Danke, so sehr interessiert es mich dann doch nicht.
Ich habe tatsächlich mal versucht, eine Zwei-Zimmer-Wohnung an Grundsicherungsempfänger zu vermieten. Sie wollten aber dort nicht zu zweit einziehen, wie du hier ja auch schon angedeutet hattest.
??? Verstehe ich nicht. Sie müssen zu zweit eine 1- Zimmerwohnung mieten? Wenn die Nebenkosten zu hoch sind, zahlen sowieso weder Jobcenter oder Sozialamt, weil die festgelegte Höchstwerte pro qm haben.
Viele Vermieter- große und kleine - haben in den letzten Jahren mit den Nebenkosten rumgetrixt, weil sie die Grundmiete nicht mehr erhöhen können. Da werden dann Gärtnerarbeiten abgerechnet, die nie stattfinden, Hausmeisterkosten, obwohl es keinen Hausmeister gibt, Oder immer wieder beliebt: Verwaltungskosten. Eine Heuschrecke hatte in Kiel sogar Kinderspielplatzpflegekosten mit eingerechnet. Obwohl der Spielplatz gar nicht gepflegt wurde. So gönnen sich die Vermieter nette Zusatzeinnahmen.
Deswegen gibt es bei den Ämtern inzwischen Tabellen, wie hoch die Nebenkosten sein dürfen und alle Abweichungen davon müssen besonders begründet werden.
ich fuhr anfangs mit dem Zug/Bus… 2 h ein Weg. Jetzt habe ich andere Arbeitszeiten, da komme ich abends nicht mehr weg.
Eigentlich ganz einfach. Man rechnete bis vor zwei Jahren pro m² Wohnfläche mit etwa 3.800 € Baukosten. Mittlerweile liegt man vermutlich bei 4900 €/m² beim sozialen Wohnungsbau. Wir hatten bei einem 6 stöckigen modularen Serienhaus mit 75 % prefab mit etwa 2800 €/m² kalkuliert. Allerdings gab es da keinen proof of concept, da in D noch niemand so hoch mit Stroh gebaut hatte, außer der FASBA in Verden an der Aller.
Nein, zu zweit eine Zweizimmerwohnung. Eine Einzimmerwohnung besitze ich nicht.
Richtig, und dann suchen sich die Grundsicherungsempfänger was anderes. Ich rede vom Harz, da ist keine Wohnungsnot.
Das will ich nicht hoffen, aber so richtig kontrollieren kann ich es auch nicht. Das Geld bekommen bei uns nicht die Eigentümer, sondern die Hausverwaltung, die im Auftrag der Eigentümergemeinschaft die Abrechnung macht.
Keinen Gärtner zu beauftragen wäre aber auch keine Option, ebenso wenig wie keine Treppenhausreinigung oder keinen Schneeräumdienst zu beauftragen. In diesem Sinne führen die Mieter aus meiner Sicht ein beneidenswertes Luxusleben, weil sie das alles nicht machen müssen.
Warum hälst du es für keine Option diese Aufgaben den Bewohnern aufzuerlegen? Sehr viele Vermieter machen das so - schreiben es in die Hausordnung und sind dann fein raus … funktioniert natürlich nur so leidlich, aber darüber können sich die Bewohner ja dann untereinander streiten
Weil ich nur zwei Wohnungen in einer Wohnanlage von 30 Wohnungen habe. Da kann ich das nicht allein entscheiden.
Selbst wenn ich dort selbst auf eigene Kosten einen Baum pflanzen möchte, muss mir das vorher die Eigentümergemeinschaft genehmigen, und ein wesentliches Argument dagegen ist dann immer, dass es mehr Arbeit für den Gärtner macht, darum herum zu mähen.
Einmal habe ich das schon geschafft, und es wurde dann im Protokoll der Eigentümerversammlung vermerkt, dass meine Mieterin den Baum beim Anwachsen regelmäßig mit ihrem privaten Wasser gießt (weil wir keinen gemeinschaftlichen Wasserhahn mehr haben). Ich habe ihr dann eine Gießkanne vorbei gebracht, und für sie war das eine völlig neue, spannende Erfahrung.
Gute Idee- geh in die Politik. Da verdient man gut und kommt mit Ü60 an die Spitzenjobs
Klar ist es schwer für dich noch einen Job zu bekommen. Trotzdem- vielleicht hast du ja Glück und es bietet sich noch was an. Bei dir in der Nähe ist doch ne JVA- vielleicht haben die ja mal ne passende Stelle frei.
ist gerade nur eine Stelle frei…Gefängnisseelsorger… mit der Kirche stehe ich auf Kriegsfuß.
Als Wärter musst du Ausbildung machen… machen die nicht so kurz vor der Rente. Hab jemanden in meinem Umfeld, der dort gearbeitet hat
Wieso? Gerade die Immobilienpreise sind ein Beispiel par excellence für diesen Mechanismus.
Die Verwaltungskosten liegen bei knapp 4%. Da die Kosten im wesentlichen von der Zahl der Versicherten abhängen (pro Kopf-Kosten), brächte einen Zusammenlegung nur marginale Ersparnisse.
Was hat das mit der Regierung zu tun?
Grundgesetz. Bildung ist Ländersache und kein Versagen der Politik. Und wie man Lehrkräfte besser auswählen kann und welche finanzielle Erleichterung du davon hättest, versteh ich nicht. Wenn du den maroden Zustand vieler Schulen, veraltete Lehrmittel u.ä. angeführt hättest, hättest du wenigstens hier einen Punkt.
Das ist jetzt aber mal kein Versagen der Regierung, oder? Ob ein französischer oder ein deutscher Fabrikant ist doch egal.
Natürlich gibt es viel zu kritisieren, nicht nur in der BRD. Ich finde es auch gut, hier über deine finanzielle Situation sozusagen als erdendes Beispiel zu sprechen, aber deinen Rant, so verständlich er ist, ist für eine Diskussionsforum wenig konstruktiv.
Ich habe mehrfach gelesen, dass der Markt hier nicht funktioniert.
Wie und aus welchen Gründen muss ich mal gezielt nachlesen, ich habe das Thema bislang nur mitgenommen, wenn ich darüber gestolpert bin.
Das ist hoch relevant auch für den Erfolg der Rechtsextremen, und wenn Diagnose und Mittel nicht passen, wird es schlimmer.