Man könnte den Herren im Kreml doch ein Verhandlungsangebot machen. Ein Angebot schließt Russland mit ein. Ein Angebot lässt sich besser mit den Beziehungen, die alle Staaten und Nato-Staaten mehr oder weniger gut mit Russland bis zum 24.02.2022 hatten, verknüpfen. Ein Angebot hält im Verborgenen Einsichten zurück, dass auch die Nato-Staaten nicht immer alles richtig gemacht haben. Die Reaktion auf die russische Invasion wäre dabei aktuell und alles andere als vergleichbar mit einem Warenhausangebot. Dominierend in diesem Angebot sollte natürlich die Forderung sein, dass Russland seine Armee zurückzuziehen hat. In einem Angebot steckt soviel Potenzial drin, von Joe Biden, über Rishi Sunak, Emmanuel Macron, Annalena Baerbock, die vielleicht 2025 Bundeskanzlerin werden könnte, Jarosław Aleksander Kaczyński (ehemaliger Solidarnosc Aktivist) bis Wolodymyr Selenskyi in der Ukraine. Das wäre das Vorbereiten einer „Völkerschlacht der Diplomatie“ oder das „politische Waterloo“ für Wladimir Putin. Zu Prantl sagte meine Mutti auch, der ist schon älter, aber wo er Recht hat, da hat er vielleicht doch Recht, es müsste nur ein Angebot ausformuliert werden, wie ich das bereits unter einem anderen Thema ausformuliert hatte.
Man?
Nur die Ukraine kann Russland ein Verhandlungsangebot machen.
Und wie soll das aussehen?
Russland spricht der Ukraine die Staatlichkeit und das Existenzrecht ab.
Und das die Ukraine 20% seines Staatsgebietes abgibt ist doch zu viel verlangt und würde dem Aggressor nur zu weiteren Aktionen ermuntern. Und die Forderung Putins die Nato wieder auf 1990 rückabzuwickeln wird ja wohl niemand in Erwägung ziehen.
Nein, wir haben doch auch Ziele als Europa, wie unser Verhältnis mit Russland weiter gehen soll.
Die Bedingungen könnten so lauten: Waffenstillstand, (keine weiteren Truppenverlegungen und Militärgerät der russischen Armee an die Front, keine Verschiebungen von Truppen und Militärgerät der russischen Front und die russische Bereitschaft über einen Abzug der Truppen und des Militärgeräts aus der gesamten Ukraine, einschließlich Halbinsel Krim, sowie die Aufnahme der Ukraine in die Nato zu verhandeln. Durchaus sind dabei militärische Zusammenarbeit gefragt. Vielleicht wissen die Russen besser, wo sie ihre Minen alle verlegt haben, von denen die Ukraine schließlich wieder befreit werden muss z.B. Im Gegensatz könnten die Nato-Staaten einstweilen die Waffenlieferungen stoppen.
Es ist übrigens wenn Du Dir die Forderungen, die Russland seinerzeit an die Nato gestellt hatte, durchliest, falsch, dass die die Nato auf die Ausweitung im Jahre 1990 zurück abwickeln sollte.
Ich würde behaupten wir kommen weiter wenn wir die sogenannten Verbotsartikel der Forderungen, hier geht es um keine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine, als Maximalforderungen nehmen und die Vertrauensartikel, die es in den Forderungen auch gab und die Ähnlichkeiten zur Nato-Russland-Akte ausweisen höher bewerten. So entstände ein gewisser Puffer an den Grenzen, wo die Nato in der Ukraine nicht stationieren brauch. Diese Gebiete wären aber im Sinne Russlands dadurch geschützt, dass die Nato rigoros keine Grenzkonflikte dulden würde. Und die Ukraine wiederum ist durch die Nato insgesamt als souveräner Staat in den Grenzen vor der Krim-Annexion 2014 geschützt. Eine UN-Resolution könnte das absichern. Über den Versöhnungsaspekt zwischen Nato und Russland würden sich auch Verhandlungen der direkten Kriegsteilnehmer Russland und Ukraine gestalten lassen. Besser finde ich politischen Druck auf Russland, der die Waffenlieferungen nach und nach ersetzten kann.
Alles Dinge die Russland gerne machen kann.
Die Ukrainer wären die letzten die das nicht wollten.
Das hat Russland aber schon alles abgelehnt.
Die Betrachten die besetzten Gebiete als als Teil Russlands, der nicht verhandelbar ist.
Also nix da mit Verhandlungen.
Aus den besetzten Gebieten könnten später autonome Gebiete innerhalb einer souveränen Ukraine werden, die staatlich von Kiew aus und nicht von Moskau aus gelenkt werden.
Dass die Nato-Staaten sich gegenüber Russland aufbauen würden, mein Vorschlag, die Staatschefs von Frankreich, Deutschland, Polen, mit Unterstützung derer von Großbritannien und den USA und nach Absprache mit der Ukraine eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine der russischen Führung im Kreml als Konfliktlösung nahezulegen, wäre neu. Die Bündnisfreiheit für die Ukraine bringt sie derzeit ja nicht weiter.
Das Verhandlungsangebot kann angenommen werden oder abgelehnt werden. Wenn es abgelehnt werden sollte, gehen die Waffenlieferungen weiter. Steht aber ein solches offizielles Verhandlungsangebot erstmal im Raume, werden Staaten, die sich bisher relativ neutral gegenüber Russland verhalten hatten, samt der UNO, die Nato-Staaten unterstützen. Russland gerät politisch unter Druck, von außen und auch innerhalb des Staates. Mehr könnten die Nato-Staaten erstmal nicht tun, aber das könnten sie, wirkungsvoll gedanklich am Ende des Krieges stehend, durchaus der russischen Führung vorschlagen:
Ein erster Brief Im Zuge eines Vorschlages für eine Waffenstillstandsvereinbarung und eines Verhandlungsangebotes wäre an die russische Regierung zu übergeben, der sich an dieses Positionspapier der chinesischen Regierung anlehnt und der bestehenden Völkerrechtsverträge, UN Charta von 1945, Schlussakte von Helsinki 1975, Paris Charta von 1990, Nato-Russland-Akte von 1997, Budapester Memorandum von 1994, Russisch-Ukrainischer Freundschaftsvertrag von 1999, dass keine Veränderung der Grenzen, die bis zur Annexion der Krim gegolten hatten, akzeptiert werden.
Ein zweiter Brief wäre ein gemeinsamer Brief aller Nato-Staaten mit einem Beschluss, nennen wir es **Neuen Nato-Doppel-Beschluss für die Wirkung, mit dem ersten Teilbeschluss, der Aufforderung an Russland den Rückzug aus der Ukraine, einschließlich Halbinsel Krim vorzunehmen und die Annexionen seit 2014 der Halbinsel Krim und des Donbass aufzuheben. Geschieht das garantiert die Nato weitreichende Abrüstungsverhandlungen. Steht übrigens im Gegensatz zum Nato-Doppelbeschluss der 70er Jahre und der Aufstellung der Pershing II 1983.
Die Inhalte der Briefe kommen mir verdammt bekannt vor.
Wurde Russland nicht bereits mehrmals von NATO-Ländern, EU-Ländern und sogar von Ländern im Sicherheitsrat (sch… Vetorecht) aufgefordert, sich aus der Ukraine zurückzuziehen und die Annexionen aufzuheben?
Russland wird sich nie auf irgendwelche Abrüstungsvethandlungen einlassen, eher im Gegenteil.
Die NATO kann nicht abrüsten, weil sie ein Verteidigungsbündnis ist.
Verteidigung ohne Waffen?
UN Charta 1945, Schlussakte Helsinki 1975, Paris Charta von 1990:
Da muss sich Russland verdammt anstrengen, um die Menschenrechte zu beachten, vor allem beim Umgang mit der Opposition, Pressefreiheit, Medienfreiheit, Queerfeindlichkeit etc.
Nato-Russland-Akte von 1997:
Darin erkennt Russland an, dass es kein Vetorecht gegen die NATO-Mitgliedschaft anderer Länder hat und die Souveränität aller Staaten achtet.
Budapester Memorandum von 1994:
Die Ukraine hat alle Atomwaffen abgeschafft und wer droht jetzt mit einem Atomschlag?
Russisch-Ukrainischer Freundschaftsvertrag von 1999:
Etwas ergänzt um die Option der Nato-Aufnahme sind sie schon. Und warum sollten Briefe keine Nachhaltigkeitswirkung haben?
Wie geschrieben, die Aufnahme der Ukraine in die Nato gegenüber Russland gestellt - als Konfliktlösungspotenzial - war bisher noch kein Thema oder weniger Thema .
Hatten sie meines Wissens schon getan, zumindest in Zeiten der UdSSR. Diese Abkommen wurden dann in das neue Russland zunächst übernommen.
Atomraketen, hatten sie zu abrüsten vermocht.
ne, nur im Selbstverteidigungskurs
Da gehe ich auch von aus.
Punkt für Dich. Die Souveränität der Staaten wird dort anerkannt und dazu gehört auch die freie Bündniswahl. Aber wer sagt, denn dass Russland nach einem Verhandlungsangebot der Nato-Staaten in Zeitnähe weiterhin eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine weiter ablehnen würde? Es käme darauf an, wie man es den Russen verkaufen würde.
Ich weiß nicht warum das hier unter dem Thema China-Politik diskutiert wird, das passt doch besser zu " dieser Krieg kann keiner gewinnen". Hier aber ein kleiner Link zu China, der interessant ist.
Es zeigt , dass wir China für die wirkliche Zeitenwende ( Klimakrise) brauchen und steht auch konträr zu der Auffassung, dass China gegen den Klimawandel wenig unternimmt.
China unternimmt viel bei den erneuerbaren Energien.
Ob die das nun wegen der Klimakrise tun, ist zumindest offen.
China hat auch eingesehen, dass sie den steigenden Strombedarf schon aus logistischen Gründen nicht mit Kohle etc. decken kann. Dazu kommt noch die lokale Umweltverschmutzung durch fossile Kraftwerke und Fabriken, die in der Bevölkerung Unmut verursacht.
Das Problem war und ist, dass die Wirtschaft, und damit der Energiebedarf, schneller wächst, als EE gesteigert werden können. Aber das wird sich hoffentlich bald auf die eine oder andere Weise ändern.
Dann lässt sich natürlich noch diskutieren, ob China durch z. B. die Lieferung von PV-Modulen an uns nicht auch etwas gegen die Klimakrise tut.
Das Problem ist, dass PV-Module aus China mit einem deutlich größeren CO2-Rucksack belastet sind. Ich habe als konkrete Zahlen 47 Gramm CO2-Äquivalente pro Kilowattstunde für PV-Module aus China gegenüber 29 g CO2/kWh bei ähnlichen Produkten aus Europa gefunden.
Quelle: CO2-Emissionen von Photovoltaik und Windkraft sind gering
Dabei wird üblicherweise die gesamte Solarstromproduktion für die Lebensdauer von 30 Jahren zu den CO2-Emissionen aus der Produktion in Beziehung gesetzt. Wenn wir aber schon in 15 Jahren eine CO2-freie Stromproduktion haben wollen, müssten die CO2-Emisisonsfaktoren der Photovoltaik eigenltich verdoppelt werden.
Anders ausgedrückt: Wenn die PV-Module aus China und nicht aus Europa kommen, werden je kW peak installierter PV-Leistung (47 - 29) g CO2/kWh x 1000 kWh/Jahr x 30 Jahre mehr in die Atmosphare geblasen: Ausmultipliziert sind das über 0,5 Tonnen CO2 mehr je kW peak Photoovoltaik, als zusätzliche Belastung in einer sich verschärfenden Klimakrise:
Die Produktion aus Europa ist aber im Ansatz nicht ausreichend um die Nachfrage im europäischen Markt zu bedienen. Besser ist doch auf chinesiche Produkte zurückzugreifen und nicht abzuwarten bis Europa mal so weit ist ( wenn das überhaupt passiert). Außerdem trifft die Argumentation natürlich auch auf andere Produkte im internationalen Handel zu. Das könnte man nur ändern, wenn jedes Land alle Produkte nur für den eigenen Bedarf herstellt und ist deshalb ziemlich unrealistisch.
Dann wäre es doch hilfreich, die Installation von Photovoltaik nicht ganz so vehement zu forcieren (z. B. durch Befreiung von der Umsatzsteuer und „macht-die-Dächer-voll“-Politik). Solarthermie gibt es genügend aus europäischer Produktion, aber hier wird der Anreiz, diese auch zu nutzen, eher zurückgefahren.
Was soll daran besser sein, wenn durch das Umwelt-Dumping der Produkte aus China (billiger Kohle- und Atomstrom) die Produktion in Europa erst recht nicht hochskaliert?
Bei aus erneuerbarem Strom produzierten Brennstoffen aus Nordafrika wird tatsächlich gerne so argumentiert, dass diese erst dann exportiert werden sollen, wenn der dortige Energiebedarf komplett auf erneuerbare Energien umgestellt wurde. Gerne können wir alle Importe von grünen Energien etwas liberaler sehen.
Klingt analog zur Begründung, warum wir seinerzeit unbedingt Nordstream 2 brauchten …
Die langfristige Abhängigkeit - noch dazu von einer Diktatur, deren Programatik darauf ausgelegt ist, wirtschaftliche Abhängigkeiten genau dafür zu schaffen, um daraus später gezielt politisches Kapital schlagen zu können - ist immer dramatisch unwichtiger, als die „aktuelle eigene Nachfrage“ - auch noch möglichst kostengünstig - bedienen zu können - klingt in der Form eher nach einer klassischen FDP-Doktrin…
ist das tatsächlich der nachhaltige Ansatz, der mal Triebfeder Grünen Handelns war?
Ist eben so in einem freien Markt.
Man kann natürlich Förderungen von einem gewissen Standard oder Herkunft abhängig machen.
Macht ja China, USA und andere auch nicht anders. Muss man sich eben was einfallen lassen.
Nur dann jaulen die PV-Firmen und Verbraucher weil es teurer wird.
Das Problem kommt dann auf, wenn ein freier Markt mit dem chinesischen System gekoppelt wird. Dann kann China sene Preispolitik so steuern, dass der freie Markt kollabiert, siehe Exodus der PV-Industrie nach China.
Vielleicht ist der Kohlestromverbrauch für die PV-Produktion in China tatsächlich vernachlässigbar gegenüber dem für die chinesische Aufrüstung. Der Verbrauch von Kohle zur Energieerzeugung steigt jedenfalls in China.
Da gebe ich Dir von FDP’ler zu FDP’ler recht - nur, dass ich kein FDP’ler bin (und Du hoffentlich auch nicht
Auch, wenn das also als isolierte Betrachtung richtig ist - ist das für uns tatsächlich auch ein Argument?
Hier stelle ich ebenfalls die Frage, was wir genau aus dem Thema Russisches Gas gelernt haben
Die Lehre ist doch genau die, dass wir uns auf das Spiel mit dem billigen russischen Gas eingelassen haben, weil Wirtschaft und Verbraucher nach billiger Energie „gejault“ haben (wie Du das ausdrückst) - nr um hinterher festzustellen, dass sie darüber sofort wieder jaulen, weil’s wegen der Abhängigkeit teurer wird …
Ist es also - aus Nachhaltigkeitsbetrachtung heraus - die „richtige“ politische - grüne - Entscheidung, das kurzfristige „Jaulen“ gegen das langfristige „Jaulen“ zu tauschen - für den Preis der zusätzlich langfristigen Abhängigkeit, die über die reine Energieversorgung hinaus noch weit mehr negative Kosequenzen haben könnten?
Bei der Atomkraft, die genau das getan hat (angeblich kurzfristige „saubere“ und -subventioniert -„kostengünstige“ Energie für den Preis der langfristig nicht lösbaren Endlagerproblematik herzustellen) haben wir uns seinerzeit dagegen entschieden - war das aus Deiner Sicht damals richtig und - wenn ja - wo siehst Du den Unterschied? (Ausdrücklich keine rhetorische Frage - ich verstehe die Argumentation nur nicht!)
Das ist doch nicht dein Ernst? Damit verlangsamt du die Umstellung auf ernerbare Energien. Lieber Stom aus Kohle und Atom, als Photovoltaik aus China? Wenn man schon CO2 Werte vergleicht, dann bitte die Realität berücksichtigen und nicht hypothetisch eine europäische Produktion annehmen, die es nicht gibt.
Das ist doch längst überholt. Grundsätzlich will der Kapitalismus immer Monopole schaffen ( nicht nur in China), bei der Photovoltaik ist das aber kein Problem mehr. es gibt doch auch bereits wieder in Deutschland produzierte Solarmodule ( Z.Bsp. Solarfabrik). Subventionen sind ansonsten ja kein alleiniges Merkmal chinesischer Politik, das geschieht gerade massiv in den USA und weniger aber eben auch bei uns ( z.Bsp. Strompreisbremse). Das Thema wäre ein eigener Thread wert.
Schlechter Vergleich, bei Nordstream handelt es sich um fossile Energie, die wir nicht mehr wollen.
Solarstrom brauchen wir für den Umbau zu den erneuerbaren Energien. Da ist wichtig über Deutschland hinaus zu schauen, die Klimakrise betrifft schliesslich den ganzen Planeten.
Mag sein ( wird wohl weniger, wegen der dortigen Krise), dennoch findet auch in China eine massive Energiewende statt, wie Du dem Artikel oben ( 88) entnehmen kannst.
Nein, lieber den Strom, den Wind und Sonne jetzt schon produzieren, sinnvoll nutzen. Es wird jetzt schon an jedem Sommerwochenende viel Ökostrom einfach abgeregelt, weil zu wenig Geld in den Ausbau der Stromnetze, Stromspeicher und flexibilsierte Verbraucher fließt. Wenn stattdessen alles Geld in Richtung China fließt, dann laufen die zusätzlichen Verbraucher (darunter dann auch Elektroautos aus China) in der Sektorenkopplung mit Kohle- und Atomstrom, zum Beispiel heute Nacht und heute Abend:
Wie wird die Reaktion der deutschen Politik sein, wenn China die zu Taiwan gehörende Insel Pratas (Dongsha) besetzt? Die indische Wochenzeitschrift The Sunday Guardian vermutet, dass es noch in diesem Monat zu diesem Angriff kommen könnte.