Dazu Habeck im Interview mit Feldenkirchen sinngemäß: Wir haben 21 einen Wahlkampf geführt, der sich um alles mögliche drehte, aber nicht um den absehbaren Einmarsch der Russen in der Ukraine und wie wir sie unterstützen können (keine Waffenlieferung in Krisengebiete), und dann 2024, obwohl Trump schon gewählt war, nicht über die potentiellen, absehbaren Auswirkungen. Wir haben uns also in beiden Wahlkämpfen nicht um die später die Legislatur prägenden Ereignisse gekümmert. Warum? Wir sind doch nicht alle zu doof. Weil die Probleme zu groß erschienen? Sind wir deshalb lieber auf Nebensächlichkeiten ausgewichen und dann sind auf einmal Stil- und Haltungsnoten das entscheidende geworden?
Interessant, dass er das schon vor seiner Wahl wusste. Wenn er es verschwiegen hat, sagt das eigentlich mehr über ihn aus als über andere, die es nicht wussten.
Du selbst hast das Wort in die Überschrift dieses threads geschrieben.
Wie ich sehe, bringt es nichts, sich aus der Diskussion rauszuhalten, weil dann keine Gegenmeinung meht da ist.
Es ist auch von der Sache her, Wahnsinn, Deutschland zu 90% auf Kriegswirtschaft und Kriegsinfrastruktur umzurüsten. Das ist eine absolute Ressourcenverschwendung, und alles nur, damit die Spießer auch weiterhin gut bezahlte Arbeitsplätze haben, Deutschland wieder ein wichtiger Player in der Geopolitik wird und die ganzen durch die Nazivergangenheit zweifelnden Militaristen wieder einen Sinn für ihr Leben bekommen?
Dann muss man sich doch ernsthaft fragen:
Was für ein System verteidigen wir hier eigentlich?
Die Gefahr war bekannt, es wurde aber im Wahlkampf nicht thematisiert, außer von Habeck, der Waffenlieferungen anmahnte und dafür von der Partei abgewatscht wurde.
Dein Vorwurf
geht also ins Leere und sagt vielleicht mehr über dich als über ihn aus.
Von 90% habe ich nichts gelesen, wo hast du das her?
ja, und damit die Spießer Steuern für das Bürgergeld zahlen können.
Wir haben uns zu lange auf unseren ehemaligen Verbündeten USA als wichtigen Player verlassen, wenn wir unsere Interessen und die der EU wahren wollen, führt nichts daran vorbei, diese Rolle selber zu übernehmen. Für die BRD/EU gibt es keine schweizer Nische auf der Erde.
Ob du es wahrhaben willst oder nicht, ohne das, geht auch deine Bio-Spießer-Ecke mit Vogelhäuschen und Insektenhotel irgendwann zugrunde.
Bei mir leben die Tiere wild, nicht im Hotel. Das sollten sie auch weiterhin ohne mich schaffen, es sei denn, der Klimawandel hindert sie daran.
Setzt die Kriegswirtschaft und Kriegsinfrastruktur eigentlich auf erneuerbare Energien oder mehr auf fossile? Oder auf Atomenergie? (Braucht man dann ja wieder für die Waffen).
Deutschland entzieht sich schon heute der solidarischen Rüstung innerhalb Europas. Dagegen wäre eine solidarische, europäische Rüstung innerhalb der Strukturen der Nato das geeignete Mittel, zusammen mit einer Aufrechterhaltung der transatlantischen Verbindung, den Sicherheitsverlust auszugleichen, und kein nationaler Alleingang der BRD, der es den USA im Ernstfall wie gegen den Iran dann hinterher gleichmacht.
Ja, indem die Förderung von E-Autos vorangetrieben wird.
Die Europäische Union sollte sich auf das besinnen was sie immer gewesen war, wertebasierend und wirtschaftlich sowie kulturell miteinander verflochten. Für militärische Bedrohungen haben wir die Nato.
Warum immer diese Forderung? Das ist sie sowieso!
Die BRD hat schon heute eine starke Rüstungsindustrie. Die BRD brauch nicht der Rüstung in Adolfs Zeiten nachzueifern.
Das ist nur bei einer Kriegswirtschaft sinnvoll und diese ist wiederum unsinnig. Ein klares Plus für eine nachhaltigere Autoindustrie - für die unsere BRD immer als Markenzeichen gestanden hatte.
Warum sollten uns die USA erpressen wollen? Was die Unterstützung der Ukraine betrifft und die wankelnde Haltung der USA, da benötigen wir eine europäische Antwort innerhalb der Nato für.
Erst dann, wenn sich die BRD mit den anderen Europäern in der EU vernünftig abspricht, z. B. mit Frankreich. Da gibt es leider zu viel nationale Egoismen auf beiden Seiten, die zusammengebracht werden müssten, um Europa insgesamt innerhalb der Nato zu stärken - und es braucht die Zusammenarbeit mit Großbritannien.
Meinen Informationen nach begrüßt es Europa, wenn die BRD mehr Verantwortung übernimmt. Verantwortung und das Streben nach einer Armee, die die größte konventionelle auf dem Kontinent werden möchte (nach Friedrich Merz) ist nicht das Selbe. Viele Staaten haben immer noch nicht gänzlich vergessen, was die Zeit des 2. Weltkrieges betrifft.
Apropos Wespennest. Das Wespennest sehe ich eher bei Russland. Die Gefahr wäre also gebannt wenn nicht die Absicht bestände dieses " Nest Russland" beseitigen zu wollen. Stimmen die Europäer sich durch die Ukraine - sozusagen durch ihr, mit ihr und in ihr - zu einer solchen Intention ab, brauchen wir weder den einen, noch den anderen nuklearen Abwehrschirm.
Was ich z.B. an der Auffassung von @HarmsCar nicht verstehen kann, er ist dafür, die Ukraine zu beraten und souverän entscheiden zu lassen, wann sie mit Russland verhandeln, ist, dass diese doch längst mehrfach an der derzeitig sich leicht nur verschiebenden Frontlinie Verhandlungen angeboten hatten. Worauf warten die Europäer da noch? Russland ist nun energischer zu Verhandlungen aufzufordern, als es die USA tun.
diese dümmliche, blinde Überheblichkeit ist zum Kotzen.
Die Spießer haben Dir die Gesellschaft und Infrastruktur hingestellt, die Grundlage Deines Lebens ist, und die Du wie selbstverständlich nutzt, auch wenn Du finanziell wenig dazu beiträgst.
Unser Staat beruht u.a. auf der wirtschaftlichen Leistung in den 60er und 70er Jahren, und natürlich waren das zT spießige Typen mit einem rückständigen Gesellschaftsbild.
Aber wir verdanken der „Deutschland AG“ große Teile unseres Wohlstands.
Nur weil Du keinen gutbezahlten Arbeitsplatz hast heißt das nicht, dass niemand einen haben sollte.
Irgendwer muss das Geld verdienen, das alle umverteilen wollen.
Wenn Du es nicht tust, sei froh, dass es andere machen.
Man muss die Leute nicht mögen, aber man muss die Fakten anerkennen.
Ich kenne viele „Spießer“, die mehr Steuern zahlen als Du vermutlich brutto verdienst.
Das sind zT Arschlöcher, aber das merkt man ihren Steuern nicht an.
non olet.
Du begegnest realen Problemen mit emotionalem Abscheu.
Das ist zu wenig.
Wenn ich darauf verzichte, in der Rüstungsindustrie zu arbeiten, tue ich das nicht, weil ich in den Himmel kommen möchte, sondern, damit weniger Rüstungsgüter hergestellt werden. Deshalb freue ich mich, wenn es andere auch nicht tun, und stattdessen sinnvolle Produkte, die die Menschheit insgesamt weiter bringen.
Das kann gut sein, und ob das „Arschlöcher“ sind, geht mir am Arsch vorbei, aber man sollte kein System unterstützen, das sich davon abhängig macht.
Nein, das wird in dem Video nicht gesagt.
Englisch kannst Du auch nicht ?!
Minute 1:47:
„Germany is rapidly becoming a military powerhouse again. In fact, they are
receiving approximately 90% of all investment in Europe that is going
towards building more military equipment.“
und bei 10:31:
„I already mentioned that Germany is currently receiving 90% of
European investment in new defense spending“
Die Unterscheidung in gute und böse Produkte ist kindisch.
Wie löst Du unsere Probleme mit Russland und den USA, wenn wir wirtschaftlich schwach sind und keine Waffen haben? Bildest Du dann mit maassand einen Stuhlkreis und lädst Putin dazu ein?
Wieso fällt es Dir so schwer zu akzeptieren, dass diese Welt nicht nach den Regeln funktioniert, die Du Dir wünschst?
Entschuldigung, es ist mir peinlich, aber ich wollte mir nicht die Zeit nehmen, das Video zum zweiten Mal anzusehen, und ich wusste, dass du es tun würdest. So ist das nun mal, wenn man schon so lange miteinander diskutiert.
Hast du auch die Stelle, wo er sagt, dass Deutschland gerade die Autobahnen erneuert, um sie für Truppentransporte von West- nach Osteuropa zu nutzen, weil das viel besser sei als irgendwelche blöden Eisenbahnen?
Ich hatte von einem neuen Nato-Doppelbeschluss geschrieben. Von einem Stuhlkreis mit dem russischen Präsidenten hatte ich bisher nichts erwähnt.
Die USA sind interessiert daran, mit China und Russland das New Start Abkommen wieder aufzulegen. Die ungelöste Atomwaffenfrage um den Iran gibt es zudem. In dem allen liegt Europas Chance, die USA zur Teilnahme eines Nato-Doppelbeschlusses gegenüber Russland im Sinne der Ukraine zu bewegen.
Russland stellt deswegen nicht weniger Rüstungsgüter her, und das sind die für uns potentiell gefährlichen. Die Rüstungsgüter für die Bundeswehr bedrohen mich nicht.
Ich betrachte die Aufrüstung in Deutschland als Schutz meines Lebens(-stils), nicht als Gefahr. Deswegen kann ich an diesem Fakt nichts Schlimmes erkennen.
Es ist keine Eigenschaft der Produkte, mehr eine Eigenschaft ihres Besitzers.
Deutschland hat national große Mittel mobilisiert (Sondervermögen, höhere Verteidigungsausgaben) und verfolgt Modernisierungsprogramme, die schnell Lücken schließen sollen.
Gleichzeitig bleibt die Umsetzung oft national geprägt: komplexe Beschaffungsprozesse, unterschiedliche Industrieinteressen und restriktive Rüstungsexportregeln erschweren gemeinsame europäische Projekte. Das führt zu dem Eindruck, Deutschland suche eher nationale Lösungen.
Daher zählt am Ende nur der richtige Einwand von @Biologin:
Ich würde sogar ergänzen, dass die BRD zu den Staaten in Europa zählt, die mit am meisten Angst vor Russland haben. Deswegen steuern wir mit den massiven Investitionen auf eine Art Kriegswirtschaft zu. An der Stelle könnte die BRD anders reagieren, denn Russland ist nach einer ähnlichen Moral heute aufgestellt, wie das Deutsche Reich nach dem Verlust des 1. Weltkrieges. Wir hätten den Russen also eine Erfahrung voraus! Wir können diese besondere Erfahrung, die Briten, Amerikaner und Franzosen nicht so wie wir haben, aber nur im Konzert mit den Anderen als Europäer geltend machen. Das wäre aber genau unsere Aufgabe! Und genau dies hatten wir Europa mit der Deutschen Wiedervereinigung versprochen!
Warum sollten wir uns nichts mehr wünschen?
Das ist nicht ein Stil, miteinander in diesem Forum klarzukommen.