n diesem Zusammenhang - ich will hier nicht zwingend individuelle Vergangenheitsbewältigung betrieben - aber der Satz bedeutet eben auch, dass es durchaus um die Frage gehen kann, wer überlebt - der Kassenpatient stirbt also evtl. deswegen, weil er keinen Therapieplatz bekommt - selbt dann, wenn aktuell einer frei wäre.
Nun ist das tatsächlich kein Verstoß gegen Art. 3 GG - das sehe ich so ähnlich wie @lawandorder - gefühlt ist es eher ein Verstoß gegen Art 1 GG - aber selbst das ist wahrscheinlich rein juristisch betrachtet nicht wirklich so - es fühlt sich nur als Betroffene(r) so an.
Das mit der „Gerechtigkeit“ ist auch so eine Sache - es gibt - ahnich wie im Bidlungswesen, wo es kein Recht auf Bildung sondern nur Schulpflicht gibt, im Gesundheitwesen kein Recht auf angemessene Behandlung - nur - zumindest als Nichtselbstständiger - eine Krankenversicherungspflicht, um evtl. anfallende Behandlungskosten abzudecken - daraus kann man aber kein Recht auf Behandlung ableiten.
Es gilt also zu klären, ob die Unterschiede zwischen Privat- und Kassenpatienten so bleiben können Vor allem aber gilt es zu klären ob es überhaupt möglich ist, aus der Beitragspflicht einen angemessenen Behandlungsanspruch abzuleiten (auch hier wieder als Parallele die Schulsituation oder auch die Pflegeversicherung, wo die Situation ähnlich sein dürfte)
Bei der Pflege kann ich leider, da ich - noch - keine eigenen Erfahrungen gesammelt habe, hier nichts aus dem eigenen Fundus beitragen
Die Versicherung ist das eine, die Arztleistung ist das andere.
Wie kann der Gesetzgeber den Arzt verpflichten, jeden Patienten „angemessen“ zu behandeln, so dass er nicht stirbt oder Schaden erleidet?
Ist das überhaupt möglich?
Der Arzt kann immer nur einen Patienten geichzeitig behandeln. Gibt er einem den Termin, geht der andere leer aus und muss warten, und stirbt dann schlimmstenfalls, weil er nicht rechtzeitig behandelt wird.
Das gleiche gilt für den Notfall: kommt der Krankenwagen nicht schnell genug, kann es für den Patienten zu spät sein.
Was ist, wenn der Arzt Urlaub macht oder halbtags arbeitet oder einen Tag frei nimmt?
Ich glaube nicht, dass man den Ärzte und Krankenhäusern bis ins Detail vorschreiben kann, wie sie arbeiten.
M.E. müssen viele Ärzte einen gewissen Anteil an Privatversicherten haben, damit sie insg. wirtschaftlich arbeiten können.
Deswegen müssen sie den Privatversicherten ausreichend frühe Termine anbieten, weil die sonst weg sind. Aus Sicht der Ärzte ist das völlig verständlich. Aber ich kann verstehen, dass das den gesetzlich Versicherten nicht gefällt.
Ich nehme an, dass derjenige, der mehr zahlt, immer eine bessere Leistung erhalten wird. In der Marktwirtschaft geht das über den Preis, im Sozialismus über Bestechung
Ob das „gerecht“ ist, ist eine andere Frage.
Hmh - das ist ja das Schräge - Privatpatienten zahlen im Erwerbsleben einen wesentlich geringeren Beitrag und haben trotzdem die bessere Leistung.
Bisher galt - das kann sich im Alter drehen, da wegen der Tarifgruppen die Beiträge im Alter stark ansteigen, wenn die Altersrückstellung zu gering ausgefallen ist. Bei den aktuellen Beiträgen der GKV die weiter steigen werden, wenn die Politik nicht gegensteuert, dann … könnte selbst das sich als falsch herausstellen - sprich die Summe der Beiräge bis zum Ableben kann in der PKV auch geringer sein als in der GKV - trotz wesentlich besserer Leistung.
Das ist schon schwieriger - die Krankenhäuser, die von der Gemeinschaft (mit-?!)finanziert werden, sollten auch der Gemeinschaft zur Verfügung stehen - Problem dürfte hier das „(mit-?!)“ sein.
Gleiches spiegelt sich auch in
wieder.
Da stellt sich bereits die Frage, ob das nicht bereits ein systemischer Fehler ist, sofern wir das Gesundheitssystem als ein Sozialsystem begreifen, dass vom Wesen her jenseits der Marktwirtschaft eine Gemeinschaftsaufgabe zu erfüllen hat.
In meinem Fall war es so, dass ich nach der schlechten Diagnose/Prognose (1/2 - 1 Jahr Restlaufzeit) und der Entfernung des Primärherdes sowie weiterer chirurgischer Eingriffe - um überhaupt eine Chance auf Überleben jenseits der Prognose zu haben - eine Bestrahlung in einer Spezialklinik brauchte - damals wurde so was nur von einigen wenigen Uni-Kliniken angeboten - ich bekam 2 Kontaktadressen und rief dort an - in beiden Fällen war das Ergebnis das gleiche - die erste Frage war in beiden Fällen: sind Sie Privatpatient? nach der notwendigen Verneinung kam die Absage: "*Dann können wir ihnen erst einen Termin in 6 Monaten anbieten - dieses „Dann“ impliziert, dass ich einen Platz bekommen hätte, wenn ich Privatpatient gewesen wäre.
Die meisten Deiner oben genannten Gründe trafen also nicht zu (bis auf die betriebswirtschaftliche) - Auch die Feststellung, bis dahin sei ich tot, änderte nichts - „da können wir „leider“ (aus betreibswirtschaftlichen Gründen) nicht helfen“ - Es hätte also in einem staatlich finanzerten Krankenhaus einen Behandlungsplatz gegeben, der mir als Steuerzahler und gesetzlich Versichertem aber nicht angeboten wurde.
Ich hatte das Glück, dass mir ein befreundeter Internist über „Vitamin B“ dann doch sehr zeitnah einen Bestahlungstermin dort besorgt hat (er bestätigte damit auch, dass es freie Plätze gab)…
Aber ich habe nach den beiden Absagen erst einmal eine Nacht auf einem der Münchner Ragierbahnhöfe zugebracht, um die Frage zu klären, ob ich mir das wohl nun doch unvermeintliche Ende antun sollte - zu groß war der Absturz zwischen der aufkeimenden Hoffnung, nach den OP’s durch die Bestrahlung vielleicht doch zu überleben, und der Depression bzw. dem Gefühl der Würdelosigkeit durch die Negierung wegen der falschen Versicherung - trotz existierendem Therapieplatz! (interessantes Beispiel für das Thema assisiterter Suizid
Daher auch die Anspielung auf Art1 GG (was juristisch natürlich ebenso unsinnig ist wie Art5 GG)
Trotzdem muss die Gesellschaft bzw. die politischen Kräfte hier eine grundsätzliche Entscheidung treffen: wie kann ein Gesundheitssystem, das im Wesentlichen (das gilt es zugegeben erst noch zu prüfen durch die Gemeinschaft finanziert wird (ich spreche nicht von Privatkliniken oder anderen -institutionen, die rein der Marktwirtschaft unterliegen!) innerhalb der Gemeinschaft solche Unterschiede zulassen?
Bzw. wollen wir das wirklich zulassen, und was müsste passieren, damit das - so denn der mehrheitliche Wille überhaupt da ist - verändert wird - unabhängig der von Dir natürlich immer bestehenden Probleme!
Was ist der Sinn einer städtischen/staatlichen Klinik, die aus Steuermittel finanziert wird?
Etwa, über Privatpatienten möglichst hohe Gewinne in die städtischen/staatlichen Behörden Kassen zu spülen?
Das schon allein deswegen etwas paradox, weil in vielen Städten/Regionen die meisten Steuerzahler immer noch Kassenpatienten sind - das würde bedeuten, dass von Steuergeldern Kliniken gebaut würden, die bevorzugt nur eine vergleichsweise kleine Gruppe der Steuerzahler - die Privatpatienten - aufnimmt.
Und bei Unikliniken ist das noch „interessanter“ - in der Forschung sollte doch eher an „wissenschaftlich interessanten“ Fällen gearbeitet werden (das wären eher die mit schlechter Porgnose) - völlig unabhängig von der Frage, welcher „finanziellen Abstammung“ sie sind…
Und selbst bei der 2ten Bedeutung eines Uniklinikums - der Ausbildung von Ärzten - spielt der finanzielle Status Quo der Patienten keine Rolle - für Fälle, an denen man lernen kann, spielt der finanzielle Background keine Rolle!
Zugegeben, ich kann mich jetzt auch noch stundenlang über die Budgetdeckelung auslassen - das lasse ich lieber.
Aber ich merke gerade/gebe zu, ich bin bei dem Thema auch nach über 25 Jahren nicht wirklich neutral/„objektiv“/frei von (verzerrenden?!) Emotionen
na, diese Klinik hatte die Entscheidung wohl schon getroffen
Wenn man mal unerstellt, dass da eine bewußte Entscheidung dahinter steckt, so könnte die in etwa lauten:
„wir nehmen für diese Art der Therapie im Quartal 5 (o.ä.) GKV-Patienten auf, der 6. wird ins nächste Quartal verschoben. Der Rest der Plätze wird an PKV-Patienten vergeben.
Nur so können wir den Betrieb finanziell aufrecht erhalten.
Für mehr reicht die staatliche (?) Unterstützung nicht.“
Schon da muss ich passen: inwieweit werden die Uni-Kliniken vom Staat finanziert? Nach welchem Maßstab?
Ich vermute, dass die keinen Gewinn machen müssen und können, so dass es nur um die Höhe der staatl. Unterstützung geht.
Dann ist man bei der Frage, ob der Staat verpflichtet ist, immer soviel Unterstützung zu leisten, dass jede Uni-Klinik jede Behandlung ohne Rücksicht auf finanzielle Aspekte erbringen kann.
Was zu der Frage führt, ob der deutsche Staat so „reich“ ist, dass er das einfach muss. Ich vermute, die Mehrzahl der Staaten auf der Welt würden so eine Pflicht nicht erfüllen können.
Aber könnten wir? Man kommt dann wieder zu dem Befund der staatlichen Armut und des privaten Reichtums.
Bezieht man den privaten Reichtum mit ein, könnten wir zweifellos.
Und wenn, wie in deinem Fall, ansonsten der Tod droht, dann sollten wir das auch tun.
Mein Schwiegervater ist als GKV-Patient für einen sicher sechsstelligen Betrag in einer bayer. Uni-Klinik behandelt worden, mit einem enormen Aufwand. Das war erstaunlich. Es hat sein Leben um 7 Jahre verlängert.
alles andere wäre auch „un-menschlich“
Das ist ein Trauma (so weit wage ich mich als psychologischer Laie mal aus der Deckung). Ich fühle mit Dir, und es ist kein schönes Gefühl. Furchtbare Vorstellung.
Genau darin besteht aber oben geschildertes Problem - wie kann eine staatlich finanzierte Klinik einen Unterscheid zwischen Privat- und Kassenpatient machen?
Bei niedergelassenen Ärzten und Privatkliniken kann ich das im Ansatz noch nachvollziehen, da diese tatsächlich dauerhaft Gewinn erwirtschaften dürfen (und auch müssen, um betriebswirtschaftlich zu überleben) - aber bei staatlich/städtisch finanzierten Einrichtungen finde ich diese Haltung im Grunde ungeheuerlich. (Sorry, dass ich mich erneut echauffiere).
Wenn ich es richtig verstanden habe, macht nicht die Klinik die Unterscheidung, sondern die Ärzte, die in der Klinik arbeiten und sog. Belegbetten haben.
Nur dann, wenn man es ihnen gestattet. Wenn also der Her/Frau ProfessorIn neben seinem Gehalt erlaubt wird, auf eigene Rechnung unter Nutzung des städtischen Equippedments exklusive Leistungen zu erbringen - das ist natürlich eine interessante Frage, ob bei der Planung eines Krankenhauses Bettenkapazitäten verbaut werden, die von vornherein so geplant sind, dass diese an „Fremdanbieter“ gewinnbringend zu verpachten - aber auch das sehe ich bereits als fehlkonstrukt - zumindest, so lange die bestehende Kapazität nicht so dimensioniert wird, dass ein hinzukommender Kranker, der einer Behandlung bedarf, nicht abgewiesen werden muss.
Derzeit muss der Patient, der auf diese Weise abgeweisen wird, nachweisen, dass es nirgendwo anders in Deutschland einen freien Platz gibt, der er/sie ersatzweise nutzen könnte - man könnte das also schon mal deutlich eingenzen, wenn die Klinik, die einen solchen Patienten abweist, sich darum kümmern müsste, ihm einen Ersatzplatz zu sicuhen (was angesichts der unglaublichen Digitalisierung der deutschen Kliniklandschaft heutzutage gar kein Problem sein sollte
Wen wir bei @lawandorder 's beispielhafter Problemliste bleiben, so ist es bei einem eingehenden Notruf so, dass ein Zentrum koordiniert, welches Krankenhaus gerade welchen freien SAnitäter schicken kann, damit der Sani möglichst schnell beim Patienten eintrifft - der Krebskranke ist sehr wohl auch in gewisser Hinsicht ein „Notfall“ (insbesondere bei Tumoren in jungen Jahren oder auch bei besonders agressiven Tumorarten), weil jeder Tag, den er ohne Behandlung verliert, die Zahl seiner Metastasen erhöht - auch wenn es dabei nicht um Minuten geht wie bei einem Schlaganfall oder einem Bienenstich in die Luftröhre - eine Woche hin oder her bei der Behandlung kann trotzdem schon über Leben und Tod entscheiden - auch wenn der Tod erst ein halbes Jahr später konkret eintritt.
Das ist wie bei der Ökologie - das schnelle handeln ist entscheidend - auch wenn die Auswirkungen leider mit deutlich zeilichem Versatz erst spürbar werden. Daher sind auch die „Ausreden“ sehr stereotyp.
Wir haben insgesamt ausreichend Betten. Und auch die Privatpatienten sind Menschen.
Es geht um die enge Verzahnung von Lehre und Forschung mit der medizinischen Praxis, das ist insofern kein Fehlkonstrukt.
Belegbetten gibt es allerdings in jeder Klinik.
Ich glaube, im Kern geht es Dir auch, um die hohen Einkommen vieler Ärzte. Die Frage der Einkommensgerechtigkeit zieht sich durch so gut wie jedes Thema hier. Wenn wir uns immer gleich darauf fokussieren, versäumen wir es, die noch wichtigeren Fragen zu diskutieren.
Generell mag das sein - ob das aber auch für die „Spezialbetten“ gilt, weiß ich nicht - und vor allem ist unklar, wie der Patient, der ein Spezialbett braucht, dieses bundestweit aufspürt, ist (mir zumindest) ebenso unklar - klar - „irgendein“ Bett wird sich finden - aber ob das wirklich bestmöglichst zur Heilung/Verhinderung des Todes reicht…
Für Privatpatienten scheint dieses Problem zumindest kein Problem zu sein (zugegeben etwas spekulativ).
Was hier übrigens noch gar nicht zur Sprache gekommen ist, ist - speziell für Privatpatienten - das Problem des Übertherapierens - ein Risiko, was durchaus auch nicht ganz zu unterschätzen ist
Es haben also beide Fraktionen duchaus mit Probleme zu kämpfen - auch wenn aus meiner (leider etwas verzerrten) Wahrnehmung die Kassenpatienten die größeren Probleme haben.
ist das möglich?
Die Klinik kann ja nicht laufend mehr Geld beim Staat anfordern.
Sie hat ein Budegt, und damit muss sie auskommen.
Und wenn es eng wird, muss sie sparen oder mehr einnehmen => mehr PKV-Patienten!
denen kann man noch weniger Vorgaben machen.
Die „mieten“ doch wahrscheinlich die Betten, die Klink hat ihr Geld und der Rest geht sie nichts an.
Mich irritiert immer die Selbstverständlichkeit, mit der nur ein idealer Zustand als akzeptabler Zustand angesehen wird. Es gibt meistens Gründe dafür, dass es ist, wie es ist. Das mögen nicht immer gute Gründe sein, und vieles sollte geändert werden.
Aber wenn jemand ohne Detailkenntnis einfach mal pauschal fordert, dass irgendein komplexes System pronto pronto geändert werden muss nach seiner Vorstellung, finde ich das meistens etwas … unernst (und damit meine ich nicht Dich, @kalo).
Wer wirklich etwas ändern will, muss sich der Komplexität früher oder später stellen und sich damit auseinandersetzen.
Naja…
Die Stadt baut eine Klinik, weil sie „statistisch weiss“, wie sich die Krankenstände durch z.B. die Überalterung oder (früher) durch die Zuzüge von Arbeitskräften durch die Ansiedlung von Industrie entwickeln wird (das war z.B. in Ingolstadt so, als Audi da groß rauskam, und sich die Bevölkerungszahl stark nach oben veränderten - nur nur, um dann später der Verwaltung des Klinikums zu sagen, leider müsst ihr sparen, weil wir uns bei den steuereinnahmen (oder wo auch immer) verkalkuliert haben? Und die Folge ist dann, dass all die Zugezogenen fürchten müssen, dass sie zwar als Gesunde Steuerzahler in der Stadt immer noch gern gesehen werde , aber im Krankfall leider selber suchen müssen, wo in Deutschland noch Betten frei sein könnten?
Und die Erwiderung auf diese Frage ist dann ein achselzuckendes „es ist leider nicht alles so optimal?“ (Ich weiss, etwas provokant übertrieben, ist noch etwas meinem Erleben geschuldet)
Das ist analog zu - ihr ha t 40 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt - es reicht aber leider derzeit nur noch für 5% vom letzten Brutto - ist nicht so optimal…
Die kommunalen Krankenhäuser gehören mit zum Sozialsystem - und das Sozialsystem sollt den Unterschied zwischen Kassen- und Privatpatient nicht machen.
Wenn eine Verschlechterung in einem Sozialsystem notwendig ist, dann bitte für alle - sonst verdient es diesen Namen nicht
Das ist der Fehler im System. Damit mussten bisher auch die niedergelassenen Ärzte leben (Budgetdeckelung). Wurde gerade von Lauterbach aufgehoben.
Das ist wie eine Bettdecke, wird der eine (Ärzte, Kranhenhäuser usw) zugedeckt, friert der andere (Kassen). Dann werden die Beiträge erhöht.
Ja.
Und wir müssen auch akkzeptieren, dass der medizinische Fortschritt teuer ist, dass wir aber durch ihn das Wertvollste, was wir haben, erhalten können. Wir geben ohne viel Murren Unsummen für Autos und Riesenfernseher aus, aber bei unserer Gesundheit werden wir plötzlich sparsam.
Ich schreibe das, obwohl ich weiß, dass die Beiträge für manche schon sehr hoch sind und dass man sicher auch noch vieles effizienter machen kann.
Wir werden noch ganz andere Zustände erleben (ihr kennt ja meine chronisch heitere Sicht der Dinge ).
Stichworte Arbeitskräftemangel, Vergreisung der Bevölkerung, Strukturprobleme der dt. Wirtschaft, Bürokratie, mangelnde Leistungsbereitschaft, und die apokalyptische Dreifaltigkeit Trump-Russland-China.
Es werden Menschen sterben, weil kein Bett frei ist, weil der Krankenwagen nicht kommt, weil kein Personal da ist, weil kein Geld da ist.
Und ich prophezeie, dass es auch in 100 Jahren noch einen Unterschied machen wird, ob ein Reicher oder ein Armer zum Arzt kommt.