"Diesen Krieg kann keiner gewinnen. Kehrt jetzt Vernunft ein?"

Entschuldigung, ich hatte bisher eingehender auf Absatz 3 des Quellbeitrages geantwortet :

Auf die Wunschliste waren meine Antwort weniger bezogen. Ich antwortete für diese Frage nur mit

Ich ergänze und binde dieses mit ein:

Meine Antwort: Sewastopol als Marinestützpunkt war von der Ukraine gepachtet. Die Halbinsel Krim wurde annektiert, da er 2014 befürchtet hatte, die Ukraine könne sich dem Westen und der Nato öffnen. Da dieses für mich sein entscheidender erster Fehler war, der den Paramilitärs im Donbass für mich zum Vorbild wurde, sich gegen den ukrainischen Staat zu wenden, sollte man ihm die Krim, die ein Geschenk von Chruschtschow gewesen war, wieder wegnehmen. Ich würde weniger pessimistisch in die Zukunft hinsichtlich der politischen Folgen des Dammbruchs schauen. Die umweltpolitischen Folgen kann ich weniger stark einschätzen. Aber auch hier würde ich der Hoffnung Raum geben. Was ich darüber lese, hört sich nicht gut an. Dieses sollte man einem internationalen Projekt überlassen. Greta Thunberg reiste bereits mit einer Delegation an. Möglicherweise wird/ wurde auch Greenpeace bereits involviert.

Aber zu der Frage was man ihm für Wünsche erfüllt, eine Auflistung:

  • Schutz der russischsprachigen Bevölkerung in der Ukraine (durch die Nato)
  • Abbau der Nato-Abwehrraketenstellungen in Rumänien und Polen

Der von mir zuvor behandelte allgemeine Part, (wie ich an anderer Stelle ausgeführt hatte, war es Putins maßgebliches Interesse gewesen, sicherheitspolitisch Berücksichtigung des Westens zu finden, …auf Augenhöhe mit den Amerikanern zu einer Einigung zu kommen), wäre mehr der Verhandlungsrahmen, dem man ihm dann insbesondere gebe, wenn Amerikaner, Ukrainer und Russen, sowie andere Staaten an einer gemeinsamen UN-Resolution zur Vorlage vor dem Weltsicherheitsrat arbeiten würden.

Der Rest wäre Sache in Verhandlungen der Ukrainer und Russen untereinander, Reparationszahlungen, Verbleib von Sewastopol unter russischer Flagge, etc.

Die Krim hat sehr wenig eigenes Wasser. Fürs Trinkwasser reicht es vielleicht gerade, not sure.
Kurz oberhalb des Staudamms geht ein Kanal Richtung Krim (man kann ihn auf Goggle Maps gut verfolgen), der praktisch die gesamte Bewässerung der Felder bewerkstelligt. Durch den Dammbruch ist dieser Kanal trocken. Die Felder der ‚Kornkammer‘ Krim werden versteppen, weil es ziemlich lange dauert, einen Staudamm zu bauen.

Glaubst Du ernsthaft, dass das russische Volk diese beiden Pünktchen als angemessenen Gegenwert für 228.000 Gefallene ansehen wird??

Ich hatte vor dem Beitrag von mir zuvor bereits recherchiert und das gefunden:

London: Staudamm-Sprengung hat Folgen für Wasser der Krim - ZDFheute

Dort steht: Russland werde den unmittelbaren Wasserbedarf der Bevölkerung jedoch vermutlich unter anderem mit Hilfe von Reservoirs, Wasserrationierungen und der Lieferung von russischem Flaschenwasser auffangen.

Inwieweit Reservoirs geschaffen werden und immer wieder aufgefüllt werden können, zumindest die Winter sind niederschlagsreich, kann ich auch nicht so bewerten. Der Bruch des Staudamms soll nur die nördliche Krim betreffen, die im Winter niederschlagsreich gilt. Im Sommer sollten Bewässerungsanlagen nach meiner Laieneinschätzung möglich werden. Die Umweltschäden gehen aber weit darüber hinaus, so dass Greta Thunberg mit einer Delegation bereits von Selenskyj willkommen geheißen wurde.

Ganz genau kann ich das nicht einschätzen. Die Propaganda in Russland ist stark gegen die Nato und den Westen gerichtet. Putin selber sprach nach dem Aufstand der Wagner Truppen vor gut einer Woche von der ganzen westlichen Militärmaschinerie. Ich nehme an, viele Leute glauben ihm, andere Leute sind soweit Patrioten, dass sie auf Seiten Russlands ebenfalls die Nato als Feind erkennen, andere reden nicht mehr über wichtige politische Themen, da sie Staatsspionage und staatliche Repression durch Verurteilung und Gefangennahme befürchten. Das ganze erzeugt für mich gesehen eine Richtungslenkung auf einen Großteil der Bevölkerung, Putin zu folgen, weil er der Präsident ist. Zudem kommt noch die russische Seele und die Lust am Leiden. Als Grund dafür wird eine Folge von Erschütterungen und Katastrophen seit den Anfängen des Landes genannt. Denn die russische Geschichte ist von vielen Gräueln geprägt worden – vom Mongolesturm, dem Tatarenjoch, dem Petersburger Blutsonntag bis zu den barbarischen Ausprägungen im Stalinismus seit der Oktoberrevolution. Dabei haben die Schrecken der nationalen Geschichte dazu geführt, dass die Menschen sich intensiv in ihre Leidensfähigkeit vertieften.

Die russische Seele und die Lust am Leiden (deutschlandfunk.de)

Putin hatte in seiner ersten Rede nachdem sich Prigoschin aufgemacht hatte auf seinen Marsch noch von der Oktoberrevolution gesprochen und das Narrativ vom Leid des russischen Volkes in seiner Geschichte bedient.

Die 228.000 sind auch gegen die Nato gefallen, da die Russen gegen westliche Waffensysteme kämpfen. Das ist Fakt. Das sollte man hinsichtlich der Wirkung beim russischen Volk nicht unterschätzen und schließt an das alte Sowjetfeindbild vieler Älterer an. Viele verstehen das Vorgehen der Ukrainer wahrscheinlich wirklich als fremdgesteuert und von Nazis angetrieben. Dadurch, dass es in Russland keine wirkliche Opposition gibt, die Duma besteht zu einem übergroßen Teil aus der Parteifraktion Putins und wenigen anderen Parteien, denen zurzeit wenig Chancen für die Machtübernahme einzuräumen ist, wird von dort wenig Gegenwehr erwartet. Der Westen ist für viele das Feindbild. Eher entwickelt sich aus dem Feindbild etwas was uns noch weniger gefallen kann als das derzeitige Regime. Druck von Ultrarechts auf das Regime, für ein noch härteres Vorgehen gegen die Ukraine und die Nato war in den vergangenen Monaten immer mal Thema. Putin trug dieses Feindbild zumindest nicht immer in sich.

Wenn der Westen und die Nato-Staaten dem derzeitige System in Verhandlungen begegnet, stützen wir Putin damit nicht, sondern nehmen ihn nur so, wie er ist. Das würde reichen, um zu für alle Seiten gedeihlichen Verhandlungslösungen zu kommen.

Duma – Wikipedia
Politisches System Russlands – Wikipedia

Schutz der russischsprachigen Bevölkerung in der Ukraine (durch die Nato)
Die Nato würde gemäß ihrer Satzung die Ukraine als ganzheitlichen Staat nur dann aufheben, wenn es keine Grenzkonflikte gibt. Hierin bestehe eine Nahstelle in denen sich Verhandlungen zwischen der Nato, Russland und der Ukraine über Sicherheitsgarantien entfalten kann, zudem wenn eine gemeinsame Resolution unter der Teilnahme anderer Staaten, wie z.B. Südafrika, Brasilien, Indien, China zusammen mit den Nato-Staaten zur Vorlage vor dem UN-Sicherheitsrat vorbereitet wird.

Abbau der Nato-Abwehrraketenstellungen in Rumänien und Polen
Die USA waren 2002 aus dem ABM Vertrag ausgeschieden, hatten zum Verdruss der Russen damals diesen seit 1972 geltenden Vertrag über die Begrenzung von antiballistischen Raketenabwehrsystemen, einseitig aufgekündigt. Das geschah in einer Zeit als es Putin noch um eine gemeinsame Sicherheitspolitik mit der Nato gegangen war. Ich erinnere mich noch an die Achse Peking -Moskau-Berlin-Paris, die fest gegen die amerikanischen Kriegspläne im Irak gestanden hatte in dieser Zeit. Auch die Nato-Osterweiterung geschah in dieser Zeit mehr oder weniger ohne mit Russland darüber Kommunikation zu halten. 2007 wurden dann die Abwehrraketenstellungen in Rumänien und Polen (allgemein für Osteuropa geplant, Putin erwähnte Rumänien und Bulgarien), zwar gegen den Iran gerichtet, Putin hatte sich aber auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 erstmals erbost darüber echauffiert. „Der Iran hätte gar nicht Raketen, die so weitreichend wären“, erzählte er damals. Und zur Nato-Osterweiterung wurde er gefragt, ob er denn verstehe, dass Staaten in das Nato-Bündnis von sich aus eintreten wollten. Darauf hatte er gesagt: „Dagegen wäre gar nichts einzuwenden, aber müsse dann militärische Infrastruktur direkt in der Nähe unserer Grenzen aufgebaut werden“ . An der Stelle würden sich Gespräche entwickeln können, die Amerika und Europa unterstützen könnten in dem Unterfangen, dass der Iran seine Atomwaffenpläne aufgibt. Weiter wäre vor Abbau der Raketenstellungen Offenheit in Gesprächen mit dem Iran über Absichten und Raketensysteme wichtig, die möglicher Weise auf Europa gerichtet werden könnten. Diese Frage blieb auf der Münchner Sicherheitskonferenz umstritten. Meine These wäre aber, dass allein die Perspektive, diese Raketensysteme bei Ausgleich mit dem Iran wieder abzubauen und die Gespräche, Konferenzen unter US-Amerikanischer, Europäischer, iranischer und russischer Beteiligung zu führen, die Bereitschaft zum Abzug der russischen Armee aus der Ukraine bringen würde (Neuer Nato-Doppelbeschluss).

Die Rede zeigte meines Erachtens einen sehr aufgebrachten, jedoch überaus engagiert redenden Waldimir Putin. Ab Minute 33:15 etwa werden ihm Fragen gestellt, auf die er antwortet aber mit seiner Handschrift Probleme beim Lesen seiner schnell aufgeschriebenen Notizen bekommt.

Raketenschutzschild für Osteuropa – DW – 13.05.2016
Wladimir Putin: Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 - YouTube

Prinzipiell ist Selenskyj ja bereit, Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine auf diplomatischer Eben zu beenden und bei einer Pressekonferenz formuliert er klare Bedingungen für eine Beendigung des Ukraine-Kriegs und eine diplomatische Lösung:

Die Ukraine wird für das eine oder andere Format der Diplomatie bereit sein, wenn wir wirklich an unseren Grenzen sind. An unseren realen Grenzen, gemäß dem internationalem Recht“, sagt Selenskyj bei der Pressekonferenz mit Sánchez zu möglichen Verhandlungen und einem Ende des Ukraine-Kriegs.

Damit nahm der ukrainische Präsident Bezug auf die Grenzen der Ukraine vor 24. Februar 2022. Also noch vor dem Beginn von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Somit schloss Selenskyj auch erneut die annektierte Krim mit ein, die sich seit 2014 in russischer Hand befindet, bevor eine diplomatische Lösung überhaupt in Betracht gezogen werden könnte. „Die Grenzen, die am 24. Februar gezogen wurden, sind nicht unsere Grenzen. Es gab eine Kontaktlinie zwischen uns und den Besatzern.“

Aber:
Russland mit Präsident Wladimir Putin erweckt derzeit allerdings nicht den Anschein, sich dieser Forderung zu beugen.

Manche benutzen das Wort Diplomatie, meinen aber in Wirklichkeit die Kapitulation der Ukraine.

https://www.merkur.de/politik/putin-ende-des-ukraine-krieg-news-aktuell-kiew-bedingungen-verhandlungen-russland-selenskyj-92376766.html

Es ist es sehr unwahrscheinlich, dass Putin den Krieg beendet, solange er an der Macht ist und gerade dieser trägt sogar noch dazu bei, seine Macht zu sichern.

Solange der Krieg andauert, muss sich Putin nicht mit innenpolitischen Unruhen auseinandersetzen, sondern kann kritische Meinungen unterdrücken, indem er die „Kriegskarte“ spielt.

Ach nee, das darf die NATO dann, aber ansonsten ist sie nicht erwünscht?

Damit sie schutzlos Russland ausgeliefert sind?

Veto, die Krim gehört zur Ukraine und wurde 2014 von Russland annektiert, d.h. gewaltsam und widerrechtlich in Besitz genommen, genau wie Putin sich jetzt die ganze Ukraine unterm Nagel reißen will.

Ganz einfach erklärt, ohne viel Geschwurbel.

Putin träumt davon, die alte Sowjetunion wieder herzustellen und dies versucht er mit aller Macht ohne Rücksichtnahme auf Leib und Leben seiner eigenen Soldaten und der ukrainischen Bevölkerung.

Diesen Plan verfolgt er schon seit dem Jahre 1991, als diese nach seiner Ansicht unberechtigt aufgelöst wurde und von diesem Plan wird Putin und sein Regime nicht abweichen.

Ich hatte den Bericht der Merkur auch gelesen. Das Völkerrecht sichert doch die Grenzen und die UN das Völkerrecht.

Solange niemand mit ihm darüber verhandelt, um die Forderungen nach einem Abzug der russischen Armee durchzusetzen, weiß man nicht, ob es nur nicht den Anschein hat.

Ich würde das bezweifeln. Den Aufstand von Prigoschin und seinen Wagner Truppen hatten wir gerade gesehen. Außerdem gehe ich davon aus, dass viele Oligarchen unruhig werden, solange der Krieg weiter läuft, da sie ihre Aktien davon schwimmen sehen. Andererseits gibt es wahrscheinlich eine Gegendynamik des Zusammenhaltens gegen die Ukraine und die Nato.

Das darf nicht verstanden werden als direkter militärischer Schutz. Die Nato hat in ihren Statuten, dass es keine Grenzkonflikte geben darf, wenn ein Staat aufgenommen wird. Die Nato Aufnahme der Ukraine daher würde nur funktionieren, wenn sie stabilisierend auf die ganze Ukraine wirkt., sollte die ganze Ukraine in die Nato wollen. Andererseits wäre in dem Fall eine befriedete Ukraine zu erwarten und auch die ukrainische Armee würde nicht mehr gegen Teilrepubliken unter der Kontrolle der Kiewer-Zentralregierung vorgehen.

Der Einwand ist berechtigt. Für diese Entscheidung müsste erstmal Vertrauen aufgebaut werden.

Sewastopol hatten die Russen gepachtet, Aber es gehörte zur Ukraine und in der Tat würde ich die gewaltsame Inbesitznahme der Krim auch genauso sehen. Es bliebe Verhandlungsmasse der Ukraine, ob Sewastopol am Ende den Russen überlassen wird oder nochmal durch Russland gepachtet werden kann. Die Absicht der Inbesitznahme der ganzen Ukraine durch Russland würde ich in Frage stellen. Der Angriff auf Kiew zu Beginn war vermutlich ein Angriff um den zentralen Machtapparat der Ukraine zu zerstören, damit es hinterher leichter würde, die Gebiete zu kontrollieren, für die man die Pläne dazu hatte.

Nicht die alte Sowjetunion, aber er möchte Russland als Macht von Bedeutung für eine Veränderung in der Weltordnung etablieren - insbesondere hat er dabei die USA sich als Gegenspieler vorgenommen, aber nicht nur die.

Nein, er hatte sich 1991 gegen den Putsch gewandt der die Sowjetunion retten sollte. Er hatte nur hinterher bedauert und kritisiert, dass die Sowjetunion auseinandergebrochen war und dass nicht früh genug mit Reformen gegengesteuert wurde.

1 „Gefällt mir“

Der Krieg wird nicht so schnell aufhören. Leider ist das so. Es werden weiter Leute sterben.

Und der Krieg kann nicht mit einem Diktatfrieden enden. Das wird niemad akzeptieren. Da Putin die Ukraine komplett auslöschen will haben die Ukrainer keine Möglichkeit für Kompromisse.

Sich ausrotten zu lassen taugt nicht als Friedenskompromiss. Leider erlebe ich viele Grüne die das im Grunde fordern.

Pazifismus ist thoretsich gut und bringt eine Friedliche haltung. Schützt aber leider überhaupt nicht davor von Despoten gefoltert und ermordet zu werden!

Wer zu Pazifistisch ist ist im Ernstfall als erster tot.. Da lachen die Russen und Wagner Söldner nur.. Pazifisten juckt die gar nicht! Wahrscheinlich werden die entweder versklavt oder gleich abgeknallt.. Das ist die Realität.

daher wird der Krieg so lange weitergehen bis die Russen weg sind. egal wie lange das dauert..

Und es ist völlig in Ordnung weiter massiv waffen und Panzer in die Ukraine zu schicken.

Es müste noch viel mehr geliefert werden da das auch unseren Frieden sichert.

Langfristig auch Kampflugzeuge. Die Nato war bisher eher zu freundlich zu Putin.

Wir brauchen noch viel mehr Abschreckung.

Wenn es nach mir gänge hätte ich schon längst viele bis an die Zähne bewaffnete Nato- Soldaten an die EU Außengrenze zu Russland in höchster Alarmbereitschaft gesandt. Natürlich nicht angreifen, aber Präsenz und Bereitschaft für den Ernstfall zeigen ist wichtig! Ich hätte erwartet dass dor inzwischen tausende Kampfbereite Soldaten mit der Waffe in der Hand in Bereitschaft stehen. Abwartend. ggf. weitere größere Übungen machen.

Ich hätte längst die ganze Streitmacht hochgefahren, für den Notfall, das kann man nicht erst machen wenn der Notfall schon da ist.

Dazu Zählt:

Munitionsproduktion hochfahren (daran mangelt es ja)

10 Tausend Nato Soldaten an die EU Grenze gebracht.

entsprechend Panzer an die Grenze verlegt in Alarmbereitschaft.

dazu weiteres Gerät und auch Aufklärungsmannschaften. (Abfangraketen und ähnliches)

Munition bereitgestellt.

Waffen bereitgestellt.

AWACS aufsteigen lassen für stängige Grenzkontrolle in der Luft

Kampfflugezgue in ständige Alarmbereitschaft gesetzt. Auch Atomwaffen alarmbereit gemacht. Aber natürlich nicht scharf gemacht.. (alarmbereit und scharf ist nicht dasselbe)

Ersatzteilproduktion hochfahren.

Zivilschutz wieder hochfahren.. soweit möglich.

massive Cyberangriffe auf Russland starten .wirklich sehr massiv, so viel wie möglich.
Ziel: Russische Armee behindern und Spionage. Wagner Söldner hemmen.
Das machen die Russen sowieso schon gegen uns..

und dazu gehört auch eine Vorstufe zur Kriegswirtschaft auszurufen. Als Signal an die Gesellschaft für höchste Alarmbereitschaft. damit nicht mehr an der Bundeswehr gespart wird.. bis dei Gefahr vorbei ist.. mindestens.

Ja wie naiv sind wir eigentlich noch? Zu faul zur Sebstverteidigung?

Leider haben wir Verteidigungsminister ohne Mut.. das rächt sich jetzt bitter..

Wie viele europäische Politiker*innen haben ihm denn schon die Türe eingerannt, vorher schon?

Jetzt blockt er doch total und Putin schottet sich ab.

Einziger Kontakt ist China, Belarus und andere Staaten, die Russland unterstützen.

Irgendwo hatte ich einmal gelesen, dass er sich damals wie folgt erbost geäußert hat:
„Jetzt verlieren alle diese Menschen ihre Heimat.“

Das hat sich hundertprozentig in seinem Kopf festgesetzt und nun will er ihnen ihre „Heimat“ zurückgeben.
Mit dieser Ansicht stand bzw. steht er nicht alleine da und er wird von seinem Regime unterstützt, vor allem von dem „Alten weißen Mann“ Lawrow.

Vielleicht sollten sie sich lieber zur Ruhe setzen und zulassen, dass sich Russland endlich anders, souverän und zeitgemäß entwickeln kann. :grinning_face:

Doch dies werden sie nicht zulassen, lieber stürzen sie ihr Land ins Unglück und ziehen andere Staaten noch mit hinein.

„Macht“ ist das wichtige Stichwort. :enraged_face:

ja genau, s.o #94
es gibt andere Interessen im Hintergrund, weshalb das ganze so abgelaufen ist :

neben den Interessen der Waffenindustrie, müsste man die Rolle einer angestrebten Ablösung des Dollars durch die digitale chinesische Währung in Betracht ziehen und weitere strategische Überlegungen und Änderungen…
die insgesamt die Macht der USA und des westlichen Blocks schwächen

und dort liegt auch der diplomatische Schlüssel, der den Krieg beenden könnte,
deshalb hätten Sanktionen auch China, wegen ihrer nicht Intervention gegen Putin, treffen müssen

Das kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein.

Von einem Diktatfrieden kann nicht die Rede sein. Nach meinen Vorstellungen sollen mehrere Verhandlungen, längerer Art, nach einem ersten Testballon, ob Putin auf ein Angebot eingeht, zu einer Resolutionseingabe vor dem UN-Sicherheitsrat führen, die insbesondere Amerikaner, die Ukrainer als souveräner Staat in den Grenzen vor der Annexion der Krim und Russland tragen. Die UN würde damit letztendlich nur noch offiziell den Frieden absichern der dann in langen Verhandlungen erkämpft wurde. Es sollte dabei für die Ukraine und über die Ukraine hinaus gedacht werden. Die Beendigung dieses Krieges ist ein letztes Puzzleteil in der Nachkriegsgeschichte seit 1945.

Das kann keiner fordern wollen. Allerdings sehe ich in der Tat, in der meines Erachtens beherzt im Deutschen Bundestag auftretenden progressiv auftretenden Grünenfraktion, einen Schlüssel für das Geltend machen einer Verhandlungsoffensive aus der Bundesrepublik Deutschland. Die FDP erscheint mir zu weit auf einen repressiven Kurs, die SPD verliert sich in der Moderation für einen Ausgleich in der Regierung, die Fraktion von Bündnis 90/ Die Grünen haben den Schlüssel für Verhandlungen sozusagen in der Hand, weil die BRD diesen Schlüssel mit ihren Erfahrungen aus dem 20 Jhd. in der Hand hält.

Von Pazifismus kann nicht die Rede sein, wenn die derzeitige Weltlage betrachtet wird. Die Ukraine militärisch zu unterstützen halte ich für richtig, wenn es dabei um eine selbstverständliche Einstellung sich handelt. Andererseits ist dem derzeitigen Militarismus eine Absage zu erteilen und der Weg zu einem Verhandlungsfrieden zu suchen.

Diese Darstellung halte ich geeignet für eine Propaganda-Rede von Wolodymyr Selenskyj. Der Westen, einschließlich Polen, den Balten, den Finnen und anderen Staaten an der Nato-Ostflanke sollten sich den vermittelnden Staaten, wie Brasilien, zahlreichen Staaten auf dem afrikanischen Kontinent, Indien, auch China öffnen, um eine eigene Verhandlungsinitiative zu starten, die eine gesamte Weltgemeinschaft gegen Russland stellen würde, falls die einem Angebot nicht zustimmen würden, aus der Ukraine abzuziehen.

Die Ukraine massiv zu unterstützen halte ich für richtig, solange Putin auf kein Angebot eingeht, sie zur Waffe für den Erhalt westlicher Demokratien umzufunktionieren halte ich für falsch.

Dem muss ich energisch widersprechen. Die Nato-Staaten haben zurzeit noch die Option, und ich bin der Meinung, nicht China, nicht Russland, sondern die Nato-Staaten haben den Schlüssel in der Hand, für die Ukraine das breite Tor zum Frieden aufzuschließen. Würden Sie nach den Vorschlägen jetzt handeln schließen wir das Tor zu einem Frieden in Osteuropa für Jahrzehnte zu, das letzte Puzzlestück der Nachkriegsgeschichte nach 1945 kann dann nicht zugeführt werden.

Wohlbehagen ermattet den Geist, Schwierigkeiten erziehen und kräftigen ihn.

Francesco Petrarca

(1304 - 1374), italienischer humanistischer Gelehrter, 1341 in Rom zum Dichter gekrönt, Weltruhm durch Sonette an Laura ›Canzoniere‹, Alterswerk: ›Über die Weltverachtung‹

Ich bin dafür, sich den Schwierigkeiten zu stellen. Eins zu eins passt das Beispiel von Mohandas Karamchand Gandhi jetzt in einen Hungerstreik zu gehen nicht. Aber die Methode bringt Einsicht. Von ihm stammen die Worte, es gibt keinen Weg zum Frieden nur der Frieden ist der Weg.

Wie sollen den Sicherheitsgarantien wirken, wenn sie eine unsichere Lage in den nächsten Jahrzehnten nur versuchen zu schützen?

Gewalt und Gewaltandrohung gegen Gewalt damit war Ihr Beitrag befüllt. Normal erscheint das richtig. Die weltpolitische Lage hat einen Weg genommen, der dazu geführte hat, dass die Lage nicht normal ist. Die unnormalste aller Möglichkeiten erscheint jetzt die Verhandlung. Aber genau diese ist der weltpolitischen Lage derzeit angemessen. Visionen in Auftrag umgewandelt, wie der aus der vorstehenden Präambel unseres GG, dem Frieden der Welt zu dienen, sind nicht falsch, sondern sie benötigen eine pragmatische Umsetzung!

Am Ende füge ich nun, noch ein letzte Einsicht diesem Beitrag bei:

Der Druck, ein Angebot der Nato-Staaten in der jetzigen Situation abzulehnen wäre für Wladimir Putin weit aus höher, als bei einem Truppenaufmarsch der Nato und der Verlegung atomarer Waffen in die Nähe der Grenzen zu Russlands dieser wäre.

Warum wäre das so? Weil hinter diesem Angebot ein erhöhter Level steht: Ein Angebot schließt Russland mit ein. Ein Angebot lässt sich besser mit den Beziehungen, die alle Staaten und Nato-Staaten mehr oder weniger gut mit Russland bis zum 24.02.2022 hatten, verknüpfen. Ein Angebot hält im Verborgenen Einsichten zurück, dass auch die Nato-Staaten nicht immer alles richtig gemacht haben. Die Reaktion auf die russische Invasion wäre dabei aktuell und alles andere als vergleichbar mit einem Warenhausangebot. Dominierend in diesem Angebot sollte natürlich die Forderung sein, dass Russland seine Armee zurückzuziehen hat.

Das sehe ich anders:

Putin ist ein reiner Machtmensch, berechnend und skrupellos .Er versteht Diplomatie gar nicht! jedenfalls nicht im üblichen Sinne..

Putin hasst schwäche. Pazifistisches Handeln zählt für ihn als Schwäche, keine Militärische Stärke zeigen zählt für ihn als Schwäche.

Vor Stärke hingegen hat Putin Respekt.

Das mit dem hochfahren des Millitärs sollte natürlich nicht zum Angriff genutzt werden sonden NUR um Stärke zu zeigen damit Putin lernt, dass wir in der lage sind konequent zu handeln und mehr können als nur reden.

Das haben wir ihm nicht bewiesen. Teilweise zu recht nicht. Mit dem irrglauben an eine Wirtschaftliche Friedensdividende waren wir ja auch lächerlich naiv gewesen!

Das empfand Putin als verachtenswerte Schwäche.

Dieser Schritt wäre drigned nötig um respekt zu verschaffen für eine echte Aufnahme von verhandlungen.

Ich hätte es also kurz gesagt so gemacht um Eindruck zu schaffen, nicht um Russland anzugreifen sondern um Putin so zu beeindrucken, dass er bereit ist zu reden.

Eine andere Chance gibt es nicht. Putin versteht leider nur diese Sprache. Die echte Stärke menschlichen Miteinander kennt er leider nicht. Das ist für ihn eine fast Ausßerirdische Fremdsprache.

Leider haben viele Grüne Schiss vor diesem Schritt oder verstehen diesen Zusammenhang nicht. Das ist die eigentliche Gefahr der aktuellen Lage.

Unsere Politiker sind zu inkonsequent und labern zu viel. das ist das Problem. das legt Putin als Schwäche aus und hat manchmal auch recht damit.

Zum, Beispiel beim Klimaschutz reden Politiker seit jahrzehnten das was passieren muss, aber es passiert immer noch viel zu wenig.

Nicht das Putin Klimaschutz interessiert, nein das ist ihm egal, aber es ist ein Beispiel für unser Versagen.

Wir müssen endlich ein echtes Vorbild werden. Das schindet Eindruck und dann hat Putin auch respekt und ist vielleicht Bereit zu verhandeln.

Putin muss die Stärke unserer Demokratie zu spüren bekommen, dann könnte sich was ändern. aber im Moment ist sie wegen Sozialer Probleme und Veranwortungszerstreuung der Politiker zerstritten.

Solange sich das nicht ändert wird er uns weiter auslachen. Besonders die Deutschen wird er auslachen, dass die, also wir, so naiv waren die Bundeswehr fast abzuschaffen.

dazu zählt auch dass wir nicht von Erdogan wegen Flüchtlingen erpressbar sind, die müssen endlich verteilt werden.

All diese ungelösten großen Probleme legt Putin als Schwäche aus weil es die Demokratie bislang nicht gelöst hat!

Das ist zwar eigentlich nicht unbedingt ein Anzeichen das Demokratie nicht funktioniert wie Putin glaubt, aber wir blamieren uns damit total!

Genau wie der Unsinn keine Militärische Stärke zu zeigen. Diese Spreche Versteht Putin aber..

Und ich sehe es auch wiederum anders:

Hat uns Gewalt nicht in diese Situation bereits geführt, die Gewalt vieler und großer Kriege, ist dadurch etwas besser geworden? Nein, versuchen wir also etwas anderes, analog zu der Zukunft mit regenerativen Energien.

Ihr Vorschlag massivster, militärischer Abschreckung beinhaltet doch dreierlei.

  1. Zur Umsetzung der Drohung müsste die Nato letztendlich bereit seien, der Ukraine militärisch mit eigenen Truppen zu helfen und notfalls selber Atomwaffen einsetzen.

  2. Die Gefahr einer militärischen Eskalation ist bereits heute vorhanden und würde drastisch durch die Umsetzung Ihrer Vorschläge und gegenseitige Provokationen unermesslich steigen, zumal es am Rande eines bereits heißen Kriegsgeschehens mit klarer Parteieinnahme geschehen würde.

  3. Würde die Nato nach einem Truppenaufmarsch und der Verlegung von Atomwaffen zur russischen Grenze in der Hitze der militärischen Androhung Verhandlungen anbieten und Putin sagt dann „Nein“, wie eskalieren wird dann noch, um der Ukraine zu helfen?

Ich merke bereits bei der Vorstellung wie meine Gedanken von gerade noch geradezu verpuffen. Wieviel Propaganda und Kriegsgerede haben wir bereits heute schon von beiden Seiten, die uns einen klaren Verstand rauben? Sollen wir dem Narrativ von Putin folgen und am Ende wirklich, wie er es vorhergesagt hat, uns mit Gewehren gegenüberstehen? Mich erinnert das an irgendwelche Filme in denen die Armeen gegenüberstehen und hasserfüllt noch kurz überlegen, bevor sie sich gegenseitig angreifen.

Zurück zur Vernunft: In Verhandlungen laufen 80 % nach dem subjektiven Empfinden, das bedeutet, wenn erstmal Verhandlungen stattfinden bedeutet das bereits ein Vertrauensgewinn. Putin hatte entgegen der Erwartung von 2014, als im Westen wenige sich wirklich dagegen gestemmt hätten, damals nicht die ganze Ukraine einkassiert, sondern war auf die Minsker Verträge eingegangen. Hätte er das Interesse verfolgt, die ganze Ukraine einzunehmen, hätte er damals nicht unterschrieben. Der Druck auf ihn den es damals gab war ungleich niedriger als heute, aber er hatte unterzeichnet. Kein Vorwand - er hätte auf die süffisante Art Merkels vor einigen Monaten nicht so gereizt reagiert, diese Abkommen hätten der Ukraine auch die Möglichkeit gegeben sich aufzurüsten.

Dem „Spiegel“-Bericht zufolge glaubt Merkel, beim NATO-Gipfel in Bukarest 2008 und auch später bei den Verhandlungen in Minsk die Zeit gekauft zu haben, die die Ukraine habe nutzen können, um sich einem russischen Angriff besser zu widersetzen. Die Ukraine sei jetzt ein stärkeres, wehrhafteres Land. Damals, sei Merkel sicher, wäre sie von Putins Truppen überrollt worden, so der „Spiegel“.

Merkel zu Russland-Politik: „Haben nach der Krim-Annexion alles versucht“ | tagesschau.de

Zur Beendigung des Konflikts in der Ukraine muss nach den Worten von Russlands Präsident Wladimir Putin eine „Einigung“ erzielt werden. „Das Vertrauen ist natürlich fast auf dem Nullpunkt (…), aber letztendlich muss eine Einigung erzielt werden“, sagte Putin auf dem Gipfel der Eurasischen Wirtschaftsunion in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek. „Ich habe schon oft gesagt, dass wir zu einer Vereinbarung bereit und offen sind“, fügte er hinzu.

„Dachte, sie handelt ehrlich“: Putin gibt sich enttäuscht von Merkel - n-tv.de

Westeuropa, Mitteleuropa und große Teile Osteuropas haben durch die Gründungsväter der europäischen Einigung zusammengefunden, sich eng miteinander verbunden. Dieses macht uns so stark Angriffe auf unsere Demokratie aus Russland oder China abzublocken. Anders wie bei einem Militäraufmarsch, machen wir doch nicht den gleichen Fehler, wie die Russen 2021, denn Verhandlungen scheiterten damals an diesem Aufmarsch der Russen, sind wir jetzt noch in der Lage Relationen zueinander voneinander zu trennen: Relationen von Russland-Ukraine, Nato -Staaten-Russland, Nato-Staaten der Nato-Ostflanke - Russland, Nato-Staaten-Ukraine.

Die Nato-Staaten jetzt haben ihre Stärke in der klaren Ansage für einen Waffenstillstand. Auf der Seite unterzeichnen die Kriegsbeteiligten, Ukraine und Russland einen Waffenstillstand, auf der anderen Seite vereinbaren die Nato-Staaten und Russland, dass Russland den Waffenstillstand nicht zu eigenen militärischen Vorteilen nutzt und die Nato-Staaten Waffenlieferungen für den Zeitraum eines Waffenstillstandes an die Ukraine unterlassen.

Die Stärke in Verhandlungen liegt auch im chinesischen 12-Punkte-Plan, der unter Punkt 1, der Ukraine die territoriale Integrität und die Souveränität einräumt. Wichtig an der Stelle war die Erklärung Chinas bei dem letzten Kanzlerbesuch, dass der Einsatz von Atomwaffen nicht geschehen darf.

Zwischen den Nato-Staaten und der Ukraine müssen die gleichen Ziele klar sein, die Rückkehr zu den Grenzen von 2014 und die Souveränität der Ukraine. Die Nato-Staaten können derzeit mehr als nur Waffen liefern und sollten dabei den Frieden im Auge haben, nicht die Falken des Krieges.

Wozu, das Ganze, nur weil Sie die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben zu scheinen und denken Putin verstehe nur die Sprache der Gewalt? Wo her nehmen Sie diese Überzeugung, wenn doch abseits der Gewalt nach dem Überfall am 24.02.2022 kaum Gespräche zwischen Putin und westlichen Politkern, geschweige denn wirkliche persönliche Treffen, stattgefunden haben. Scholz gab nach einem seiner Telefonate mit Putin an, der Ton sei immer freundlich gewesen.

Dies sei so gewesen, auch wenn es „in der Sache sehr, sehr unterschiedliche, ja weit unterschiedliche Ansichten“ gebe, die er klar vorgetragen habe, sagte Scholz im „Interview der Woche“ des Deutschlandfunks.

Scholz: Gespräche mit Putin „im Ton immer freundlich“ - ZDFheute

Nein, Kriege haben Probleme nicht wirklich gelöst, aber Putin hat mit der Gewalt angefangen. nicht wir.

Er hat damals kurz vor dem Krieg alle Diplomatischen Angebote abgelehnt, nicht unsere Politiker!

Woher soll das Diplomatische Interesse denn jetzt kommen?

Putin versteht nur die Millitärische Sprache.

Auch wenn er freundlich mit Scholz telefoniert hat heißt das gar nix. Putin ist ein Gangster.

Gangster können sehr freundlich lügen wenn die was wollen. Sei doch nicht so naiv..

Man kann nicht mit Kriegsverbrechern verhandeln. Das ist nicht von Erfolg gekrönt.

Und für die Abschreckung reicht es aus Truppen an die EU Genzen zu verlegen, in Alarmbereitschaft. Wir müssen uns dazu nicht am Krieg beteilligen.

Schwäche Zeigen ist jetzt nicht angesagt!

Es geht nicht darum einen Krieg zu provozieren. Es geht darum, Respekt zu schaffen, dass man Handlungsfähig ist um Ernstgenommen zu werden!

Wer als nicht Handlungsfähig erscheint wird auch nicht ernstgenommen. Das ist zunächst einmal ganz normal. Ich bin verwundert dass so einfache Psychologie kaum ein Mensch versteht.. bedenklich..

Das kann man schon in ganz friedlichen Situationen beobachten: Wird ein unfähig erscheinender Diplomat ernstgenommen? Nein, eher nicht..

Wird ein Schüler der einen schlecht gemachten Vortrag hält, sich vielleicht noch meherer peinliche Pannen leistet, ernst genommen? Nein, wohl nicht, der wir ausgelacht und ganz schnell vergessen!

Das Prinzip gilt auch für die Große Politik. Wer nicht überzeugt, wird nicht ernstgenommen.

Und wir überzeugen gerade nicht bei Putin, als Verhandlungspartner…

Handlungsunfähig da zu stehen ist im Moment äußerst unklug, geradezu dämlich.

Wir müssen auch millitärisch Handlungsfähig sein um Putin abzuschrecken. Und gleichzeitig schafft dies den nötigen Respekt für Verhandlungen.

Wenn du denkst, es wäre zu wenig versucht worden mit Putin zu verhandeln und glaubst einen kühnen Plan zu haben ohne millitärische Abschreckung Putin zu verhandlungen zu bewegen nur weil er Freundlich mit Scholz telefoniert hat, dann geh doch als Bespiel voran.

Dann werde Diplomat und reise nach Russland und führe deinen genialen Plan aus, Putin ohne Millitärische Abschreckung Respekt abzutrotzen für Verhandlungen mit Ihm zu beginnen.

Wenn du das schaffst, ist dir der Friedensnobelpreis sicher. Denn das hat noch niemand geschafft..

Zeige mir doch, das es geht, da glaubt keiner mehr dran. da bin ich nicht alleine..

Und beeile dich bei deinem Plan, jeden Tag sterben Menschen!

Keine Ahnung, ob ich eine Putinversteherin bin, aber so wie ich ihn verstanden hatte, gab es mal Zeiten als er mit der NATO zusammen arbeiten wollte. Er hatte allerdings andere Vorstellungen davon wie man mit Regimegegnern, die er als „Terroristen“ bezeichnet, umgeht, die für uns nicht akzeptabel sind, und deshalb kam man damals nicht zusammen.

Wenn du dir hier die alten Protokolle (bis 2013) zu Gemüte führst, findest du bestimmt was dazu.

Mir war dieses Detail Deines vorherigen Beitrages gar nicht aufgefallen. Aus keiner Darstellung vom Kreml habe ich vernommen, dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Nachhinein als unsere Schwäche dargelegt wurde. Es gab Äußerungen als es um die Sanktionen ging, ihr werdet schon hinsichtlich der Gaspreise sehen, aber darin widerspiegelte sich meiner Auffassung nach, dass Temperament des Leningrader Schlägers, der zu dem noch eine Agentenkarriere machte, wieder. Seine Reden, die er in der Vergangenheit hielt, waren immer sehr ausführlich, sachlich, engagiert aber auch emotional. Auf Grund der sachlichen Inhalte, die es oft gegeben hatte, wäre ich schon dazu geneigt, sogar zu behaupten, mit ihm können Verhandlungen, nicht nur wegen seiner Freundlichkeit in Telefonaten mit dem Kanzler, geführt werden.

Die Logik erschließt sich mir nicht, in eine nahezu Kriegswirtschaft zu gehen, um hinter her alles an die Grenze Russlands zu schaffen, um es hinterher wieder einzumotten oder in einen anderen Staat zu exportieren.

Abermals möchte ich an der Stelle darauf hinweisen, dass Putins Gewalt keine Gewalt gegenüber der restlichen Welt ist. Das gilt es zu erkennen, um dieser Gewalt angemessen, effektiv mit dem Ziel der Sicherheitsgarantien für die Ukraine, und effizient gegenüberzutreten. Und das in dem nicht massenweise militärische Güter nun über Jahre produziert werden, denn Militärs u.a. auch der Nato-Generalsekretär erwarten einen Kriegsverlauf in der Ukraine, der noch Jahre Kriegsmaterial verschleißen wird. Seien wir doch mit der Garantie für Sicherheiten der Ukraine gegenüber bereits am Ziel, und dieses Ziel wird so oder so Verhandlungen heißen. Wenn wir am Ziel sind, auch gedanklich, sind wir schon mal in einem Vorsprung zu Putin, wenn der lange Verhandlungsmarathon erst beginnt.

Ich gebe Dir Recht, dass alles Reden von Macron, Scholz und anderen am langen Tisch in der Corona-Zeit 2021 nichts genutzt hatte. Gebe mir Argumente dagegen, dass die Pandemie damals einen anderen Rahmen von Diplomatie nicht auch kaputt gemacht hatte. Zudem stand ein diplomatisches Angebot von Putin in seinem Forderungsplan vom Dezember 2021 an die Nato und die USA im Raum, der zu wenig Beachtung fand, nein sogar falsch ausgelegt wurde, verworfen und über wichtige Inhalte nicht ausverhandelt wurde. Amerika wollte sich durch den russischen Truppenaufmarsch wahrscheinlich nicht genötigt sehen über die Bündnisfreiheit der Ukraine auch nur zu verhandeln - wie frei ist denn die Ukraine jetzt, einem Nato-Bündnis beizutreten. Hätten die Amerikaner und vor allem die Europäer mal mit ihm darüber verhandelt!

Ich würde mir wünschen, dass Du bei Deinen Beiträgen mal auf Inhalte meiner vorherigen Beiträge eingehen würdest.

Die Haftbefehle des Internationalen Gerichtshof sind rechtswidrig und haben nur symbolischen Wert, da Russland, u.a. auch die USA, das Institut nicht anerkennen. Natürlich könnten jedoch in Verhandlungen die dazu vorliegende Streitfrage, die Verschleppung ukrainischer Kinder, Forderungen nach dessen Rückkehr in die Ukraine, einhergehend mit einem dauerhaften Waffenstillstand von der Ukraine gestellt werden und sowohl durch die Nato, die EU und die UN Unterstützung bekommen. Aus Russland würde der Einwand kommen, die wollen gar nicht zurück, dass könnte dem ukrainischen Präsidenten, selber mal in anderer Funktion populär in Russland, dazu bewegen, den Kindern die Wahl einer doppelten Staatsbürgerschaft (ukrainisch + russisch) zu überlassen.

Es geht doch in Verhandlungen nicht darum militärische Gewalt anzudrohen, sondern insbesondere darum, die Ukraine und Russland wieder aufeinander zu zu führen.

Nach meinem Kenntnisstand ist genau, da bereits entschieden worden.

NATO-Ostflanke: Pistorius will 4000 Soldaten in Litauen stationieren | tagesschau.de

Mit Deinen 10.000 insgesamt an die EU-Grenze liegen wir wahrscheinlich in einem Rahmen, der längst überschritten wurde oder schnell überschritten sein wird.

Handlungsfähigkeit nur mit Militär im Rücken zu attestieren würde ich falsch finden. Diplomatische Handlungsfähigkeit ohne Schwächen zeigen zu können, finde ich auch nicht geeignet. Vor Fehler sollten Diplomaten keine Angst haben. Verhandeln sollten nach meiner Auffassung sowieso die Staatschefs, aber auch deren seien Fehler verziehen. Wladimir Putin selber hatte in seiner viel beachteten Rede 2007 auf der Münchner Sicherheitskonferenz eifrig mitgeschrieben bei den vielen Fragen der Journalisten. Er zeigte Stärke in dem er dann zugab seine eigene Handschrift nicht mehr lesen zu können. Dadurch hatte er sicher Schwäche zugeben, aber ging darüber hinweg. Wir sind alle eins - menschliche Wesen und der Planet ist unser Planet und der unserer Nachkömmlinge. Daher bin ich durchaus dafür, das Töten in der Ukraine sofort zu beenden, ich bräuchte nur Unterzeichner, damit ein Planentwurf dem Deutschen Bundestag zugeht der eine Mehrheitschance dort bekommen wird.

Möglich wäre doch, diesen Plan hier unter diesem Forum zusammen zu erarbeiten?

Es stellt sich da bei mir die Frage für eine Antwort, die allgemein bezogen auf die Differenzen zwischen Nato und Russland der damaligen Zeit wäre, welche Qualität der Zusammenarbeit mit der Nato damals Thema gewesen war? Ich verstehe eine Zusammenarbeit zwischen Nato und Russland zweiseitig um zu Annäherungen zu kommen ?!

Putin ist ein Gangster, kein Staatsmann. Der taugt nicht wirklich für Verahndlungen. Er ist genauso wenig wir Trump ein Staatsmann. Er ist ein Krimineller Ex Agent. Kein wirklicher Staatsmann.

Schäche Zeigen ist Puntin eher fremd. ^Wenn er das noch auf dieser Sicherheitskonferenz konnte, lag es daran dass es eine belanglose Sache war. Das er Politische Fehler gemacht hat wird er aber nicht zugeben können.

Außerdem war auf Putin damals weniger Erfolgsdruck. Den hat er sich selbst aufgerlegt mit dem Krieg erfolgreich sein zu müssen. Wäre er ein echter Staatsmann würde er zugeben, dass er keine Ideen mehr für die Zukunft Russlands hat und hätte die Macht an junge Visionäre abgegeben, die Russland überzeugent von einem Rohstoff- Land in ein wirklich Modernes Land erneuern können.

Und ja Puti nhat Wirtschaftliche Zusammenarbeit nicht als Schwäche ausgelegt.

Aber unser Naiver Glaube an die angebliche Friedensdividende war etwas was schon als ziemliche Schwäche ausgelegt wurde.

Ist ja tatsächlich auch nicht ganz falsch. Wir waren da ziemlich doof. Es ist erschreckend wiee viel dummheit möglich ist.

Für Russland vermutlich gemeinsame „Militärische Spezialoperationen“.

Nein, nein, diese Münchner Sicherheitskonferenz war sein großer Auftritt und die Fragen hatte er sehr ernstgenommen, man konnte seinen eigenen Ärger geradezu spüren, ab Minute 33:00 im folgenden Video: Wladimir Putin: Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 - YouTube

Es geht in dem Ukraine-Konflikt nicht um die russische Innenpolitik. Es bleibt auch schwer als Laie einzuschätzen, wie sehr er seine Geschäfte nun in den asiatischen Markt verlagert und junge Visionäre mit diesen Geschäften betreut. Er sieht die Aufgabe Russlands darin, sich gegen eine Monopolstellung der Amerikaner in der weltweiten Sicherheitspolitik zu wenden, sein Angriff auf die Ukraine vergleicht er mit dem Nato-Angriff auf Serbien im Jahr 1999. Meines Erachtens steht sein revanchistisches Denken im Gegensatz zum Plan: Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft von Zbigniew Brzeziński

Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft – Wikipedia

Zukunftsgewandt geht es mir um die Möglichkeiten, in wie weit Innenpolitik eines Staates Außenpolitik beeinflussen sollte. Die Situation des Staates Russland war bei Putins Machtübernahme angeschlagen, die Demokratie gerade am Anfang, und wir alle haben in unserer Geschichte erlebt, inwieweit eine nicht gefestigte Demokratie scheitern kann. In dem Sinne hat er Russland mehr stabilisieren können als unsere Weimarer Vorfahren. Es ist auch keine absolute Diktatur in Russland, wenn auch ein in der Duma verabschiedetes Gesetz ihm Gewährung bis nahe an sein Lebensende als Staatspräsident gesichert hat. Die haben dafür wählen lassen, ob mit Wahlverfälschung weiß ich nicht.

Den Bogen gespannt zu unserer Innenpolitik hier habe ich vor ein paar Tagen ein Gespräch belauscht, wo jemand sagte: „Ja, lass doch die auch mal dran. Alle sollen mal dran können. Man kann die dann doch wieder abwählen, wenn es uns nicht gefällt.“ Der Gegenüber, es waren zwei Bekannte hier im Café in Hamm/ Westfalen sagte: " Dann kann es zu spät sein", murmelte noch etwas, und wechselte dann das Thema. Gemeint war die AFD. Sollen wir denn den Friedenswilligen und das ist die große Mehrheit, den AFD-Leuten überlassen?

Es ist eine Oligarchie in Russland.

Nein. Dann schon lieber den Linken.

Putin ermöglicht sich weitere Amtszeiten – DW – 05.04.2021

Noch nachgeliefert. Richtig es ist eine Oligarchie. Er sagt was sich seit Jelzins Zeiten geändert hat, dass die Oligarchen nicht mehr über den Staat bestimmen, sondern er über die Oligarchen. Wäre doch ein Modell für die BRD, oder nicht. Ich wäre für eine Mehrwertsteuererhöhung auf Luxusgüter, wie Segelyachten und Rennautos, wie den BMW von Christian Lindner, wenn er sich das neue Modell zulegt? Verwendung in den Kommunen, z. B. Zuschüsse für BID´s., Kultur, Bildungseinrichtungen, Sozialeinrichtungen.

Da bin ich gleicher Meinung, aber warum nicht auch den Grünen/ Bündnis 90? Das stand mal auf deren Etikett wie Bärenmarke für Büchsenmilch?