Eingeschränkte Krankenversicherungsleistungen bei über 80-Jährigen?

Nein, das braucht man nicht unbedingt.

Wir garantieren aber in Deutschland jedem Kind einen Heimplatz, wenn es kein Zuhause hat.
Zumindest jetzt noch, oder möchtest du das auch einschränken?

Logik ist echt nicht Deine Stärke.
Bist Du sicher, dass Du irgendwas mit Naturwissenschaft studiert hast?

Du hast selber diese Argumentation mit dem Einfamilienhaus angefangen.
Also reg dich nicht auf, denn ich habe nur deinen Unsinn logisch fortgesetzt.

Welch ein Vergleich - kein Lebewesen, welches mehr Grips hat als eine Amöbe, würde dies tun. Aber wie sieht es z. B. mit dem vielgeschähtem Cholesterin aus? Bekanntlich ist das Herz das am stärksten von Blut durchströmte Organ. Und das soll sich dieses Zeug angeblich einfach so an den Gefäßwänden ablagern? Dr. Rath verglich diese mit einem Gartenschlauch, der zigtausend mal zusammengedrückt und wieder entlastet wird. Das funktioniert nur solange, wie das Material noch neuwertig und elastisch ist. Im Unterschied zum Schlauch erneuert sich der Körper ständig selbst. Zur Bildung von Kollagen benötigt der Körper jedoch Vitamin C (das wurde nicht von Rath behauptet - das ist elementares medizinisches Grundwissen. Zwar kann der Körper einen gewissen Mangel daran durch vermehrten Einsatz von Cholesterin ausgleichen, doch dann entsteht minderwertiges Kollagen mit dem Risiko von Ablagerungen. Fehlt dieses Vitamin völlig, kommt es zu den Verfallserscheinungen mit Blutungen bzw. blutunterlaufenen Stellen, die gemeinhin als Skorbut bekannt sind. Dass eine ausreichend hohe Vitamin-C-Zufuhr den Cholesterinlevel senken kann, hatten amerikanische Forscher bereits vor über 40 Jahren herausgefunden, als Matthias Rath noch im Hörsaal saß. in dieser Radiosendung wurde jedoch auch angeführt, dass dies den Pharmakonzernen kaum in den Krampassen würde, müssten sie doch um dem Umsatz mit ihren Cholesterinsenkern bangen. Nur mal ein Beispiel, dass längst nicht alles so einfach ist, wie es erscheint.

Und was die CMA betrifft, so beruhte deren Aktivität auf der unsinnigen Agrarpreispolitik der EU und ihrer Mitgliedsstaaten. Hatte also doch mit der Politik zu tun.

Danke für diese Information, das wusste ich noch gar nicht.

Hier ein Beispiel für einen Versuchsansatz, wie man mit so einer Information detailliert weiter forschen kann:

Es waren in diesem Experiment nur 13 Probanden, weil es „nur“ eine Dissertation einer Sporthochschule war, aber mit einem ähnlichen Versuchsansatz könnte man die Studie mit größerem finanziellen Einsatz auch größer aufziehen.

Mal abgesehen davon, dass ich keine Lust habe, mit einem Laien medizinische Fragen zu diskutieren und das Problem der Arteriosklerose ein sehr aktives Forschungsgebiet ist, für das man sicher mehr Grips braucht als eine Amöbe, verwechselst du da etwas. Das Problem sind nicht die Ablagerungen an den Wänden der Herzkammer, die zigtausend mal zusammengedrückt und wieder entlastet werden, sondern die Ablagerungen an den vielen größeren und kleineren Arterien, die den Herzmuskel mit Blut versorgen. Da hast du Dr. Rath wohl falsch verstanden oder Dr. Rath weiß selber nicht über was er redet oder er verarscht schlichtweg seine Follower.

Und ja, Vitamin C kann den LDL Wert senken (7,9 mg sagen die Forscher), allerdings wenn jemand bei 200mg liegt reicht das weitem nicht.

Das ist doch längst geschehen. Aber du hast ja keine Zeit für Faktenchecks, bevor du deine Meinung hinausposaunst.

Quelle bitte

Suche bitte selber. Ist nicht so schwierig.

Ich weiß nicht, ob Du vielleicht auch nur ein Laie bist, aber Du bist anscheinend Experte auf vielen Ebenen.

Einige männliche Mods sind hier mit ihrem Privat-Account leider mit einem sehr seltsamen Tonfall unterwegs, vor allem, wenn man anderer Meinung ist.

Ich würde eher davon ausgehen, dass es sich bei dieser Aussage um eine unsubstanziierte Behauptung deinerseits handelt und es keine Quelle dazu gibt:

Das hat mit meiner Rolle als Mod gar nichts zu tun.

Es gibt so etwas wie medizinisches Allgemeinwissen.

Kennst du das Sprichwort „Unter den Blinden ist der Einäugige König“?

Ich nehme mir wenigstens die Zeit zu recherchieren.

Mit dieser Unwissenheit wirst du leben müssen.

o.k. Kalo, da habe ich mich etwas vertan. Natürlich ist mir bekannt, dass es eigentlich die Herzkranzgefäße betrifft. Aber auch diese sind beträchtlichen Beanspruchungen ausgesetzt und müssen zuverlässig funktionieren. Ich bin zwar nur ein gelernter Elektromechaniker, aber auch in diesem Beruf ist das logische Denken gefragt und die Fähigkeit, Fehlern auf den Grund zu gehen.

Die Empfohlene Tagesdosis kann - so wurde in dem genannten Radiobeitrag angeführt - problemlos um das 20-fache überschritten werden. Ich habe übrigens mein Kontingent bis weit in das nächste Jahrhundert überzogen. Na und? Mir hat’s jedenfalls sehr geholfen. Ich warte immer noch auf deine Reaktion zu den von mir angeführten multiresistenten Keimen, die außer großem menschlichen Elend auch hohe Kosten verursachen. Da gab es Warnungen verantwortungsbewusster Wissenschaftler. Doch die wurden ignoriert.

Ich halte es gerade auch bei der Gesundheit mit dem Motto: “Wat mutt, dat mutt!” Vieles muss aber nicht sein und ist teilweise sogar kontraproduktiv. Andererseits wird oft an der verkehrten Stelle gespart.

Wie bereits angeführt - solche Informationen waren schon damals manchen Leuten ein Dorn im Auge, da wurde und wird solches durch entsprechende Landschaftspflege oft unterbunden.

Du meinst diese Bemerkung?

Musss ich denn alles kommentieren, was du schreibst? Vor allem wenn es stimmt?

Aber bitte, gerne. Das Problem ist bekannt, ich halte es für eine große Schweinerei, die potentiell lebensgefährliche Auswirkungen auf die Menschen haben kann, vor allem wenn dabei auch noch Reserve-Antibiotika eingesetzt werden. Hier braucht es einerseits strengere Gesetze/Strafen und viel bessere Kontrolle.

Was das mit Volksvedummung zu tun haben soll, ist mir nicht klar.

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Das hast Du weiter oben schon mal geschrieben…

Ich habe noch nicht verstanden, wonach Du das entscheidest.

Du hast oben z.B. vom Raucher gesprochen.

Wenn der nun Lungenkrebs bekommt - Wass muss denn dann Deiner Meinung nach genau passieren mit einem solchen Patienten?

Für eine Lungentransplantation, die vielleicht notwendig wäre, kommt er wahrscheinlich trotzdem nicht in Frage. Auch wenn das sein Leben deutlich verlängern könnte?

du hast oben auch erwähnt, dass da eigentlich im Vorfeld schon etwas passieren hätte müssen (Stichwort: gesunde Ernährung, nicht rauchen, nicht trinken).

Die Einschränkungen also an dem bemessen, was der Patient vorher schon hätte tun können - aber nicht getan hat?

Ich bin da sehr gespalten - Aber wirklich festgelegt hast Du Dich da aus meiner Sicht nicht, um Deine Position, wonach Du das bemisst, klar zu benennen - oder ich habe etwas überlesen…

Da sind wir uns einig. Auch wenn es schon vor einigen Jahrzehnten hätte geschehen müssen, als Antibiotika schon gegen buchstäblich jeden Rotz verschrieben und massenhaft in der Tierhaltung verpulvert wurden. Hatte vielleicht schon mal das Beispiel eines Bekannten angeführt, der beim Heimwerkeln einen schweren Unfall erlitt. An sich schlimm genug, das kaputte Bein wurde zuächst erfolgreich operiert, doch da hatte sich so ein verdammter Keim eingeschlichen. Es folgten mehrere weitere OPs und sonstige Behandlungen. Außer dem persönlichen Leiden verursachte dies auch enorme Kosten die vermeidbar gewesen wären, wenn …

Als Volksverdummung bezeichnete ich die angeführten CMA-Slogans und ähnliches in der Art.

Was soll man machen? Ihn behandeln, so gut wie es eben geht. Und falls eine Spenderlunge verfügbar ist - wer sollte sie sonst brauchen? Gerade bei solchem Genussmittelmissbrauch sollte man die Ursachen analysieren, die den Menschen dazu treiben. Alte Kollegen erzählten, dass es früher die Zigaretten einzeln zu kaufen gab. Wer eine ganze Schachtel kaufte, galt schon als Kettenraucher. Kleiner Tipp: Man sollte - wenn man schon nicht davon loskommt, kleiine Barrieren einbauen. Wenn man generell nicht in der Wohnung raucht, sondern vor der Tür oder auf dem Balkon, ist schon einiges gewönnen. Und man sollte die Glimmstengel nicht auf dem Tisch zu liegen haben, sondern z. B. im Schrank, so dass man seinen Hintern erst hochkriegen muss, um sich den nächsten Docht anzustecken. Nur mal so eine Anregung, die ich schon woanders im Zusammenhang mit irgendwelchem Naschwerk gelesen habe.

Bei einem Erste-Hilfe-Lehrgang wg. des Führerscheins sagte mal der Dozent im Zusammenhang mit Genussmitteln: “Alles in Maßen, aber das Maß sollte kein Eimer sein!” Allerdings fiel er später bei einem solchen Lehrgang um. Die Teilnehmer hielten das zunächst für einen Versuch, sie zu Testen. Aber es war kein Test.

Ich habe immer noch nicht ganz verstanden - was bedeutet das genau? (Sorry, wenn ich da nachhaken, aber ich glaube, das genau daran das Gesundheitsystem auch ein wenig krankt).

Ich habe als Patient schon einiges erlebt - dazu gehört auch die Frage der Medikamention - die erste Frage ist hier schon mal, dass der Arzt Lage Zeit auch nach der Menge der Verschreibungen bezahlt wurde. Da gab es durchaus in meinem Erleben schon Ärzte, die das ganz seltsam fanden, wenn ich bestimmte Mittel gar nicht von ihnen haben wollte - ich kann mir vorstellen, weil das für sie dann keinen Umsatz generierte.(zugegeben, ein wenig spekulativ).

Auch die Bewertung von kurzfristigen gegenüber langfristigen Folgen tendieren Ärzte oft zu einer Medikation, die das kurzfristige im Auge hat. So haben z.B. Schmerzmittel den Vorteil, dass sie kurzfristig Beschwerden lindern, dafür - insbesondere bei längerfristigem Einnehmen - die Entgiftungsorgane schädigen (können).

Wobei - ich will jetzt nicht nur auf Ärzte schimpfen - das auch einen Sache der “Nachfrage” ist - es gibt viele, die einen sie behandelnden Arzt eher als Mechaniker verstehen - das Auto ist kaputt - also Werkstatt und mechanische Änderung.

Ich kenne viele Fälle in meinem Umkreis, die sich - gerade bei dauerhaften Einbußen ihrer Lebensqualität im Bereich ihrer eigenen Gesundheit ein solches Bild des Arztes haben.

Natürlich ist das kein Allheilmittel; auch hier darf die Antwort des Patienten nicht sein, erst kurz vor dem Tod mal unverbindlich bei einem Arzt vorbei zu schauen (auch damit habe ich achon ganz schlechte auch persönliche Erfahrungen machen dürfen).

Ich kenne also durchaus die Bedeutung Deines Satzes und erkenne ihn als grundsätzliche Aussage explizit an. Ich habe bis heute aber kein schlüssiges Konzept dafür, was das im konkreten Fall wirklich bedeutet.

Ein einfaches Beispiel aus (meiner ganz persönlichen) Praxis:

Bei mir hat man vor Jahrzehnten eine sog. Aquäduktstenose festgestellt. Das ist eine Einengung eines Abflusskanals zwischen der Hauptkammer der Flüssigkeitserzeugung (Liquor) im Gehirn und dem Abfuss ins Rückenmark. Die Folgen reichen von Kopfschmerz bisher zu großen epileptischen Anfällen mit Krämpfen und Bewusstseinsverlust.

Es gibt dazu 3 grundsätzliche Behandlungsoptionen:

  1. OP: man erweitert den Kanal bzw. man schafft zusätzliche Kanäle, die man durch eine Implantierung eines mechanischen Ventil reguliert. Vorteil: das Problem ist durch einen (hoffentlich einmaligen Eingriff für den Rest des Lebens dauerhaft gelöst - Nachteil: Die OP ist ziemlich teuer. Und das Risiko einer dauerhaften Störung des Übertragung vom Krzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis nicht unerheblich.

  2. medikamentöse Behandluch durch Neuroleptika: Vorteil: die Behandlung verringert das Anfalls- und/oder Kopfschmerzwahrscheinlichkeit erheblich. Nachteil: langfristige Schädigung der Entgiftungsorgane, und langfristigen Kosten durch die Medikamente.

  3. Stressreduzierung, immer ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung. Vorteil: keine dauerhaften Kosten, keine Behandlungsrisiken. Nachteil: Das “Restrisiko” für Anfall und/oder Kopfschmerz liegt deutlich über 0.

der Risikofreudige wird sich für sie OP entscheiden (dauerhafte Lösung)

Der eher kurzfristig auf Schadensbegrenzung bei dauerhaften möglichst geringen Kopfschmerz- und/oder Anfallswahrscheinlichkeit wird sich für die Tabletten entscheiden, da langfristig unklar ist, ob die Schädigung der Entgiftugsorgane nicht hinreichend so vom Körper aufgefangen werden kann, dass dies bis zum - ungewissen - Tod einigermaßengut geht.

Der langfristig planende, der das bestehende - wenn auch reduzierte - Risiko akzeptiert, und dafür kostensparend und die Integrität des eigenen Körpers vor medizinischen Eingriffen bewahrende wird sich für die dritte Variante entscheiden.

Wie würdest Du nun in einem solchen Fall entscheiden, was getan werden muss, da es eben getan werden muss?

So, wie ich Dich verstanden habe, gehörst Du zu denen, die sich persönlich für die dritte Version entscheiden würden.

Aber ist das wirklich “die” Entscheidung schlechthin für jeden Betroffenen.

Die Entscheidung ist eben nicht soooo eindeutig iindiziert, als dass man so ohne weiteres sagen kann, es muss etwas bestimmtes eindeutig gemacht werden.

Das “muss” entsteht im Grunde erst im Kopf des Patienten.

Ich habe lange Jahre mich für die zweite Option entschieden, bevor ich mich - in enger Absprache mit meiner Frau, die bei einem meiner großen Anfälle live dabei war - entschieden habe, auf die dritte Option umzusteigen.

Ich habe damit zwar eine Entscheidung getroffen - lebe aber mit einem Restrisiko, und kann noch nicht mal sagen, ob das nun die richtige Entscheidung ist oder nicht.

Deswegen finde ich dieses “was sein muss, muss eben sein” nicht sofort eindeutig.

Auch was das Thema Antibiotika angeht, stehen wir vor dem Dilemma, dass das Restrisiko für das Individuum steigt, wenn er/sie keine Antibiotika nimmt - für die Gesellschaft ist es besser, er/sie nimmt sie nicht (Risiko der Resistezbildung). Hier besteht das Dilemma in “Allgemeinrisiko vesus Individualrisiko”.

Wie willst Du auch hier entscheiden, was genau sein muss - und was nicht?

Der Begriff „Volksverdummung“ bezieht sich üblicherweise auf Politik und Medien, zumindest wird er so von den Verschwörungsleuten gebraucht und ruft bei mir sofort diese Assoziation hervor. Der CMA macht Marketing (was ja schon in seinem Namen steckt). Wenn jemand einer Marketing-Organisation glaubt, ist er schon dumm und braucht nicht weiter verdummt werden.

Die gezielte Einnahme von Antibiotika durch Menschen ist nicht das große Problem. Es sind der massenhafte, wahhlose, prophylaktische Einsatz in der Tierhaltung und vor allem die massenhafte Verwendung von Reserve-Antibiotika, die die Probleme machen.

Das stimmt - es ging mir vor allem darum, zu verstehen, wann was mit “muss” zu dekorieren ist. Auch die Viehhalter werden so argumentieren, damit sie weiter billig Fleisch produziern können. und die Fleischfresser werden das auch befürworten. Daher will ich immer noch verstehen, wann etwas wirklich “gemusst” wird.

Das kann aber nicht die Lösung sein, wenn dafür die mehrfachen Kosten im Gesundheitswesen und vor allem schwere Erkrankungen bei Menschen auftreten. Dann ist das Fleisch eben etwas teurer

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