Mineralisierung ist NICHT gut. Das ist, wenn Orgenismen atmen. Du und ich. Und alle anderen auch Pflanzen, Tiere, Mikroben. Dabei wird ja CO2 frei. Und zwar in erheblichnen Mengen beim Ackerbau. Deshalb sind Äcker nicht klimafreundlich. Wenn man pflügt, kommt Luft an neue Stellen: Es wird mehr geatmet und mehr CO 2 wird frei. Pflügen und Acker sind notwendige Übel, wenn wir was essen wollen.
Mineralisierung ist das Gegenteil der Humusbildung.
Organische Chemie ist Kohlenstoffchemie: Nahezu alle Moleküle mit C drin sind organischen Ursprungs, also das Resultat von Photosynthese.
6 CO2 + 6 H2O + Energie → C6H12O6 + 6 O2
Bedeutet: Die C Atome des Kohlenstoffdioxids werden zu Traubenzucker umgewandelt. Dazu braucht es Energie, die von der Sonne kommt. Im Zucker ist also die Energie der Sonne gespeichert. Sauerstoff als Abfallprodukt.
Futtert man den, geht es rückwärts. Die Energie kommt raus, wenn der Zucker in seine Bestandteile zerlegt wird. Dazu braucht man Sauerstoff.
C6H12O6 + 6 O2 → 6 CO2 + 6 H2O + Energie
Das nennt man (innere) Atmung. Das wars auch schon.
Der Zucker wird umgebaut zu sehr, sehr, sehr, sehr komplexen Molekülen, die logischerweise Kohlenstoff enthalten und irgendwo rumhocken. Im Körper, im Baum, im Boden.
Jeder Winkel ist ein Kohlenstoffatom. Wer mag, kann zählen.
Bis - unter Anwesenheit von Sauerstoff (nach dem Pflügen zum Beispiel) der Abbau (= Atmung) einsetzt, um Energie zu gewinnen. CO2 ist dann das Abfallprodukt und entweicht in die Atmosphäre.
Kummer gibt es immer nur dann, wenn Kohlenstoff NEU in die Atmosphäre kommt. Der rezente (= eh vorhandene) ist kein Problem.
NEU wären: Erdöl und Erdgas (somit auch Dünger, der mit Energie aus Öl hergestellt wird) und Kohlenstoff aus dem Boden.
DESHALB ist der Umbruch von Grünland zu Acker zum Beispiel ein Problem.

