Betrachtest du die Wissenschaft als fertiges Gebäude, an dem nichts mehr ergänzt oder korrigiert werden muss? Max Planck sagte einmal, bis sich etwas neues durchsetze, dauere es 60 Jahre, weil zuvor nicht nur die alten Professoren sterben müssten, sondern auch ihre Studenten. Das ist zwar nicht immer der Fall, aber teilweise schon. Und das kommt noch hinzu:
I tried to follow the science but it simply wasn’t there. I then followed the money, that’s when I found the science.
„greenmedinfo.com“
Ich denke, die große Mehrheit der Wissenschaftler steht zu ihrer Aufgabe. Nachweislich gibt es aber auch einige Typen, die die Ergebnisse ihrer Forschungen etwas zurechtbiegen, um Lorbeeren und Kohle einzuheimsen. Viele haben aber auch keine beamtenähnliche sichere Position sondern müssen um ihre berufliche Zukunft bangen. Da packt man keine heißen Eisen an, da hält man schon mal die Klappe und enthält sich ketzerischer Gedanken. Die angeführten Ideen passen so manchen einflussreichen Leuten nicht in den Kram. Wer sich erdreistet, die allgemein gültigen Dogmen in Frage zu stellen (auch solche Forscher gibt es), sieht sich sehr bald mit massiven Anfeindungen konfrontiert.
Die Medien, die den hehren Anspruch erheben, uns wahrheitsgemäß zu informieren? Vor zwei Jahrzehnten betitelte der SPIEGEL noch die gängige Chemotherapie als “Giftkur ohne Nutzen”. Heutzutage such man dort solche aufmüpfigen Gedanken vergebens. Ein gewisser Guiseppe Vita war übrigens sowohl beim Springer-Verlag wie auch beim Schering-Konzern Aufsichtsratsvorsitzender. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt!
Und unsere Politiker, die geschworen haben, Schaden vom Volke abzuwenden und seinen Nutzen zu mehren? Ich erinnere an die Slogans der CMA (Centrale Marketing-Agentur): „Fleisch ist ein Stück Lebenskraft“ oder „Mit Zucker lacht das Leben“. Beim Fleisch gilt das nur für einen maßvollen Verzehr. Und der Zucker sollte ähnlich wie das Salz sehr sparsam gebraucht werden. Aber wen wundert diese Volksverdummung angesichts des massiven Einsatzes von Antibiotika in der Landwirtschaft, der maßgeblich zum Entstehen multiresistenter Keime beitrug. Ein interessanter Vorschlag befürworten die Absenkung der Mehrwertsteuer für Obst und Gemüse auf null Prozent
Es gab mal den Slogan „Forschung ist die beste Medizin“. Richtig! Es muss aber eine Forschung sein, die tatsächlich den Menschen dient.
Bei den Steuerprivilegien ist genug Geld da, wenn beide Eheleute für sich genommen über steuerpflichtiges Einkommen verfügen. Ist dies aber nicht der Fall, sollte zumindest auch für den geringverdienenden bzw. erwerbslosen Partner ein eigener Grundfreibetrag gelten. Und auch die Streichung oder Minderung der Mitversicherung sollte kein Abgleiten in die Bedürftigkeit zur Folge haben.
Wie auch immer - die “Gesundheitskosten” müssen auf ein vernünftiges Maß reduziert werden, sonst fliegt uns irgendwann der Laden auseinander. .