Die Leihmütter werden oft mit Hormonen vollgebrummt und bekommen strikte Auflagen. Das ist kein Ponyschlecken. Dazu der Hormonabfall nach der Geburt und ein Körper, der die Anwesenheit eines Kindes erwartet, aber es ist keines da, was weitere Hormone erfordert…
Das wird auch gemacht, wenn ein Paar Schwierigkeiten hat, ein Kind zu zeugen. Ich habe noch nir gehört, dass das ungesund sei.
Im Gegensatzt zu vielen natürlichen Schwangerschaften, wird die Leihmutter währen der Schwangerschaft intensiv ärztlich betreut.
Die ersten Jahre einer Mutterschaft sind auch ganz schön belastend, alleine das ständige Schlafdefizit. Aber eine Belastung ist nicht automatisch ungesund, die Evolution hat uns gegen alle möglichen Arten von Belastungen gewappnet und das viele Geld sollte doch auch wieder entlastend wirken.
Hast du dazu Statistiken oder entspringt das deinem Wunschdenken? Nach meinen Infos wird bei der Auswahl darauf geachtet, dass die Frauen es nicht aus Not heraus machen. Vielleicht wollen sie einfach ihren nächsten Porsche damit finanzieren?
Bitte den Link. Ich glaube, sein Ehemann ist der leibliche Vater und Spahn hat das Kind adoptiert. Bei Adoption ist m.W. die Entstehung des Kindes unerheblich, solange die Mutter einwilligt.
zur Hypermoral neige ich ja bekanntlich nicht unbedingt
ich habe m.W. an keiner Stelle mit der Bevormundung der Leihmütter argumentiert.
Die sind erwachsen und sollten wissen, was sie tun. Man kann nur hoffen, dass sie es nicht aus wirtschaftlicher Not tun (wobei ich mir kein anderes Motiv vorstellen kann, aber sei´s drum).
Aber lass uns das mal durchspielen.
Wie oft macht man das mit der Leihmutter? Ich vermute nur einmal.
Wissen die Frauen also wirklich, was da auf sie zukommt? Ich würde nicht drauf wetten.
Wieviele Frauen machen das mehrmals? Keine Ahnung.
Beim Kind ist es einfacher:
da darf man davon ausgehen, dass es viele Fragen haben wird, um es vorsichtig zu sagen.
Stell Dir vor, Du wärst auf diese Weise gezeugt worden. Damit musst Du als Kind erstmal fertig werden.
Deshalb meine Frage: warum muss das sein? Um die Allmachtsphantasien eines Jens Spahn + Gatten zu realisieren? Ich finde das anmaßend und rücksichtslos.
Warum können sie nicht einfach schwul sein, keine Kinder kriegen und fertig?
Warum muss immer alles gehen:
schwul + Heirat + Kinder?
75 + Botox + Implantate, damit ich wie 30 aussehe?
Diese mangelnde Akzeptanz des eigenen Schicksals, der eigenen Persönlichkeit,
der Anspruch, dass ich alles haben muss, was andere haben, egal, ob ich die Voraussetzungen mitbringe oder nicht.
Das finde ich unreif, unreflektiert, kindlich, das stört mich.
Manches an der Kritik in dem Link mag berechtigt sein, manches kommt mir vorgeschoben vor. Ähnlich wie wir es bei den vielen Argumenten gegen die Abtreibung erlebt haben.
Leihmutterschaft basiert auf sozialen und ökonomischen Machtungleichgewichten. In der Mehrzahl der Fälle stammten Leihmütter aus finanziell benachteiligten Verhältnissen, während die Auftraggeber aus wirtschaftlich wohlhabenderen Staaten kommen.
Das mag in manchen Staaten der Fall sein, für die USA (Kalifornien) trifft das nicht zu . Und außerdem ist das ist doch kein Argument gegen Leihmutterschaft sondern ein Argument für einen besseren Schutz der Mütter.
Ich denke, dass Span & Partner in der LGBT-Community nun Symbolfiguren für die gefühlte/reale Diskriminierung dieser Personengruppe sind. Ich kann mich erinnern , dass ich in der Vergangenheit Artikel in diversen Zeitung gelesen hatte, in denen die Leihmutterschaft als durchaus legitimes (auch feministisches) Instrument beschrieben wurde, um alleinstehen Frauen und homosexuellen Paaren den Weg zum Kind zu ermöglichen.
Andere Punkt:
Ich kenne Leihmutterschaftsverträge nicht, frage mich aber, ob es darin nicht Vereinbarung für den Fall gibt, die ein Behinderung der ungeboren Kindes betrifft, welche bei den „Qualitätssicherungsuntersuchungen“ während der Schwangerschaft der Leihmutter festgestellt wird. .
Dann stellt sich auch die Frage (Ich bin das fast sicher), ob nicht doch eugenische Methoden bei der Auswahl von Samen und Ei herangezogen werden.
Wenn ein Paar oder eine Einzelperson sehr viel Geld dafür bezahlt, per Leihmutterschaft an ein Kind zu kommen, wäre es verwunderlich, wenn in den Verträgen keine „Qualitätsmerkmale“ festgelegt würden.
Interessant ist, dass rechte Kommentatoren jetzt die Kritik an Spans Verhalten in die Schublade von Homophobie brandmarken. Irgendwie erinnert dies an ein entsprechendes Verhalten im Zusammenhang mit der Kritik an der Politik von Netanjahu & Co. Dort wurde jede Kritik als antisemitisch bezeichnet.
Eben, und der moralische Widerspruch steht darin, dass man nicht beispielsweise „Wasser predigen“ sollte und andersrum sich selbst aber heimlich den Luxus und Genuss gönnt (Wein trinken), nur aus reinem Eigennutz.
Der war doch mit diesem Beitrag schon abschließend geklärt :
Ansonsten schließe ich mich der Aussage von Franziska Brandtner an:
„Der Rücktritt war überfällig – auch wenn dies nur der letzte Tropfen auf einem ohnehin heißen Stein war“, sagte sie der Rheinischen Post. „Am Ende ging es um seine Glaubwürdigkeit, die schon durch frühere, eigentlich weitaus gravierendere Fälle massiv gelitten hatte.“ Privat wünsche sie ihm dennoch alles Gute. Spahn-Nachfolge: Wer gute Chancen hat – Merz attackiert „sehr, sehr späte“ Mitteilung
Das wird’s sein. Dass ich darauf nicht selbst gekommen bin…
Je länger ich darüber nachdenke…eigentlich könnte ich mir auf meine alten Tage jetzt auch noch mal ein Baby gönnen. Manchmal hat man einfach ein Brett vor dem Kopf.
Oder zumindest die Freuden einer Leihschwangerschaft - dazu müsstest Du wahrscheinlich, weil Span sich wohl auf absehbare Zeit mit seinem Gesinnungswandel in der Unionsfraktion nicht durchsetzen wird, zumindest temporär in die USA auswandern - vielleicht kriegst Du auf diesem Weg sogar Spans zweites Kind