Darum geht es nicht.
Selbst wenn die Ukraine die russische Sprache tatsächlich verboten hätte, wäre das kein Kriegsgrund gewesen. Außer in der russischen Propaganda und in Deinen wirren Beiträgen.
Die Gründe Russlands waren aus meiner Sicht komplexer, als nur Erschwernisse für die russische Sprache in der Ukraine.
Diese Erschwernisse hat es gegeben! Keine russische Propaganda!
Wirr, weil die langen Beiträge von @HarmsCar mir am Mittwoch während einer Zugfahrt bei einer Erkältung zusetzten. Aber vielleicht ist er ein Troll in Deinem Auftrage?
Kämpfen bis zum Untergang? Besser als „next Generation“? Warum wirr, weil mir unsere Jugend nicht so egal ist wie Dir, und wie sie Adolf gewesen war?
An Alle hier: Wisst ihr, ich habe hier soviel Engagement und Zeit, Ideen, immer wieder neue Ansätze und Innovationen reingebracht.
Diese Reflektionen hat es einfach nicht verdient.
Sehr wahrscheinlich seid ihr einfach entgegengesetzt politisch nach rechts unterwegs, entgegengesetzt zu mir, der politisch im linken politischen Milieu sich engagieren wollte.
Klarstellung: ich trolle in niemandes Auftrag! Ich schreibe ausschließlich aus eigener Motivation!
Das ist wieder einer jener rhetorischen Entgleisungen (oder war das nur wieder ironisch gemeint? , die ich unerträglich finde.
Ich kann verstehen, dass Du den Vorwurf russischer Propaganda von Dir weist - aber warum dieser vielleicht aus Deiner Sicht gefühlten Beleidigung mit einer Gegenbeleidigung begegnen - ist das nicht ein Widerspruch zu Deiner hehren Philosophie, besser zu argumentieren/handeln als der politische Gegner? Du hast oft genug dazu aufgerufen, der russischen militärischen Aggression auch mit qualitativ hochwertiger Diplomatie (die - selbst wenn es berechtigt wäre - sicher die Russen nicht als Faschisten bezeichnen würde) zu begegnen.
Wo ist Dein „diplomatischer“ Ansatz @lawandorder gegenüber?
Wenn ich Dich also an Deinen eigenen Worten messe - komme ich zu dem Schluss, dass Du Deinen eigenen Maßstäben nicht gerecht wirst.
Da dieses Wort ja jetzt bei den Grünen öfter, z.B. im Zusammenhang mit der AFD, verwendet wird, lohnt es sich vielleicht einmal, die Bedeutung heraus zu finden.
Auf Wikipedia findet man dazu folgenden Eintrag:
„Benito Mussolini wollte in seiner Bildsprache an Ruhm und Glanz des Römischen Weltreichs anknüpfen und wählte für seine politische Bewegung das Zeichen der Liktoren aus. Er selbst erklärte dazu später: Der Faschismus fordere „Disziplin und eine Autorität, die in die Geister eindringt und darin unumstritten herrscht. Sein Wahrzeichen ist daher das Liktorenbündel, das Symbol der Einheit, der Kraft und der Gerechtigkeit“.[8] Mit Gesetzesdekret vom 12. Dezember 1926 wurde das Liktorenbündel ein offizielles Staatsemblem des Königreichs Italien.[9] Während des Zweiten Weltkriegs waren die Fasces auch das Hoheitsabzeichen auf den Flugzeugen der italienischen Luftwaffe, der Regia Aeronautica.“ Quelle:Fasces – Wikipedia
Demnach bedeutet Faschismus offensichtlich, dass man gemeinsam stärker ist (ein Bündel von Stäben bricht nicht so leicht wie einzelne Stäbe). Niemand darf ausscheren, alle müssen gehorchen und gemeinsam in den Krieg ziehen.
Das ist in der Tat interessant - ich stelle fest, dass auch ich scheinbar (leider!) eher zu denen gehören, die das als „nebulösen Kampfbegriff“ kennen (und vielleicht auch verwenden) aber zumindest so interpretieren.
Was folgt für Dich daraus, wenn Du obige Formulierung von @maassand dem Wikipeidaeintrag gegenüber stellst in Bezug auf die Interpretation von @maassand 's Ausführungen?
Ich denke, @maassand benutzt es als Kampfbegriff, so wie auch viele Grüne.
Wenn ich mir aber die aktuelle grüne Philosophie genau ansehe, hat sie inzwischen bei einigen Grünen auch leichte Tendenzen in diese Richtung:
Nein, das ist einfach nur die urprüngliche Bedeutung.
"Der Begriff Faschismus ist von italienisch fascio abgeleitet, was „Bund“ bedeutet. Der Historiker Fritz Schotthöfer beschrieb ihn 1924 als „gewissermaßen inhaltsleer“, da er „so gut wie nichts über das Wesen dessen aus[sagt], was faschistisch ist oder sein soll“. Darin unterscheide sich dieser -ismus entscheidend von anderen Ismen, wie Konservatismus, Liberalismus oder Sozialismus. „Ein fascio ist ein Verein, ein Bund“, daher wären Faschisten wörtlich übersetzt „Bündler“ und „Faschismus“ wäre Bündlertum. Quelle: [2]"Faschismus – Wikipedia
Das ist NICHT die ursprüngliche Bedeutung des Faschismus. Dir fehlt jegliche historische oder politische Pespektive.
Mussolini wollte keine Fussballmanschaft aufstellen, die wie ein “Bündel” zusammenhält.
Deine Ahnungslosigkeit und naive Herangehenseise an dieses Thema ist atemberaubend.
Du glaubst ernsthaft, Faschismus über die Ethymologie des Begriffs erklären zu können?
Dann kannst Du auch sagen, die Nazis waren ja nur nationale Sozialisten, die wollten eigentlich etwas ähnliches wie die SPD. Das ergibt sich ja aus dem Begriff Nationalsozialismus!
Das ist so abwegig, da fällt mir nix mehr ein.
Es ist sicher immer einfacher, zu radikalen Lösungen zu greifen, als – gerade bei komplizierteren Sachverhalten – eine entsprechend komplexe Antwort zu suchen/finden.
Da sind wir bei den Grünen nach meiner Beobachtung aber nicht so sehr viel schlechter (oder besser) als andere Parteien.
Wenn man den Begriff des Faschismus aber eben doch anlehnt an die strukturellen Methodiken der Diktatur unter Mussolini, dann erkenne ich weder bei den Grünen im Allgemeinen noch bei den Vertretern, die eine uneingeschränkte Rückführung der ukrainischen Kriegsdienstverweigerer fordern, noch bei denen, die darüber hier aktuell diskutieren, faschistoide Rhetoriken oder Denkmuster.
Die Aussage von @maassand bleibt somit aus meiner Sicht nicht angemessen. Auch als „Kampfbegriff“ nicht, da das so beschriebene gesellschaftliche Modell hier nicht zu finden ist.
Naja, ich war selbst etwas überrascht von dem, was ich bei Wikipedia gefunden habe (wobei wir natürlich alle wissen, dass Wikipedia aus wissenschaftlicher Sicht keine hinreichende Quelle ist).
aus Faschismus – Wikipedia
… Eine Definition von „Faschismus“ gestaltet sich schwierig, da weder der Begriff an sich etwas über sein Wesen aussagt (siehe oben) noch die meisten europäischen Bewegungen der Zwischenkriegszeit, die im Allgemeinen als faschistisch bezeichnet werden, dieses Wort überhaupt verwendet haben – anders als fast alle kommunistischen Parteien und Regime, die es vorzogen, sich als kommunistisch zu bezeichnen.[9] …
Ich gebe zu, dass ich auf die Schnelle keine umfassende Recherche zu diesem Begriff unternehmen konnte – wie definierst DU diesen Begriff, bzw. hast Du eine bessere Quelle, aus der man den Begriff herleiten kann?
Umberto Eco hat den Faschismus anhand von 14 Kriterien definiert bzw. beschrieben.
Diese 14 Kriterien werden auch heute noch vielfach verwendet.
„The cult of tradition,“ characterized by cultural syncretism, even at the risk of internal contradiction. When all truth has already been revealed by tradition, no new learning can occur, only further interpretation and refinement.
„The rejection of modernism,“ which views the rationalistic development of Western culture since the Enlightenment as a descent into depravity. Eco distinguishes this from a rejection of superficial technological advancement, as many fascist regimes cite their industrial potency as proof of the vitality of their system.
„The cult of action for action’s sake,“ which dictates that action is of value in itself and should be taken without intellectual reflection. This, says Eco, is connected with anti-intellectualism and irrationalism, and often manifests in attacks on modern culture and science.
„Disagreement is treason“ – fascism devalues intellectual discourse and critical reasoning as barriers to action, as well as out of fear that such analysis will expose the contradictions embodied in a syncretistic faith.
„Obsession with a plot“ and the inflation of and focus on an enemy threat. This often combines an appeal to xenophobia with a fear of disloyalty and sabotage from marginalized groups living within the society. Eco also cites Pat Robertson’s book The New World Order as a prominent example of a plot obsession.
Fascist societies rhetorically cast their enemies as „at the same time too strong and too weak.“ On the one hand, fascists play up the power of certain disfavored elites to encourage in their followers a sense of grievance and humiliation. On the other hand, fascist leaders point to the decadence of those elites as proof of their ultimate feebleness in the face of an overwhelming popular will.
„Pacifism is trafficking with the enemy“ because „life is permanent warfare“ – there must always be an enemy to fight. Both fascist Germany under Hitler and Italy under Mussolini worked first to organize and clean up their respective countries and then build the war machines that they later intended to and did use, despite Germany being under restrictions of the Versailles treaty to not build a military force. This principle leads to a fundamental contradiction within fascism: the incompatibility of ultimate triumph with perpetual war.
„Contempt for the weak,“ which is uncomfortably married to a chauvinistic popular elitism, in which every member of society is superior to outsiders by virtue of belonging to the in-group. Eco sees in these attitudes the root of a deep tension in the fundamentally hierarchical structure of fascist polities, as they encourage leaders to despise their underlings, up to the ultimate leader, who holds the whole country in contempt for having allowed him to overtake it by force.
„Everybody is educated to become a hero,“ which leads to the embrace of a cult of death. As Eco observes, „[t]he Ur-Fascist hero is impatient to die. In his impatience, he more frequently sends other people to death.“
„Machismo,“ which sublimates the difficult work of permanent war and heroism into the sexual sphere. Fascists thus hold „both disdain for women and intolerance and condemnation of nonstandard sexual habits, from chastity to homosexuality.“
„Selective populism“ – the people, conceived monolithically, have a common will, distinct from and superior to the viewpoint of any individual. As no mass of people can ever be truly unanimous, the leader holds himself out as the interpreter of the popular will (though truly he alone dictates it). Fascists use this concept to delegitimize democratic institutions they accuse of „no longer represent[ing] the voice of the people“.
„Newspeak“ – fascism employs and promotes an impoverished vocabulary in order to limit critical reasoning.
Mussolini hat den Faschismus, der ursprünglich nur wenige Anhänger hatte, kombiniert mit Nationalismus, Sozialdarwinismus, Imperialismus und Autoritarismus:
"Die Gründer der frühen fasci waren häufig ehemalige Syndikalisten, die sich von der Unione Sindacale Italiana (USI) gelöst hatten und ihre Befürwortung einer Beteiligung Italiens am Krieg gegen die Mittelmächte mit „linken“ Argumenten begründeten. Der führende Kopf dieser Gruppe war der 1915 an der Isonzofront gefallene Filippo Corridoni, der früh für die Intervention plädiert und von einem „revolutionären Krieg“ gesprochen hatte.[60] Auch Mussolini bewegte sich bis 1915 im Umfeld Corridonis. Diese „Linksinterventionisten“ standen nicht in einer genuin sozialistischen oder syndikalistischen Theorietradition, sondern griffen zunächst vorrangig auf modifizierte Ideologiefragmente des Risorgimento – vor allem des Mazzinianismus – zurück.[61] Schon die frühen einschlägigen Beiträge Mussolinis im Popolo d’Italia waren, „trotz aller sozialrevolutionären Überbleibsel, so weit entfernt vom sozialistischen Internationalismus und Materialismus wie überhaupt möglich.“[62] In der teilweise hysterisch geführten Kampagne für die Intervention profilierte sich der Popolo d’Italia mit besonders schrillen Tönen; als es im Mai 1915 kurze Zeit so schien, als würde der „Verräter“ Giovanni Giolitti erneut Ministerpräsident werden, verlangte Mussolini, „ein paar dutzend Abgeordnete“ zu erschießen.[63] Diese Transformation, die vielen Zeitgenossen als plötzlich und unvermittelt erschien, hatte Mussolini durchaus öffentlich vorbereitet. Neuere Untersuchungen haben herausgearbeitet, dass Mussolini seine Zeitschrift Utopia bereits vor dem Oktober 1914 zu einem Forum für „imperialistische, rassistische und antidemokratische“[64] Argumentationen gemacht hatte. Ostentativ sagte er sich nun von Marx, „dem Deutschen“, und dem „stock-preußischen“ marxistischen Sozialismus los und propagierte einen „antideutschen Krieg“.[65] Am Sozialismus-Begriff hielt Mussolini zunächst noch fest, gab ihm aber einen völlig anderen Inhalt. Der Sozialismus der Zukunft werde ein „antimarxistischer“ und „nationaler“ sein.[66] Im August 1918 wurde das Wort „sozialistisch“ aus dem Untertitel des Popolo d’Italia entfernt.[67] Zu diesem Zeitpunkt war bei Mussolini endgültig ein mit sozialdarwinistischen Elementen aufgeladener[68] autoritärer Nationalismus in den Vordergrund getreten:"Benito Mussolini – Wikipedia
Natürlich kann man das so sagen, wenn man Sozialismus und/oder Nationalismus für richtig hält, was man aber nicht sollte.
Die SPD sind Sozialdemokraten, das ist etwas völlig anderes, und sie war während der Nazizeit verboten.
Bilde dich mal lieber selbst weiter, statt hier unqualifizierte Sprüche zu kloppen.
Gefällt mir ganz gut – demnach bleibe es trotzdem dabei, dass der so umrissene Faschismusbegriff von @maassand entweder grob davon abweicht – oder in obiger Aussage nicht gerechtfertigt ist.
du bist leider unfähig zu erkennen, in welchem zusammenhang eine aussage gemacht wird, sachlich, historisch, sprachlich.
mal klebst du sinnfrei am wortlaut, mal gehst du grundlos auf sachfremde andere themen ein. deine texte sind manchmal wie aus dem zufallsgenerator. das macht eine sinnvolle diskussion häufig unmöglich