Das ist kein Gegensatz. @ErnstBGi redet vom Blick von der Autobahn, ich rede vom Blick aus einem Küchenfenster oder Terrasse. Da sieht man meistens nur die Hauswand von seinem Nachbarn und wenn man viel Glück hat, sieht man aus dem Arbeitszimmer im ersten Stock 1000m weit.
Solange du noch ein bischen beweglich bist, wird dein Radius über Küchenfester und Terrasse hinaus gehen. Wenn in den Alpen alle Berge zu Pumpspeichern und Wasserreservoirs umgebaut sein werden, betrachtest du das vielleicht auch ein bisschen als Verlust?
Schön, dass du das so siehst. Ich bin mir aber ziemlich sicher, auch dagegen wird es Widerstände geben.
Es ist meistens gut für den Einen und schlecht für den Anderen.
Wenn nun die Gemeinde entscheiden soll, ob ein Windpark gebaut werden darf, ist es nicht völlig verkehrt, dafür zu sorgen, dass die Gemeindemitglieder mit der Entscheidung zufrieden sind.
wieso ist das wichtig?
ich glaube nicht, dass allzuviele Menschen wegen der Windräder umziehen.
und selbst wenn, warum muss irgendjemand dafür sorgen, dass sie das preisgünstig machen können oder sogar mit Gewinn?
Mir ist das völlig egal, wenn der Preis nicht stimmt, bleiben sie eben da.
Steckt hinter diesem Wunsch eine persönliche Betroffenheit ?
An der Nordseeküste gibts keine Autobahn. Komm hier doch einfach mal vorbei, miete dir ein Ferienhaus mit Blick auf deine geliebte Windräder und dann reden wir weiter.
Und nein- ich bin kein Windkraftgegener, bloß weil ich finde, dass es langsam zu viele Windräder an der Nordseküste sind.
Wie wäre es eigentlich mal mit Wasserkraft? Gibts da nicht auch noch Potential? Man sollte bei der Energiegewinnung sowie so nicht alles einseitig auf eine Karte setzen.
Nein, einfach nur das Bedürfnis, dass die Windräder von den Anwohnern als Bereicherung wahrgenommen werden und sie ihre Widerstände dagegen freiwillig aufgeben.
Im Übrigen ist es für das Argument völlig egal, ob bei mir eine persönliche Betroffenheit vorliegt oder nicht. Wichtig ist einfach nur, das Argument zu kennen, damit jeder für sich entscheiden kann, ob er das berücksichtigen möchte oder nicht.
Dem Kreistag und der Projektierungsfirma möglicherweise nicht.
Dann eben Bundesstraße. Meine Güte, was macht das für einen Unterschied?
Nicht sehr viel. Nach heutigem Ausbaustand sind die technischen Potenziale zur Erzeugung von Wasserkraftstrom in Deutschland bereits zu etwa 75 Prozent ausgeschöpft, es bleibt bei Wasserkraft also wenig Luft nach oben. Und auch jede Menge Bedenken bzgl. Biodiversität.
Du verstehst nicht.
Egal welchen Lebensstil sie pflegen, sie brauchen Energie. Mal mehr mal weniger.
Und es ging auch nicht darum, sondern dass es dabei keinen Unterschied zwischen Kapitalismus, Sozialismus, Kommunismus oder sonst was gibt.
Gut, im Kommunismus und Sozialismus sind die Menschen einer Mangelwirtschaft ausgesetzt. Da kann man nicht so viel verbrauchen. Dafür wurde das Wenige dann aber oft ineffizient erzeugt, was die Sache dann wieder schlimmer macht.
Falsches Foto?
Oder wolltest du damit sagen, dass es mit der „Verspargelung“ nicht so schlimm ist? Dann solltest du „verspargelten Landschaft“ auch in „“ setzen.
Ich kann jedenfalls nur mit Mühe ein paar Windräder erkennen.
ich verstehe nicht. Die Anwohner, die wegziehen, geben ihren Widerstand auf, weil sie gute Preise für ihr Haus bekommen???
Der Kreistag hat dabei nichts zu sagen.
Und wieso hat der Projektentwickler ein Interesse daran, dass die Nachbarn seiner Anlage gute Preise für ihre Häuser bekommen?
Und wer soll eigentlich dafür sorgen, dass die Preise gut sind?
der Staat? mit Subventionen??
Ich verstehe das ganze Argument und den Zusammenhang nicht.
das Potential ist m.W. begrenzt.
Außerdem verursachen Wasserkraftwerke häufig auch Probleme für die Gewässer, die Fische usw.
Irgendwas ist immer und überall …
Ich gehe mal auf den letzten sinnvollen Beitrag ein:
Die Aussage ist erstmal korrekt. Allerdings sind auch ohne Windräder fast alle Waldflächen in Deutschland Wirtschaftswälder. Kiefernplantagen sowieso, aber auch in alten Mischwäldern werden Bäume zum verkauf gefällt.
Der Hauptpunkt für micht ist aber: All diese ökologisch wertvollen Wäder sind dem Untergang geweit, wenn wir nicht so schnell wie irgend möglich auf fossile Energie verzichten. Die Bäume die wir jetzt für Windkraftanlagen können wir wieder neu pflanzen, wenn wir es schaffen das Klima zu stabilisieren. Doch wenn wir das nicht schaffen, werden alle aktuell exisiterenden Wälder in Deutschland sterben, weil sie sich nicht an das neue Klima anpassen können: Trocknet Europa aus?
Wie kann man also für den Erhalt „ein paar Bäumen“ kämpfen, wenn es um den Erhalt der Wälder überhaupt geht?