Eingeschränkte Krankenversicherungsleistungen bei über 80-Jährigen?

Sie müssten dafür nicht kostenlos versichert sein. Ein Sozialzuschuss für die GKV aus staatlichen Mitteln für arme Eltern würde es auch tun.

Du würdest dich wundern, wie viel Gutverdiener mit Kindern in der GKV sind. Die könne nämlich rechnen. Vielleicht sind sie deswegen Gutverdiener.

1 „Gefällt mir“

Bedingt…

Wenn auch in den Kinderkliniken ein Unterschied zwischen privat versicherten Kindern und gesetzlich versicherten Kindern gemacht wird (ich weiß nicht, wie da der Stand derzeit ist), und Kinder mit Tumoren (so selten diese bei Kindern auch sind) auch erst ein halbes Jahr auf Behandlung warten müssen, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass einige, die “rechnen können“ das schnell bereuen könnten, dass sie gerechnet haben.

1 „Gefällt mir“

Ich hatte bereits eine Verdopplung der Beitragsbemessungsgrenze für solche Fälle angeregt. Schätze mal, da käme einiges mehr in die Kasse als die anvisierten 215 Teuros pro Monat. Jedenfalls bei den echten Gutverdienern. Die kleineren Einkommen blieben dabei verschont.

Wenn eine “hochdosierte” Menge einen maximalen gesundheitlichen Nutzen brächte, dann wäre sie “optimal”. Denn auch die “richtigen” Medikamente weisen oft erhebliche Nebenwirkungen auf, die man jedoch bewusst in Kauf nimmt. Auch Vitamine u. ä. sollte man nicht gedankenlos nach dem Motto “Viel hilft viel” einwerfen, sondern mit Überlegung. Und wo tatsächlich das Optimum liegt - darüber können wir uns streiten, bis der Arzt kommt. :smiley:

Ehemalige Saarbrücken-Fußballerin stirbt kurz nach Geburt ihres zweiten Kindes
im Alter von 32 Jahren … „nach kurzer schwerer Krankheit in der Nacht auf Samstag viel zu früh“
GMX-Newsletter

Ein weiterer Fall, der den Anspruch der Mainstream-Schulmedizin als alleingesundmachende Wissenschaft in Frage stellt.

Irgendwie schon. Jedoch hat mein eigenes Erleben in diesem Fall die allerletzten kleinen Zweifel ausgeräumt. Ohne Statine und andere verschreibungspflichtige Pillen und ohne Bypass oder Stent läuft die Pumpe wieder wie in alten Zeiten.

Wie auch immer - ohne die Bereitschaft, so manches “Altbewährte” in Frage zu stellen, gäbe es keinen Fortschritt. Bei “Wer weiß denn sowas?” ging es mal um einen Studenten, der sich einen ganzen Monat lang täglich 25 Eier einverleibte und dennoch normale Cholesterinwerte hatte. Und da wurde jahrzehntelang unser Frühstücksei verteufelt. Und Millionen haben’s geglaubt. Wenn wir nicht bereit sind, so manche Lehrmeinungen in Frage zu stellen und uns an der Realität zu orientieren, werden die Kosten weiter überhand nehmen und wir müssen selbst auf so manches Notwendige verzichten. Und nicht nur die Alten.

Genau, der Arzt sollte den Streit durch eine sachliche Information beenden können. Der tatsächliche Bedarf an Vitaminen ist wissenschaftlich recht gut erforscht, ein Nutzen einer Dosierung darüber hinaus kann in der Regel (es mag Ausnahmen geben) nicht belegt.

Richtig, da findet aber eine Nutzen/Schaden-Abwägen statt und der Nutzen eines Medikaments ist wissenschaftlich-empirisch nachgewiesen, sonst hätte es keine Zulassung.

Das passiert in der medizinischen Forschung ständig, es nennt sich evidenzbasierte Medizin. Und nur weil auch die Wissenschaft keine endgültigen Wahrheiten hat und gerade in der Medizin vieles im Fluss ist, heißt das noch lange nicht, dass ich alle medizinischen Erkenntnisse ignoriere und dafür irgendwelchen gerade modischen alternativen Empfehlungen folge. Die sind nämlich noch viel mehr im Fluss.

4 „Gefällt mir“

Warum nur die “echten Gutverdiener” treffen - aus dem gedanken, dass jeder, der genug zum eigenen Lebensunterhalt verdient (und bei - wor allem zuseammen lebenden - Paaren entfallen sowieso viele Kosten wie einem gemeinsamen statt zweier getrennter Hausstände, ein gemeinsames Auto anstelle von zwei, etc.

Da Paare also i.d.R. sowieso eine Menge sparen - warum sie also bei der Krankenversicherung entlasten (das ist der gleiche Gedanken wie bei der Abschaffung der Steuerprivilegien bei Paaren)?

Das stimmt im Groben, das Problem dabei ist aber, dass sich mit Vitaminen weniger Geld verdienen lässt als z.B. mit neuen Medikamenten. Deshalb ist auch der Anreiz, Doppelblindstudien mit verschiedenen Dosierungen von Vitaminen zu finanzieren, sehr gering.

Wenn es nicht ein paar Leute gäbe, die selbst damit experimentieren und dazu nichts anderes zur Verfügung haben als ihren eigenen Körper, und dann entweder ihrem eigenen Arzt davon erzählen oder einen Post im Internet absetzten, kommt das natürlich nicht an die Seriosität einer Medikamentenstudie heran.

Besonders interessant geworden ist ja das Vitamin D zu Coronazeiten.
Darum geht es euch vermutlich?

1 „Gefällt mir“

Es gibt ausreichend Studien, z.B. die CARET-Studie mit insgesamt
18.314 Teilnehmern wurde initiiert, um die Hypothese zu testen, ob Beta-Carotin und Vitamin A die Lungenkrebsinzidenz in Risikopopulationen reduziere. Das Ergebnis war in der aktiv behandelten Gruppe eine um 28 % höhere Inzidenz für Lungenkrebs als die Plazebo-Gruppe. Außerdem waren die Gesamtmortalität und die Mortalität aus kardiovaskulären Gründen um 17 bzw. 26 % höher.
Die Studie wurde aufgrund der Ergebnisse 21 Monate vor dem geplanten Ende abgebrochen.

Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel lag 2018 bei knapp 1,5 Mrd. Euro. Davon sollte sich die eine oder andere Stude finanzieren lassen

Soso, eine Studie zu einem Vitamin und seiner Vorstufe hältst du für aussagekräftig für alle existierende Vitamine und alle sonstigen natürlich vorkommenden Substanzen in allen möglichen Dosierungen?

Du müsstest das aufschlüsseln. Es gibt unendlich viele Nahrungsergänzungsmittel. Dazu kommen auch noch unendlich viele Nahrungsbestandteile und sonstige Substanzen, die man gezielt weglassen kann, um die Gesundheit zu verbessern.

Da kommst du mit 1,5 Mrd, die noch dazu auf sehr viele Anbieter verteilt sind, von denen der größte Teil sicher nicht die Absicht hat, das Geld für Studien auszugeben, die nicht gesetzlich vorgeschrieben sind, nicht weit.

Red doch nicht so ein Schwachsinn, das war ein Beipiel dafür, wie gefährlich Überdosierung sein kann und das es sehr wohl Studien gibt.

Wenn du mehr Studen haben willst, such selber, bevor du die insinuierst aufstellst, es gäbe keine weil die Industrie kein Interesse habe. Das ist unfair gegenüber allen seriösen Medizinforschern.

Es hatte, soweit ich es verstanden habe, auch niemand das Gegenteil behauptet. Dein Argument ist also ein Strohmann.

Ich würde eigentlich eher gern welche erstellen, aber nicht im Ehrenamt. :grinning_face:

Nein, die würden das natürlich auch gern machen, aber eben auch nicht im Ehrenamt. :face_with_raised_eyebrow:

Das hat, soweit ich es verstanden habe, auch niemand gefordert. Dein Argument ist also ein Strohmann.

Mir wird das jetzt zu blöd.

Nein, aber bezahlen möchte es auch niemand, und deshalb findet es nicht statt, zumindest nicht in dem Ausmaß, das sinnvoll wäre.

Betrachtest du die Wissenschaft als fertiges Gebäude, an dem nichts mehr ergänzt oder korrigiert werden muss? Max Planck sagte einmal, bis sich etwas neues durchsetze, dauere es 60 Jahre, weil zuvor nicht nur die alten Professoren sterben müssten, sondern auch ihre Studenten. Das ist zwar nicht immer der Fall, aber teilweise schon. Und das kommt noch hinzu:

I tried to follow the science but it simply wasn’t there. I then followed the money, that’s when I found the science.
„greenmedinfo.com“

Ich denke, die große Mehrheit der Wissenschaftler steht zu ihrer Aufgabe. Nachweislich gibt es aber auch einige Typen, die die Ergebnisse ihrer Forschungen etwas zurechtbiegen, um Lorbeeren und Kohle einzuheimsen. Viele haben aber auch keine beamtenähnliche sichere Position sondern müssen um ihre berufliche Zukunft bangen. Da packt man keine heißen Eisen an, da hält man schon mal die Klappe und enthält sich ketzerischer Gedanken. Die angeführten Ideen passen so manchen einflussreichen Leuten nicht in den Kram. Wer sich erdreistet, die allgemein gültigen Dogmen in Frage zu stellen (auch solche Forscher gibt es), sieht sich sehr bald mit massiven Anfeindungen konfrontiert.

Die Medien, die den hehren Anspruch erheben, uns wahrheitsgemäß zu informieren? Vor zwei Jahrzehnten betitelte der SPIEGEL noch die gängige Chemotherapie als “Giftkur ohne Nutzen”. Heutzutage such man dort solche aufmüpfigen Gedanken vergebens. Ein gewisser Guiseppe Vita war übrigens sowohl beim Springer-Verlag wie auch beim Schering-Konzern Aufsichtsratsvorsitzender. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt!

Und unsere Politiker, die geschworen haben, Schaden vom Volke abzuwenden und seinen Nutzen zu mehren? Ich erinnere an die Slogans der CMA (Centrale Marketing-Agentur): „Fleisch ist ein Stück Lebenskraft“ oder „Mit Zucker lacht das Leben“. Beim Fleisch gilt das nur für einen maßvollen Verzehr. Und der Zucker sollte ähnlich wie das Salz sehr sparsam gebraucht werden. Aber wen wundert diese Volksverdummung angesichts des massiven Einsatzes von Antibiotika in der Landwirtschaft, der maßgeblich zum Entstehen multiresistenter Keime beitrug. Ein interessanter Vorschlag befürworten die Absenkung der Mehrwertsteuer für Obst und Gemüse auf null Prozent

Es gab mal den Slogan „Forschung ist die beste Medizin“. Richtig! Es muss aber eine Forschung sein, die tatsächlich den Menschen dient.

Bei den Steuerprivilegien ist genug Geld da, wenn beide Eheleute für sich genommen über steuerpflichtiges Einkommen verfügen. Ist dies aber nicht der Fall, sollte zumindest auch für den geringverdienenden bzw. erwerbslosen Partner ein eigener Grundfreibetrag gelten. Und auch die Streichung oder Minderung der Mitversicherung sollte kein Abgleiten in die Bedürftigkeit zur Folge haben.

Wie auch immer - die “Gesundheitskosten” müssen auf ein vernünftiges Maß reduziert werden, sonst fliegt uns irgendwann der Laden auseinander. .

Du kennst das Ausmaß? Du hast einen Überblick über die Studienlage? Wäre schön, wenn du das mit uns teilen würdest.

Anonsten leistest du nur Verschwörungsschwurblern Beihilfe.

Nein, aber die Wissenschaft hat auch nichts mit Beliebigkeit zu tun. Du kannst mit diesem Argument auch nicht die Schwerkraft in Frage stellen.

Wer das tut, sollte gute, empirische Argumente hat. Wer die nicht hat und nicht beibringen kann, sollte die Klappe halten und den momentanen, gut begründeten Stand der Wissenschaft akzeptieren.

Die CMA darf ihren Unsinn genauso vebreiten, wie z.B. die Coronaleugner. Da gilt die Meinungsfreiheit. Da kann und sollte die Politik nicht eingreifen.

Ja, das wäre unheimlich schön. Ich habe dazu aber gerade keine Zeit.

Aber zum Verbreiten von unsubtanzierten Behauptungen hast du anscheinend Zeit.

Ich verbreite keine unsubstanziierten Behauptungen. Was du von mir verlangst, ist ein Reviewartikel über den Stand der gesamten Studienlage zum Thema Ernährung.
Das ist sehr viel Arbeit, ich schätze ein halbes Jahr, wenn nicht ein ganzes.

Was ich dir anbieten kann, ist, dass ich dir Fragestellungen nenne, zu denen ich bisher noch keine wissenschaftlich fundierten Studien finden konnte, obwohl die meisten von ihnen ja im Internet veröffentlicht werden.

Dann belege doch mal diese Aussage:

Im Kern also, es werde zu wenig zu hochdosierten Vitaminen geforscht.

Ich habe der Google-KI mal auf die Schnelle folgende Frage gestellt:

„Ich möchte ab jetzt jeden Tag 5000 IE Vitamin D einnehmen, um mich besser vor Infektionen zu schützen. Gibt es dazu wissenschaftliche Untersuchungen?“

Hier ihren Antwort:

"Ja, es gibt zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zur Wirkung von Vitamin D auf das Immunsystem und die Abwehr von Infektionen. Die Studienlage zur Einnahme hoher täglicher Dosen ist jedoch differenziert zu betrachten, insbesondere was die Dauer der Einnahme und die Notwendigkeit für die Allgemeinbevölkerung angeht.
Hier sind die wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse:

  1. Vitamin D und Infektionsschutz (Allgemein)
    Positiver Einfluss: Eine Meta-Analyse von über 10.000 Teilnehmern zeigte, dass Vitamin D-Supplementierung das Risiko für Atemwegsinfektionen (Erkältungen, Grippe) senken kann.
    Schutzeffekt bei Mangel: Der stärkste positive Effekt zeigt sich bei Personen, die einen ausgeprägten Vitamin-D-Mangel haben.
    Wirkmechanismus: Vitamin D moduliert das Immunsystem und fördert die Produktion von antimikrobiellen Proteinen, die Viren und Bakterien bekämpfen.
    Assmann-Stiftung für Prävention
    Assmann-Stiftung für Prävention
    +3
  2. Studien zu Vitamin D-Supplementierung
    Nutzen bei COVID-19/Infekten: Studien weisen darauf hin, dass die kurzzeitige Einnahme höherer Dosen von D3 bei Menschen mit suboptimalen Vitamin-D-Spiegeln die Erholungszeit bei COVID-19-Symptomen (wie Husten) verkürzen kann.
    Langzeitsicherheit: Es gibt Studien, die darauf hindeuten, dass eine Langzeitsupplementierung für die meisten Erwachsenen sicher ist, um einen Mangel zu beheben, ohne toxische Werte zu erreichen.
    Kein „Mehr hilft mehr“: Einige Studien fanden keinen signifikanten Unterschied bei Infektionsraten zwischen niedrigeren und hohen Dosen, sofern der Spiegel nicht extrem niedrig war.
    National Institutes of Health (.gov)
    National Institutes of Health (.gov)
    +4
  3. Wichtige Hinweise und Warnungen
    Sichere Obergrenze: Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) legt die tolerierbare tägliche Obergrenze (UL) für Erwachsene bei 4000 IE fest. Eine dauerhafte, tägliche Einnahme, die darüber liegt, wird kritisch betrachtet.
    Risiko der Überdosierung: Eine zu hohe, unkontrollierte Aufnahme über einen langen Zeitraum kann zu Hypercalcämie (zu viel Calcium im Blut) führen, was Nierenschäden verursachen kann.
    Bluttest ist entscheidend: Wissenschaftler empfehlen dringend, vor Beginn einer hochdosierten Einnahme den Vitamin-D-Spiegel (25-OH-Vitamin D) im Blut messen zu lassen, um eine gezielte Dosierung festzulegen.
    Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft
    Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft
    +4
    Fazit
    Die Einnahme von Vitamin D kann zur Behebung eines Mangels und zur Stärkung des Immunsystems sinnvoll sein, besonders im Winter. Eine dauerhafte, hochdosierte Einnahme ohne ärztliche Überwachung (Bluttest) wird aufgrund der Überschreitung der sicheren Obergrenze jedoch nicht allgemein empfohlen.
    Bundesinstitut für Risikobewertung
    Bundesinstitut für Risikobewertung
    +4
    Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung."

Ich denke, da ist forschungsmäßig noch Luft nach oben.

mit dem „Argument“ kannst Du auch jedem Kind ein Einfamilienhaus schenken (oder irgendwas beliebiges anderes).
„Es kann sich ja nicht aussuchen, wieviel seine Eltern fürs Wohnen ausgeben können.“