Hitzetote in Deutschland

Lautt RKI hat es in diesem Jahr bereits fast 10000 Hitzetote in Deutschland gegeben, und das Jahr ist noch lange nicht zuende.
Der Tagesschau ist das eine kurze Meldung wert:

Was meint ihr, wäre es angemessen hier auch Blumen, Kränze und ausführlichere Berichterstattungen zu zeigen, um das Thema angemessen zu platzieren?

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schuld daran sind übrigens die Grünen, die den Menschen die Anschaffung von Klimaanlagen verboten haben (während sie gleichzeitig versuchten Wärmepumpen vorzuschreiben):

Bei JF möchte ich inzwischen nur noch :face_vomiting:

Viel schlimmer finde ich D. Thering „ich habe mich nur unglücklich ausgedrückt“ - da steckt natürlich parteipolitisches Kalkül dahinter, mit gezielten Falschaussagen, um die Konkurrenz zu diffamieren (zugegeben, eine ganz gemeine Unterstellung meinerseits :thinking:

Ich fände es super, wenn mal ein (grüner?!) Umweltminister am neu zu schaffenden „Grab des unbekannten Hitzetoten“ einen Kranz niederlegen und eine Schweigeminute einlegen würde… (sorry für meine überbordende Fantasie - zu was Du mich alles inspirierst … :wink:

Aber ernsthaft: Es zeigt wieder einmal, wie sehr wir uns vor dem falschen fürchten! Während viele inzwischen Angst haben, auf Weihnachtsmärkte oder CSD’s zu gehen, auch wenn trotz der Toten, die es leider in der Vergangenheit dort gegeben hat, die Wahrscheinlichkeit, dort bei einem Anschlag ums Leben zu kommen, nach wie vor minimal ist, wird der Tod durch Klimaveränderung ür die eigene Person deutlich unterschätzt (vor allem bei Kranken, Älteren und Kindern bzw. deren Eltern). Und die (extremen) Temperaturen werden in den nächsten Jahren noch steigen!

Das ist ebenfalls eine Parallele zum Straßenverkehr: „es sind immer die andern, die davon betroffen sind“ - statt sich mit der realen Gefahr für das eigene Leben auseinanderzusetzen.

Die Frage ist, ob eine größere Medienpräsenz etwas bringt - denn es fehlt das Element der aufrüttelnden Dramatik. Das ist auch so wie beim Straßenverkehr, bei der auch viele deswegen („unnötig“) sterben, weil es keine entsprechenden Tempolimits gibt.

Ich bin trotzdem dafür, dazu mehr mediale Präsenz zu haben. Vielleicht würde es reichen (im Straßenverkehr wie bei den Klimatoten) einfach darauf konsequent hinzuweisen, dass diese Menschen (wahrscheinlich) noch am Leben sein könnten, wenn die entsprechenden Gegenmaßnahmen ergriffen worden wären, und das es „ein Skandal (?!) ist, dass, trotzdem man darüber weiss, zu wenig oder nichts dagegen getan wird“ …

So ein bißchen klingt das im verlinkten Bericht auch an - aber viel zu implizit :frowning:

Vielleicht wäre das mal eine „kleine“ Demo wert (eventuell ein etwas realistischerer Ansatz als das mit dem Umweltminister weiter oben) - wäre interessant, wie viele sich dazu finden würden, die mitlaufen …

Man sollte einen islamistischen Terroranschlag nicht durch Hitzetote relativieren.

Fakt ist aber, dass weder Krankenhäuser noch Altersheime den Klimawandel auf dem Schirm haben und immer noch meinen, ein paar warme Tage im Jahr seien die Ausnahme. Wir brauchen dringend Klimaanlagen in solchen Einrichtungen.

Hier der Hilferuf eines Rettungssanitäters aus Köln bei der ersten Hitzewelle. Wie er Leute aus überhitzten Wohnungen in überhitzte Krankenhäuser transportierte, weil Krankenhäuser noch Altenheime keine Klimaanlagen haben. Es spricht von katastrophaleren Zuständen als bei Corona. (Behandlungsplatz 50) Es fehlte Lagerungsmöglichkeiten für die Leichen.

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Warum, glaubst Du, dass man das damit relativiert - man kann doch um die („unnötigen“?!) Hitzetoten genauso trauern, wie um die Toten eines Anschlags?

Die Kranzniederlegungen sind in erster Linie Ausdruck der Trauer, und wie man mit dem Verlustschmerz (und vielleicht auch mit der Tatsache, dass es einen auch treffen könnte) umgehen kann - sie sind (primär) kein politisches Statement!

Kann man alles.
Besser wäre es, wenn man politisch Lösungen für das Problem findet. Z.B. klimatisierte Kälterräume in Altersheimen, Krankenhäusern und Gemeinden. Im Gegensatz zu Terroranschlägen gibt es Lösungen zur Verhinderung von Hitzetoten. Kostet nur etwas Geld, aber bestimmt nicht auch nicht viel mehr als Polizeieinsätze für CSD-Partys.

Vielleicht lieber eine Hitze- Gedenkstätte, wo wohlhabende Bürger Ventilatoren anstelle von Blumen niederlegen, die sich arme Rentner kostenlos nehmen dürfen.

Es schlaucht. Hier ist es immer noch heiß, und auch schwül.
Das ist der Hitzehaken:

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und mir ist kalt 12 C.

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Warum?

Jeder einzelne Hitzeetod ist ein dramatisches Ereignis, das man medial begleiten könnte. Genau so wie auch jeder einzelne Autunfall. Natürlich nur, wenn es die Angehörigen möchten.

Natürlich stellt sich dann auch immer die Frage, wer schuld ist.

Natürlich kann man zu so einem Schluss kommen, und ich bin auch dafür, Klimaanlagen nicht aus reiner Bequemlichkeit anzuschmeißen, z.B weil man unbedingt in der prallen Sonne Auto fahren möchte oder weil man keine Lust hat, vor heißten Tagen nachts zu lüften und die Vorhänge am Tag zu zu ziehen.

Inzwischen gibt es aber gute Möglichkeiten, Klimaanlagen mit PV-Anlagen zu kombinieren, und die Klimaanlage ist nun wirklich mal ein Stromabnehmer, der genau dann gebraucht wird, wenn die Sonne scheint.

Wie ich gerade sehe, empfiehlt Katharina Dröge, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, das sogar am Ende des oben verlinkten Kontraste-Videos (Minute 8.40).

??
die Zahl der Hitzetoten wurde m.W. rein statistisch ermittelt.
Es ist einfach die Übersterblichkeit im Vergleich zu anderen Zeiträumen.
Es stirbt ja kaum jemand direkt an der Hitze (weil sich zB die Körpertemperatur auf über 42 Grad erhöht), sondern die Hitze macht es schwerer, mit Asthma, Bluthochdruck, allg. Schwäche zurechtzukommen, und daran sterben sie dann.
D.h. es gibt keinen „Hitzetod“, den man medial ausschlachten könnte.
Abgesehen davon ist die Idee furchtbar.

M.E. fußt der ganze thread auf diesem Missverständnis.
Man kann keine Kränze usw für konkrete „Hitzetote“ ablegen, weil es sie nicht gibt, weil Hitze nicht die unmittelbare Todesursache ist.
Das ist auch der Grund, warum die „Hitzetoten“ medial nicht so arg wahrgenommen werden.

Es gibt auch keine Kränze für „Feinstaubtote“ oder „Arterienverkalkungstote“ oder „Asbestfaserntote“.

Also klare Antwort:

Nein.
Das RKI veröffentlicht die Zahlen, jeder weiß, dass die Hitze gesundheitliche Folgen hat (sieht man an sich selber). Mediale Dramatisierung ist unnötig.
Wichtig und sinnvoll wäre es, Schulen, Krankenhäuser, Pflegeheime usw. mit irgendeiner Art von Kühlung auszustatten. Dieses Bedürfnis muss m.E. nicht durch eine Art von Todeszahlenpanik begründet werden.

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Tatsächlich, da hast du Recht. Unter dem Artikel steht ein Faktencheck, da steht das drin.

Naja, wenn man nicht weiß, wer an der Hitze gestorben ist, kann man natürlich auch keine aufrüttelnde Stimmung erzeugen, also hast auch du Recht @HarmsCar

Aber ich war schon schockiert über die große Zahl.

Die Diskussion ob jemand mit oder an etwas stirbt gab es bei Covid auch … und auch den Vorwurf dass man dort nur jene schützt, die sowieso in Kürze sterben würden. Dennoch waren staatliche Gegenmaßnahmen, bis hin zu Grundrechtseingriffen, bei Covid praktiziert und weitgehend auch akzeptiert. Beim Thema Hitze erklärt sich unsere Regierung dagegen einfach mal für nicht zuständig - „Wenn der Kanzler die Hitze zur Chefsache macht, wird das das Wetter auch nicht ändern“ (S. Kornelius, Sprecher des Bundeskanzlers).

Die statistische Übersterblichkeit der aktuellen Hitzewelle hat übrigens schon alle Coronawellen hierzulande überholt (Quelle euromomo.eu):

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Wenn er besser informiert wäre, könnte er besser antworten.

Du vergleichst unvergleichbare Dinge. Covid war eine Epidemie mit exponentieller Verbreitung. Ohne Gegenmaßnahmen hätte es alleine In Deutschland viele hunderttausende Tote gegeben, die sehr direkt an den Folgen der Infektion gestorben wären. Nicht nur Vorgeschädigte.

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??

Es gibt viele Todesursachen, die nur an Hand von „statistischer Übersterblichkeit“ ermittelt werden können.

Und medizinisch ist das ohnehin „schwierig“, externe Quellen als „Todesursache“ zu benennen -egal, welche statistischen Zusammenhänge zwischen „statistischer Ursache“ und Wirkung (Tod) man betrachtet.

So gab es im Zuge von Tschernobyl (und wenn man es noch etwas weiter treibt, außer den Verdampften und sofort auf andere Weise gestorbenen nach den Atombombenabwürfen von Hiroshima und Nagasaki) keine Todesopfer, weil es lediglich eine „statistische Übersterblichkeit“ in Folge Tumorerkrankungen gab. Radioaktivität ist erst einmal kein Todesgrund.

Gleiches gilt auch fürs Rauchen - man stirbt nicht am Rauchen, sondern statistisch ist die Wahrscheinlichkeit eines (Lungen-)Tumors, von Gefäßerkrankungen oder weiteren statistisch möglichen körperlichen Veränderungen einfach höher als wenn man nicht raucht.

Streng genommen stibt man auch nicht an einem Tumor, sondern daran, dass z.B. bei einem Lungenkrebs der verminderte Sauerstoff-CO2-Austausch bei bestimmten Organen dazu führt, das das sorgfältig austarrierte Zusammenspiel des Körpers so aus dem Ruder läuft, dass der Stoffwechsel des betroffenen Körpers als ganzes irgendwann zum erliegen kommt…

Gleichse gilt auch für

Man stirbt generell nicht an einem Infekt (anders, als wenn man z.B. vom Hai gefressen wird).

Denn die Viren und/oder Bakterien sorgen nur dafür, das Menschen, deren Imunsystem nicht für den Angriff von aussen gewappnet ist, ebenfalls (bei Covid z.B.: in den Atemwegen) zu viele Zellen verlieren, dass - analog zum Lungenkrebs - die Stoffwechselwege nicht mehr in dem Maße funktionieren, wie das zum langfristigen Erhalt des Organismus notwendig ist. Die Tatsache, dass bei Covid die „statistische Übersterblichkeit“ höher ist als bei Grippe oder der jährlichen Erkältungswelle, ändern am grundsätzlichen Todesmechanismus nichts.

Der Satz

ist also durchaus richtig - gilt aber für Strahlung ala Tschernoby und Raucherkrebs (auch wenn der Krebs nicht die Lunge betrifft) genauso wie für „Hitzetote“.

Wenn wir diesbezüglich unsere Sprache anpassen wollten, nur weil wir „Hitzetote“ nicht verwenden wollen, müssen wir das bei ganz vielen anderen sog. „Todesursachen“ auch machen, denn letzlich stirbt man an inneren Vergiftungen (Leber/Niere), an innerer Erstickung (Lunge), an neuronaler Dysfunktionalität (Nervensystem) - oder einfach an Multiorganversagen.

Wo ich Dir vielleicht noch recht gebe, ist, ob die Übersterblichkeit, die sich aus Vergleichsdaten ergeben, wirlich alle auf die Hitze zurückzuführen ist, oder noch auf weitere ungewöhnlich höhere andere Daten (Ozonwerte etc.).

Im Falle Corona (oder auch anderer Epedimien) gilt das natürlich auch, auch wenn andere zusätzliche ungewöhnliche Parameter vielleicht noch deutlicher in den Hintergrund treten.

Aber wenn wir uns darauf einigen, dass Infekte, Radioaktivität, Hitze, Asbest, etc. alle „nur gesundheitliche Folgen“ haben, und es zwischen diesen (und vielen anderen) „Parametern“ nur eine statistische „Übersterblichkeit“ besteht - dann gibt es nur noch den Unfalltod und das innere Organversagen als Todesursache. Da müssten wir viel in unserer Sprache im Zusammenhang mit dem Tod ändern…

Siehst Du also einen Grund dafür, im Falle der Hitze nicht von einer Todesursache „Hitze“ zu sprechen - und beispielsweise bei „Rauchen“, „Radioaktivität“, oder „Corona“ diese doch als „Todesursache“ anzuerkennen?

In allen genannten Fällen gibt es Menschen, die wegen innerer Resillienz solche geänderten äusserer Parameter überleben - und welche, deren Körper nicht über die enstprechende Resillienz verfügen, und deren inneres Finetuning dann so außer Kontrolle gerät, das dies mit Ihrem Weiterleben nicht mehr vereinbar ist.

Das kommt auf die Strahlenmenge an. Letaldosis · Medizinische Physik

Das ist, wie vieles, nicht binär. Es gibt eindeutige Kausalbeziehungen sowie zeitliche Unmittelbarkeit auf der einen Seite und nur statistisch erfassbare Korrelation auf der anderen Seite. Dazwischen gibt es noch viele Abstufungen, z.B. Lungenkrebs und Rauchen.

Oft spielt mehr als ein Faktor eine Rolle, z.B. Immunschwäche und Virenexposition. Die Todesursache ist dann das Zusammenwirken von beidem.

Das sehe ich anders. Dazu ist die Kausalkette zu gut belegt.

Du treibst es mal wieder zu weit. Es gibt Infekte, die sind für mehr als 50% der Menschen tödlich, Früher z.B. HIV. Da würde ich das schon als eindeutige Todesursache ansehen.

Letztendlich ist es egal, ob die „Hitzetoten“ nun an der Hitze gestorben sind. Fakt ist, dass Europa sich durch den Klimawandel am schnellsten erwärmt und es in Deutschland immer noch keine Hitzeschutzmaßnahmen gibt. (wie bereits im oben geposteten Video eines Rettungssanitäters beschrieben) Und wenn ich mir die staatlichen Maßnahmen zum Hitzeschutz ansehe,, stelle ich fest, dass außer einem „Monitoring“ und ein paar unkonkreten Vorschlägen für Medizin und Kommunen nix passiert.
Das Motto ist: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.

Letztlich ging es mir genau darum…

Wenn wir uns also die Frage stellen, woher die Übersterblichkeit in akuten Heißphasen kommt, so sollten wir schon bereit sein, hier einen Kausalzusammenhang herzustellen - wohl wissend, dass nicht jeder sofort daran stirbt - man könnte also analog zu Deiner Tabelle „Letaldosis“ wahrscheinlich die Fälle unterscheiden, wo einen zu lange andauernde Wärmesituation zu 100% mit einem darauffolgenden Tod einher geht - und alles, was darunter ist in Prozentzahlen angeben - so werden bei 60% (Sahara) wahrscheinlich mehr Menschen sterben als bei 40% (derzeit bei uns in Hitzephasen) - was sich in einer höheren statistischen Übersterblichkeit niederschlägt.

Gerade weil gilt:

Auch hier stimme ich voll und ganz zu.

Mir ging es vor allem darum, dass man der vielen „Todesopfer von Thernobyl“ genauso gedenken kann wie den „Hitzetoten“ der lang anhaltenden Hitzeblasen in Europa, obwohl beide auf einer - vielleicht nicht einmla sauber herausgerechneten - statistischen Übersterblichkeit beruhen. In beiden Fällen sterben eine ganze Menge Menschen, weil ihr Körper der zusätzlichen Belastung von außen nicht mehr gewachsen ist, auch wenn viellleicht noch mehr Menschen das noch rel. gut „wegstecken“.

Deswegen finde ich die Aussage

in der Form nicht haltbar, weil ich es bestenfalls eine Sache „willkürlicher“ Grenzziehungen halte, ab wann der statistische Zusammenhang signifikant genug ist, um von einem statistisch gesicherten Ursache/Wirkung-Zusammenhang sprechen zu können.

Wenn wir bei Deiner Strahentabelle bleiben: ab welcher Prozentzahl solten wir von einer „Ursache“ für den Tod des Verstorbenen sprechen? Was bei 100% noch klar erscheint, wird bei immer niedrigeren Werten vermeintlich immer „unklarer“, weil eben mehr und mehr andere Befindlichkeiten des Verstrobenen ebenfalls eine Rolle zu spielen beginnen.

Mein zugegeben etwas provokanter Ansatz war, bei allen Werten <100% sofort auf „nicht die unmittelbare Todesursache“ umzuswitchen - mit der Folge, dass sich vieles in unserem Sprachgebrauch dann ändern müsste …

Ich würde mich dem noch nicht einmal verwehren (ich finde die differenzierte Betrachtung der Todesumstände durchaus für spannend - gerade, weil es vermeintliche (Bildzeitungs-)Kausalketten zum Einsturz bringt!).

Aber dann bitte konsequent, und nicht nur an den Stellen, wo es der eigenen persönlichen Einschätzung statistisch noch nicht signifikant genug erscheint.

Bei einseitigen Tests gilt ein z-Wert von mehr als 1,64 als signifikant. Ab 2,33 und 3,09 spricht der Statistiker von sehr beziehungsweise hoch signifikant. Der Z-Wert der Übersterblichkeit lag in der Kalenderwoche 26 bei 12,62 - das ist ganz weit jenseits von dem wo sich Mathematiker Gedanken um Signifikanz machen. Eine derart extreme Übersterblichkeit gab es hierzulande zuletzt 1945 - und da war der Kausalzusammenhang auch mehr als offensichtlich.

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