Frau Wagenknecht hat null Konzept und haut nur Parolen raus, von denen sie meint, dass Leute sie hören wollen. Von jedem ein bisschen.
Wie soll sowas funktionieren?
So eine Person mit so schrägen Ansichten unterstützen? Never ever.
Wer so einen Verein und dann später (vielleicht) Partei unterstützt, schwächt nur alle anderen demokratischen Parteien. Egal, ob nachher die AFD oder BSW oder wie immer die später heißen wollen die Stimmen bekommt.
Umso mehr Parteien benötigt werden, um Mehrheiten in den jeweiligen Parlamenten zu erlangen, umso schwieriger wird es, Vorhaben politisch durch- und umzusetzen. Sieht man ja jetzt schon mit 3 Parteien.
Da meinst du wohl eher Leichenwagenpolitik Im Sinne von quasi untoten Politikern die im Vampirsarg kutschiert werden und Politisch genauso auf toten Pferden reiten.
Damit meine ich Politiker die ernste Probleme so fest verschlafen wie ein toter..
Richtig! Genau das ist das Problem das hier total übersehen wird.
Und mit 4 Pateien wird die umsetzung von Maßnehmen eher nicht einfacher.. warum gibt es so viele leute die so eine offensichtlich faule Rechnung aufmachen? ich verstehe es nicht.
Und sich dann wundern dass sich die Menschheit selbst vernichtet wenn solch bescheuerte Politik gefordert wird die sinnvolles handeln praktisch unmöglich macht?
Warten wir doch einfach mal ab, was für eine Partei überhaupt entsteht. Nur " Wagenknecht" ist ja kein Programm , um sie herum müsste sich ja erst eine tragfähige Partei bildeen. Die wir sicher linke und soziale Themen haben und wird sich da auch von der AFD unterscheiden. Es kann ja so was wie Podemos in Spanien oder Syriza in Griechenland bilden.
Wenn 10-15% der Bevölkerung ein gefestigtes rechtsradikales Weltbild haben, wird es auch Frau Wagenknecht und Konsorten nicht gelingen, der AfD Stimmen in erheblichem Umfang abzujagen.
Die Wagenknecht-Fans werden eher dazu beitragen, dass das eher linke politische Spektrum weiter geschwächt wird und damit die nächste Runde von unionsgeführten Regierungen einleiten. Und die Union wird höchstwahrscheinlich nach einer Karenzzeit wie ihre historischen Vorbilder auch mit den Rechtsradikalen zusammenarbeiten.
Also: Unterstützung von Wagenknechts Egomanie wäre ziemlich verrückt.
Das sehe ich ziemlich ähnlich, wenn auch etwas weniger krass. Die Wagenknecht-Partei wird wohl auch uns Grünen sowie der SPD den einen oder anderen Wähler abjagen, auch wenn ich das Hauptreservoir für Wagenknecht-Wähler bei Linken, AfD und Nichtwählern sehe, und damit der CDU/CSU/FDP helfen. Und bei allen Beteuerungen der letzteren, nicht mit der AfD zusammen zu arbeiten zu wollen, zum Trotz traue ich denen in diesem Punkt nicht allzu weit (siehe z.B. die Kemmerich-Affäre). Obwohl die bürgerlichen Parteien sich im Klaren darüber sein sollten (und es hoffentlich sind), dass eine Kooperation mit der AfD ziemlich bald scheitern (vor allem in der Außen- und Europapolitik liegen zwischen Union und FDP einerseits und der AfD andererseits Welten), ein heftiges Scherbengericht verursachen und sehr viele Wähler in der Mitte des politischen Spektrums SPD und Grünen zutreiben würde.
Jedenfalls wäre es völlig sinnlos und kontraproduktiv, Wagenknecht zu unterstützen, um die AfD zu schwächen, zumal es mehr als genug Berührungspunkte in den politischen Positionen (so sie denn bei Wagenkenecht überhaupt klar sind) zwischen Wagenknecht und der AfD gibt, so dass eine Kooperation zwischen diesen beiden Parteien nicht ausgeschlossen werden kann. Und Verbündete der AfD sind so ziemlich das Letzte, was ein aufrichtiger Demokrat unterstützen sollte! Nein, wer die AfD verhindern will, wählt eine seriöse demokratische Partei und nicht einen politischen Windbeutel wie das BSW!
Ich halte weder beim Wählen noch beim Spenden etwas vom taktischem Wählen/Spenden.
Beides tue ich aus Überzeugung für die Sache - und nicht, um damit gegen etwas zu sein (das ist allerdings auf der philosophischen Ebene ganz schnell durchaus schwierig)
Was mich viel mehr (wieder einmal) erschüttert, ist, dass laut Umfragen (Tagesthemen von gestern) durchaus ein mögliches Wählerpotential von bis zu 15 % möglich sind - und das, obwohl auch nach der Konferenz gestern nichts über die Ziele der Partei bekannt sind - es wird also wieder gewählt, weil die Frontperson - unabhängig von Inhalten - für gut befunden wird
Im Kommentar gestern hieß es dazu: ein bisschen soziale Gerechtigkeit wie bei der Linken, ein bisschen konservatives/heimatverbundenes wie bei der CSU, und ein bisschen Ausländerfeindlichkeit wie bei der AFD - toller Mix, bei dem sich jeder was raussuchen kann, was ihm gefällt, und - da noch nicht konkret befüllt - einzig nur als Projektionsfläche möglicher Wähler dienend - frei von echten Inhalten.
Man kann nur hoffen, dass genügend Menschen schnell genug herausfinden, was das für eine Mogelpackung ist!
Das ist zugegeben der jetzige Istzustand - das kann sich allerdings ändern, wenn tatsächlich Inhalte und Konzepte nachgeliefert werden - aber dann reicht es doch, sich dann - fundiert - zu entscheiden - und nicht schon jetzt ein „wähle ich“ in den Ring zu werfen.
Angenommen, du hättest einen IQ von 50, könnte man dir diese Motivation abnehmen.
Aber lass dir bitte gesagt sein, dass du die Grünen nicht stärken wirst, indem du Sahra Wagenknechts neue Partei finanziell unterstützt, die sich die Grünen als Feindbild ausgesucht hat. Wie willst du garantieren, dass sie nicht über 4,5 % kommt?
Wie soll was funktionieren?
Hier muss nichts funktionieren, es müssen sich nur genug Verwirrte finden, die statt AfD Wagenknecht wählen.
Ich würde auch einen hohlen Kürbis unterstützen, wenn er der AfD ordentlich Stimmen abjagt.
Kommt doch mal von der moralischen/politischen Bewertung der Person W. runter.
Die ist völlig egal, solange sie ihren Zweck erfüllt.
Das sage ich doch!!!
Die Sache hat Potential, und ich behaupte, es wird die AfD treffen.
hast Du dafür einen Beleg ?
Was Du sagst legt eher das Gegenteil nahe:
wenn 10-15% ein rechtsradikales Weltbild haben, die AfD aber von 20-30 % gewählt wird, gibt es ausreichend AfD-Wähler, die uU zu einer anderen Wahlentscheidung bewgen werden können. Um die geht es
Leute, das mit den IQs ist jetzt unterirdisch.
Die Motivation, die AFD zu schwächen, ist nachvollziehbar.
Auch ich sehe diese als sehr große Gefahr, zumal mit ihrer wachsenden Stärke ein Verbot schwieriger wird. Und auch ich halte Wagenknecht für das geringere Übel.
Wagenknecht zu unterstützen halte ich aber weder für nötig noch für sinnvoll.
Nicht nötig: Sie haben sicher genug Geld und offensichtlich genug öffentliche Aufmerksamkeit. Ich denke, dass sie aus dem Stand viel holen können. Ob sie substanziell Stimmen von der AFD holen, ist vor der ersten Wahl schlecht zu sagen, aber es wird ja vermutet. Ich hoffe, nicht von der SPD.
Nicht sinnvoll: Man weiß nicht, wie sich so ein neues Element im Parteiensystem einfügt, das kann Fernwirkung haben. Man kann also wirklich schlecht sagen, wie eine wie auch immer geartete Stärkung sich am Ende auswirkt. Eine Schwächung etwa der SPD fände ich bedenklich, auch für die Grünen.
Ich denke, erst mal sehen, was passiert, wäre in diesem Fall am besten. Und hoffen.
ja, so sehe ich das natürlich auch, es ist alles unsicher.
deshalb ja auch der thread und die Frage (danke für die erste Antwort, die sich ernsthaft inhaltlich mit dem Thema beschäftigt).
Angesichts der desolaten Situation würde ich das Risiko aber wohl eingehen, aber bis zur nächsten Wahl kann sich alles noch ändern:
48% wollen die GroKo:
„In einer forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und ntv geben 48 Prozent der Befragten an, dass eine Regierung aus SPD und CDU/CDU besser für das Land wäre als das amtierende Dreierbündnis aus SPD, Grünen und FDP.“
Die AfD ist in den Augen der Befragten kompetenter als wir:
„Mit einem Wert von 16 Prozent liegt die Union bei der Frage nach der politischen Kompetenz mit Abstand vorne. 9 Prozent der Befragten trauen am ehesten der AfD zu, mit Deutschlands Problemen fertig zu werden. Die SPD liegt in diesem Ranking bei 8 Prozent, gefolgt von den Grünen mit 7 Prozent. Die FDP kommt auf ein Prozent, während 56 Prozent der Befragten keiner der Parteien zutrauen, die Probleme des Landes zu lösen.“
Offenbar ist das Wahlverhalten mit der zugeschriebenen Kompetenz eher schwach verknüpft. Wenn AFD-Wähler im Mittel dieser Partei viel Kompetenz zuschreiben, aber die Wähler der anderen ihre Parteien eher kritisch sehen, kommen diese bei der Kompetenzfrage relativ schlechter weg.
Die GroKo wird vielleicht auch nicht direkt wegen der Kompetenz von CDU und SPD gewünscht, sondern weil weniger Reibungsverluste vermutet werden.
Die Fragestellung und die Repräsentativität der Daten sind nicht angegeben, obwohl immerhin ein statistischer Fehler dabeisteht, also mit Vorsicht zu genießen.
Diese „Stimmungen“ in der Bevölkerung sind irgendwie schwer zu fassen und können sich schnell ändern, sind aber gleichzeitig sehr mächtig. Das macht mir Sorge.
Man möchte irgendwie den gordischen Knoten durchschlagen, um Verstrickungen und Ohnmacht zu durchbrechen. Aber in der Politik halte ich sowas für nicht ratsam.
Du spendest an die neue Partei weil du (oder deine Frau) sie tatsächlich unterstützen möchtest. Da du nicht anonym (Spendendose) sondern per Überweisung spendest, wird dir die Spende zugerechnet (bzw. deiner Frau, falls ihr sie gemeinsam von der Steuer absetzt), und dann brauchst du einen möglichst plausiblen Grund, wie du uns das erklären kannst, falls demnächst die Steuererklärurungen öffentlich einsehbar sein werden.
ja klar, das sind alles diffuse Momentaufnahmen.
Aber die Kompetenzwerte der Ampelparteien liegen seit langer Zeit auf niedrigem Niveau, ob das 7 oder 11 % sind, ist eigentlich egal. Eins ist so desaströs wie das andere.
Schwach, aber immerhin. Die CDU hat die höchsten Kompetezwerte und die meiste Zustimmung.
Aber gerade wenn es keine Verknüpfung zwischen Wahl und Kompetenz gibt, spricht das dafür, dass Wagenknecht eine Chance auf gute Wahlergebnisse hat, auch ohne Kompetenznachweis.
wen und was meinst Du damit?
wer möchte das und wie würde das aussehen?