Much debate has centered on the relative effects of economic and cultural factors on support for far-right parties. Recent work, however, has proposed a synthesis focused on the role of social status, a concept capturing a combination of economic position and social esteem. While previous studies have adduced suggestive evidence that status loss shapes far-right support, this paper presents the broadest empirical assessment of the proposition to date. Focusing on long-term status change, operationalized as intergenerational occupational mobility, we find a strong relationship between mobility and support for the far right across 11 European countries. Moreover, adopting a modeling approach that addresses confounding between status levels and status change, we demonstrate an asymmetry: while downward mobility predicts increased far-right voting, upward mobility has little effect. The findings suggest that long-run economic forces that have depressed the occupational prospects of native-born workers contribute to the far right’s rise.
Einverstanden, mit geht es bei der AfD oder Trump überhaupt nicht um Fairness, aber wir sollten schon ein bißchen aufpassen, wer nach der Rettung an der Macht ist.
Es ist nie gut Märtyrer zu schaffe. Das bestätigt die Anhänger nur in ihrer Meinung (gegen die jeweils aktuelle „Herrschaft“) und mobilisiert den Protest und damit den Zusammenhalt.
Deswegen lässt Putin seine Gegner zumeist anders „verschwinden“. Flugzeug stürzt dummerweise ab, Sturz aus dem Fenster, Vergiftungen.
Die Märtyrerbildung erreicht er eher durch Gleichschaltung der Presse. Denn ein in Toter taugt noch viel besser zum Märtyrer als ein Gefangener (siehe Kirchen).
dann werden die auch eingesperrt
Aber ernsthaft: das muss dann egal sein.
Wenn es weder mit Argumenten noch mit Beschwichtigung geht, kann man sich nicht mehr nach den Reaktionen der Gegenseite richten.
„long-run“ deutet auf die Globalisierung hin, auf den damit einhergehenden Verlust unseres unangreifbaren Status als wirtschaftliche Großmacht, und auf das Verschwinden des Aufstiegsversprechens der Nachkriegsphase („unsere Kinder sollen es mal besser haben“).
Jetzt stellen die Leute fest, dass unser Wohlstand vermutlich seinen Zenit überschritten hat („unsere Eltern hatten es besser als wir“).
Abstiegsangst.
Die kann man auch haben, wenn es einem gut geht, vielleicht sogar gerade dann.
Das würde erklären, warum auch Leute AfD wählen, denen es wirtschaftlich gut geht.
Die haben kein Problem, aber sie befürchten, dass sie eins kriegen.
Mir ist immer noch nicht klar, ab wann eine solche Lösung für Dich ernsthaft infrage kommt.
Bei Höcke? Bei Meloni? Erst bei Trump oder gar erst bei Putin?
Wenn schon Höcke wäre - was hält Dich?
Und wenn bei Höcke erst, wenn er als Kanzler alle demokratischen Strukturen in Deutschland endgültig zerschlagen hat - dann wird es ungleich schwerer, an ihn ranzukommen…
Ich finde die Idee des Tyrannenmordes durchaus diskutierenswert - natürlich gehe ich davon aus, dass jeder bei sich gute Gründe dafür findet, auf Höcke, oder Trump keinen Anschlag zu verüben! Es ist vielleicht einfacher, sich des Themas zu nähern, wenn man sich die Gründe vergegenwärtigt, weshalb man es dann eben doch nicht tut.
Denn wie schnell ist man mal bei der Hand mit Impulsen wie “meinen Chef könnte ich manchmal killen“ - ohne es indessen aus guten Gründen nicht zu tun. Das eine ist also der Impuls - das andere das (dagegen stehende) Argument.
Und wenn wir es verstanden haben, warum wir es dann doch nicht tun - dann können wir uns vielleicht auch einfacher der Frage nähern, was denn statt dessen zu tun ist.
Eine Abwägung von verschiedenen Optionen bedeutet doch schon auch, alle Optionen durchzudeklinieren - bei solchen Fragen kommt man - hoffentlich - ganz schnell zu einer Antwort - Die sind dann aber auch Fingerzeige auf die anderen Optionen.
Das ist wie bei einem Ehekrach - wenn die Wut am größten ist, ist der Gedanke, warum man sich trotzdem nicht trennt, sehr deeskalativ, weil man sich schnell wieder auf die positiven Dinge besinnt.
Bei Trump: weil ich keine Möglichkeit sehe und zu viel Angst vor dem SS habe. Aber als der Attentäter daneben geschossen hat, war ich schön enttäuscht. Ich hätte nicht nur klammheimliche Freude empfunden.
Bei dem Möchtegern-Tyrannen Höcke haben wir noch Mittel in in propagandistisch zu bekämpfen (analog Newsom) oder juristisch zu stoppen. Tyrannenmord darf nur das allerletzte Mittel sein und ist keine Option, solange man in einem funktionierenden Rechtsstaat lebt.
ist nur eine Verdeutlichung des Prinzips:
ausnahmsweise Inkaufnahme eines Rechtsverstoßes in Ausnahmesituationen.
Ich persönlich habe keine Ambitionen, irgendjemand umzubringen.
Weder den Orangen noch den Braunen.
Unter diesem meme stehen auf youtube verschiedene Kommentare, die nicht von “Sin” sondern unfähigen Juristen sprechen. Was hätte z.B dieser besser machen können?
Oder gab es gar keine Chance, Trump zu verurteilen, ohne die Gesetze zu brechen?
Am Beispiel der USA kann man gerade sehen, wie es sich rächt, wenn man nicht agiert, solange man die Macht dazu hat.
Hätte die Biden-Regierung hart durchgegriffen, hätte sie die 2. Trump-Regierung uU verhindern können. Ihr fehlte aber die Entschlossenheit und wohl auch die gewisse Rücksichtslosigkeit oder Skrupellosigkeit, die dazu nötig gewesen wäre. Vielleicht auch der Mut.
Auch bei uns wird der Tag kommen, an dem diese Eigenschaften nötig sein werden.
Entweder beim Beginn eines Verbotsverfahrens gegen die AfD.
Oder wenn die AfD Sachsen-Anhalt regiert; dann müsste die Bundesregierung alle verfassungsgemäßen Hebel in Bewegung setzen, um so eine Landesregierung kaltzustellen oder vielleicht sogar zu suspendieren.
Stichwort zB „Bundeszwang“
dazu
Das kann böse eskalieren und daher erfordert es wahrscheinlich mehr Mut und Risikobereitschaft, als die meisten haben. Aber es könnte die letzte Chance sein.