Ich verstehe die Gegner von Windkraft einfach nicht!

Ich bin schon oft nachts um 3 zur Arbeit gegangen. Es ist für mich eine Lasten/Nutzen-Abwägung wie für die meisten anderen vermutlich auch.

Auch dabei geht es um die Frage „Was bringt uns das?“

Wenn die Antwort ist, dass dann weniger Windräder zusätzlich gebaut werden müssen, ist das eine Frage, die jeder für sich persönlich anders bewerten und beantworten darf.

Ja, klar, und auch im privaten Bereich sind Wasserversorung und Krankenhausgeräte, Minimum an Heizung und Mobilität vermutlich Konsens, über den Rest kann man zumindest mal diskutieren, ohne dass das gleich mit Totschlagargumenten vom Tisch gefegt werden muss.

Das erkennst Du besser als die Fachleute in den Unternehmen?

Viele Unternehmen haben genau aus diesem Grund flexible Stromtarife und versuchen alles sinnvolle, den meisten Strom dann zu verbrauchen, wenn er am billigsten ist. Ich habe neulich über einen Metallrecycler gelesen, der die Produktion bei ungünstigen Wetterlagen für mehrere Tage unterbricht.

Glaub mir, darüber zerbrechen sich Experten die Köpfe, die mehr von der Thematik verstehen als wir beide zusammen.

Können wir das Thema Strom sparen damit beenden?

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Das sind alles Positivbeispiele, vielen Dank dafür.

Lieber hier weiter darüber diskutieren:

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Das zeigt doch, es gibt ein deutliches Defizit an Speichern und Lückenfüllern. 100 mal nix ist genauso viel wie 1000 mal nix. Gegen Flaute helfen auch keine weiteren Windräder. Im übrigen hatte ich mich schon in so manchen Leserbriefen und Forenbeiträgen klar für die Nutzung der Windkraft positioniert. Nur muss man für solche Ausfälle gewappnet sein - ebenso wie für die Nachtstunden bei der Photovoltaik. Beide erneuerbare Energien können sich gut ergänzen, doch ohne eine dritte oder vierte Option ist es eben manchmal zappenduster. Hatte übrigens von 1982 bis 1990 im Zweischichtsystem gearbeitet, doch doch wir mussten in einem strengen Winter auch mal einige Nachtschichten fahren, weil der Strom knapp war. Wäre übrigens auch ein gutes Argument gegen die Verherrlichung der fossilen Energien.

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@Kalo:
Primärenergie

Dieser Begriff lässt sich etwas unterschiedlich definieren. Man muss nur wissen, was der andere damit meint.

…Holz und Kohle im eigenen Ofen zu verfeuern,

Oft wird kräftig nachgelegt, so dass sich das Feuer erst durch das neue Brennmaterial hindurchfressen muss. Das verursacht natürlich eine Menge Schwelgase und Feinstaub. Eben das versuchte ich in unserer alten Wohnung (bis 2000) zu vermeiden. Eine Nachbarin benutzte aber auch schon mal ihre Feuerstätte als Müllverbrennungsanlage, als nach einem heißen Sommertag ein Gewitter für wohltuende Abkühlung gesorgt hatte und wir voller Erleichterung unser Stubenfenster weit öffneten. Ich denke auch an die Waldbrände der letzten Jahre bei Beelitz und Jüterbog oder im Grunewald. Da roch es schon mal etwas rauchig und das ließ sich natürlich nicht behördlich unterbinden. Das Prinzip der Wärmepumpe ist mir gut bekannt. Auch dass der selbstgeerntete Solarstrom nicht immer so reichlich zur Verfügung steht. Andererseits hörte ich auch von Fällen, in denen sich die Nutzer von Wärmepumpen und E-Mobilen für den Saft aus dem öffentlichen Netz dumm und dämlich zahlten.

Ja, wie ich sagte.

Was willst du damit sagen? Dass die Strompreise zu hoch seien? Vielleicht, deswegen brauchen wir mehr Windräder und Leitungen. Genau darum geht es hier.

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hier eine interessante Beitragsreihe, die sich ernsthaft um Klärung der Frage bemüht, wo der Widerstand gegen den Ausbau der EE herkommt

https://www.dgs.de/news/en-detail/280225-mentale-hindernisse-der-klimawende-teil-3-gutmenschentum/