Mathe 
Rechnung bezogen auf die Wählerwanderung ohne Stimmen der Erstwähler
wir haben 2021
insgesamt 2.130 000 Stimmen aus anderen Parteien /Nichtwählern gewonnen
verlorene Stimmen: 0
davon gewonnen Stimmen Linke 480 000
davon gewonnene Stimmen CDU 920 000
und 23% der Erstwähler (habe dazu keine absoluten Zahlen)
Wir haben 2025
360 000 Stimmen gewonnen (SPD/Nichtw./ FDP)
1.410 000 Stimmen verloren
davon 700 000 an die Linke und 150 000 ans BSW
460 000 an die Union (und übrigens 100 000 an die AFD, peinlich)
und 10% der Erstwähler
Es gibt meines Wissens keine Analysen über 3 Wahlperioden also z.B. die Wähler befragt werden ob sie 2017 CDU - 2021 Grüne - 2025 CDU gewählt haben und über die Anzahl der Stammwähler. Insofern kann man nur indirekt ableiten.
Vermutlich sind die 920 000 CDU-Wähler von 2021 nicht zu den Linken gewechselt, sondern eher zurück zur CDU und zur AFD. Jedenfalls nicht zur FDP 
Es sind also vermutlich einige von ihnen geblieben.
Dafür sind aber weit mehr Grün-Wähler zu den Linken gewechselt, als wir 2021 gewonnen hatten. Bei 480 000 von links gewonnen Stimmen sind bei der 2025 Wahl 850 000 zu den Linken gewandert. Also wesentlich mehr verloren, als gewonnen.
Das müssten dann auch Stammwähler gewesen sein, oder frühere SPD Wähler. Zuzüglich des Stimmeinbruchs von - 14 % bei den Erstwählern zugunsten von Links oder AFD.
Natürlich kann man sagen, das genügt uns eben, wir kümmern uns trotzdem nicht um soziale Fragen (vergl. wahlentscheidende Themen) und die Erstwähler (Jugendwahlstudie) sind uns auch egal. Dann laufen wir aber Gefahr, dass wir immer mehr Stimmen verlieren, weil die alten grünen Stammwähler auch irgendwann aussterben.
" Laut der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) hatten die Grünen bei ihrer Gründung im Jahr 1980 einen sehr großen Anteil an Wählerinnen und Wählern unter 35 Jahren, damals seien es 80 Prozent gewesen. Die heutige Wählerschaft hat sich aber gewandelt. „Wahlforscher sprechen mit Blick auf diese Entwicklung vom ‚Ergrauen‘ der Grünen”, heißt es bei der BPB." (Correctiv)
Da sich 45 % der Erstwähler für die politischen Extreme Linke (25 %) und AFD (21 %) entschieden haben und ich nicht glaube, dass wir Jugendliche vom rechten Rand abholen können, bleibt uns nur der linke Rand. Daher finde ich eine linke grüne Jugend in den sozialen Medien ganz hilfreich.
Allerdings scheint mir Jette eher eine Tik-Tokerin als Politikerin zu sein, die jetzt ihren Bundestagsausweis nutzt um einen exklusiven Hintergrund für ihre provokanten Auftritte zu haben. Sie hatte vorher auch schon mal ein Video gemacht, ob man Jogginghosen im Bundestag anziehen kann. Es geht ihr wohl mehr um Klicks, als um ernsthafte politische Inhalte.
Ich hoffe, dass sich die grüne Jugend bei der nächsten Wahl eine Vorsitzende mit mehr intellektueller Substanz sucht. Aber links darf sie schon sein.