es geht mir aber nicht um ein „Entweder oder“", sondern um einen maßvollen Energieverbrauch. Denn gerade das elektrische Licht betrachte ich als einen überaus wertvolle und wichtige Sache. Man beachte allein nur all die Brände, die durch die althergebrachten Lichtquellen verursacht wurden. Allerdings wird der Strom auch für manchen Schnickschnack verwendet. Auch damit kann und sollte man sich befassen.
Wenn wir die EU als Gemeinschaft betrachten - Moment die EU ist eine Gemeinschaft! - dann können wir in Zukunft unseren Strom und Energiebedarf auf unserer eigenen Fläche decken. Und das sollte auch das Ziel sein.
Sich auf z.B. auf Importe von Wasserstoff aus Katar oder ähnlichen Erb-Dikaturen zu verlassen ist nicht zukunftsfähig bei 3 Grad Erderwärmung. Katar z.B. wird im Jahr 2100 vorraussichtlich komplett unbewohnbar sein. Das ist keine Prophezeihung sonder basiert auf dem, was wir heute wissen.
Sollen wir trotz dieser Daten unsere Zukunft darauf aufbauen, weil sich Leute bei uns am Anblick von Windrädern stören? Ich verstehe nicht in welcher Phantasiewelt diese Menschen leben.
PS: Ich hätte nichts dagegen wenn „vor meiner Haustür“ ein Windrad stände. Geht nur lieder nicht, wohl wg. des FFM-Airport.
Es gibt ein paar Themenstränge, in denen Überkonsum diskutiert wird, aber meistens läuft es in den Diskussionen dann darauf hinaus, dass die Menschen den nun mal wollten und man ihn deshalb als „gesetzt“ betrachtet.
Viel Strom wird ja auch gar nicht von Privatleuten, sondern in der Industrie verbraucht, dazu gibt es zum Beispiel diesen Themenstrang:
Oder auch zu den planetaren Grenzen…
Aber so ganz trifft es das vermutlich nicht, was du diskutieren möchtest, deshalb mach gern noch ein neues Thema auf
Die Bauschutzbereiche für Flughäfen sind nicht besonders groß - in Anflugrichtung bis maximal 15 km, ansonsten bis 6 km (immer bezogen auf den Flughafenbezugspunkt, der größte Teil dieses Schutzbereichs ist also das Flughafengelände selbst). Und auch darin sind Genehmigungen im Einzelfall möglich. Die Luftfahrt ist nun wirklich kein „Gegner von Windkraft“. Wenn das Windrad über 100 m hoch werden soll, muss halt ne Lampe* dran, aber das wars dann auch schon mit Auflagen für die Luftfahrt.
*) seit Anfang des Jahres übrigens verpflichtend bedarfsgerecht zu steuern. Somit ist das Thema Lichtverschmutzung und nervig blinkende Windparks auch adressiert.
Verstehe ich nicht. was du meinst. Strom als Primärenergie ist deutlich effizienter, als die Wärmenergie in fossilen Energieträgern.
Die „bloße Behauptung“ war, dass sich der Verbrauch verringern wird.
Durch die Elektrifizierung wird sich der Primärenergieverbrauch verringern.
Gibt es eine Prognose oder Zahlen?
Bevor wir hier aneinander vorbei diskutieren: Unter Primärenergie verstehe ich das, was uns die Natur bereitstellt. Also die Sonnenstrahlung und die dadurch erwärmte Umgebung, den Wind, Biomasse und auch die dadurch vor Jahrmillionen erzeugten fossilen Brennstoffe. Der Strom ist ganz sicher eine besonders effektiv zu nutzende Energieform, muss allerdings aus den genannten Primärenergien erzeugt werden. Und a ist es z. B. doch etwas effektiver, Holz und Kohle im eigenen Ofen zu verfeuern, anstatt in einem Kraftwerk, welches 60% der freigesetzten Wärme durch Kühltürme in die Umwelt abgibt. Wind uns Sonne haben wir gratis ("Die Sonne schickt uns keine Rechnung!, betitelte Franz Alt eines seiner Bücher)allerdings bedarf es der etwas aufwendigeren technischen Voraussetzungen. Zur Wärmeerzeugung sind natürlich Sonnenkollektoren effektiver als Photovoltaik. Letztere lässt sich für den Einsatz von Wärmepumpen gebrauchen. Generell ist es wohl günstiger selbstgeernteten Solar- oder auch Windstrom (auch bei diesem gibt es durchaus kleinteilige Lösungen) für den Betrieb der Wärmepumpe oder zum Laden des E-Mobils zu nutzen, als auf das öffentliche Stromnetz angewiesen zu sein.
Gibt es eine Prognose oder Zahlen?
Schau mal hier:
https://energiewinde.orsted.de/trends-technik/primaer-energie-verbrauch-sinkt-energiewende-effizienzprogramm
Da wird z.B ausgeführt:
Verbrenner gelten als „Heizungen mit Vorwärtsdrang“. E-Autos sind effizienter
Am Beispiel des Autos lässt sich das gut zeigen: Wer für 100 Euro an der Tankstelle Energie in Form von Diesel oder Benzin in sein Auto füllt, muss je nach Modell damit rechnen, dass nur 20, 30 oder höchstens mal 45 Euro davon in Bewegungsenergie umgesetzt werden. Der Rest verpufft in Form heißer Abgase oder erhitzt den Motorblock. Nicht umsonst kursiert für Benzin- und Dieselautos das spöttische Bonmot von der „Heizung mit Vorwärtsdrang“.
Anders sieht es bei E-Autos aus. Wer für 100 Euro lädt, kann davon ausgehen, dass rund 80 Euro in den Antrieb gehen. Selbst wenn man Ladeverluste einberechnet, sind es noch um die 65 Euro. Deutlich mehr also als bei Verbrennern.
Unter Primärenergie verstehe ich das, was uns die Natur bereitstellt. Also die Sonnenstrahlung und die dadurch erwärmte Umgebung, den Wind, Biomasse und auch die dadurch vor Jahrmillionen erzeugten fossilen Brennstoffe.
Nicht ganz. Bezüglich der EE wird darunter die direkt an der Anlage gewonnene Energie verstanden. Im Falle von fossilen Energieträgern wird darunter die durch eine Verbrennung als Wärme freigesetzte Energie verstanden.
Das sind technische Konventionen. Man muss sie berücksichtigen wennn den heutigen Primärenergiebedarf auf den zukünftigen Primärenergiebedarf hochrechnet. Also am Beispiel Verkehr: Der Primärenergiebedarf wird voraussichtlich sinken, da die Verbrennungsenergie des Benzins nur zu etwa einem Drittel in Fortbewegung umgesetzt wird. Bei Strom sind es eher zwei Drittel der elektrischen Energie, die an der PV- oder WK-Anlage anfallen.
Und a ist es z. B. doch etwas effektiver, Holz und Kohle im eigenen Ofen zu verfeuern, anstatt in einem Kraftwerk, welches 60% der freigesetzten Wärme durch Kühltürme in die Umwelt abgibt.
Das stimmt nur, wenn Du von Stromdirektheizungen ausgehst. Bei Wärmepumpen werden die restlichen 40% etwa verdreifacht, Du kommst also zu 120% bezogen auf die fossile Primärenergie.
Das Problem mit klassischen Öfen (also nicht moderne Pelletheizungen) ist die extrem schlechte Energienutzung (je nach Bedienung, da kann man viel falsch machen). Nicht zu vergessen die Feinstaubbelastung, durch schlechte oder gar keine Filterung in den häuslichen Schornsteinen.
als auf das öffentliche Stromnetz angewiesen zu sein.
Ich denke nicht, dass energetische Autarkie bei uns ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist. Denke an die starken Schwankungen bei der EE.
Man kann seine Industriekritik natürlich überall anbringen. Kommt in manchen Kreisen immer gut.
Ach, wirklich?
Welche Kreise sind das? Kannst du den Kontakt herstellen?
Meine konkrete Kritik wäre, dass die Industrie es als unzumutbar betrachtet, den Strom zu verwenden, wenn er im Überfluss (z.B. durch Windräder) vorhanden ist, sondern starr auf maximaler Auslastung ihrer Produktionsstätten beharrt.
Dazu brauchst Du hier nur etwas Verständnis für Industrie zu äußern, dann melden sich die Kreise.
wenn er im Überfluss (z.B. durch Windräder) vorhanden ist, sondern starr auf maximaler Auslastung ihrer Produktionsstätten beharrt.
Du gehörst anscheinend auch zu diesen Kreisen.
Wer beharrt stur? Wirfst Du Firmen vor, dass sie versuchen, ihre Anlagen optimal auszulasten? Hast Du Dich schon mal mit der Problematik von Stromausfällen für manche Produktionsprozesse befasst?
Dazu brauchst Du hier nur etwas Verständnis für Industrie zu äußern, dann melden sich die Kreise.
Soso…
Wirfst Du Firmen vor, dass sie versuchen, ihre Anlagen optimal auszulasten?
Nein, eher wenn sie nicht erkennen, was optimal ist.
Optimal ist, wenn der zur Verfügung stehende Windstrom optimal genutzt wird, dann kann auf eine extreme Überkapazität von Windstrom verzichtet werden.
Optimal ist, wenn der zur Verfügung stehende Windstrom optimal genutzt wird, dann kann auf eine extreme Überkapazität von Windstrom verzichtet werden.
d.h. Du würdest dann nachts um 3 zur Arbeit gehen, wenn Dein Arbeitgeber nur dann die Maschinen laufen lässt wegen des günstigen Windstroms?
Oder am Sonntag? Oder an Weihnachten?
Oder der Bäcker soll seine Brötchen erst um 12 Uhr mittags backen, wegen der Vorteile bei der Stromversorgung, und um 7 Uhr gibts eben keine Frühstücksbrötchen?!
Das zäumt das Pferd von hinten auf.
Der Sinn eines Unternehmens ist zB Waren herszustellen, nicht Windstrom passgenau abzunehmen.
D.h. grds. muss sich die Energieversorgung nach den Produktionsbedürfnissen richten. Man kann Anreize setzen, die Produktion in „stromgünstige“ Zeiten zu verschieben, aber das hat seine Grenzen.
Nein, eher wenn sie nicht erkennen, was optimal ist.
Ich vermute, dafür haben sie Fachleute. Und wenn nicht, leben sie nicht lange.