Wachstum und Wohlstand vs. Umwelt- und Klimaschutz: Ist Suffzienz die Lösung?

Bei Tieren halt eigentlich auch nicht. Der Begriff „Rasse“ beruht eher auf dem Wunsch, bestimmte Merkmale zuverlässig weiterr züchten zu können, z.B. bei „Rassehunden“ durch den Hundezüchterverein oder „Rassekaninchen“ durch den Kaninchenzüchterverein. Aus deren Sicht ist es ja etwas Gutes, wenn sie keine anderen Merkmale mit rein züchten als die, die sie bei den Nachkommen sehen wollen. Diese Einstellung gibt es übrigens bei Menschen in altmodischen Familien aller Couleur auch noch.

Bevor jetzt jemand denkt, das wäre hier Off-Topic, lieber gleich meine Einschätzung: Die Umweltbedingungen auf der Erde werden sich drastisch verändern. Wenn die Menschheit das überleben soll, ist es wichtig, eine möglichst große Variabilität der Menschen zu haben, damit wenigstens ein paar überleben (man weiß nicht, welche). Deshalb ist es sehr gut, wenn sich die menschlichen Gene durch die Globalisierung jetzt möglichst stark vermischen.

Das mit der Suffizienz werden wir global betrachtet wohl eher nicht hinkriegen.

Das Überleben der Menschen wird aber schon seit Jahrtausend mehr durch Technik als durch physische Merkmale gesichert.

Wenn man das transferiert brauchen wir also eher eine geistige, technologisch-wissenschaftliche Durchmischung, die zum Glück auch bereits stattfindet (Internet).

Gegen die genetische Durchmischung habe ich aber auch nichts einzuwenden.

Technik ist natürlich auch wichtig, aber trotzdem sind körperliche Eigenschafften nicht zu vernachlässigen. Zum Beispiel die Frage, ob die Haut in der prallen Sonne klar kommt, ob sie im aktuellen Lebensumfeld genügend Vitamin D bilden kann, wenn mal wieder eine Pandemie ausbricht, ob man bei der kleinsten radioaktiven Verstrahlung gleich Krebs bekommt oder nicht, usw.

Bei mehr und besserem Recycling bleiben die Stoffe im Kreislauf und müssen nicht neu ausgegrabe, angebaut oder sonst was werden.

Wie das passieren kann ist eine komplexe Problemstellung die hier zu weit führen würde. Zwei Ansätze habe ich ja geschrieben.
Um das „wie“ ging es auch gar nicht.
Es ging darum, dass wir auch bei 10 Mrd. mit den Ressourcen auskommen könnten wenn wir nicht so verschwenderisch damit umgehen würden.

Nachtrag:
Es geht bei „gerechterer“ Verteilung nicht nur um quantitative-, sondern auch um qualitative Verteilung.
Beispiel: Wenn die Militärausgaben eines Jahres in EE gesteckt würden, könnten wir einen Großteil der Energieversorgung ohne fossile Brennstoffe bestreiten.
Noch ein Jahr mehr und wir hätten vielleicht Energie im Überfluss was viele Ressourcenprobleme lösen würde (mit genügend Energie schafft z. B. Chemie vieles). Mit genügend Energie kann man auch in Wüsten jede Menge Lebensmittel erzeugen, usw. usw.

Kommt sie in den meisten Gegenden nicht, muss sie ja auch nicht, Es gibt Kleidung, Sonnenschutzcreme usw.

Vitamin D kann man essen, man kann sich vor eine UV-Lampe setzen u.ä.

nein, tut man sowieso nicht.

Wenn wir nur zusammen stark sind, sollten wir uns auch gegenseitig helfen - das funktioniert natürlich nur dann, wenn dabei nicht jemandem „geholfen“ wird, der diese Hilfe gar nicht benötigt (egal, ob nun in politik oder persönlichem Umfeld).
Nun kann man beim Verkehrsministerium sagen, dass dort in der Verangenheit (auch schon unter Sceuer und Dobrindt) einiges (bewusst?!) arg verschlafen wurde - aber aktuell dürfte es für Wissing wirklich schwierig sein, das alleine hinzubekommen… warum dann also - unter gewissen Rahmenbedingungen - nicht auch helfen?

Das funktioniert mit den 8 Mrd (bzw. demnächst 10) nur deswegen, weil wir permanent Anleihen auf die Zukunft aufnehmen - in dem wir immer mehr CO2 in die Atmosphäre leiten, indem wir immer mehr Böden durch permanente Überdüngung zu kurzfristiger Leistungsfähigkeit anstacheln, bevor sie für längerre Zeit veröden, in dem wir mehr Regenwald vernichten, als nachwächst (Liste fast beliebig erweiterbar)…
Kurzfristig könntedie Welt vielleicht gar 50 Milliarden ernähren - das mit dem Plündern geht dann eben nur noch schneller - und dann - dann weden sich diese hohen Zahlen auf die ein oder andere Art „gesundschrumpfen“, weil die übrig gebliebenen Ressourcen für noch weniger als die 1-2 Millarden reichen werden…
Auch hier wieder die Frage: du bist doch eigentlich für eine komplette Nachhaltigkeit, um künfitge Generatonen nicht zu belasten - heist aber auch - die derzeit 8 Milliarden dürfen max. so viel verbrauchen, wie pro Jahr regeneriert. Und davon sind wir - selbst wenn wir dramatisch umverteilen - sehr weit entfernt…

Pffhh was ist den das für eine komische Vorstellung von Artenschutz? Es müssen möglchst viele Arten innerhalb eines Naturschutzgebietes erhalten werden, tut mir leid, da gehören Grundsätzlich keine Windanlagen rein.. Naturschutzgebiete müssen auch wirklich welche sein!

Du musst ja riesige Baumaßnahmen machen um ein Windrad aufzustellen..

Windräder gehören dorthin wo keine besonders Wertvolle Fläche ist und zwar in die Nähe der Verbraucher die die Enegie auch nutzen.. mit einem überall einheitlich Festgelegten Mindestabstand..

das wären erhöhte Flächen ohne großen Wert, Industriegebiete usw..

Außerdem ist die Zahl der Windräder zu begrenzen weil unsere haupteenrgiequelle können sie leider nicht sein.. es braucht Fusionskraftwerke und übergangswese Atomenergie.

Die heutgien Wirndräder haben außerdem das Problem dass sie NICHt Umweltfreundlich sein weil die nicth lange halten.. die müssen dauernd repowert werden.. alle paar Jahre, das rechnet sich nie.. schon gar nicth für die Umwelt..

Weil die dauernd kaputt gehen.. wegen derkomplexen Rotorsteuerund muss oft teuer repariert werden.. fürher hat man einfach eine Breme eingebaut.. heute macht man aus lauter Effizenzwahn eine teure Rotorsteuerung die sich nicht rechnet..

haha.. ich lach mich kaputt wie viele Schildbürgerstreiche in der Energiewende gemacht werden.. wobei es eigentlich leider nicht lustig ist.. sondern teuer..

Bin unsicher ob das überhaupt möglich ist..

Auf jedem Fall ist drignend ein weitere Planet nötig. der muss drigned genutzt werden.. es sind noch genug Planeten da. es wird Zeit dahin aufzubrechen..

Auf jedem Fall darf in Zukunft aber nicht merh so viel vergeudet werden wie heute, das ist klar… unendlich viele Planeten gibt es ja nicht..

Lass dich von uns nicht aufhalten.

das habe ich nicht vor.. aber es ist eine großer Haufen Mist was die Politik hier macht.. es geht nur noch ums Geld,

die Zukunft zu gestalten geht es gar nicht mehr..

das tut langsam weh …

Du vielleicht nicht. Mein ehemaliger Arbeitskollege schon.

Wenn es verfügbar ist. Wenn nicht, sind die im Vorteil, die es selbst in der Sonne bilden können und dort einen Lebensraum haben, wo die Sonne scheint.

Auch hier ist wieder die Frage nach dem Schutzziel des Gebiets entscheidend. Es gibt z.B. einige Insektenarten, die bevorzugt auf Truppenübungsplätzen vorkommen, z.B. Wildbienenarten, die Gänge in den Boden graben. Eine Orchideenwiese dagegen sollte man besser nicht umpflügen.

Beides ist höchst spekulativ…

Stimme ich theoretisch uneingeschränkt zu - aber was hilfts, wenn das in der Praxis nicht geschieht?

Und was spricht dagegen, (um beim Thema zu bleiben), das im Kleinen für sich zu praktizieren, auch wenn das im Großen (noch???) nicht funktioniert?

Wieder kommt von mir - theoretisch - uneingeschränkte Zustimmung - auch hier aber die praktische Frage: die NATO auflösen, keine Rüstungsgüter mehr produzieren und genau diese Ressourcen in diese Forschung und Umsetzung stecken?

Ich fürchte, das ist spätestens seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine bis auf weiteres nicht mehrheitsfähig - also - zumindest derzeit - bloße Theorie - inzwischen läuft uns aber die Zeit davon, und es bleibt erst mal wieder nur die Rückbesinnung, es im Kleinen zu praktizieren.

NB.:

Einseitigkeit wird hier sowieso nichts fruchten - aber global sich darauf zu einigen scheitert wieder daran, dass ein globales Vertrauen ebenso nicht wirklich existiert wie eine globale Empathie. Das Misstrauen und die Bevorzugung des eigenen Rudels hatte zu lange Überlebenscharakter.

Ich finde diese menschlichen Allmachtsphantasien nach wie vor schwierig - zumal auch solche Lösungen aufgrund unseres Menschseins (s.o.) de facto viel länger Zeit brauchen - selbst wenn das mit der Fusionsenergie irgendwann mal klappt, und Energie wirklich in beliebiger Menge zur Verfügung stünde - werden wir diese Energie dann wirklich erst einmal ein paar Jahre - quasi caritativ - für die Bewässerung der Sahara verwenden - oder doch überwiegend nur wieder, um auf Helitaxis und Weltraumurlaube umzusteigen?

All diese Betrachtungen verkennen, dass ein ganz tiefsitzendes Ziel des Menschen die Verbesserung des eigenen Status ist - nicht, das Welternährungsproblem - und sei es auch nur mittelfristig - zu lösen…

Denn theoretisch könnte man mit Deiner Einsicht bereits morgen weltweit die Waffen dauerhaft niederlegen, und alles, was man nicht wirklich braucht, sofort anders verteilen (Organisationen dafür gibt es heute dafür bereits genug) - ganz offensichtlich geschieht das im hinreichenden Stil derzeit nicht - weder freiwillig noch staatlich gelenkt - es kann aber jeder, der das für sich selbst als wichtiges Ziel erkannt hat, jetzt schon damit im Kleinen beginnen - nicht, um damit die Welt zu retten - sondern allein deswegen, weil es als wichtig identifiziert wurde…

Warum also theoretisieren?

Du und ich können aber morgen tatsächlich damit anfangen!

Oder vielleicht doch nicht, weil es dann doch (leider???) genügend andere Dinge gibt, die „auch wichtig“ sind?

Woher will er so genau die Ursache seines Krebs wissen? Kleinsten Strahlenmengen ist so gut wie jeder Mensch laufend ausgesetzt. In manchen Gegenden musst du nur mal in den Keller gehen. Oder eine Flugreise machen.

Ja natürlich muss es produziert werden,aber darum ging es doch gerade, wir können mit Technik und Wissenschaft auch in einer mehr oder weniger lebensfeindlichen Umgebung überleben. Sogar im Weltall. Warum nur drehen sich Diskussionen mit dir so oft im Kreis.

1 „Gefällt mir“

2,4 Billionen wurden in 2023 für Militär ausgegeben.
Zur Zeit haben wir 8 Mrd. Menschen auf der Welt
Macht pro Kopf 300 Dollar pro Kopf.
Das ist schon eine ganze Menge wenn man bedenkt, dass die Bevölkerung in großen Teilen der südlichen- bzw. Entwicklungsländer mit viel weniger Energie auskommen und z. B. bei PV viel bessere Voraussetzungen haben.

Nichts

Was denn nun?
Natürlich ist das alles theoretisch.
Die Weltbevölkerung reduzieren oder das die Menschen in größerem Umfang auf Wohlstand verzichten ist auch Theorie.

Und was wenn die Russen, Chinesen Iraner, Norkoreaner und ca 150 andere Staaten einfach weiter Waffen produzieren?

Ist ja alles richtig.

es ging darum, dass geschrieben wurde, dass die Erde so viele Menschen, wie wir heute sind, nicht aushält.
@anonymeNutzer hat dem widersprochen.
Ich bin auch der Meinung, habe dass auch schon irgendwo gelesen, dass die Erde auch 10 Mrd. Menschen aushält wenn die Menschheit es richtig anstellen würde.
Als Beispiel habe ich die Militärausgaben genannt. (Natürlich könnte das nur ein Teil der Lösung sein :wink:).
Das dies nicht realistisch ist, ist mir auch klar.
Genauso wenig wie Menschen freiwillig zu größerem Verzicht zu bringen.

Achtung! Zynismus! Vielleicht lösen gerade die Militärausgaben demnächst das Problem der Überbevölkerung.

1 „Gefällt mir“

Du hast Recht - was also ist das für eine Lösung, die nur graue Theorie bleibt? - Das mag zwar theoretisch interessant sein - politisch, aber irrelevant, da nicht umsetzbar.

Und wenn klar ist, dass es nun mal nicht passieren wird, dass die Menschheit sich friedlich ins Kloster zurückzieht (etwas plakativ ausgedrückt, dies aber in gewissem Umfang von der Wissenschaft prognostiziert notwendig ist, um bestimmte Ziele (Co2-Ausstoß, Artenvielfalt erhalten, weltweit nachhaltiges Leben, etc.) zu erreichen - dann ist es unsinnig, fiktive Pläne zu entwickeln und politisch zu kommunizieren - wir werden es nicht erreichen…

Und das beginnt beim eigenen Leben - wenn es uns - die wir das Problem sogar deutlich erkennen - kaum möglich ist, unsere Lebensweise entsprechend anzupassen - wie können wir das als politisches Ziel für alle ausgeben?

das einzige, was da noch bleibt, ist die "technische Lösung, die alles menschliche Verhalten beim alten belässt, und das Problem dann technisch löst - leider sind wir davon noch sehr weit entfernt (s. auch Verteilungsproblem), so dass das ebenfalls - derzeit - nur graue Theorie ist - womit wir die Altlasten für die Zukunft munter weiter erhöhen - was wiederum die Anforderungen an künftige Innovationen immer weiter i die Höhe schraubt - ist das ein stimmiges Lösungskonzept, dass man guten Gewissens an die Wählerschaft ausgeben kann?