Das ist in der Tat immer - bei allen Thema - die große Frage - derzeit wird sie in weiten Teilen immer noch primär mit Wohlstand und mindestens Status Quo-Erhalt beantwortet (egal, ob das nun Chinapolitik oder Ökologie ist) …
Die Grünen stellen - notfalls - den Klimaschutz vor diese beiden Dinge in der - vielleicht sogar berechtigten - Hoffnung, dass es dabei nur ein Tal zu durchqueren gilt, welches man eben durchschreiten muss, um am Ende besser dazustehen als vorher - warum das nicht auch bei den Menschenrechten oder wirtschaftlichem Imperialismus so machen, und möglichst bald möglichst wenig von Staaten wie USA, China oder Russland abhängig zu sein?
Analog zum Klimaschutz werden wir auch bei dem geringen Einfluss im Vgl. zu den global Playern dadurch nicht die Welt verändern - aber wir könnten unsere eigenen Ideale besser umsetzen …
Ein heute veröffentlichter Bericht zeigt, wie die Volksrepublik China die in der Türkei lebenden Uiguren zunehmend unter Druck setzt, die lokale uigurische Diaspora auszuspionieren.
Zählt die Türkei jetzt auch schon zu den „inneren Angelegenheiten Chinas“?
Noch ein Beispiel, wo China das Territorium anderer Staaten einfach so in Anspruch nimmt:
Das ist nicht ganz neu, allerdings ist und war dort auch ein radikaler Teil der Uiguren, die dann unter späte anderem für den islamischen Staat in Syrien oder die Taliban in Afghanistan gekämpft haben.
Auch wenn es schon alt ist, in mir brannte jetzt gerade etwas darauf zurückzuschreiben:
Was für die Einordnung gilt sollte nicht unweigerlich für den bilateralen Austausch gelten. Hier kommt es eher darauf an, wie einst Kohl und Gorbatschow in der Natur, oder bei Kohls, bei Saumagen und Bier, eine gute Atmosphäre zu schaffen, (80 % Emotion, 20 % Sache). Und die 20 % sind bekannt und brauchen nicht einmischend permanent überbewertet werden. Ideal wäre auch einen Austausch zwischen den Staaten noch mehr mit der Absicht zu forcieren, dass aus den Unterschieden profitiert wird. Darüber hinaus sollte es noch etwas geben, was über die westlichen Demokratien hinaus, die keinesfalls fehlerfrei agieren, einschreiten kann. Wahrscheinlich muss die UNO hinsichtlich ihrer Macht und Durchsetzungskraft gestärkt werden - die Staaten der Welt sich mehr unter dem Dach der UNO versammeln. Ich erinnere mich an ein Missverhältnis zwischen den USA und der UNO, und es gibt nun einen offenen Krieg in der Ukraine und einen potenziellen möglichen Krieg zwischen China und den USA. Es wäre doch an der Zeit, dass unser altes Europa da die Moderation übernimmt - nach 77 Jahren Frieden in Europa und für mich dem „Zeitenbruch“ durch Putins Angriffskrieg auf einen souveränen Staat. Allerdings hat die Nato 1999 vielleicht nicht das Selbe gemacht, aber doch das Gleiche. Den Zeitenbruch (ohne UN-Mandat) hatten wir daher schon vorher, die Zeitenwende für eine Zeit nach der Nachkriegszeit von 1945 an und der Wende 1990 können wir politisch gestalten.
Da es um China und Taiwan geht. Warum bildet man keine Dreiecke der staatlichen Handelsförderung zwischen Taiwan - China - Amerika und zwischen der Ukraine - EU -und Russland? Handel bedeutet Frieden, so dass die Frage ob eine Ein-China-Politik zwangsläufig zur Besetzung Taiwans führen sollte, verblassen würde. Das Konstrukt der strategischen Handelsunterstützung würde eine Eskalation verhindern bzw. im Fall Ukraine, aus dem Krieg hinaus führen können.
Quelle: Die USA und die UNO: Eine schwierige Beziehung – DW – 26.06.2005
Und genau das funktioniert ja offensichtlich nicht.
Europa und auch die Ukraine hatten enge Handelsbeziehungen zu Russland.
Hat es den Krieg verhindert?
China hat enge Handelsbeziehungen zur USA und zu Taiwan.
Und trotzdem droht China mit einem Angriffskrieg.
Wandel bzw. Befriedung durch Handel ist mehr oder weniger gescheitert.
Diese Einsicht ist die viel besagte Zeitenwende
Das glaubst Du immer noch?
Dieser fromme Glaubenssatz wurde widerlegt spätestens am 24.2.2022.
Auch die Chinesen werden uns bis zum letzten Tag vor dem Angriff auf Taiwan ihre Plastikprodukte und E-Autos verkaufen, verlass Dich drauf.
Handel bedeutet Handel, mehr nicht.
Das ist Nonsense. Es käme darauf an welchen Rahmenbedingungen der bilaterale Handel bekommt. Wie zum Beispiel auch bilaterale Beziehungen rund um miteinander handelstreibende Staaten gepflegt werden. Auch ob er strategisch, um voneinander zu profitieren, angedacht ist, oder dem freien Markt überlassen wird. Es ist schon so, dass Handel auf Rahmenbedingungen setzt, es sei denn der Handel mit Waffen, der floriert natürlich in Kriegszeiten. Wandel durch Handel funktioniert auch nicht, wenn die bilateralen Rahmenbedingungen nicht geschaffen werden. Die EU hatte die Ukraine in der Vergangenheit schlichtweg im Stich gelassen. Eine Vermittlungsrolle zu den Russen, die die Ukraine gerne ihrer Zollunion haben wollten, gab es überhaupt nicht. Fein hat man sich rausgehalten. Jetzt wird es Zeit, dass man hinkommt zu einer wirklichen Zeitenwende.
Der Angriff am 24.02.2022 war Ergebnis einer langen Entwicklung der Verschlechterung des Verhältnisses zwischen der Ukraine und Russland. Aber siehe oben, hätte man das von der EU aus verhindern können. Gerade die Grünen werden ein Problem der Kommunikation zum Wähler bekommen, wenn sie derart schlecht von der Welt denken.
Die Logik verstehe ich nicht …
Wieso hat man die Ukraine im Stich gelassen, nur weil man sich nicht als Vermittler auf die Seite der Russen gestellt hat, um die Ukraine zu einer Zollunion mit Russland zu bewegen?
Man hätte in diesem Fall doch eher Russland nicht beigestanden - es sei denn, die Ukraine hätte von sich aus die Zollunion mit Russland gesucht - das ist mir allerdings neu - wo hast Du das her?
Richtest Du Deine Weltsicht danach aus, dass sie Deinen politischen (oder gefühlsmäßigen) Zielen oder Vorstellungen entspricht und dient?
Wählst Du, wie Du die Welt siehst?
Entscheidest Du ggf., dass es aus taktischen oder sonstigen Gründen besser, sie anders zu sehen?
Ich bemühe mich, die Welt so zu sehen, wie sie ist, egal ob mir ihr Zustand passt oder nicht.
Das ist schwer genug.
Die Frage passt zum Jahrestag des Mauerbaus: Wie gehen wir damit um, dass die chinesische Regierung die Emigrationswelle stoppen will, indem sie die Chefinnen von Emigrations-Beratungsstellen verhaften lässt?
Im Stich gelassen ist der falsche Begriff. Ich muss dieses revidieren. Diese Begriffsverwendung erfolgte unter dem heutigen Licht, dass es keine Friedensinitiative der EU gibt, obwohl die EU sich einverstanden erklärt hat, die Ukraine aufzunehmen. Für mich ist selbstverständlich, dass man das Land nicht nur ausschließlich mit Waffen unterstützt, sondern vielmehr Verantwortung übernimmt und verhandelnd auf Russland einwirkt.
Eine Mitgliedschaft in der Zollunion und eine Aufnahmeperspektive für die EU, warum kann sowas nicht verhandelt werden? So hätte man Russland mit ins Boot bekommen können. Das habe ich nirgendswo konkret her zurzeit. Allerdings hatte ich schon in der Vergangenheit etwas irgendwann dazu gelesen, in irgend einem Pressebericht, was meine Meinung dazu bestätigt hatte.
Ich sehe die Welt schon wie sie ist. Aber warum sollten wir sie nicht nach einer politischen Überzeugung ändern. Ich stehe politisch eindeutig Mitte/ links. Man muss doch nicht alles akzeptieren.
Es passt nun gerade: Ich hatte vor ein paar Minuten etwas über den langjährigen Gasstreit, der immer wieder zwischen der Ukraine und Russland aufgeflammt war, gelesen. Ich kann daraus verstehen, dass Nordstream 1 für Russland eine Lösung war und muss der These, dass Gas als Waffe missbraucht wurde, widersprechen.
Man kann auch jetzt hingehen und jede Meinung dagegen verteufeln. So kommen wir aber dem Ziel eines Friedens in Europa nicht näher.
Neue Informationen zu aggressiven Aktionen Chinas am südlichen Rand des Südchinesischen Meers:
https://www.cnnphilippines.com/news/2023/8/12/pcg-ccg-hotline-now-defunct.html
Ich frage mich, mit welchem Recht sich China dort einmischt, 1.500 km südlich der chinesischen Küste.
Nur die Fakten, bitte schön.
Auch wenn es nicht immer leicht ist, sich darauf zu einigen, was Fakten sind.
Deine Aufforderung, die Grünen sollten anders über die Welt denken, habe ich verstanden wie
„dann muss man eben die Realität anders betrachten oder werten.“
Zitat:
„Gerade die Grünen werden ein Problem der Kommunikation zum Wähler bekommen, wenn sie derart schlecht von der Welt denken.“
Es gab und gibt laufend Friedensinitiativen der EU und anderer.
Nur die Russische Regierung verweigert sich oder stellt Forderungen, die nicht akzeptabel sind.
Und wenn jemand einen Frieden verhandelt, dann sind das die Ukraine und Russland.
Wir, die EU, hat nicht für die Ukraine zu verhandeln. Genauso wenig wie die USA.
Aber kommen wir zurück zum Thema Chinapolitik.
Die haben eben eine alte Karte mit ein paar Strichen gefunden, die das Gebiet als chinesisch definiert.
Das internationale Seegericht hat das aber abgelehnt. Kümmert aber China nicht.
Mal sehen wann sie mit den alten Karten auftauchen, die Teile Russlands (z. B. Wladiwostok) als chinesisch zeigen. Da leben auch einige chinesisch Stämmige.
Die islamische Welt ist in Aufruhr, wenn irgendwo auf dem Planeten ein Koran zu Schaden kommt. Jetzt schleift China eine ganze Moschee. Kein Problem?
July 31, 2023, 1:06 PM
On July 8, three coaches full of Hui Muslims, China’s largest Islamic minority, returned from the pilgrimage to Mecca to their hometown of Shadian, in the southwestern province of Yunnan. The return from the Hajj, Islam’s holiest journey, is usually a joyous time—but when they returned, they found Shadian’s grand mosque closed, lights off and doors shut. Relatives waiting to greet them confirmed their worst fears: Local officials had closed the mosque in order to demolish the dome and minarets.
Quelle: China's Biggest Mosque Destroyed in Minority Culture Crackdown
Da bin ich ganz bei Dir. Hattest Du den Eindruck gewonnen, ich akzeptiere die Fakten nicht? Meine Devise ist zu schauen was mit den Fakten anzufangen ist. Daraus entsteht die Vorstellung einer aktiven politischen Gestaltung nach vorne gewandt. Auch wenn es hier um China geht, nein gerade weil es um China geht, denn ich glaube fest daran, wenn Europa gemeinsam mit Amerika den Konflikt in der Ukraine löst und dazu beiträgt den Krieg Russlands mit der Ukraine zu beenden (genau so rum formuliert), dann löst sich auch eine Anspannung zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und China, um es mal ehrfurchtsvoll auszudrücken (your land is my land), denn ich sehe mich schon auf der Seite der USA, mehr als auf der von Russland. Aber wir Europäer haben dann nicht mehr dieses Sicherheitsproblem und die Ukraine ihren Frieden zurück, Russland auch.
Hier ein Tipp, wenn es auch nicht in dieses Thema gehört, aber es überschneidet sich und wir hatten doch bereits zu vielen Themen diskutiert, Ehegattensplitting etc.:
(17) Der Ukraine-Konflikt: Die Geschichte dahinter - YouTube
Es geht doch darum aus der Geschichte zu lernen, aber auch darum die Geschichte neu zu schreiben, die Ukraine in den Frieden hinein zu entwickeln. Man sollte doch als Europäer das Ende des Krieges schon zusammen mit den Ukrainern gestalten wollen. War mit Marco Polo young line travelel in Marokko und warum sollte demnächst nicht wieder die Destinationen, Moskau, Sankt Petersburg, Kiew und Odessa heißen. Und dann pragmatisch, die Dinge angehen.. Ich bin auch der Devise, dass wer Visionen hat zum Arzt gehen soll, aber nicht weil er sie hat, sondern weil er die immer noch hat, weil er sie als Politiker nicht pragmatisch umsetzt. Es gibt doch den europäischen Gedanken noch? Ich würde sagen, die Ukraine ist noch nicht so lange einer souveräner Nationalstaat, sie hat aber das Potenzial in der Zukunft ganz lange ein interessanter Nationalstaat zu sein. Dafür sollten wir verhandeln.
Das ist einfach falsch. Es gibt keine Friedensinitiative im Sinne eines Friedensplanes der EU, der medienwirksam veröffentlicht wird, geschweige denn, dass Russland ein Verhandlungsangebot erhält, was sie ablehnen oder annehmen könnten.
Das ist richtig, aber schon Heribert Prantl, der bekannt für seine linksliberale Haltung ist, die ich bisher immer glaubte bei den Grünen auch zu vermuten, schreibt in einem Kommentar: Zitat: Statt Frieden herbeizubomben, wäre es erfolgversprechender, eine Bereitschaft zum Verhandeln herbeizuverhandeln.
Quelle: Was, wenn statt Baerbock Antje Vollmer Aussenministerin wäre? - infosperber.
Das widerspricht nicht dem, dass einen Friedensvertrag natürlich die Ukraine mit Russland selber ausverhandeln sollte.
Meinetwegen.
das ist ein typischer Prantl, wohltönendes, aber hohles Wortgeklingel.
Für eine gelungene Formulierung opfert der auch den Sinn einer Aussage.
Wenn man verhandelt, braucht man die Bereitschaft dazu nicht mehr zu beschaffen.
Wenn es keine Verhandlungsbereitschaft gibt, kann man nicht verhandeln, auch nicht über die Verhandlungsbereitschaft.
Was bleibt von dem Zitat übrig? Der fromme Wunsch, dass bald Frieden herrscht, und die quasi-religiöse Überzeugung, dass man immer irgendwie gegen Krieg und Waffen sein muss, um ein guter Mensch zu sein. Prantl hätte schon vor 5 Jahren in Rente gehen sollen.
Mal kurz zum Start plot meine Meinung…
Ist es wirklich die Politik die neue ausgerichtet werden müsste oder ist es eher die Wirtschaft kann man das noch voneinander trennen oder nicht weil es ist doch de facto die Wirtschaft wir haben uns wirtschaftlich abhängig von China gemacht das ist ein riesengroßes Problem noch nicht mal alleine für uns sondern sogar auch für China selbst denn in diese Abhängigkeit irgendwann ins Wanken kommt schadet dass beiden uns und China aktuell sehen wir sowas am Beispiel Ukraine Krieg denn China erleidet wirtschaftlichen Schaden.



