Wie extrem Deutschlands Wetter werden kann

Wir hatten schon mal ein paar Themen zu Extremwetter:

aber in Spektrum gibt es eine neue Studie zu Wetterextremen. Unsere Wetteraufzeichnungen reichen nur bis 1881 zurück, also rund 140 Jahre. Das reicht aber nicht, um extrem seltene Wetterkatastrophen zu erfassen.

Wie außergewöhnlich ein Ereignis ist, erfahren Klimafachleute beim Blick in die Statistik. Die Häufigkeitsverteilung gibt an, wie oft ein Wetterphänomen in einer bestimmten Messreihe auftritt. Und daraus lässt sich ermitteln, wie wahrscheinlich es ist.

In der Studie werden auch Wetterereignisse aus der europäischen Vergangenheit beschrieben, von denen ich noch nie gehört hatte. Zum Beispiel 1783.

https://www.spektrum.de/news/extremwetter-in-europa-wenn-die-katastrophen-in-serie-kommen/2209977?utm_source=Krautreporter+Newsletter&utm_campaign=0beadf79e9-Morgenpost_COPY_01&utm_medium=email&utm_term=0_9ed711293a-0beadf79e9-219732209

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Der Extremwetterkongress 2024 in Hamburg begann mit einer klaren Ansage: „Der Klimawandel verläuft nicht mehr linear, sondern exponentiell“, bilanzierte Frank Böttcher, Vorsitzender der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft, am Mittwoch. 80 Jahre habe es gedauert, bis sich die Erde um 0,5 Grad aufheizte, die Erwärmung um ein weiteres Grad dauerte 23 Jahre. „Die nächsten 0,5 Grad folgen schon in 12 Jahren“, sagte der Meteorologe. Und: „Wir können nicht mehr ausschließen, dass es Mitte des Jahrhunderts bereits 3 Grad sein werden.“

„Hört auf, von Jahrhundertfluten zu reden, wir leben in einem Flutjahrhundert“, fordert der Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen.

Das erwähnte Faktenpapier des Deutschen Wetterdienstes gibt es hier.