Verückte Ideen für die Performanz-Messung für Demokratien

Ob man dort angenommen werden würde, wäre dann ja auch noch die zweite Frage.
Es gibt ja jede Menge Leute, die z.B. nach Großbritannien möchten, z. B. von Calais aus, und die nicht rein gelassen werden.

Und es gibt viele EU-Bürger deren Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung in GB nicht verlängert wurde. Irgendwann haben sie sich dann gewundert, dass sie keine LKW-Fahrer haben. Verglichen damit, agieren unsere Politiker:innen regelrecht vorausschauend.

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Also GB und Malta. Hast recht, in der Schweiz und Österreich verstehe ich auch kaum ein Wort … :wink:

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Können wir diese Formulierung bitte langsam mal beerdigen?
Das ist so ein links-westlich-arrogantes Narrativ, dessen meist missbräuchliche Verwendung einer näheren Betrachtung nur in seltenen Ausnahmefällen standhält.

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Ersetzen wir die negativen Begriffe jeweils durch etwas Positives:

Kreislaufwirtschaft und soziale Gerechtigkeit über die gesamten Lieferketten

Hier mal wieder ein Problem, welches ich auch auf mangelnde Messdaten zurückführe: Lehrermangel

An deutschen Schulen fehlen mehr als 14.000 Lehrkräfte

Ja, klar. Die sind halt alle letztes Jahr plötzlich in Rente gegangen. Das konnte ja keiner ahnen!
WAS ZUM HENKER??? Wenn es Kennzahlen gibt, die man mit 5 bis 10 Jahre Vorwarnzeit erheben kann, dann ist es die Anzahl der Lehrer und die Anzahl der Schüler. Diese Kurven für diese Wert müssten auf der Homepage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung auf der Startseite stehen!

Ja, man kann einwenden, das wir durch Flüchtlinge viel unerwarteten Zuwachs an Schülern hätten. Aber ob das wirklich ei Faktor ist, weis ja auch niemand. Jedenfalls habe ich dazu noch keine Messwerte/Zahlen/Grafiken in der Presse gesehen.

Statt dessen:
https://www.br.de/nachrichten/bayern/kultusministerium-unklar-wie-viele-lehrer-in-bayern-fehlen,TFagUU8
Die Meldung ist vom letzten Jahr, aber wie kann es sein das das Ministerium nicht weis wie viele Lehrer gebraucht werden und wie viele zur Verfügung stehen? Was machen die das ganze Jahr? Als Informatiker, der es gewöhnt ist das seine Arbeit natürlich immer mit Diagnosemesswerten in Produktion überwacht wird, stehe ich diesem Dilettantismus fassungslos gegenüber. Wenn in meinem Beruf so gearbeitet würde wie im BMBF würden wahrscheinlich nirgendwo in Deutschland noch irgendwelche Lichter brennen.

Solang die KuMists als Resterampe verwendet werden, wird es in der Bildungspolitik keine Fortschritte geben. Es gibt Konzepte für KI-unterstütztes lernen, die es ermöglichen individuell auf die Stärken und Schwächen einzugehen. Dazu gibt es ergänzend zum Standardfrontaluntericht, Videounterricht in einer Qualität, die keine Lehrer hinkriegt. Dann werden Ressourcen frei, um zusammen mit den Schülern soziale Interaktion und Teamarbeit zu lernen. Das zweite Problem ist der Widerstand bei den Lehrern und die mangelnde Kompetenz in den Behörden.

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Ich fürchte, die Informatiker in der öffentlichen Verwaltung arbeiten genau so. Sonst sähe es mit der Digitalisierung der Verwaltung nicht so katastrophal aus.

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Was erwartet ihr? In den öffentlichen Dienst gehen diejenigen, die keinen der besser bezahlten Jobs bekommen oder deren Priorität auf Sicherheit liegt.

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Es ist immer bequem auf den Menschen herum zu hacken. Mir macht das auch Spaß.

Aber der von mir vorschlagene „Messwert-Politik“ würde viel Schaumschlägerei entlarven.

So gibt es immer viel Gelaber über Gesetzesverschärfungen und so. Aber keiner redet darüber, welches Strafgesetz eigentlich wie häufig angewendet wird. Oder wie lange es dauert bis man überhaupt ein Verfahren hat.

Deswegen habe ich dieses Thema angelegt. Leider wurde meine Hoffnung, das auch andere Messwerte für verschiedene Politikfelder vorschlagen bisher enttäuscht.

Wie messe ich z.B. ob die ganze Kohle die die Bundeswehr jetzt bekommt überhaupt irgendwas bewirkt - also wie beurteilt man „Verteidigungsfähigkeit“ ?

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Bleibt dann noch etwas anderes übrig? :crazy_face:

Wenn es nicht gleich die Verteidigungsfähigkeit sein muss, wäre ‚Einsatzbereitschaft‘ eine hübsche Kennzahl. Also wieviel % der vorhandenen Gerätschaft gerade nicht in der Werkstatt stehen.

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Noch ein guter Messwert: Wie lange reicht die Munition? Allerdings ist das ein Messwert, den nur der Verteidigungsausschuss sehen sollte. Auch wenn wir es schaffen sollten, das man vor lauter Fremdscham nicht im Boden versinken muss, ist das wohl eher ein zu schützender Messwert :slight_smile:

> Nouripour: „Wenn ich das richtig sehe, ist zurzeit bei der Bundeswehr ausreichend Munition da im Ernstfall für zwei Tage.

  1. Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur- Anzahl, Leistung und Verteilung der öffentlich zugänglichen Ladesäulen
  2. 30% Biolandbbau- m" der Flächen, die biologisch bewirtschaftet werden im Verhältnis zur landwirtschaflichen Gesamtfläche
  3. Umsetzung der EU-Wasserrahmenlinie - Anzahl der Flüsse und Seen, die zum Stichtag durchgefallen sind

So in diesem Sinne?

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Wo ist das Problem? In zwei Tagen haben wir jeden Feind vernichtend geschlagen :wink:

Ist bei Unternehmen gang und gäbe und hat dort den schönen Namen Key Performance Indicator (KPI). Trotzdem ist die Idee gut und außerdem kann man mit dem Begriff immer Eindruck schinden.

Schleuder und gefrorene rosa Wattebällchen :wink:
Und als Moal setzen wir eine Bevorratung für 4 Tage.

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Oh, wie mich das früher immer genervt hat (weil oft an der Realität vorbei, aber sakrosankt)
Aber wenn man es schaffte, die Firmen-KPIs für seine persönlichen Jahres ‚goals‘ gegenüber seinem Boss geschickt 'runter zu deklinieren konnte man sich wenigstens den Bonus sichern… :shushing_face:

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Nur weil die meisten Firmen KPIs Schwachsinn sind, heißt das nicht das es nicht auch Dinge gibt die es Wert sind gemessen zu werden.

völlig d’accord - aber manche ‚buzz words‘ triggern mich einfach :roll_eyes:

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Vor allem wenn alle paar Jahre wieder eine neue Sau durchs Betriebsdorf getrieben wird.